Neue Ausschreibung von TKK

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Nellie » vor 3 Wochen

manni13 hat geschrieben:
vor 1 Monat
Moin zusammen,

ich hoffe dass ich dieses Thema ordentlich verfolgt habe.
Sollte dieses nicht der fall sein schon mal sorrry vorab.

Meine Frage diesbezüglich:
Hat von den hier anwesenden Usern schon Erfolg gegen TK / HuL gehabt und S E I N E
Therapiemaske wie vormals erhalten, also nicht zum kostenfreien Lieferprogramm gezwungen
wurde? Falls ja wie kam es zum Erfolg.

Vielen Dank schon mal und LG
manni13

Ich werde das jetzt angehen und sehe da eigentlich auch keine Probleme.
Allerdings unter den Ausgangsvoraussetzungen, dass es sich um Kind - bzw. Jugendlichen handelt und es im Portfolio vom Versorger sowieso nur eine überhaupt in Frage kommende Maske gibt.

Da macht sonstiges Rumprobieren ja für niemanden Sinn ... wobei Sinn machen und Krankenkassen nicht zwingend miteinander korrelieren müssen :wtf:


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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von TBM » vor 3 Wochen

Bevor die KK eine Individual-Maske bezahlt, sind die zu sehr vielem bereit^^ - Insbesondere dann, wenn man bereits eine perfekt passende Maske kennt. :wink:

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von umue55 » vor 3 Wochen

Das kann ich so nicht ganz stehen lassen. Meine KK wollte mir sogar lieber eine Individualmaske "androhen". Kann man zwar nicht verstehen, war aber so. Mein Hinweis auf die imens hohen Kosten wurde mit den Worten " dann sie das halt so " abgetan.
Erst der Gang zum Facharzt brachte den Erfolg.
liebe Grüße,
ein Mitschnorchler.
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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von TBM » vor 3 Wochen

:lol: das könnte daran liegen, dass ich gegenüber dem TK-Mitarbeiter total begeistert auf diese Ankündigung von ihm reagierte (und fragte, wieso das nicht die erste Option ist^^ ... fand er so gar nicht *witzig*) ... oder eh den Q-Stempel habe ... oder von vorneherein nicht Maske XY gefordert habe, sondern lediglich eine "passende" und nur so nebenbei fragte, wieso ich meine bisherige, super passende Maske jetzt nicht mehr bekommen soll .... oder der Typ hat mir einfach nur erzählt, was ich hören wollte^^

Ablehnen (also die tun ja nicht mal das! - die genemigen das nur nicht) und nicht reagieren oder vertrösten kostet die erstmal gar nichts. ... bis man dann tatsächlich in der Position ist, dass man klagen könnte, vergeht so viel Zeit, dass das Gros der Patienten bis dahin einfach gezahlt hat - damit ist das Problem (für die) erledigt.
Papier ist geduldig^^ - das Gros scheitert doch bereits schon an der Hürde das entsprechend zu beantragen oder von der KK die notwendigen Bescheide erstmal einzufordern.
.... man verbringt am Ende ca. ein Drittel seiner Lebenszeit mit diesen Gerätschaften - die Bereitschaft für ein "Mehr" auch mehr zu zahlen, ist da sicherlich beim Grossteil nicht ganz gering. (Kann man jetzt an dieser Stelle noch darüber philosophieren, welche Bevölkerungs- oder Einkommensschichten eher die Diagnose bekommen.^^) Das ist sicherlich bei der Kalkulation der Standard-Reaktion der KKs durchaus mit in Betracht gezogen.

Bevor die Geld ausgeben, lassen die einen natürlich durch brennende Reifen springen. Das Versorgungsmodell ist nunmal das, was es jetzt ist - wir werden das sicher noch erleben, dass die einfache CPAP-Therapie zu den "normalen Lebensumständen" gezählt wird und damit eben per se keine Kassenleistung mehr ist.
Es ist ja nun auch nicht so, als ob die jeweils angebotenen Masken alle kompletter Schrott sind und es für jeden nur die eine Maske gibt.

Man kann auch nicht jedem alle auf der Welt existierenden Masken zum "Probieren" geben - ich kenne bei weitem nicht alle Masken - aber bei FFMs / Mund-Nasenmasken kenne nur ich alleine schon über 20(!! - haben ganz sicher längst nicht alle auch eine entsprechende 'Zulassung' als Hilfsmittel in Deutschland) ... tut es das Standard-Programm nicht, dann ist es ggf. in der Tat kostengünstiger für alle betrachtet, wenn man einfach eine Individual-Maske bekommt (und damit der gesamten Diskussion gleich die Grundlage entzogen wird).

... vllt. ist die Individual-Maske ja auch das Non-Plus-Ultra!? ... die Technik schreitet auch voran - in ein paar Jahren geht das "Einscannen des Gesichts" bestimmt mit dem Smartphone - die Maske kommt aus dem 3D-Drucker und per Post^^ - dann darf man als zubuchbare Optionen noch die Position und Art der Ausatemöffnung und des Schlauchanschlusses wählen - für Premium-Kunden auch mit ausklappbaren Brillengläsern in der eigenen Stärke - ganz neu auch mit Gleitsicht^^

Bis wir dort sind, bleibt wohl nur: Die probierten Masken dokumentieren, den Versorger mit "an Board" holen und evtl. auch den behandelnden Arzt.
... erklärt man das entsprechend seiner KK, dann klappt das sicherlich auch mit der "Wunsch-Maske". (Sonst wären hier ganz sicher deutlich mehr Erfahrungsberichte über Individual-Masken^^)

Man kommt in diese Situation ja eh nur, wenn man bereits seine "passende" Maske kennt^^ Oder bringen wir es auf den Punkt: bei einer Umversorgung!
Bei der Erstversorgung scheint das alles irgendwie kein Problem zu sein. (na gut, da ist noch das "ich habe ein 'Gebraucht'gerät bekommen" :problem: ... )


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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von T4Thomas » vor 2 Wochen

Ich habe nun erfahren, dass mich 2018 auch eine private Zuzahlung (75€, hoffentlich nur für für die Maske!) erwartet.
Mein Trilevel von Weinmann darf ich behalten, es gibt wohl nichts vergleichbares Billigeres.
Trotz der Zuzahlung zur Maske werde ich kein Eigentum an Ihr erwerben!!! Die gehört weiter der IFM.
Ich soll der IFM noch schriftlich bestätigen, dass ich das auch so will ;-)
was, wenn nicht?

Ich denke, dass die Atemtherapie immer populärer wird und die Kosten für die Kassen entsprechend steigen.
Daher wird die "private Aufzahlung" auch beim nächsten Wechsel weiter erhöht.
Für einen freiwilligen Kassenwechsel (wenn es noch anständige KK gibt) wäre die TK vermutlich dankbar.

Was beim Verbilligen noch übersehen wurde und vermutlich kaum jemand weiß:

DIE TK ZAHLT DIE STROMKOSTEN!! AUCH RÜCKWIRKEND!! (zumindest bei mir)
ZUGREIFEN SOLANGE ES DAS NOCH GIBT! :clap: :clap: :clap:

Gruß Thomas
SOMNOvent auto-S
In der automatischen TriLevel S-Druckvariante ist es das erste Gerät am Markt, das das komplette BiLevel-Therapie-Spektrum mit den Vorteilen von autoCPAP kombiniert.

bis 12mbar

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Schnorchelheini » vor 2 Wochen

T4Thomas hat geschrieben:
vor 2 Wochen
Ich habe nun erfahren, dass mich 2018 auch eine private Zuzahlung (75€, hoffentlich nur für für die Maske!) erwartet.
Gruß Thomas
Hallo Thomas,

um auf die Frage aus dem Anfangs-Thema zurückzukommen:
Ich würde erst einmal den Zettel mit der Sonderzahlung nicht unterschreiben. Die jetzige Maske wird ja noch ein wenig halten und dann würde ich mich bei dem Versorger einfach die alte Maske anfordern.

Falls dann der Hinweis auf die zuzahlungsfreien Masken kommt, dann soll ein Vertreter bei Dir antanzen (kannst, falls es nah ist, ja auch einen Termin bei denen machen) und eine Maskenanpassung durchführen. Falls dann keine Maske gefunden wird, die passt, dann auf den Zwang eine passender Maske zu finden hinweisen, die eben eine notwendige Versorgung darstellt. Hier wirst Du vermutlich irgendwann die Krankenkasse darauf aufmerksam machen, dass der Versorger sich weigert eine passende Maske herauszugeben, nachdem festgestellt wurde, dass das Standardprogramm bei Deinem Gesicht nicht funktioniert. Die Krankenkasse ist nicht diejenige, die die Zuzahlungen verlangt, sie verlangt die Versorgung mit einer passenden Maske, duldet es aber, wenn der Versorger dabei extra Beiträge verdient.

Die Frage ist, ob und wie lange Du das "Spiel" durchziehen möchtest. Falls Du dann irgendwann aufgibst, dann zahlst Du eben jedes Jahr für eine passende Maske. Irgendwann wir Deinem Versorger der Aufwand zu groß werden und er verweist dann auf eine Individual-Maske, wo dann die Krankenkasse massiv zahlen muss. In dem Zusammenhang kannst Du dann darauf verweisen, dass Du eine funktionierenden Maske kennst, die wesentlich günstiger ist, aber die der Versorger nicht anbieten möchte, da Du keine Zuzahlung zahlen möchtest.

Hier ist also die Frage, wer am längsten Durchhält, um eine Lösung zu bekommen. Es kostet ggf. Nerven, spart aber dann ggf. jedes Jahr entsprechende Kosten. Falls Du, wie leider die meisten Patienten, bei der Ankündigung durch den Versorger schon einknickst und darauf verzichtest, die anderen Masken ernsthaft auszuprobieren, dann unterstützt Du die Sparpolitik der Kassen und das die Versorger so günstig anbieten können, da sie das Geld mit den Patienten verdienen. Ich habe aber auch Verständnis, wenn das Geld nicht so schmerzt und Du nicht die Nerven hast, einen kleinen "Aufstand" durchzuziehen.

LG Schnorchelheini

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Gyuri » vor 2 Wochen

Keine Kritik! Nur leichtes Unverständnis. :crazy:
Schnorchelheini hat geschrieben:
vor 2 Wochen
(…) Die Krankenkasse ist nicht diejenige, die die Zuzahlungen verlangt, sie verlangt die Versorgung mit einer passenden Maske, duldet es aber, wenn der Versorger dabei extra Beiträge verdient.
(…)
Irgendwie kann ich das so nicht glauben. Was ist denn mit Leuten, die von Zuzahlung befreit werden? Die bekommen die Bescheinigung doch von ihrer Krankenkasse und drücken gleich zum Jahresbeginn ihren von der Kasse errechneten Eigenanteil (z.B. 1% des Haushaltseinkommens) ab.
Grüße vom Gyuri
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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Andimp3 » vor 2 Wochen

Diese Art Zuzahlung hat doch mit der Zuzahlung für eine vom Versorger behauptete "unnötige Besserversorgung" gar nichts zu tun.

Die von Dir ins Spiel gebrachte Zuzahlung ist eine gesetzliche Zuzahlung für eine gesetzlich vorgeschrieben Versorgung.

Mit anderen Worten: wer von der gesetzlichen Zuzahlung befreit ist, ist deswegen noch lange nicht von der Zuzahlung (eigentlich Aufpreis) für eine "Besserversorgung" befreit.

Ein anderes Beispielt wäre: du brauchst krücken - bekommst welche aus Alu und zahlst dafür die gesetzliche Zuzahlung von welcher Du befreit werden kannst. Willst Du aber (ohne gesundheitlich hinreichenden Grund) welche aus Gold dann muss Du den Aufpreis auf jeden Fall selbst zahlen.
Ciao
Andreas

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Gregor » vor 2 Wochen

Das Problem liegt aber anders. Die Kasse schließt einen billigen Vertrag mit dem Versorger. Dieser bietet Maske und Gerät in der billigsten für ihn darstellbaren Ausführung an. Wenn der Patient mit dem billigsten nicht klarkommt kann er andere Produkte selbst zahlen. Die sind dann so teuer, daß der Versorger Extra-Gewinn macht. Der Patient kann ja nicht woanders kaufen, weil die Kasse den Versorger festschreibt.
Und weil man das Produkt jeden Tag ca. 8 Stunden benötigt ist man als Patient geneigt einen Aufpreis zu "schlucken", auch wenn er überzogen erscheint.
Das ist gut für die Kasse und den Versorger. Der Patient wäre besser dran, wenn er selber den Versorger wählen könnte und die Kasse nur einen Pauschalbetrag bezahlt.
Viele Grüße
Gregor

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Andimp3 » vor 2 Wochen

Das ist mir schon klar - und weil Gyuri das ins Spiel brachte wies ich ja darauf hin dass das mit der gesetzlichen Zuzahlung, von der man befreit werden kann, nichts zu tun hat.
Ciao
Andreas

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Gyuri » vor 2 Wochen

Ich habe das genauso gemeint wie geschrieben :wink:
Gyuri hat geschrieben:
vor 2 Wochen
Keine Kritik! Nur leichtes Unverständnis. :crazy:
(…)
Kleiner Vergleich
In Sachen Diabetes bin ich gerade dabei mich über Zuzahlungen zu ärgern, die durch Verwendung eines Messsystems zwecks Gewebsglukoseerfassung entstehen. Mit der alt hergebrachten Blutglukosemessung gab es diese Zuzahlung nicht. Da die anfallenden Zuzahlungen auch über andere Krankenkassen an den Versorger zu entrichten sind, gehe ich mal ganz grob davon aus, dass ich diese auf Antrag genauso erstattet bekomme, wie Zuzahlungen bei Krankenhausaufenthalt, Rezepten, Anwendungen, … und auch vielleicht Schlafapnoebedarf. :gruebel: Tschuldigung - falls ich da falsch liege. Jedenfalls würde ich nie und nimmer anderen Zuzahlungen zustimmen.
Grüße vom Gyuri
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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Schnorchelheini » vor 2 Wochen

Gyuri hat geschrieben:
vor 2 Wochen
Mit der alt hergebrachten Blutglukosemessung gab es diese Zuzahlung nicht. Da die anfallenden Zuzahlungen auch über andere Krankenkassen an den Versorger zu entrichten sind, gehe ich mal ganz grob davon aus, dass ich diese auf Antrag genauso erstattet bekomme, wie Zuzahlungen bei Krankenhausaufenthalt, Rezepten, Anwendungen, … und auch vielleicht Schlafapnoebedarf. :gruebel: Tschuldigung - falls ich da falsch liege. Jedenfalls würde ich nie und nimmer anderen Zuzahlungen zustimmen.
Hallo Gyuri,

ich glaube, hier liegt tatsächlich bei Dir im Bezug auf Hilfsmittel ein kleines Missverständnis vor: Ich gehe mal wieder in das Thema dieses Forums:

Wenn Dir der Arzt ein CPAP Gerät verordnet, zahlst Du 10 Euro an den Versorger für das Rezept und bekommst dafür die Minimalversorgung des Versorgers, bei der TK und H&L z.B. SomnoBalance und eine Weinmamm Joyce-One Maske. Da ist dann mit den 10 Euro alles abgegolten.

Falls Du jetzt aber dem Versorger sagst (und das möchte der Versorger und bietet es an), dass Du ein besseres und komfortableres Gerät und Maske haben möchtest, dann ist das eine "Luxusversogung" auf Wunsch des Kunden, d.h. hier verdient nur noch der Versorger. Und das geht oft eben so weit, dass Du selbst für andere Masken zuzahlst, falls die Masken der angebotenen Grundversorgung bei Deinem Gesicht nicht passen. Hier verstößt der Versorger gegen die Vorgabe der Krankenkasse, dass der Dich mit einer funktionierenden Maske versorgen muss. D.h. hier kann man sich "Querstellen" und versuchen die Leistung einzufordern. Voraussetzung ist natürlich, dass man ernsthaft versucht mit der angebotene Grundversorgung zurechtzukommen.

Anders ist es z.B. bei Leistungen, die keine Hilfsmittel sind, wie Krankengymnastik. Hier wird von der Kasse neben der Rezeptgebühr (an die Krankenkasse) der anteilige Betrag an der Behandlung festgelegt, den der Patient selbst zu zahlen hat. Der Anteil geht an den Anbieter, der aber entsprechend weniger von der Krankenkasse ausgezahlt bekommt.

Vielleicht liegt hier ein öfters missverstandener Sachbestand bezüglich der Hilfsmittel vor, den vermutlich die Versorger auch nur schlecht aufklären, da es sich da um die Einnahmen handelt, mit denen sie die Grundversorgung eigentlich erst finanzieren können. D.h., wenn mehr Leute das verstehen würden und auf einer funktionierenden Grundversorgung ohne Zuzahlung (nur Rezeptgebühr) bestehen würden, müssten die Versorger mehr Geld von den Krankenkassen verlangen um rentabel zu sein.

LG Schnorchelheini

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von umue55 » vor 2 Wochen

Hallo Gury,
ich benutze ja auch das FGS was den Blutzucker in der Gewebsflüssigkeit anzeigt. Da ich aber immer am Anfang vom Jahr meine Zuzahlung leiste, 1% vom Brutto wegen chronisch krank, muss ich bei dem System keinerlei Zuzahlung mehr leisten.
Das gilt auch für alle anderen Sachen wie HM oder Krankenhausaufenthalt oder Reha, oder Med. Fußpflege oder oder.
Lediglich diese, meiner Meinung nach völlig zu Unrecht erhobene "Mehrversorgung" bei Schlafapnoe, muss/soll der Patient selbst abdrücken. Der Begriff "Zuzahlung" verwirrt da eigentlich nur. Es lohnt es sich auf jeden Fall dagegen anzukämpfen, auch wenn es sicherlich, je nach Krankheit schwerfällt. Es gibt aber auch genügend Selbshilfegruppen, welche einen Unterstützen können.
Alles wird gut.
liebe Grüße,
ein Mitschnorchler.
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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von TBM » vor 2 Wochen

Also den Begriff "Zuzahlung" empfinde ich tatsächlich nicht nur irreführend sondern als Betrug.
Was man mit seiner Unterschrift tut ist: einen PRIVAT-Vertrag mit denen schliessen.

Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und tatsächlich die Schreiben dazu rausgesucht. (... die "Erklärung über die Mehrkosten" landete gleich im Mülleimer ... die Begleitschreiben nur knapp daneben^^)

Meine TK schreibt mir (wortwörtlich) bei der "Verlängerung" meines Hilfsmittels:
Haben sie sich für eine höherwertige Versorgung entscheiden, zahlen Sie die Mehrkosten und die Folgekosten für Reparatur- und Wartungsleistungen selber und erhalten hierüber eine Privatrechnung vom Lieferanten
Hilfsmittel im Rahmen einer "Vergütungspauschale" stellen wir Ihnen für den angegebenen Zeitraum zur Verfügung, inklusive Serviceleistungen für Reparaturen und Wartungen. Sie können sie jederzeit kostenfrei wieder abholen lassen.
Na "trau schau wem" sage ich da mal^^

Nach meiner Lesart könnte der Versorger dort also - bei einer "höherwertigen" Versorgung auch die Wartungsleistung (Filter auch?) MIR in Rechnung stellen und die KK sagt nur "haben wir nix mit zu tun". Ich würde da etwaige Mehrkosten einsehen - wenn mein Wunschgerät halt wartungsintensiver als das "Kassen-Gerät" ist, dann ist das mein "Pech" - ist die Wartung / Reparatur aufwendiger = teurer, dann auch.
Bei einer Reparatur wird es da schon schwieriger ... wäre das "Kassen-Gerät" überhaupt kaputt gegangen? ... ist dann halt fraglich, wer da eigentlich mit wem überhaupt einen tatsächlich rechtsverbindlichen Vertrag über was genau geschlossen hat.
(Das Schreiben an mich ist vermutlich schon wieder als Toilettenpapier im Handel - ich habe das nicht mal grob überflogen, bevor es im Papiermüll landete.^^ Ich erinnere mich aber an wenig Kleingedrucktes ... ich würde mal bezweifeln wollen, dass der sonderlich belastbar ist. ... wo klagt man da eigentlich? AG oder SG? und gegen wen eigentlich bzw. weswegen? :crazy: )

Das Anschreiben dazu, was bei mir im Rahmen der Nutzungserklärung und Information zur weiteren Versorgung kam, enthält jetzt nicht die Aussage, dass ich meine bisherige Maske nicht mehr bekomme. (AirFit F10 - nicht im kostenlosen Programm enthalten)
Es steht da nur drin, dass ich MIT unterschriebener Mehrkostenerklärung auf dem bisher gewohnten Wege (einfacher Anruf: neue Maske tut Not) meine Maske auch weiterhin beziehen kann.

Sehe ich ein, dass jemand, der eben aus zwingenden medizinischen Gründen eine Sonderversorgung (in diesem Fall eine Maske ausserhalb der "Vergütungspauschale") benötigt, dieses nicht mit einem formlosen Telefonanruf bekommt. Wer da was in welcher Form bewilligen muss, wird sich mir noch offenbaren^^ (oder die schaffen es die Joyce-Masken mit einem für mich akzeptablen Spülflow auszustatten^^ - wie ist mir da echt egal - solange ich es nicht selber machen muss oder wenigstens nicht auf eigenes Risiko :crazy: )

Es wird dort nicht per se die Unmöglichkeit beschrieben .... aber ich würde das ganze Prozedure wenigstens unlauter nennen^^
(die bekommen von der KK definitiv keine 75€ oben drauf, wenn sie mir eine F10 geben müssen :lol: )

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Re: Neue Ausschreibung von TKK

Beitrag von Gregor » vor 2 Wochen

Hallo TBM,
klar kann man beim Sozialgericht klagen. Problem ist, wenn man noch anderes zu tun hat und das Ganze nicht als "Hobby" betrachten kann, wird die Sache recht aufwändig.
Die betroffenen Krankenkassen haben mit großer Sicherheit teuere Anwälte, die die ganzen Verträge und Machenschaften formuliert haben, so daß da die Chance erfolgreich zu Klagen ziemlich gering ist.
Schwer zu sagen warum es möglich ist ein System, das der Patient finanziert, gegen die Interessen dieses Patienten laufen zu lassen.
Sinnvoller ist ein Kassenwechsel zu einer patientenfreundlicheren Kasse.
Viele Grüße
Gregor

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