Neuling stellt sich vor!

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Roland

Neuling stellt sich vor!

Beitragvon Roland » 09.05.2003, 22:04

Hallo.
Ich bin durch Zufall auf euer Forum aufmerksam geworden, und hab hier endlich mal was gefunden, wo Leute sind, die sich auskennen.
Ich habe sein 1995 ein Linde C 318 das auf einen Druck von 8,0 cmH2O eingestellt ist. Ich habe aber vorher schon Jahrelang Atempausen gehabt. Hab es aber meiner Frau nie geglaubt. Bis mein Hirn weich wurde und ich bei jeder Gelegenheit eingeschlafen bin. Dann bin ich zum Arzt und war innerhalb von 1 Woche im Schlaflabor. Ich habe bis zu 100 Pausen in der Nacht, zwischen 10 Sekunden und 2 1/2 Minuten. Seit ich nachts beatmet werde, bin ich ein neuer Mensch!!!! Ich wurde sogar Berufskraftfahrer, was vorher völlig unmöglich gewesen wäre.
Also Leute. Ich Habe seit mindestens 10 Jahren Apnoe, und seit 8 Jahren schlafe ich mit Maske. Ich weiß wovon ich rede.
Wollt ihr was wissen? Ich bin für euch da!
Mein Name ist Roland, ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und wach!

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Willkommen im Club

Beitragvon guenter » 09.05.2003, 22:58

:D
Ich auch jetzt wach,nur zu spät mit der Behandlung begonnen,so das durch die nichtbehandlung leider Gesundheitliche schäden vorhanden sind.
mfg
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Udo Bertram
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...und noch einer, der positiv denkt.....

Beitragvon Udo Bertram » 13.05.2003, 19:10

Hallo Roland,

mit Deinem Beitrag hast Du sicher vielen geholfen.

Weiter viel Erfolg wünscht Dir Udo

Schlafapnoe e. V.

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Beitragvon Gast » 17.05.2003, 10:05

Bin heute auch zufällig auf dieses Board gelangt.
Gestern erst bin ich aus dem Schlaflabor gekommen, von meiner jährlichen "Kontrollnacht".
Ich habe seit einem Jahr ein Gerät, bin auf 7.0 cmH2O eingestellt und fühle mich seitdem deutlich besser.
Vor meiner Behandlung bin ich ständig eingeschlafen, habe sozusagen mit wachem Verstand geträumt, was wirklich höchst unangenehm ist.
Glücklicherweise bin ich sehr schnell behandelt worden, als ich erst mal mein Problem erkannt hatte.

Offenbar ist vielen jüngeren Patienten gar nicht bewusst, wie gefährlich eine unbehandelte Schlafapnoe werden kann. Mir scheint, die Betroffenen gehen viel zu spät zum Arzt. Es ist keine Alte-Leute-Krankheit!

Ursula
inzwischen 45 Jahre alt

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Weiter viel Erfolg

Beitragvon Udo Bertram » 17.05.2003, 10:49

Hallo Ursula,

......Offenbar ist vielen jüngeren Patienten gar nicht bewusst, wie gefährlich eine unbehandelte Schlafapnoe werden kann. Mir scheint, die Betroffenen gehen viel zu spät zum Arzt. Es ist keine Alte-Leute-Krankheit! .......

dem kann ich nur Zustimmen.

Gruss Udo

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Christof

manchmal wollen auch die Ärzte nicht ...

Beitragvon Christof » 22.05.2003, 14:48

Hallo,

ich bin gestern (fast) zufällig auf dieses Forum gestoßen - und bin einer der "jüngeren Leute", die hier öfter erwähnt werden.

Bei mir war es so, dass ich seit mehr als 5 Jahren zu Ärzten gelaufen bin und habe darüber geklagt, dass ich ständig müde und kaputt sei und sowohl körperliche wie geistige Fitness sehr zu wünschen übrig ließen. :?

Man hat mich untersucht, "nichts" festgestellt (alle Blutwerte sind wunderbar!) nur ein zu hoher Blutdruck wurde diagnostiziert. Dieses Symptom von OSA wurde medikamentös behandelt - mehr nicht. :evil:

Erst als ich den Hausarzt wechselte und nicht locker ließ (Studium und Arbeitsplatz waren in Gefahr durch ständige Müdigkeit) schickte mich dieser dann zum Lungenfacharzt - aber ohne mir zu sagen warum.
Und die Lungen waren doch OK - wieso Lungenfacharzt. Und bin erst ein halbes Jahr später dorthin gegangen, weil ich nicht wußte, wie der mir nun helfen sollte :?:

Lange Geschichte - kurz erzählt - Nachtdiagnose - Schlaflabor - CPAP-Gerät verschrieben bekommen - und alles ist besser. Nicht gut - aber besser.

Nun hänge ich seit gut 2 Jahren an meinem Gerät - bildlich wie wörtlich - und schlafe jede Nacht damit. Und mein Blutdruck ist wieder normal, ich kann wieder Sport treiben, bin fit in meiner neuen Arbeit - lebe wie ein normaler 35 jähriger Mann.

Euch alles Gute
Christof

PS: Ich habe kein Übergewicht - bin groß und schlank.

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..und wieder ein frischer Apnoiker

Beitragvon Udo Bertram » 22.05.2003, 19:13

Hallo Christof,

solche Beiträge erfreuen uns. :)

Gruss Udo

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Hermann-Josef

bin neu hier

Beitragvon Hermann-Josef » 22.06.2003, 17:25

Hallo Leidensgenossen,

ich bin 56 Jahre alt, zu dick und gewaltiger Schnarcher. Vor 14 Tagen wurde bei mir eine heftige Schlafapnoe mit 57 Atemaussetzern pro Stunde diagnostiziert. Die Sauerstoffsättigung meines Blutes sank um 79 %. Nach einer Nacht unter cpap-Maske und mit einem Monitor konnte mein behandelnder Arzt feststellen, dass für mich nur diese Maske zur Therapie in Frage kommt.

Die erste Probenacht mit Maske war nicht so doll. Das Gerät ist doch sehr gewöhnungsbedürftig. Auf der anderen Seite hatte ich schon nach dieser Nacht den subjektiven Eindruck, dass ich ausgeruhter als sonst morgens war.

Denn ich hatte bisher unter all dem zu leiden, was Sie als Symptome beschrieben haben wie

- unausgeruhtes Erwachen
- dumpfes Gefühl im Kopf
- zwanghaftes Einschlafen am Tag (und das auch bei der Arbeit!!!)
- Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit
- beginnende Depressionen

Ich hoffe sehr, dass die cPAP-Maske der Firma WAP, die ich jetzt bald bekommen werde, mir aus meinem körperlichen und seelischen Tief heraushelfen wird.

Nun habe ich zufällig beim Suchen nach Angaben zur Schlafapnoe Euere Web-Side gefunden und war sofort angetan von den Beiträgen, die Leidensgenossen in den einzelnen Rubriken geschrieben haben.

Ich werde mich sicher öfter auf dieser Side einfinden, um Tips und Ratschläge zu erhalten. Nach weiteren Erfahrungen mit unserer Krankheit bin ich auch gerne bereit, von diesen hier zu berichten.

Meldet Euch doch mal.

Gruß Hermjo

Profil von guenter
guenter

Hallo

Beitragvon guenter » 22.06.2003, 19:29

Willkommen im Club der Masken :D
bei mir war es fast zu spät,aber es klappt jetzt fühle mich doch wieder ok
bis auf die Nebenwirkungen der langen zeit der nichtbehandlung
mfg

Profil von Karl-Heinz
Karl-Heinz

Beitragvon Karl-Heinz » 22.06.2003, 20:45

Hallo Leute,

ich habe heute schon mit dem Titel "Schlafapnoe-Neuling" ein neues Thema eröffnet und meine ersten Probleme mit Maske beschrieben.

Wenn ich mir so einige Zeilen in diesem Forum betrachte, muß ich mich wohl als Glückskind sehen.

Meine Eltern berichteten mir schon als Jugendlicher von meinem außgergewöhnlichen Schnarchen.

Seit ungefähr 10 Jahren weiß ich von der Krankheit Schlafapnoe und meine Frau und ich hatten seither schon die Vermutung, das das genau auf mich zutrifft. Mein damaliger Hausarzt stellte mir auch eine Überweisung in ein Schlaflabor aus. Aber ich hatte "keine Zeit".

Nachdem ich immer wieder von erschreckenden Presseberichten bezüglich der eventuellen schwerwiegenden Folgen dieser Krankheit erinnert wurde, packte ich das Thema Anfang des Jahres mit 44 Lebensjahren endlich an.

Jetzt kommt mein Glück - Obwohl eine hochgradige obstruktive Schlafapnoe mit einem Entsättigungsindex von 60 Phasen/Stunde diagnostiziert ist, mein CPAP-Gerät mußte auf 11,5 bar eingestellt werden, wurden bei mir keine Vorschäden festgestellt. Wenn ich andere Zeilen so lese, bin ich wohl ein absoluter Glückspilz.

Zum Schluß noch etwas wegen Diäten o.ä. für diejenigen, die sich in Bezug auf Schlafapnoe wegen ihrer Übergewichtigkeit Gedanken machen.

Ich wiege 80 KG bei 180 cm, rauche seit 10 Jahren nicht mehr und trinke bei Feierlichkeiten einen über den Durst. Bei meiner Vorstellung im Schlaflabor waren Schwestern und Arzt sehr skeptisch, es hier wirklich mit einem Apnoiker zu tun zu haben. Nach der ersten Nacht blieben keine Fragen mehr offen.

Viele Grüße
Karl-Heinz aus Nickenich[/quote][/u][/i][/b]

Profil von Manfred Keller
Manfred Keller

AW: Ihr seid neu hier

Beitragvon Manfred Keller » 23.06.2003, 08:39

Liebe „Neulinge“,
herzlich willkommen hier auf diesen Seiten.
Einen ganz heißen Tipp für alle „Anfänger“:
Natürlich helfen wir hier im Forum gerne und sicher auch mit viel Erfolg, aber noch besser können lok. Selbsthilfegruppen im Gespräch und bei Gruppenabenden einem über die (nicht nur Anfangs-) Schwierigkeiten helfen.

Ich weiß wovon ich rede und weiß natürlich auch, daß die Maske gewöhnungsbedürftig ist. Ich habe damals (vor 5 Jahren) über 3 Monate gebraucht, und es gab damals in Nürnberg leider keine Selbsthilfegruppe. Das war dann aber der Grund endlich eine zu gründen!
Alles Gute

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Selbsthilfegruppe

Beitragvon Hermann-Josef » 23.06.2003, 21:45

Hallo Schnarchis :D

bisher habe ich noch nirgendwo einen Hinweis auf eine Selbsthilfegruppe in Schleswig-Holstein gefunden. Könnt Ihr mir da helfen?

Gruß

Hermjo aus Timmendorfer Strand

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Karl-Heinz

Re: Selbsthilfegruppe

Beitragvon Karl-Heinz » 24.06.2003, 00:12

Hermann-Josef hat geschrieben:

bisher habe ich noch nirgendwo einen Hinweis auf eine Selbsthilfegruppe in Schleswig-Holstein gefunden. Könnt Ihr mir da helfen?


Brille putt? :wink: Manfred Keller hat es ein Postinng weiter oben doch geschrieben
--> Selbsthilfegruppen --> Alle Selbsthilfegruppen --> SHG in Deutschland
--> Auswahl Schleswig-Holstein

Gruß Karl-Heinz

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Leika
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Hallo

Beitragvon Leika » 24.06.2003, 08:04

bei mir wurde vor ca. 14 Tagen das Schlaf Apnoe(mit 154 aussetzter in der nacht obwohl ich nicht festgeschlafen habe) festgestellt, und seit dieser Zeit merke ich erst wie es mir eigentlich geht dass ich die nacht zwar (denke ich) gut geschlafen habe aber ich einfach nicht ausgeruht bin. Seit kurzer zeit bin ich auch zwischen durch so müde das ich aufpassen muss das ich nicht am Tisch einschlafe. Ich habe jetzt alle Untersuchungen über mich ergehen lassen und dabei wurde nur festgestellt das meine Rachenöffnung sehr klein ist, ich denke ich habe das schon mein Lebenlang. Jetzt habe ich eine Frage ist es ratsam auch die Kinder ( mein Sohn ist fast 18 und meine Tochter ist 11 Jahren) alt untersuchen zu lassen. Da mir der Arzt gesagt hat das er vererbt ist.
Ich weis ich habe es schonmal geschrieben aber mir ist einfach angst vor dem Gerät ich weis aber auch das es mir bestimmt besser geht wenn ich das Gerät habe aber ich kann es nicht erklären wenn ich dran denke bekomme ich panik.
Gruß Leika

Profil von Manfred Keller
Manfred Keller

AW: Hallo

Beitragvon Manfred Keller » 24.06.2003, 09:05

Hallo Leika,
keine Panik. :)
Zunächst einmal: es stimmt, dass das Schlafen mit der Maske gewöhnungsbedürftig ist. Aber da Sie sich so rechtzeitig darum kümmern, da können Ihnen lok. Selbsthilfegruppen mit vielen wertvollen Tipps über die Anfangsschwierigkeiten ganz schnell weghelfen, so dass Sie sehr bald erholsam schlafen werden. Wenden Sie sich ruhig vertrauensvoll, schon jetzt, bevor Sie die Maske haben, an eine Gruppe in Ihrer Nähe (Anschriften in meinem vorherigen Posting). Die haben alle die selbe Krankheit und wissen um die Anfangsschwierigkeiten und auch wie man sich fühlt. Deshalb arbeiten sie in einer Selbsthilfegruppe um anderen (Neulingen) zu helfen und sie nicht alleine zu lassen.
Man (Frau) ist dann ein neuer Mensch und hat endlich wieder Kraft und auch Antrieb neues anzugehen.
Zu Ihren Kindern:
- Zunächst einmal sollten Sie die Kinder beobachten und fragen, ob sie früh ausgeschlafen sind.
- Gibt es Anzeichen von ADS (hyperaktiv oder Träumer?).
- Schnarchen die Kinder?
- Verdrehen/strecken sie im Schlaf den Kopf um besser Luft zu bekommen?
Beim nächsten (Kinder-) Arztbesuch sollten Sie den Doc bitten sich auch mal den Rachen anzusehen.
Alles Gute


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