Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Hier geht es um das Screening des Schlafs zu Hause.
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Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Alicia » vor 2 Monaten

Ich war bei einem Arzt der diese Schlafscreeninggeräte für zuhause hat und der meinte man hätte einen Eigenanteil von 30€. Ist das so richtig?


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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Eudoxia » vor 2 Monaten

Hallo Alicia,

also ich hab damals nichts bezahlt, soweit ich mich erinnere. Bist du privat oder gesetzlich versichert?
Liebe Grüße,
Eudoxia

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Alicia » vor 2 Monaten

Eudoxia hat geschrieben:
vor 2 Monaten
Hallo Alicia,

also ich hab damals nichts bezahlt, soweit ich mich erinnere. Bist du privat oder gesetzlich versichert?
Gesetzlich versichert

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Mesirg » vor 2 Monaten

Es gibt Ärzte die dürfen das auf Grund irgendwelcher fehlender Nachweise/Ausbildungen nicht über einige KK abrechnen. Mit 30€ bist du da günstig bei. Das geht teilweise bis auf 100€ hoch.

Mein betreuender Arzt darf das über die TK auch nicht abrechnen. Das Schlaflabor leiten und betreuen ist aber scheinbar in Ordnung denn das kann er abrechnen.

Ich verstehe die Logik dahinter nicht. Es ist aber leider so.

Du kannst dir also entweder einen anderen Arzt suchen, der das abrechnen darf, oder du zahlst die 30€.


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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Bremer » vor 2 Monaten

Ich habe gar nichts dazu bezahlt. Sonst mit den Füßen abstimmen.
Solange du atmest, ist mehr an dir gesund als kank.

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 2 Monaten

Einen Eigenanteil gibt es bei der Polygrafie nicht. Wenn, dann zahlen Sie die komplette Untersuchung selbst.

Um die Untersuchung bei der Qauartalsabrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen zu können, braucht der Arzt die entsprechenden schlafmedizinischen Kenntnisse und die entsprechende Geräteausstattung. Das muss er nachweisen, dann kann er von der Kassenärztlichen Vereinigung die Berechtigung zur Abrechnung dieser Leistung erhalten.

Wenn er diese Berechtugung nicht hat, muss er die Untersuchung als IGeL (Individuelle Gesundheits-Leistung) anbieten. Das darf er allerdings nur, wenn er die Untersuchung tatsächlich nicht abrechnen kann. Mit der jeweiligen Krankenversicherung des Patienten hat das alles nichts zu tun, entweder er hat die Berechtigung oder nicht.

Falls er die Berechtigung zur Abrechnung hat und sich die Untersuchung trotzdem komplett oder teilweise als IGel bezahlen lässt, begeht er einen Verstoß gegen die Berufsordnung.

Grüße

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Andimp3 » vor 2 Monaten

Ergo - wenn der Arzt 30 € haben will:

- hat er entweder nicht die nötigen Geräte (was ziemlich unlogisch wäre) oder
- hat er nicht die nötige Fachkenntnis was fatal wäre oder
- war er zu faul die Genehmigung bei der KV zu beantragen und will dafür auch noch Geld vom Patienten oder
- er will einfach nur den Patienten abzocken :thumbdown:

Leider gibt es auch letzteres wohl gar nicht sooo selten.

Auf jeden Fall würden mich alle möglichen Gründe dazu bewegen den Arzt zu wechseln und die KV sowie meine Kasse zu informieren. Vorher würde ich aber, wenn er es nicht erläutert hat, mal fragen warum man da was bezahlen soll.
Ciao
Andreas


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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 2 Monaten

- hat er entweder nicht die nötigen Geräte (was ziemlich unlogisch wäre) oder
Na, so ganz unlogisch und ungewöhnlich ist das nicht. Zugelassene Polygrafiegeräte müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, das heisst mindestens diese Werte messen:
Atemfluss mittels Nasensensor, Atembewegungen an Brustkorb und Bauch mit Atemgurten, Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz (Fingerclip), Körperposition (Lagesensor in dem Aufnahmekästchen vor der Brust), Schnarchen (Mikrofon oder errechnet aus dem Atemfluss).

Wenn diese Daten nicht gemessen werden, erfüllt das Gerät nicht die Voraussetzungen zur KV-Abrechnung. Es gibt durchaus Screeninggeräte, die nur einige wenige oder sogar nur einen Wert messen, in der Regel den Atemfluss an der Nase. Andere errechnen die Atmung mittels der sogenannten peripheren arteriellen Tonometrie mittels Fingerclip (WatchPAT). Das sind dann Geräte, die gerne für Selbstzahler-/IGeL-Messungen verwendet werden, weil sie deutlich preisgünstiger sind als Polygrafiegeräte, aber eben auch weniger aussagekräftig und zuverlässig.

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Bremer » vor 2 Monaten

Dr. Randelshofer hat geschrieben:
vor 2 Monaten
- hat er entweder nicht die nötigen Geräte (was ziemlich unlogisch wäre) oder
Na, so ganz unlogisch und ungewöhnlich ist das nicht. Zugelassene Polygrafiegeräte müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, das heisst mindestens diese Werte messen:
Atemfluss mittels Nasensensor, Atembewegungen an Brustkorb und Bauch mit Atemgurten, Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz (Fingerclip), Körperposition (Lagesensor in dem Aufnahmekästchen vor der Brust), Schnarchen (Mikrofon oder errechnet aus dem Atemfluss).

Wenn diese Daten nicht gemessen werden, erfüllt das Gerät nicht die Voraussetzungen zur KV-Abrechnung. Es gibt durchaus Screeninggeräte, die nur einige wenige oder sogar nur einen Wert messen, in der Regel den Atemfluss an der Nase. Andere errechnen die Atmung mittels der sogenannten peripheren arteriellen Tonometrie mittels Fingerclip (WatchPAT). Das sind dann Geräte, die gerne für Selbstzahler-/IGeL-Messungen verwendet werden, weil sie deutlich preisgünstiger sind als Polygrafiegeräte, aber eben auch weniger aussagekräftig und zuverlässig.
Dann würde einem Schamane den Vorzug geben. Da hat man wenigstens noch seinen Spass.
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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Alicia » vor 2 Monaten

Dr. Randelshofer hat geschrieben:
vor 2 Monaten
Na, so ganz unlogisch und ungewöhnlich ist das nicht. Zugelassene Polygrafiegeräte müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, das heisst mindestens diese Werte messen:
Atemfluss mittels Nasensensor, Atembewegungen an Brustkorb und Bauch mit Atemgurten, Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz (Fingerclip), Körperposition (Lagesensor in dem Aufnahmekästchen vor der Brust), Schnarchen (Mikrofon oder errechnet aus dem Atemfluss).
Laut meinem Arzt kann es all das, da soll ein Fingerclip, so was was unter die Nase kommt und mehrere Gurte dran sein.

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von isenmask » vor 2 Monaten

as einzige was ich bezahlt habe waren 2,50 €. für die Nasensonde, die aus Hygenischen Gründen nach der Untersuchung weggeschmissen wird.
Ich leide nicht an Schlafapnoe. Ich habs eben :s-smile:

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Niederrheiner » vor 2 Monaten

Ich würde beim HNO oder in größeren Gemeinschaftspraxen nach der Möglichkeit einer PG fragen. In meiner Hausarztpraxis (3 Ärzte) musste ich etwa 4 Wochen auf einen Termin für das Gerät warten. Die Nachfrage ist da und daher sollte sich die Anschaffung so eines Gerätes relativ schnell rechnen.

Du hast meiner Meinung nach nicht das ausreichende Vertrauen in die Praxis um deine evtl. Schlafprobleme dort behandeln zu lassen.

Gibt es keine Alternative in deiner Umgebung ? Die PG ist viel angenehmer (zumindest für mich) als eine Nacht im Schlaflabor und je eher du eine Diagnose bekommst umso besser, jedoch bei einem Arzt deines Vertrauens sonst wird das nachher nichts.

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Mäxchen » vor 2 Monaten

Hallo,
hast Du schon eine Diagnose und ein Therapiegerät zu Hause ?

Normalerweise sollte die 1.Kontrolle nach 3-6 Monaten und danach jährlich mittels PG durchgeführt werden, die Kosten übernimmt die KK.

Die Therapiekontrolle nur durch das auslesen der Speicherkarte vom Schlafgerät durchzuführen ist fraglich, da mittels PG viel mehr therapierelevantes kontrolliert wird.
Dafür jedoch vom Kunden noch zusätzlich Geld zu verlangen :eh: ?


Grüße Lars

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Alicia » vor 2 Monaten

Mäxchen hat geschrieben:
vor 2 Monaten
hast Du schon eine Diagnose
Nö, dafür soll ich das PG Gerät mitbekommen
Mäxchen hat geschrieben:
vor 2 Monaten
Die Therapiekontrolle nur durch das auslesen der Speicherkarte vom Schlafgerät durchzuführen ist fraglich, da mittels PG viel mehr therapierelevantes kontrolliert wird.
Dafür jedoch vom Kunden noch zusätzlich Geld zu verlangen ?
Da verstehst du etwas falsch, es geht hier nicht ums Auslesen einer Speicherkarte, sondern um Kosten für die PG.

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Re: Eigenanteil zur Schlafdiagnostik zuhause?

Beitrag von Andimp3 » vor 2 Monaten

So schauts aus... nd diese trägt, wenn alles richtig läuft, die Kasse.
Ciao
Andreas

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