Bericht vom Schlaflabor

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Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Schneewittchen » vor 11 Monaten

Hallo
Wer kann mir meinen Bericht erklären ! :confused:
Diagnose leichtgradiges obstruktives Schlafapnoe-Syndrom.

Schlafeffizienz 69,9. Tiefschlafanteil 18,6% Rem Schlaf 32,7 % gesamt AHI 2
Minimale Sättigung 90%
Ist das nicht zu wenig Tiefschlaf ?
Tagsüber bin ich Mittags leicht müde
Phasenweise Schnarchen, teilweise obstruktiv.

Das gleiche mit Weste, nur weniger Schnarchen.
Was heißt noch relevante SBAS ?, das habe ich nicht!
Aber SBAS(RERAS). ??Habe ich.
Ist das Ergebnis gut, bin auch im Schlaflabor alle 2std wach geworden, wie zu Hause. Kann dann aber wieder einschlafen !
Habe noch eine Depression, dafür bekomme ich Medikamente

Mich nervt es , das ich alle 2std wach werden ! :yawn:
Danke und liebe Grüße
Schneewittchen


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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Nachtschicht » vor 11 Monaten

Hi,

Ich bin weit davon entfernt, ein Experte zu sein, aber mit einem AHI von 2 und minimaler Sättigung von 90% hört sich das für mich nicht an, als müßtest Du auf Schlafapnoe behandelt werden.

Was für Mittel nimmst Du denn wegen der Depression und wann nimmst Du die? Es gibt Mittel, die müde machen, aber auch welche, die eher aufputschend wirken. Danach sollte man entscheiden, ob man die eher abends oder eher morgens nimmt.
Ich hatte die z.B. immer abends genommen, bei der Therapie im Krankenhaus hat man mir dann gesagt, daß ich das Mittel (Escitalopram) lieber morgens nehmen sollte, weil es aufputschend wirkt. Das war nicht die Lösung aller Probleme, hat aber schon eine spürbare Verbesserung gebracht.

LG
Andreas

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von anlo007 » vor 11 Monaten

Hallo,
die Werte hören sich wirklich nicht nach einem Schlafapnoe-Problem an.
Wegen der Depressionen laß mal deinen Vitamin D- Wert kontrollieren, denn Vitqamin D Mangel führt zu depressiver Stimmungslage. Oft hilft einfach die Einnahme von Vitamin D statt Antidepressiva.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Gitte2015 » vor 11 Monaten

SBAS heißt meines Wissens:
Schlafbezogene Atemstörung
Es ist also ein Überbegriff.
Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine SBAS.


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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von TBM » vor 11 Monaten

mich würde mal wirklich interessieren wieviele RERAs du hattest (pro Stunde oder auch insgesamt (letzteres dann bitte mit der Gesamtschlafzeit))
weisst du zufällig wie dein Atemflow gemessen wurde? also hattest du da Thermistoren - das sieht z.B. so aus: [ externes Bild ]
oder eine "Nasenbrille" - sieht z.B. so aus: [ externes Bild ]


Ich sehe das ja irgendwie ständig und überall in letzter Zeit ... aber AHI < 5 ... RERAs ... Tagessymptomatik ... klingt für mich keinesfalls nach ner OSA - auch keiner leichten! - aber da warten wir mal darauf, dass Dr. Randelshofer aus seinem verdienten Urlaub wiederkommt.

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Schneewittchen » vor 10 Monaten

Nachtschicht hat geschrieben:Hi,

Ich bin weit davon entfernt, ein Experte zu sein, aber mit einem AHI von 2 und minimaler Sättigung von 90% hört sich das für mich nicht an, als müßtest Du auf Schlafapnoe behandelt werden.

Was für Mittel nimmst Du denn wegen der Depression und wann nimmst Du die? Es gibt Mittel, die müde machen, aber auch welche, die eher aufputschend wirken. Danach sollte man entscheiden, ob man die eher abends oder eher morgens nimmt.
Ich hatte die z.B. immer abends genommen, bei der Therapie im Krankenhaus hat man mir dann gesagt, daß ich das Mittel (Escitalopram) lieber morgens nehmen sollte, weil es aufputschend wirkt. Das war nicht die Lösung aller Probleme, hat aber schon eine spürbare Verbesserung gebracht.

LG
Andreas
Hallo Andreas
Ich nehme schon lange Opipramol ,3 Mal täglich.
Wenn ich nicht einschlafen kann, nehme ich noch 1/2 Melperon.
Gruß Schneewittchen

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Schneewittchen » vor 10 Monaten

TBM hat geschrieben:mich würde mal wirklich interessieren wieviele RERAs du hattest (pro Stunde oder auch insgesamt (letzteres dann bitte mit der Gesamtschlafzeit))
weisst du zufällig wie dein Atemflow gemessen wurde? also hattest du da Thermistoren - das sieht z.B. so aus: [ externes Bild ]
oder eine "Nasenbrille" - sieht z.B. so aus: [ externes Bild ]


Ich sehe das ja irgendwie ständig und überall in letzter Zeit ... aber AHI < 5 ... RERAs ... Tagessymptomatik ... klingt für mich keinesfalls nach ner OSA - auch keiner leichten! - aber da warten wir mal darauf, dass Dr. Randelshofer aus seinem verdienten Urlaub wiederkommt.
Hallo

Was ist RERAS ?. Im Bericht steht nur ,es liegt lediglich eine Rhonchopathie vor, mit leichten rückenlageassoiziierten SBAS (RERAS)
Und ich hatte eine Nasenbrille ,kein Atemgerät.
Gruß Schneewittchen


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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Snoopy » vor 10 Monaten

Hallo Schnewittchen,
RERA ist eine Englische Abkürzung fur: Respiratory Effort related Arousal.
Hierbei handelt es sich um eine Sequenz von Atemzügen (mind. 10sek.), die durch eine erhöhte Atemanstrengung
( schnarchen) zu einem Arousal ( Weckreaktion ) führt.
Du scharchst, kriegst schlecht Luft und wirst dadurch wach.

Viele Grüße
Snoopy

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von TBM » vor 10 Monaten

Schneewittchen hat geschrieben: Aber SBAS(RERAS). ??Habe ich.

Mich nervt es , das ich alle 2std wach werden ! :yawn:
ich bezog mich tatsächlich darauf und dachte, dass dahinter noch eine Zahl auftauchte.

Also das Ganze hört sich für mich - als kompletter Laie - eher nach UARS als nach OSA an. ... obwohl es noch ein paar mehr Schlafstörungen gibt und auch durchaus psychisch begründete. (Wobei dabei auch eher das Eine das Andere bedingt.)
Deswegen fragte ich auch nach den Gerätschaften der Flowmessung (also deines Atemflusses) - bei UARS liegen eher Flusslimitierungen vor, die dann in einer Weckreaktion enden (das "Wecken" muss nicht immer in einem wirklichen Aufwachen enden sondern nur in einer Änderung der Schlafphase) - Thermistoren können Flusslimitierungen nicht genauso wie eine Nasenbrille bewerten.

...aber ich sehe das auch in letzter Zeit überall ... da wirst du wohl auf Dr. Randelshofer warten müssen - wobei nat. so eine Ferndiagnose auch schwierig ist. .... aber bei nem AHI von 2 eine OSA zu diagnositzieren, halte ich - nach wie vor - für eine sehr gewagte These.

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Schneewittchen » vor 10 Monaten

Hallo alle zusammen,

So langsam weiss ich gar nichts mehr, keine Ahnung was UARS, OSA, oder RERAS :silent: bedeutet???
Weiss nur AHI 6,8. Sättigung 90%. Was immer das bedeutet ??
Habe mit Weste genauso schlecht geschlafen, wie ohne.

Bei dem Gerät aus der Praxis würde mir gesagt, ich hätte mehr als 30 Atemaussetzer in der Stunde, im Krankenhaus war das angeblich nicht so schlimm !

Weiss nur ,das ich immer noch alle 2 std wach werde. Lege mich dann auf die Seite, ich glaube nicht, das mir die Weste hilft.
Aber werde Mal abwarten, bis der Fachmann :thumbup: wieder da ist.
Schönes Wochenende
Gruß Schneewittchen :wave:

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von Superschnarcher » vor 10 Monaten

Sättigung bezieht sich auf den Sauerstoffgehalt im Blut. Mir wurde vom Arzt gesagt, 95-100% sei gesund und unter 80% wird es für die Organe gefährlich (bleibende Schäden möglich). Dabei musst du aber unterscheiden zwischen der basalen Sättigung und der minimalen Sättigung, das sollte in deinem Bericht getrennt ausgewiesen sein.

AHI 6,8 = du hast durchschnittlich 6,8 Atemaussetzer (Apnoe) oder flache Atmungen (Hypopnoe) pro Stunde.

OSA = Obstruktive Schlafapnoe, UARS = Upper Airway Syndrome

SBAS = Schlafbezogene Atemstörungen

RERAS = respiratory-effort related arousals

An die Weste musst du dich wahrscheinlich erst gewöhnen. Wieviele Nächte warst du im Schlaflabor?

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Re: Bericht vom Schlaflabor

Beitrag von TBM » vor 10 Monaten

:silent: das mit den Fachbegriffen ist immer doof am Anfang ... einfach nachfragen oder googlen.

Was ich jetzt nicht mehr so ganz verstehe sind deine AHI-Werte .... ganz oben in diesem Thread sprachst du von 2 im SL ..... jetzt sagst du 6,8 und im SL hatten die 30 Aussetzer pro Stunde also einen AHI von 30 bestimmt.

Welchen hat man denn dann nun wann und unter welchen Umständen festgestellt? (sonst scan doch einfach deinen Bericht und mach deine pers. Daten unkenntlich und stell den als Bild rein - das wäre wenigstens etwas, wo auch alle vom Gleichen reden)

achso: das UARS - also Upper Airway restriction syndrom ist eine Schlafstörung, wo die Atemwege nicht wie bei der OSA vollständig kollabieren, sondern der Körper diese noch weitgehend offen halten kann und früh genug einen Kollaps bemerkt und dann eine Weckreaktion startet. Als Indiz dafür kann man mal vereinfacht sagen: Wenn der AHI < 5 ist, sehr viel geschnarcht wird (bzw. sehr viele Flusslimitierungen - dass sind Einschränkungen in der Atmung, die noch nicht im Bereich der Hypopnoe sind) und man sehr oft nachts wach wird, dann sollte man das mal näher überprüfen.

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