Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

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Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Silverhead » vor 1 Jahr

Guten Morgen,
ich bin 39, übergewichtig und ansonsten vollständig gesund und habe keine besonderen Leiden.
Ich nehme keine regelmäßigen Medikamente, Blutbild scheint zu passen, alles im "grünen" Bereich (Stand November 16).
Außer, dass ich immer wieder mit einer verstopften Nase zu tun habe, welches ich mit Nasenspray und Nasendusche und Schneuzen eigentlich unter Kontrolle habe.

Mein Weg hier zu euch führt mich - wie sollte es anders sein - aus meiner festgestellten Schlafapnoe heraus.

Ich "leide" seit Jahren unter:
- Schnarchen
- starke Tagesmüdigkeit
- Lustlosigkeit und weitere damit in Verbindung stehende Defizite.

Das Problem war halt schon seit Jahren so, dass ich nie - aber auch wirklich nie - richtig wach war über den Tag hinweg.
Das war dann das Problem, dass ich mit dem Sport aufgehört habe, den ich gerne 2x die Woche gemacht habe. Auch Freunde wurden weniger, weil ich mich einfach nicht mehr aufraffen konnte, gelegentliche Treffen mit zu gestalten oder am Abend noch auf ein Getränk irgendwo hin zu gehen oder mich mit Freunden zu treffen.

Auch wurde es eine "Normalität", dass ich früh um 6 Uhr aufgestanden bin, über den Tag hinweg im Büro gearbeitet habe (Informatik und Engineering) und dann am Nachmittag um 17 Uhr heim kam und - so war es öfters - umgezogen habe in lockere Klamotten und mich direkt ins Bett gelegt habe und bis zum nächsten Morgen durchgeschlafen habe, teils 12 Stunden.

Das war dann - mitunter auch wegen der Schnarcherei und dem teils dann verlängerten Zäpchen im Gaumen und Rachenschmerzen - der Grund, mich unter die Obhut eines Pneumologen zu geben.

Nach einem Besuch beim Pneumologen im März 2016 bekam ich "über Nacht" so ein Gerät mit, welches meine Schlafaussetzer messen sollte. Gesagt getan, angelegt über Nacht, am nächsten Morgen das Gerät wieder in die Praxis und einige Tage später das Gespräch mit dem behandelnden Pneumologen.

Dieser riet mir, mich in die Hände des Schlaflabors zu geben, wohl aber nicht - wie wohl zumeist normal - nur 1 Nacht, sondern 2 Nächte stationär.
Jetzt vor ca. 2 Wochen im November hatte ich einen stat. Aufenthalt in einem klinischen Schlaflabor.
Eine Tortur in meinen Augen. Vor dem "zu Bett gehen" wurde - ungelogen - ca. 50 Minuten lang - mein Kopf, Brust, Beine, Füße...verdrahtet, Schläuche gesetzt über Mund an Nase, Augen-Elektroden, Hirn, Schläfen, Stirn, hinterer Kopf usw usw usw...
In der 1. Nacht wurden die Aussetzer gemessen und ich wurde visuell und akkustisch überwacht.
Dabei wurde festgestellt, dass ich:

59 Aussetzer pro Stunde habe mit einer maximalen Atempause von 70 Sekunden.

In der 2. Nacht bekam ich dann das CPAP/APAP Gerät (habe ich internet recherchiert, finde aber keinen Unterschied zwischen APAP und CPAP), ein RESMED Airsense 10 AutoSet mit einem Druck von 6-16.

Ich bekam erst eine Nasenmaske. Mein Problem ist und war schon immer, dass ich immer wieder mit einer "geschlossenen" Nase zu kämpfen habe und dann letztlich durch den Mund atme, dabei dann das schnarchen kommt und letztlich auch gelegentlich das wirklich unangenehme, dass mein Gaumen-Zäpchen ab und an stark verlängert und geschwollen ist und ich über den Tag hinweg starke Würge- und Brechreize habe (kennt ihr das auch?).

Ich habe dann gleich eine RESMED AirFit 10 Full-Face-Maske bekommen.

Angeblich hatte ich in der 2. Nacht nur noch 4 Aussetzer, unglaublich für einen "Nicht-Wissenden" wie mich, wie ein Gerät Schlafaussetzer von rund 60 auf nur noch rund 5 Aussetzer minimieren kann.

Nun gut, ausgeschlafen war ich dennoch nicht, mit den ganzen Kabeln im Gesicht und dem wiederholten Aufwachen in der Nacht und nachjustieren der Elektroden, die auch mal abgefallen sind und wieder angebracht wurden, durch die Nachtwache, die mich überwacht hat in der Klinik.

Nun......
jetzt habe ich das Gerät ca. 1 Woche daheim, habe auch den Befeuchter jetzt im Betrieb (Humidifier von RESMED), weil meine Kehle ausgetrocknet war und ich in der Nacht aufgewacht bin und nur husten musste und die Kehle gekitzelt hat.

Der Humidifier ist jetzt auf Stufe 4 gestellt.


So.........das erst mal zu mir und den Leistungsdaten. :wink:



Jetzt zu meinem "unlösbaren" Problem(en): :s-cry:


Ich bin wirklich willig das Gerät einzusetzen, ich nutze es "annähernd" jede Nacht seitdem ich es bekommen habe. Eingestellt habe ich bei dem Gerät nichts, wurde das Gerät aufgrund meiner Apnoe von der Klinik eingestellt.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich immer nur 3-4 Stunden in der Nacht schlafe (vorher habe ich komplett immer durchgeschlafen bis auf etwaiges Wasserlassen in der Nacht, was aber nicht regelmäßig vorkam.


Ich setze also vor dem schlafen gehen die Maske auf, rücke diese zurecht und lege mich als Seitenschläfer ins Bett. Dabei "falte" ich mein Kopfkissen so, dass es nicht gegen die "Full-Face-"Maske drückt.

Nun habe ich immer - aber auch wirklich immer - das Problem, dass ich 3-4 Stunden schlafe und dann - ungeklärt warum - aufwache. Anfangs blies Luft aus der Maske beim aufwachen, dass die Luft in meine Augen geblasen hat.
Oder die Maske mir zu klein vorkommt, dass der Mundbereich teils mit den Lippen schon außerhalb der Maske ist (habe schon Größe L). :eh:

Na, jedenfalls für mich ein großes Problem, bin ich Vollzeit-Arbeitnehmer mit 38 Jahren und stehe kontinuierlich unter der Woche um 6.00 Uhr auf. Schlafen gehen tue ich zwischen 23.00 uhr und 00.00 Uhr. Vorher kann und möchte ich nicht schlafen gehen, schlafe ich zu lange, bekomme ich Kopfschmerzen am Morgen. Mir langen im Normalfall 6-7 Stunden.

Jetzt gehe ich um ca. 23-00 uhr schlafen, lege die Maske an, schlafe bis 3 Uhr oder 3.30 Uhr, lege die Maske ab und schlafe dann weiter.
Also eigentlich recht ineffizient in meinen Augen. Ob ich überhaupt in die Tiefschlafphase komme oder in den "Erholungsschlaf" bezweifle ich.
Optimal - sieht anders aus!

Heute werde ich es wieder mal ohne Maske testen, ob ich da durchschlafen kann.

Mit der Maske und diesem "Aufwach-Effekt" am frühen Morgen in der Nacht ist das jedenfalls blöd.

Die behandelnde Ärztin in der Klinik im Schlaflabor meinte, dass das CPAP/APAP Gerät verantwortlich wäre, dass ich wieder mit frischer Energie in den Tag starten kann und in die REM Phase komme. Und dass mir das Gerät sehr helfen würde.

Im Moment sehe ich das zweigeteilt. Einerseits bin ich - wie oben schon geschrieben - wirklich interessiert und motiviert das Gerät zu nutzen, andererseits habe ich mittlerweile schon "Ängste", wieder mit aufgezogener Maske in der Nacht aufzuwachen, Maske abnehmen und dann weiterschlafen zu können.

Was mir mitunter aufgefallen ist...

Wenn ich nachts aufwache und auf das Gerät schaue, dann steht da statt der - vor dem zubettgehen eingestellte Wert von - 6 - dann ein Wert von 12,1 mbar. Ist das nicht ein wenig "too much" ?


Und dann habe ich halt das Problem, dass ich einen großen Kopf habe. Eine "M" Maske passt mir einfach nicht, entweder muss ich dann die Maske so tief setzen, dass ich fast keine Luft mehr durch die Nase bekomme, weil die Maske die Nase abdrückt oder mein Mund und meine Lippen hängen aus der Maske raus.

Jetzt habe ich eine AIRFIT 10 Full-Face-Maske in der Größe "L", die passt zwar - ABER - die Luft entweicht von allen Seiten.
Klar....ich könnte die Bänder der Maske jetzt so fest verzurren, dass die Maske "sprichwörtlich" am Gesicht "klebt", dann aber habe ich soviel Druck der Bänder wegen, dass ich überhaupt nicht einschlafen kann, weil ich das Gefühl habe, einen Mofa-Helm im Bett zu tragen. Das bringt mir auch nur Kopfschmerzen.

Also nix Ganzes, nix Gutes....

zu leicht, dann entweicht die Luft unten am Mund und bläst mir auch Luft in die Augen, weil es zwischen Wangenoberknochen und Maske Luft entweicht --- ODER --- die Maske sitzt fest, dann aber so fest, dass ich annähernd nicht einschlafen kann, weil das einfach ein super unangenehmes Gefühl ist am Hinterkopf, Kopfband, Bänder an den Schläfen, Backen... :thumbdown:



Jetzt wäre die Frage, was ihr mir empfehlen würdet?
Das Gerät ist ja eigentlich ganz gut, was ich so gelesen habe in diversen Beiträgen im Internet, der Schlauch wirds wohl auch nicht sein, ist ein Philips Schlauch.

Das was ich mir halt denke als Unwissender:

Ich brauch die richtige Maske für meinen Kopf UND die Einstellung im Gerät sollte die richtige sein.


Ich war auch schon in diversen Sanitäts-Fachgeschäften.
DORT bekam ich aber überall die Ansage und Aussage, dass diese dort keine Masken vertreiben "dürften", weil das unter Lizenz wäre und kein Sanitäts-Fachgeschäft solche Geräte oder Masken vertreiben würde.
Nun, das war auch mein Ergebnis. Von 4 großen Sanitäts-Fachgeschäften hier in meiner Gegend um 100 KM, führt kein einzigstes Geschäft solche Masken.
Gewünscht hätte ich mir, dass ich die unterschiedlichsten Masken von Löwenstein, Joyce, Philips und Resmed einfach mal hätte durchprobieren und anprobieren können und so die optimale Maske finden hätte können.
Aber das ist wohl nix, ich weiß gar nicht, was ich machen soll.


Das sind aber wohl Probleme, mit denen alle irgendwie zu tun haben, oder?


- Was könnt ihr mir denn empfehlen?
- Habt ihr gute Erfahrungen mit irgendwelchen Masken, die besonders für große Gesichter und verschnupfte Nasen gut sind?
- Ist der Druck von anfänglichen 6 mbar ok und der maximale Druck von 16 mbar auch ok?
- An was kann das liegen, dass ich mitten in der Nacht um fast immer der gleichen Zeit aufwache, seitdem ich die Maske trage (3-4 Uhr) ?
- Gibt es irgendwo in Nordbayern ein Sanitäts-Fachgeschäft wo man vorbeischauen kann und Masken probieren kann?
- Was zahlt die Krankenkasse alles?
Damit meine ich, bekomme ich jährlich zwecks Verschleiß eine neue Maske? Auch einen neuen Schlauch? Wie sieht es mit Reinigungstüchern und Filtern aus? Ist eine jährliche oder 2-jährige Wartung irgendwie bezahlt von der Krankenkasse?


Ich brauch jedenfalls echt Hilfe von euch Allen.
Das nervt mich schon mit dem Gerät und den nächtlichen Aufwach-Phasen.

Ich fühle mich nämlich persönlich - wie vorher - auch mit Tagesmüdigkeit versetzt.
Im Grunde genommen fühle ich mich nicht anders, wie vorher - ohne CPAP Gerät.

Ich will aber mit Elan und Energie früh morgens wieder aufwachen, die Maske absetzen und "Hurra!" sagen können, wieder mit dem Sport anfangen, auf abendliche Früh-Einschlaf-Phasen verzichten wollen und einfach wieder ein "normales" Leben führen können.

Ihr könnt mir da sicherlich helfen oder?


Liebe Grüße,
Marc


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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Mesirg » vor 1 Jahr

Ich will hier jetzt nicht alle Fragen beantworten denn es treten immer wieder die selben Fragen auf das kannst du durch ein wenig lesen hier wunderbar selbst finden.

Für das Maskentesten ist dein Versorger zuständig die müssen so lange mit dir probieren bis du was passendes gefunden hast. (Die müssen auch nicht 100% dicht sein in der Nacht. Das Gerät kann ein wenig Leckage ausgleichen) Die Geräte sind wartungsfrei. Reinigung musst du selbst zahlen. Suche dir auch eine lokale Selbsthilfegruppe die haben auch Masken zum testen.

Du hast wohl ein APAP-Gerät das dreht den Druck nach Bedarf hoch. Deshalb ist der mitten in der Nacht bei 12 mBar

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Gregor » vor 1 Jahr

Hallo Marc,
ich würde empfehlen die Maske zu behalten. Wenn sie oben und unten abbläst liegt es eher am Druck und nicht am Maskenmodell.
Wenn Du nicht genug die Riemen anziehst bläst die Maske ab und das Gerät gleicht das durch weitere Druckerhöhung aus. Es ist also sehr sinnvoll das Abblasen zu verhindern.
Du mußt den AHI -Wert immer gut im Auge behalten, mehr als 5 ist schon nicht ganz gut. Du kannst den Wert am Gerät ablesen. Man kann "ausführliche Info" einstellen. Den "zentralen AHI" bekommt man weiter unten angezeigt, dazu am Drehknopf drehen.
Dann würde ich mal probehalber den Druck verändern. Dazu kannst Du wenn "Optionen oder so" eingestellt ist den Drehknopf und den flachen Knopf unten gleichzeitig lange drücken. Dann stellst Du mal den Druck auf 9 bis 13 und die Rampe auf "Auto" oder besser "aus". Die Maske soll aber bei 13 nicht gerne abblasen. Du solltest vorher mal probieren ob das geht. Normal sollte die Airfit F10 glaube ich nicht allzu fest angezogen werden. Falls es leichte Abblase-Probleme gibt könntest Du das EPR auf Stufe 2 stellen. Das kann aber auch gerne aus bleiben.
Nach einer Nacht kannst Du schauen was der AHI sagt.
Falls er unter 5 ist wäre das nicht schlecht. Falls es nicht gut geht mußt Du halt wieder den "ärztlichen Druck" einstellen, -aber ich halte den in Deinem Fall für "merkwürdig" bzw falsch.
Wenn der AHI zu hoch ist (und kein zentraler AHI auftritt) könntest Du mal einen Druck 10 oder 11 bis 16 probehalber einstellen. Allerdings bezweifle ich, daß der Pneumologe im Schlaflabor den Druck von 6-16 komplett durchgemessen hat, ohne daß die Maske abgeblasen hat. Wie hat er das gemacht? Dazu könntest Du das EPR bei Bedarf auf 3 schalten und die Rampe eher nicht aber sonst auf "Auto".
Die Bebänderung der Maske mußt Du halt so einstellen, daß es den Eingangsdruck noch sehr gut ohne Abblasen verträgt und dann "viel Glück". Vom Druckbereich über "13" habe ich keine Ahnung, ob das so wie angegeben auch funktioniert weiß ich nicht. Aber mit 6-16 Bereich scheint es ja auch nicht zu funktionieren.
Manche hier im Forum meinen sicherlich, daß diese Empfehlung zu weit geht, die lade ich gerne ein eine andere Meinung zu vertreten.
Viele Grüße
Gregor

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Silverhead » vor 1 Jahr

Hallo zusammen und guten Morgen.
Also erstmal wegen den Masken...ich habe jetzt schon 3 Stück von RESMED geschickt bekommen und auf die gestrige Frage telefonisch mit dem hier ansässigen Niederlassungsleiter habe ich erfahren, dass - aufgrund von Hygienebestimmungen - ich die Masken behalten soll und bei Bedarf und Nichtgebrauchens - entsorgen soll.
Gut! Habe ich eben jetzt 3 Masken zu Hause, die mir aber nix bringen. 1 Maske ist viel zu klein (S), die andere Maske (AirFit10) dichtet nicht ab, auch wenn hier Gregor schreibt, dass das Gerät "Leckagen" ausgleicht.
Aufgrund der "Undichtigkeit" trotz der beiden Silikon-Lagen tritt dann Luft zur Seite aus.
Stören tut mich dann direkt:

- Lautstärke erhöht sich der Maske (Luft-Rauschen / Pfeifen
- Luft bläst ans Auge

Somit ist die Maske für mich gänzlich ungeeignet.

Jetzt probiere ich auch die Quattro FX aus, eine weitere Full-Face-Maske.
Mal schauen, wie ich damit zurecht komme.

Wenn ich mit keiner "von der Stange" befindlichen Maske zurecht komme, wird wohl eine Anpassung von Nöten sein.
Warum bei mir das Gesichtsfeld bzw. der Kopf nicht ausgemessen wurde, weiß ich nicht, wohl wegen Kosteneinsparung.
Im Netz laß ich aber, dass bei solchen Full-Face-Masken in den meisten Fällen (Quelle kann ich jetzt spontan nicht nennen), der Kopf ausgemessen wird und aufgrund des Ergebnisses dann die passende Maske zur Verfügung gestellt wird.

Gregor - du schreibst - ich sollte die "Riemen" fest anziehen.
Mir erscheint das schon logisch.
Andererseits kann ich dann halt nicht schlafen, wenn ich so eine "Komprimierung" am Kopf habe und mir alles einschnürt.
Ich habe schon viel getestet mit den Riemen und Bändern vom fest ziehen her.
Einige Masken haben bspw. nur 2 Bänder zum festzurren, einige Masken dagegen 4 !

Ich werde ich mal beschäftigen mit dem Thema AHI am Gerät, wo ich das auslesen kann.
Bis jetzt wird mir nur angezeigt:
- Dauer Betrieb
- aktueller Druck
- Maskendichtigkeit (Smiley grün bzw. farbig)

Wegen dem Druck:
Das hat halt das Klinikum eingestellt mit der Aussage "ich stelle ihnen den Druck jetzt richtig ein...", ich weiß nicht, ob die halt ihr "Standard-Prozedere" einstellen oder das wirklich auf meine persönlichen Atem-Defizite eingestellt haben.
Was EPR, Rampe, Auto und Co ist....keine Ahnung...werde mich wohl doch mal mit dem Handbuch auseinandersetzen müssen.
Laut der Aussage der Ärztin im Klinikum hieß es, ich solle nix verstellen, einfach nur an- und ausschalten, mehr brauche ich nicht zu machen.

Vom Druck her wurde da rein gar nix ausgemessen oder getestet. Die Ärztin hat den Druck in der Schlaflabor-Nacht eingestellt an dem Gerät und ich hab damit versucht zu schlafen. Da kam dann heraus, dass ich nur noch einen Wert von 1,7 habe...also nicht 4, ich weiß gar nicht, wie ich auf 4 jetzt kam, hab das wohl mit dem wert verwechselt, der eingestellt ist für den "Befeuchter" am Airsense Autoset 10 Gerät, sorry.
Also angeblich hatte ich 57 oder 59 Aussetzer pro Stunde in der 1. Nacht und 1,7 Aussetzer in der 2. Nacht mit dem Gerät.

Ich find mich einfach - ohne jetzt die Mimose hier gleich am Anfang zu sein - etwas im Stich gelassen und nicht richtig betreut mit dem Gerät und der Maske.

Ich meine:
Ich kam in das Schlaflabor, weil ich halt schnarche und öfters Atemaussetzer hatte bzw. noch habe (ohne Maske zumindest) und halt das Zäpchen immer wieder geschwollen war vom schnarchen durch den Mund, weil die Nase bei mir durch Allergie oder Erkältung oder sonstwas halt oftmals verstopft bzw. angeschwollen ist...wogegen ich - außer einer OP - nichts tun kann...

Und anfangs haben die mir eine reine Nasenmaske gegeben. Als ich dann aber meinte, dass mir das ja mal rein gar nichts bringt, weil ich ja sehr oft durch den Mund atme, hat man mir erst dann eine Full-Face-Maske gegeben. Ein Gespräch vorab mit Fragen zu meinem Leidwesen wäre schon gut gewesen...da kam aber gar nix...von seiten der klinik.

Was halt auch nervig ist und beim einschlafen und sicherlich auch beim durchschlafen stört, ist die tatsache, dass sich beim einatmen mit Maske durch den Mund die "Backen aufblähen", so ein Gefühl, wie wenn man die Backen entkrampft und bei einem vollen Luftballon die Luft in den Mundraum gedrückt wird. Da helfen selbst eng anliegende Bänder nix... :thumbdown:

Also Luft wird in Maske von Gerät gedrückt, ich atme durch den Mund ein (vorher schon geschneuzt und so, kann ja nicht täglich Nasenspray nehmen...), dann Druck in Mund und Backen blähen sich, ich atme ein, Backen werden wieder entspannt, ausatmen, Backen werden weiter entspannt und dann wieder druck vom gerät, backen werden aufgebläht, ich atme ein usw usw usw....

Das nervt halt. Versteht ihr mich?
Und das "Spiel" zwischen zu losen Bändern bzw. Riemen und dem zu starken festzurren der Bändern.
Dann war das schonmal nix mit der 2. Maske, weil da ein Riemen über den Kopf von einem Ohr zum anderen ging und sich dieser Riemen hat nicht verstellen lassen. Der sitzt dann so stramm und festgezurrt, dass ich aufgrund des Drucks am Kopf nicht schlafen kann, auch wenn ich die Lage des Riemens weiter nach vorne oder hinten lege.

Ich werde mir mal die "ist-Daten" am Gerät wie eingestellt notieren und mal die Einstellungen von Gregor einstellen mit den jeweiligen Drücken und EPR Einstellungen und "rampe" auf Auto oder andere Einstellung.

Ich würde schon gerne das Gerät regelmäßig nutzen, möchte ich auf jeden Fall in den Genuss und die "Belebung" kommen, früh mit Energie geladen aufzuwachen und ohne Tagesmüdigkeit den Tag aktiv zu erleben und viel Motivation, wenig Depression und wieder "Mensch" zu sein.


Grüße Marc


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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Ursula » vor 1 Jahr

Hallo Marc,

erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum!

Probier jetzt erst einmal die 3. Maske! Vielleicht passt dir diese besser!
Zu den beschriebenen Problemen, soweit ich die überhaupt beurteilen kann:
Ich glaube nicht das grundsätzlich eine Gesichts-/Kopfmessung erfolgt, sondern erst dann wenn sich keine "Maske von der Stange" finden lässt.
Der Rat hier aus dem Forum, den eingestellten Druck zu verändern gefällt mir nicht! Das solltest du nicht befolgen!
Du hast sicher in ein paar Wochen einen Kontrolltermin. Bei diesem Termin werden die gespeicherten Werte des Gerätes ausgelesen und entschieden ob die eingestellten Drücke geändert werden.
Die Rampe kannst du natürlich einstellen: Die Rampe ist eine Funktion, die den Druck für 5, 10 usw Minuten senkt, damit das Einschlafen erleichtert wird.
Wenn dir das Ausatmen schwer fällt (aber das hättest du warscheinlich schon im Schlaflabor gemerkt), dann kommt EPR zum Zug, denn damit wird der Ausatemdruck gegenüber dem Einatemdruck abgesenkt. Mir ist z.B. das Ausatmen ohne EPR im Schlaflabor sehr schwer gefallen, daher wurde dieser bei mir auf 2 gestellt.
Du solltest keinesfalls erwarten, das du jetzt sofort morgens frisch und aktiv aus dem Bett springst. Die Therapie braucht Zeit.
Habe Geduld!!! Du wirst sicher noch Einiges austesten müssen!

Gruß Ursula

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von anlo007 » vor 1 Jahr

Hallo,
Deine Probleme hören sich sehr vielfältig an, aber eigentlich hast du nur ein kleines Problem: Du musst die Maske dicht bekommen und die Nacht über dicht halten und das geht nur über üben, üben, üben....

Apap heißt, das das Gerät den Druck innerhalb des eingestellten Bereichs den optimalen Einstellt und nicht mehr als nötig. Da solltest du die Finger von lassen, das macht das Gerät sicherlich besser.

Im SL ist während der Nacht der optima Druckbereich ermittelt worden, das können die von der Überwachungszentrale durchprobieren, dafür kommen die nicht in dein Zimmer.
Cpap heißt, es wird mit konstantem Druck gearbeitet.

Auch wenn du dich abends so legst, das die Maske nicht durch das Kissen zur Seite gedrückt wird, drehst du dich nachts um und die Maske wird zur Seite gedrückt, das Gerät erhöht den Druck und es gibt noch größere Leckagen und dein Mund wird trocken und du wachst auf.

Es liegt eigentlich gar nicht an der speziellen Maske, nur an den sonstigen Umständen.
Ich bin auch Seitenschläfer und habe es so gelöst:
Ich schlafe auf einer festen Nackenrolle, so das die Maske seitlich übersteht
Ich habe mir einen Galgen für den Schlauch gemacht, damit der Schlauch beim umdrehen die Maske nicht seitlich vom Gesicht zieht.
Ich schiebe das obere Band der Maske relativ weit nach hinten, damit die Maske im Bereich der Augen fester anliegt.
Wenn es Nachts zischt, einfach nicht ärgern, sondern die Maske kurz hochziehen oder absetzen, dann schaltet das Gerät aus und beginnt beim Neustart wieder mit dem kleinsten Druck.
Und ansonsten muß man da einfach durch.....

Dein Körper gewöhnt sich aber nur dran, wenn du die Maske auf hast, nicht wenn sie auf dem Nachttisch liegt!!!!

Nach 1-2 Monaten hat dein Körper sich daran gewöhnt und du drehst dich Nachts automatisch so um, das die Maske nicht mehr vom Gesicht rutscht.
Heute habe ich praktisch keine Leckagen mehr.

Bis du das im Griff das, solltest du dich um AHI und Leckagen Werte gar nicht kümmern, das wird schon, wenn du dich erst einmal an die Therapie gewöhnt hast.

PS: Und ansonsten schliesse ich mich Ursula's Meinung vollkommen an.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Nachtschicht » vor 1 Jahr

Hallo Marc und willkommen im Forum :)

ich kenne Deine Probleme nur allzu gut, bin selber noch "Neuschnorchler" und kämpfe noch immer damit, mich an die Maske zu gewöhnen. Von einem AHI von 1.7 mit Maske kann ich nur Träumen, ich habe 6 Nächte im Schlaflabor verbracht und bin dann auf einen Wert von 15 gekommen, nach vormals ca. 75.

Anfangs hatte ich ebenfalls die Airfit F10, bin damit aber gar nicht klargekommen, die fing immer spätestens nach 20min. an, mir in die Augen zu pusten und war dann auch nicht mehr dicht zu bekommen, bis ich sie dann irgendwann frustriert beiseite gelegt habe.
Ich habe jetzt eine F+P Simplus, die ich, bei täglicher Reinigung, einigermaßen gut dicht bekomme. Ein wenig habe ich noch mit einem passend zugeschnittenen und strategisch positioniertem Stück Moosgummi nachgeholfen, das die Dichtung auf dem Nasenrücken ein wenig fester andrückt. Ich bilde mir zumindest ein, das ich sie damit an den Augen besser dicht bekomme. Ich habe die Riemen da auch eher stramm angezogen, kann das aber ganz gut ab.
Auch das runterziehen der Maske, bis sie fast die Nasenflügel zudrückt, kenne ich, das geht mir ähnlich, wenn ich sie weit runter ziehe, bekomme ich sie besser dicht, aber die Nase wird zugedrückt.
Mundwinkel unter der Maskendichtung, hatte ich mit der F10 auch, ist mit der jetzigen Maske besser.
Aufblähen der Wangen beim "lockerlassen", auch da geht es mir genauso. Solange ich wach bin, halte ich das unter Kontrolle, aber wie sieht es aus, wenn ich schlafe? Beeinflußt das die Dichtigkeit der Maske, evtl. durch "wegdrücken"?

Außerdem geht es mir auch ähnlich wie Dir, daß ich zumeist nach 3-4 Stunden aufwache und dann oft die Maske absetze. Das versuche ich mir langsam abzugewöhnen, allerdings kann ich mit meinem AHI von 15 wohl selbst nach einer kompletten Nacht mit der Maske nicht damit rechnen, perfekt ausgeschlafen zu sein. Dementsprechend habe ich auch noch immer Probleme mit Tagesmüdigkeit.

Das mit den Kopfschmerzen bei zu langem schlafen kenne ich auch, das kann aber durchaus sein, dasß das durch die Maske besser wird, ich habe bei mir zumindest den Eindruck, ich habe nur noch selten diese Kopfschmerzen.
Mir wurde erklärt, daß die Kopfschmerzen wahrscheinlich durch den Sauerstoffmangel in der Nacht ausgelöst werden und die Sauerstoffsättigung ist bei mir durch die Maske zumindest von min. 75% auf über 90% gestiegen.

Ich denke für uns gilt jetzt erstmal die Parole: Durchhalten!
Es gibt sicher Fälle bei denen so eine Therapie sofort super anschlägt, aber hier im Forum wirst Du auch oft Erfahrungsberichte finden, wo die Leute berichten, das sie erst nach einem halben Jahr oder so einen deutlichen Effekt hatten.
Also gib die Hoffnung nicht auf :thumbup:

LG
Andreas


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Gregor
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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Gregor » vor 1 Jahr

Hallo Marc,
ich glaube meine Herangehensweise ist manchmal anders als Andere hier im Forum. Ich versuche dem Fragenden eine Lösung anzubieten. Natürlich blende ich dabei Probleme wie "Was wird der Arzt dazu sagen" oder "sollte man wirklich wissen, wie man das Gerät verstellt" aus. Du kannst selber abwägen, was Du machen solltest, oder eben nicht. Unten gibt es hier im Forum eine "Lexikon-Funktion", die wichtige Begriffe erklären sollte.
"Nachtschicht" würde ich empfehlen sich mal über alternative Geräte zu informieren. Bei einem Rest-Ahi von 15 ist die Schlafapnoe eigentlich schon noch "behandlungsbedürftig". Wenn der Pneumologe immer hört, daß die Therapie gut ist (weil man sich dran gewöhnt hat) hat er natürlich keinen Handlungsbedarf. -Und diese Chance (nichts zu tun) nimmt jeder gerne an.
Hier muß man natürlich das Augenmaß behalten, wie weit eine Verbesserung möglich ist. Das geht nur wenn man sich viel mit der Krankheit beschäftigt.
Gruß
Gregor

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von gabriele » vor 1 Jahr

Hallo,
ich kann dir nur raten durchzuhalten.

ich habe erst seit 3 Monaten mein Geraet.
auch ich bin am Anfang regelmaessig aufgewacht.dann habe ich alles
wieder richtig zurechtgerueckt und weitergeschlafen.

ich hatte am Anfang eine Maske, die zu gross war;die Luft blies mir in die
Augen und sie entzuendeten sich.
Als ich dann das im Schlaflabor habe kontrollieren lassen,kam heraus, dass die Maske fuer mich zu gross war.
ich habe jetzt die philips Dreamwear in S und gleichzeitig noch die resmed fullface air fit for her, auch in S.
Normal nehme ich die Dreamwear, und wenn meine
Nase wieder mal dicht ist, eben die andere.

aber das alles ging eben nicht von heute auf morgen.
Nasenspray auf die Dauer nehmen, macht alles nur schlimmer.
auch meine Nase ist regelmaessig echt zu.aber ich habe mir eine Nasendusche besorgt, und damit kriege ich sie auch gut frei.
jetzt nach 3 Monaten moechte ich nicht mehr ohne schlafen.
es ist ganz automatisch, wenn ich ins Bett gehe.Maske auf, Geraet anstellen,rumdrehen. Sie stoert auch nicht mehr.

wie gut die Maske wirklich hilft und wie sehr ich sie brauche, merke ich jetzt.
mit dem Vivisoltheater hier in Belgien habe ich denen gestern meinen
Apparat zurueckgegeben und erst am Montag wird dann alles
in Koeln bei resmed ordentlich geregelt.
ich fuehle mich heute morgen wie vom Traktor ueberfahren und habe
Kopfschmerzen.
ich kann dir also nur empfehlen durchzuhalten,bei Problemen dir Hilfe zu holen,
und Geduld, denn mit jeder Nacht, die du die Maske traegst, gewoehnst du dich dran und es wird
besser.
Mir haben uebrigens wenn ich dann wach wurde, Entspannungsuebungen geholfen.
Anstelle mich aufzuregen, dass ich wach bin, Rueckenlage, Haende auf den Bauch,
Bauchatemuebungen.und dann, aber das muss jeder fuer sich selbst dann festlegen,
"gehe ich in Gedanken spazieren". Mal am Strand, wo es schoen warm ist, oder ich bin im Wald.
und irgendwann bin ich dann wieder eingeschlafen.
ich habe diese Uebungen bei einer Therapeutin vor Jahren gelernt, als ich ziemliche Migraeneanfaelle hatte.
und bei mir hilft es.

ich wuensche dir weiter alles Gute.
lg
Gabriele

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Jens1
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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Jens1 » vor 1 Jahr

Moin Marc,

viel Sinnvolles haben meine Vorschreiber schon geschrieben!
Das führt dich bestimmt weiter...

Eins würde ich noch gern hinzufügen:
Du setzt dich notgedrungen sehr intensiv mit deiner Behandlung und
ihren förderlichen und einschränkenden Bedingungen auseinander...
und bist dazu sicher in engem Kontakt mit deiner Versorgerfirma.

Ich an deiner Stelle würde auch / vor allem deine Schwierigkeiten und
alle wesentlichen Änderungen deiner Behandlungseinstellungen
mit einem/R SchlafmedizinerIn deines Vertrauens absprechen -
es gibt ja auch solche,
die nicht in Schlaflaboren arbeiten und eine Praxis betreiben.

Wofür haben wir diese ÄrztInnen denn sonst studieren lassen? ...
S I E sind die AnsprechpartnerInnen für die Schwierigkeiten,
die den Behandlungserfolg gefährden.
Sie sind auch auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung
und haben Erfahrung im Umgang mit OSAS-PatientInnen.

Guten Erfolg und
LG Jens

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Gregor
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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Gregor » vor 1 Jahr

Hallo Jens,
in der Theorie hast Du sicherlich Recht. -Und theoretisch sind wohl (meiner Meinung nach) die Kenntnisse vieler Schlafmediziner. Meiner Ansicht nach fallen Theorie und Praxis ab einem Druck von ca. 12 mbar auseinander. Schon vorher kann die Dichtigkeit der Maske Probleme bereiten. Vermutlich benötigen wir eine "Theorie der Dichtigkeit der Maske ab Druck 10". Das würde ich mal den Schlafmedizinexperten fragen. -"Fester anziehen" ist aber nur die "Bauernweisheit"!
-Ich entschuldige mich hier bei den Bauern, -es gibt viele sehr intelligente und gebildete Bauern, und ich schreibe es nur weil ich es umgangssprachlich nicht besser darstellen kann.
Der Anfang wäre: Schlafmediziner setzt selber die Maske bei Druck 6 auf, dann stellt jemand "Druck 16" ein -und die Maske bleibt dicht? -Das wäre für mich ein mittelgroßes Wunder, -oder eine besondere Maske. -Oder vielleicht gehts wenn bei Druck 6 schmerzhaft die Maske ins Gesicht drückt. -Würde er dann wohl so schlafen können?
Gruß
Gregor

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Jens1
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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Jens1 » vor 1 Jahr

Moin Gregor,

oh weh -
jetzt habe ich mit meinen Ausdrücken
"die ÄrztInnen" / "die SchlafmedizinerInnen"
ein Eigentor geschossen...

Ja, du hast Recht -
die Bereitschaft der ÄrztInnen,
das Gelernte und ihre Erfahrungen mit genügend Zeitaufwand im Gespräch mit den PatientInnen anzuwenden,
ist sehr unterschiedlich entwickelt... -
einige von ihnen wollen auch nur möglichst viele Betroffene durch die Praxis "jagen"... um den finanziellen Erfolg zu sichern.
Das habe ich immer wieder hören müssen. - Die waren aber nicht gemeint...

Mein Schlafmediziner des Vertrauens
(und von seiner Art gibt es viele - auch das höre ich zum Glück immer wieder!)
hat mir jedenfalls bei allen Schwierigkeiten der Behandlung
mit wissenschaftlichem Rat und mit seiner Erfahrung zur Seite gestanden
und war immer offen und ehrlich im Gespräch - genau wie ich.

Genau dasselbe wünsche ich dir, Marc, bei deinen Schwierigkeiten;
dass du solch einen Arzt / eine Ärztin als Beistand findest.

LG Jens

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Charly_ » vor 1 Jahr

Hallo :)

also ich hab mir am Anfang auch nachts immer die Maske abgenommen, hab mich morgens eigentlich fast nie dran erinnert. Mein einziger Tipp ist da, es immer weiter versuchen. Für mich waren ca 4 Stunden schlaf mit Maske schon ein deutlicher Unterschied. Bei weniger hab ich mich immer total matschig gefühlt. Aber ich hab es immer weiter probiert, einfach jede Nacht aufgezogen. Irgendwann bleibt sie auch drauf ;)

Du meintest ja, dass du nachts grundsätzlich immer durch den Mund atmest, weil weder vorher schäutzen oder Nasenspray wirkt. Da kann ich dir von Herzen empfehlen, dich an den HNO deiner Wahl zu richten. Hatte das gleiche Problem, lag bei mir an den Nasenmuscheln, die sich durch einen kleinen Eingriff verkleinern lassen. Natürlich wird das, wie manche es behaupten nichts an deiner Apnoe ändern, steigert aber die Lebensqualität :)

Wegen der ganzen Maskensache; Ich habe sehr kurz nach meiner Diagnose festgestellt, das es einen Laden von Res Med direkt neben meiner Schule gibt. Ich weis nicht ob es die nur in Mannheim gibt, bezweifle es allerdings.
Ich hab zwar wenig Probleme mit meiner Maske, war deshalb noch nie da aber ich denke es würde sich auf jeden Fall lohnen wenn man starke Probleme gibt :) Kannst ja mal schauen ob es die auch bei dir in der gegend Gibt :)
Außerdem kann ich nurnoch den Tipp geben; wenn du dich im KA schlecht behandelt fühlst, dann hak nach. Die Krankenschwestern verstehen einen oft falsch oder haben viel zu tun, aber wenn man deutlich Nachfragt sind sie meisstens kooperativ.

Liebe Grüße ^^

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Silverhead » vor 1 Jahr

Guten Morgen nach nunmehr knapp 1 Monat der Forenpause.
Ich wollte euch berichten, wie es mir seitdem ergangen ist.

Nun, mittlerweile habe ich die 6. Maske bekommen, teils auch wieder an RESMED (Zweigniederlassung) zurückgegeben.

Probiert habe ich folgende Masken (sorry, wenn ich mich nicht an den genauen "Produkttypen vom Namen erinnern kann.."):

- Philips Komplett-Gesichts-Maske (sieht wie ein Marshelm aus, halt nur vorne, komplette Stirn, Wangen bis runter zum Kinn..)
Mit dieser Maske habe ich mir erhofft, dass ich weniger Leckagen bekomme.
Leider bekomme ich aber durch diese Maske überhaupt keine Luft...die Maske beschlägt von innen und ich habe einfach - subjektiv - das Gefühl nicht richtig atmen zu können, wohl aufgrund der Tatsache, dass der anfängliche Druck von 6 auf die ganze Maske verteilt wird und somit weniger Luft in meiner Nase ankommt....zurück gegeben. :thumbdown:

- Philips Nasenmuschel-Mund-Maske (kleiner Mundbereich, wo oben auf Silikon die Nase draufliegt...2 Öffnungen):
Die habe ich heute Nacht aufgesetzt, da ich sie gestern neu bekommen habe. Problem:
Heute Morgen aufgewacht, verlängertes Zäpchen, mein Rachen schmerzt, wie nach einer kompletten "Schnarch-Nacht". Gerädert bin ich auch...was nicht allzu tragisch wäre, hätte ich heute frei und könnte mich im Laufe des Tages nochmal ins Bett fallen lassen, ich arbeite aber :lol:

- Resmed Mirage Quattro
Bei der Maske, die eigentlich - zumindest vom Platzgefühl zwischen Mund und Nase gut war - hatte ich das Problem, dass es immer, aber auch wirklich immer immer ^^ seitlich oben zwischen Augen und Nase rausgeblasen hat.
Erst nachdem ich die Maske immer fester zugezogen habe, war sie relativ dicht, trotzdem hatte ich an 3 Tagen das Problem, dass ich in der Nacht aufwachte um die Maske zurecht zu schieben, dass sie wieder dicht wird, leider Fehlanzeige.
Noch dazu war das Problem, dass aufgrund des "festziehens" mein Kopf schmerzte, wie in einem Motorradhelm - und das die ganze Nacht.

- Resmed Quattro FX
Hier hatte ich das Problem, dass die Maske selbst in "LARGE" zu klein war, also Mundwinkel gerade so bedeckt, während die Maske oben schon "gefühlt" auf den Nasenmuscheln auflag...diese dann mir das Gefühl vermittelt, die Nase zu beengen und mir schlecht Luft zu geben. Dicht war die Maske relativ, sehr laut in meinen Augen beim einatmen hörte ich mich wie "Darth Vader" von Star Wars an... kann man natürlich behelfen mit Oropax, aber irgendwie war das auch dann noch so ein sonorer Ton, der auch durch die Oropax ging, wohl dann Lungengeräusch oder so.

Ich hatte dann noch 2 Masken, auf die ich nicht näher eingehe, weil ich keine Erinnerung mehr daran habe.
Jedenfalls auch umgetauscht.

Ich bin jetzt in festen Kontakt mit der Zweigniederlassung bei uns in der Nähe von RESMED, also eine offizielle Niederlassung direkt von RESMED, RESMED Angestellt, RESMED Werbung, Produkte, Zimmer, Auslesegeräte für die SD Karte usw usw usw.

Am gestrigen Dienstag brachte ich mein Air Sense 10 Autoset zu Resmed, die wiederum in Kommunikation mit dem Schlaflabor (mein Schlaflabor war kein Labor einer Praxis, sondern einer Klinik, mit Schlafapnoe-Ärzten, Lungenfachärzten, also nichts in Zusammenhang mit Kommerz und so, sondern eben ein Schlaflabor in einer Missionsärztlichen Klinik) stehen.

Jedenfalls hob man meinen Druck von 6-16 auf jetzt 8-14 an.
In einem vorherigen Gespräch meinte ich eben, dass ich mir vorstellen könnte, dass der Übergangsdruck von 6-16 (10 mbar?) zu hoch wäre und ich wohl von der Steigerung aufwachen würde.
Meiner persönlichen Empfindung nach wäre es besser, gleich mit 11 mbar einzuschlafen und dann der Druck halt nur bis 14 mbar ansteigen zu lassen.

Na jedenfalls hab ich jetzt einen Anfangsdruck von 8 mbar und der maximale Druck von 14 mbar.
Auch wurde mir empfohlen, ohne Rampe einzuschlafen, also Rampe AUS.
Und der EPR oder wie das heisst...halt der Gegendruck beim ausatmen wurde auch angepasst.

Nebenbei möchte ich erwähnen, dass ich auch eine Verordnung bekommen habe für den RESMED Befeuchter, den ich eigentlich täglich neu bis zur Maximalmarkierung befülle und alle 2 Tage auswasche und 1x die Woche reinige.
Den Befeuchter habe ich jetzt eingestellt auf Stufe 2, was mir schon hilft gegen trockenen Rachen und Mund.

Das blöde Problem mit der "verstopften" Nase kann ich letztlich leider nur noch durch 0,1% Nasenspray lindern.
Es ist nicht so, dass viel "Material" in der Nase ist, das Problem habe ich nicht mit Schleim oder ...Pöbel...keine Ahnung, wie ich das anders jetzt sagen oder schreiben soll, bitte um Verständnis.
Bei mir ist einfach die Nase geschwollen dicht. Jedenfalls kann ich mir nur durch das Nasenspray helfen.

Alternativen wie "Salzwasser-Spray" haben auf mich persönlich absolut 0,0 - gleich nix - Wirkung, das taugt für mich persönlich gar nix.
Nasenduschen habe ich 3 Wochen jeden Tag 2x gemacht auch mit dem zuhalten von 1 Nasenloch, 60 Sekunden wirken lassen, ausschneuzen, wiederholen, anderes Nasenloch usw....auch genau nach Anleitung, Emser Nasenspülsalz....eine wirkliche Besserung habe ich nicht bemerkt. Meine Nase ist einfach über den Tag hinweg "dicht". Was soll ich da viel machen?

Eine Nasen-OP mit der Begradigung der Nasenscheidewand, sowohl der Vergrößerung oder Weitung der Nasennebenhöhlen habe ich ja schon 2011 machen lassen. Dann war wirklich 6-7 Monate bestes atmen möglich, dann wieder zu.

Auf ein weiteres Gespräch mit meinem damaligen HNO meinte dieser, er hätte Patienten, bei denen das Problem der "dichten" Nase nach der 1. OP behoben war. Er hat aber auch Patienten, die haben schon die 3. oder 4. Nasen-OP hinter sich und leider weiterhin an der "verstopften" Nase.
Es gäbe noch die Möglichkeit der Entfernung der Polypen und des Entfernens des Gaumensegels, und der Verkürzung des Zäpfchens und der Weitung der Nasenlöcher...aber ganz ehrlich denke ich da mittlerweile so drüber, dass da immer mehr "kaputt-repariert" wird, je öfter ich da was machen lasse.

Na ja, jedenfalls ist mein Wille vollends da !
Ich schlafe, jede Nacht mit einer Maske, mal mit dieser, mal mit jener, mal mit einer anderen Maske.
Jetzt wo der Druck geändert wurde, werde ich die mir verbliebenen Masken a la F10 und Quattro FX und Mirage auch hiermit probieren.

Ich möchte so sehr, dass alles halt normal klappt.
" NORMAL " verbinde ich aber damit, dass mir keine Luft durch die Maske entweicht, ich keine tränenden Augen am Tag danach habe, weil mir kontinuierlich die Luft zwischen Nase und Augen entwichen und dorthin geblasen ist.
Ich möchte eine normal sitzende Maske haben, die meinen Kopf nicht zerdrückt und presst und ich mit wahnsinnigen Kopfschmerzen aufwache, die erst mit 2x2 Gaben a 500mg ASS vorüber gehen.

Ich habe meinen Versorger schon drauf angesprochen, ob denn eine individuelle Maskenanpassung möglich wäre.
Jener Versorger meinte, dass erst alle, wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden müssen, dass so etwas in die Wege geleitet werden könnte. Das wäre wohl ein großer Kostenaufwand.

Andererseits - bin ich enttäuscht von der Kostenproblematik der Krankenkassen.
Wenn ich mir vorstelle, dass 1 CPAP Maske im Schnitt um die 130-150,00 € kostet und ich dann nach 2-3 Tagen testen dieser neuen Maske die Information bekomme, doch bitte die Maske über den Restmüll zu entsorgen, da eine Rücknahme aus hygienischer Sicht nicht möglich wäre, dann ist das "rausgeworfenes" Geld in meinen Augen. Ich habe somit schon ca. 6x140 € = ca. 850,00 € an Masken in den Müll wandern lassen, das ist aber nicht mein verschulden !

Warum kann eine professionelle Firma wie RESMED nicht bspw. ein Desinfektionsgerät mit Temperatur, Chemie, UV, Ozon....nutzen, um die Masken bspw. professionell zu reinigen um diese dann bspw. ihren "Zweigniederlassungen" als "Demogeräte" zur Verfügung zu stellen?

Ich verstehe das einfach nicht.
Aber dann ca. 850,00 € für Masken in den Wind blasen und sich dann über einen großen Kostenaufwand für eine Individualmaske wundern, für mich kein Verständnis.

Na jedenfalls gibt es wohl auch Masken mit so einem GEL-PAD als Dichtungsmaterial. Das wiederum bietet RESMED nicht an, habe ich von denen aber auch schon Masken von Philips bekommen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich als Bartträger, vielleicht mit einem GEL-PAD bessere Dicht-Ergebnisse erziele.
Das mit diesen Silikon "Lippen", die - in meinen Augen - nicht sonderlich viel Stabilität erzeugen, klappt halt bei mir nicht, irgendwo bläst es immer raus.
Und wenn es nicht das Geräusch ist, was mich vom schlafen abhält, dann ist es der "Kalte" Lufzug um meine Augen. Oder dann hängt mein Mund halb raus, was auch nicht Sinn und Zweck ist.

Auch ein "Kinnband" habe ich jetzt von Resmed bekommen.
Das taugt aber überhaupt nix.
Das Kinnband soll nämlich - so wie es RESMED oder andere Versorger anpreisen - verhindern - dass sich der Mund über Nacht öffnet.
Was erzählt mir mein Versorger vergangene Woche? :think:

Das Kinnband dient in Ihrem Falle dafür, dass - aufgrund ihres Bartwuchses - die Maske im Mundbereich besser abschließen kann.
Sorry....aber ist denn schon Fasching? Meinen die wirklich, ich glaube denen alles?
Wenn ich das Kinnband anlege, dann verschließt es meinen Kiefer, sprich Mund. Wenn ich jetzt eine dichte Nase habe, muss ich wohl zwangsläufig ersticken, weil durch den Mund kommt keine Luft und meine Nase nimmt auch keine Luft mehr an.

Und die Aussage: "sie können beruhigt sein, der Druck ihres CPAP Gerätes ist dann schon so hoch, dass es Luft in Ihre Nase drückt..." ist fehlerhaft, weil ich einfach keine Luft beim einatmen dann bekomme, wenn ich nur durch die Nase atme ab und an.

Deswegen war ja die Sache, dass ich von einer Nasenmaske auf eine Full-Face-Maske umgestiegen bin.


Alles in Allem - werte Foren-Kollegen und Mitleidenden:
Ich komme einfach nicht weiter, aber ich halte durch und nutze täglich mein Gerät und meine Maske(n).
Ich will endlich früh morgens munter und fit aufwachen, den Tag über Energie haben und auch nachmittags nicht todmüde sein und am liebsten ins Bett gehen.
Das Problem habe ich nämlich weiterhin.
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass es einzelne Tage gab, die laut Schlafbericht mir einen ununterbrochenen Schlaf von 7-8 Stunden gegeben haben und ich dann wirklich fit wie ein Turnschuh war. Wie nach einer Behandlung mit Vitaminen oder eben das Gefühl in einen Jungbrunnen gefallen zu sein :clap:

Ich habe all eure Beiträge gelesen und bedanke mich für die guten und tollen Ratschläge und wie ich mit meinen Problemen umgehen soll, ich würde euch aber auch bitten, mich weiterhin mit Tipps zu unterstützen und mir Ratschläge bspw. in Bezug auf Masken zu geben, was für mich als Seitenschläfer sinnvoll wäre.

Apropo Seitenschläfer:
Sagt der Versorger doch wirklich beim letzten Mal zu mir (und da musste ich arrogant grinsen, sorry), dass ich - sollte ich Probleme mit der Maske in der Nacht als Seitenschläfer haben - doch versuchen sollte, meine "Schlafgewohnheiten" zu ändern und auf dem Rücken fortan zu schlafen :lol:

Ich kann nicht auf dem Rücken schlafen, war meine Aussage. Meine Zunge fällt bei der Rückenlage in den Rachen und ich habe einfach Rückenschmerzen, wenn ich auf dem Rücken liege.
"In Ordnung Herr XYZ..." entgegnete mir der Versorger "...dann brauchen sie sich nicht über Probleme zu beklagen...."
Wo ich mir denke: "Hallo!!! Gehts noch" ???

Ich werde weiterhin auf der Seite schlafen, habe mir jetzt ein längliches Kissen gekauft, so auf Schafschurwolle zum selbst befüllen. Das habe ich auch gemacht, komme damit aber überhaupt nicht klar.
Entweder rutsche ich von der Rolle runter, oder die Höhe passt mir nicht vom Kissen.

Ich bin halt ein Mensch, der sein Kopfkissen "knüllt und sich zurecht formt" und etwas höher schlafe. Mit so "tiefen" Kissen komm ich nicht klar, da hab ich das Gefühl, das Blut würde in den Kopf steigen. Über so ein "CPAP Kissen" habe ich mich schon informiert, nur bezweifle ich, dass mir eine Kissenhöhe von 11-13 cm wirklich langt... :wtf: ...von der Höhe her halt.

Ach menno :wink:
Irgendwie hab ich mir das wirklich echt ein klein wenig besser vorgestellt.
Eine Maske, vielleicht 2 Masken, zufrieden, dicht, fast nicht hörbar. Abends drauf, durchgeschlafen, morgens aufstehen, voller Energie und alles super.

Leider bin ich wohl ein Problemkind mit diesen Masken oder habe einen zu großen Kopf oder unförmig und einfach nicht "konform" :wink:

Jedenfalls werde ich jetzt diese Nacht wieder mal mit der F10 versuchen zu schlafen, diese Nasen-Auflege und kleiner Mundbereich Maske von Philips taugt jedenfalls für mich nichts. Da muss die Nase schon wirklich perfekt aufliegen, dass da a) kein Druck entweicht und b) müsste der Mundbereich größer sein, dass nicht meine Unterlippe "raus hängt", wenn ich leicht den Mund öffne über Nacht, was nicht auszuschließen ist.


Also:
Wenn ihr Masken-Tipps und Empfehlungen habt, gebe ich die gerne an meinen Versorger "RESMED" weiter, oder ihr womöglich Schlaf-Tipps habt, oder Tipps, wie ich das mit der Dichtigkeit verbessern kann?

P.S.: Ich habe schon versucht eine Schlafmaske zu tragen, das klappt aber nur teilweise. Die Schlafmaske soll - so mein vorhaben - erreichen, dass die Luft, die austritt, nicht in meine Augen bläst.
Problem:
Schlafmaske passt sich nicht der CPAP Maske an, ich bräuchte also eine 2-geteilte Schlafmaske, jeweils für 1 Auge, dann verbunden mit einem Gummi zum anderen Auge. Gibts aber nicht.


Bin für all eure Beiträge für mich sehr dankbar und lese sehr gerne eure langen und ausführlichen Beiträge, schreibe auch nebenher immer auf einem zettel bzw. in ein Textdokument und markiere und kopiere mir wichtige Absätze eurer Beiträge und drucke das dann auch danach aus um alles nochmal zu "studieren".


Ich würde gerne all eure Erfahrungen wissen und Tipps und Tricks und Maskenempfehlungen weiter bekommen.
Was halt irgendwie möglich ist, dass ich den "perfekten Schlaf und die bestmögliche Nacht mit den wenigsten Aussetzern bekomme".


Danke und Grüße,

Marc

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Re: Schlafapnoe mit 38 - bin neu hier! Hallo :-)

Beitrag von Jens1 » vor 1 Jahr

Moin Marc

und danke für deine ausführliche Schilderung.

Wegen der erhöhten Schleimproduktion in der Nase (grundsätzlich gut und sinnvoll - es gibt nichts Unsinniges in der Natur) empfehle ich dir, mal in dich reinzuhorchen, warum sie wohl so stark ist und wie du sie abstellen könntest... - viele Betroffene wissen selbst am besten, was zu tun ist, wenn sie auf ihren "inneren Arzt" hören (lernen). Mit OPs wäre ich zurückhaltend und würde sie erst in Erwägung ziehen, wenn es wirklich keine anderen Möglichkeiten mehr gäbe; einen leichtfertigen Umgang mit ASS in der von dir angegebenen hohen Dosierung sehe ich auch kritisch.

Vielleicht könnte dir ein Arzt mit Naturheilkenntnissen weiterhelfen. Ich hatte jahrzehntelang eine "chronische Bronchitis", bis ich zu einem solchen Arzt wechselte, der als eigentliche Ursache eine Nasennebenhöhlen-EZ diagnostizierte, mir ein homöopathisches Komplexmittel verordnete, das ich ca. 2 Monate einnahm - danach war der Spuk vorbei und kam nie wieder.

Außerdem wäre es m. E. auch für dich gut, wenn du einen Ausdauersport an der frischen Luft betreiben würdest, dadurch werden die Atemwege von überflüssigem Schleim usw. befreit - ich bin Dauerläufer und habe den Unterschied selbst erfahren.

Bzgl. der Maskenschwierigkeiten rate ich dir auch als ehemaliger Vollbartträger: "Nimm ihn ab!"; vielleicht ist dein Masken-Hopping damit schon schnell beendet.

Wie ich meine optimale Schlafposition fand, habe ich hier ausführlich beschrieben; bei Interesse kannst du das ja per Suchfunktion finden und nachlesen; meine Erfahrungen mit verschiedenen Masken ebenfalls.

Viel Erfolg und LG Jens1

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