Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Ein erhöhtes Körpergewicht ist mit Schnarchen assoziiert und eine Verringerung des Körpergewichts geht häufig mit einer Reduktion des Schnarchens einher.
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Wolfgang-12
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Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Wolfgang-12 » vor 1 Jahr

Einen wunderschönen guten Tag

Vor ein paar Tagen hatte ich im anderen Thread nach verschiedenen technischen Details gefragt bezogen auf den Maskendruck. Ich selbst hatte einen Maskendruck von 11 mBar und hatte nach einer Gewichtsreduktion um ca. 20 kg plötzliche Probleme. Ich öffnete während des Schlafes den Mund und der Überdruck entwich durch die Nase. Das führte zum sofortigen Aufwachen und es war in der Nase derart unangenehm, dass man auch die Maske erst mal eine Zeit lang abnehmen musste. Dieser Effekt baute sich etwa 1-2 Wochen auf, wobei die Abstände kürzer wurden und die Reaktionen des Körpers heftiger.

Nun habe ich meine erste Woche hinter mir und ohne dass ich weitere technische Mittel eingesetzt habe, also nur durch beobachten meines Schlafverhaltens habe ich folgendes erreicht.

Nacht 1:
Schlaf von 21:00 bis 2:00, dann mit trockenem Mund (TM) aufgewacht. Ich habe dann ohne Gerät weiter geschlafen bis zu frühen Morgen und hatte beim Aufwachen ein Gefühl des gerädert seins, dass ich von früher her kannte. Ich nenne es "Typischer Apnoeeffekt" (TAE).
Konsequenz: Maskendruck reduziert auf 10 mBar.

Nacht 2:
Schlaf von 22:45 bis 23:40 -> TM und Druckreduktion auf 9 mBar und weiter geschlafen.
Schlaf bis 2:30 - TM und neuer Maskendruck 8 mBar. Der Startdruck wurde gesenkt von 7 mBar auf 5 mBar.
Dann durchgeschlafen und am frühen Morgen ein Kribbeln in den Fingern. Das Kribbeln bewerte ich erst mal als Sauerstoffunterversorgung. Der Schlaf war also nicht gut.

Nacht 3:
Schlaf 22:00 bis 1:00 und aufgewacht ohne Symtome aber mit dem Gefühl hellwach zu sein und gleich zur Arbeit fahren zu können. Ich war also aufgeputscht. Von früher weiß ich, dass solche Gefühle trügerisch sind. Sie bedeuten, dass man tagsüber schlaf brauchen wird, was auch dann der Fall war. Den Druck habe ich gesenkt auf 7 mBar.
Einschlafen war erst ab ca. 3:00 möglich. Dann habe ich bis 6:00 geschlafen aber schlecht. Ich bin gerädert wachgeworden. Dann habe ich den Druck gesenkt auf 6 mBar.

Nacht 4:
Schlaf von 22:00 bis 1:45. Ich bin normal aufgewacht und wusste nur wegen der Uhrzeit, dass der Schlaf zu kurz ist.
Dann habe ich auch erst wieder einschlafe können um 3:00 und bis 7:00 geschlafen. Ich hatte leichtes Kribbeln in den Fingern und das Gefühl gerädert geschlafen zu haben. Den Druck hatte ich nicht verstellt, ich wollte sehen, ab der Körper sich erst eingewöhnen muss, also ob sich was ändert, auch ohne Druckänderung.

Nacht 5:
Zwei Schlafzeiten: 22:00 bis 1:45 und 4:00 bis 6:00. Der Schlaf gar gut aber zu kurz. Tagsüber war ich auch hier Müde.
Der Druck wurde reduziert auf 5.0 mBar und der Startdruck auf 4.0 mBar.

Nacht 6:
Schlaf von 22:15 bis 2:30 und mit einem Kribbeln in den Armen nach einem schlechten Schlaf wachgeworden. Die Sauerstoffunterversorgung war nun wieder eingesetzt und daher denke ich, dass ich zu tief gesenkt habe. Daher habe ich den Druck auf 5.2 mBar erhöht.
Danach konnte ich relativ schnell einschlafen und wurde erst um 6:15 wach. Es war immer noch das Gefühl des schlechten Schlafs und das Kribbeln vorhanden. Daher habe ich den Druck auf 5.4 mBar erhöht.

Nacht 7:
Schlaf von 22:30 bis 5:30 vom Gefühl her gut und erholsam.

Ich plane in den nächsten Tagen es erst einmal bei diesem Druck zu belassen und ggf. parallel dazu einmal SleapyHead auszuprobieren. Für mich ist an der Stelle interessant, dass es mir gelungen zu sein scheint mit wenigen Versuchen einen passablen neuen Maskendruck zu finden. Man muss bereit sein ein Schlaftagebuch zu führen (oder besser ein Schlafnachtbuch) und die Symptome aufzuschreiben und man muss ein wenig zuordnen können, was diese Symptome bedeuten.

Ich kann nicht sagen, ob ich der Einzige bin, bei dem ein solches Verfahren durchführbar ist. Ich kann nur sagen, dass es bei mir funktioniert hat. Vieleicht hilft dem einen oder anderen ein solcher Tipp ja.

Herzliche Grüße
Wolfgang

Und ja, ich werde weiter berichten, wenn es Neues gibt.


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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Mesirg » vor 1 Jahr

Es hat nie jemand behauptet, dass es nicht möglich wäre.

Ob der Druck jetzt so gut oder richtig eingestellt ist kann man selbst aber mit den Hilfsmitteln die man hat nicht wirklich komplett beurteilen. Denn nur weil du durchschläfst muss dieser niedrige Druck nicht der richtige sein. Ich schlafe auch durch, ohne Gerät... Ich kann dir sagen das ist nicht gesund. Du wirst im Schlaflabor zum ermitteln des benötigten Drucks nicht grundlos komplett verkabelt.

Du hast ja scheinbar ein CPAP Gerät sonst wäre das gar nicht notwendig so rumzuprobieren. Denn ein aktiv regelndes Gerät würde dir den Druck automatisch richtig anpassen.

Also ich persönlich würde das hier nicht zum Nachahmen empfehlen.

Bei mir ist es aber auch so, dass ich den Überdruck den du jetzt als maximalen Wert nutzt direkt überspringe wenn ich das Gerät einschalte da mir der Druck einfach zu gering ist und ich den auch gar nicht wirklich wahrnehme.

Edit:

Nachdem ich noch mal eine Weile darüber nachgedacht habe bin ich mir sogar ziemlich sicher dass das was du da gemacht hast total der falsche Weg ist. So wie du es beschrieben hast hast du keinerlei messbare Werte ausser dem Druck verwendet und so kannst du den Druck nicht korrekt einstellen.
Zuletzt geändert von Mesirg am 14.04.2016, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Schwarzburger » vor 1 Jahr

Bei 20kg Gewichtsveränderung ist ein Anpassen im Schlaflabor meines erachtens nötig (wann war die letzte Kontrolle im Schlaflabor?),selber am Druck "bastlen" würde ich tunlichst lassen,du hast nicht die Möglichkeit das Fachgerecht zu beurteilen (sonst bräuchte man kein Schlaflabor),hol dir beim Hausarzt ne Überweisung ins Schlaflabor zur Überprüfung.
Ich selbst nutze gegen offenen Mund ein Kinnband.

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Argon
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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Argon » vor 1 Jahr

Mit "meinen" CPAP-Gerät experimentiere ich auch ganz gerne, belief sich erst an der Rampenfunktion, später am Befeuchtungsgrad und an der Schlauchtemperatur.

Experimente am Druck sind bei mir jedoch tabu.
Sonst macht Schlaflabor und Kontrollnacht im Schlaflabor 6 Monate später nicht wirklich Sinn. Diese Messmöglichkeiten unter ständiger fachlicher Aufsicht bietet mein CPAP-Gerät nicht.

Ärztlich empfohlen soll ich jetzt abnehmen. Nach Erreichen des avisierten Gewichtes werde ich meine HNO-Ärztin konsultieren, die mich dann wahrscheinlich ins Schlaflabor überweisen wird.

Gegen meine geöffnete Futterluke verwende ich ein Haarband, bei stärkeren Erkältungen weiche ch auf eine FullFace-Maske aus.
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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von hierich1 » vor 1 Jahr

OK,

letztendlich ist jeder für das selbst verantwortlich, was er sich zumutet.

Aus der Behandlung meines Diabetes weiß ich, dass auch dort bis zu einem gewissen Grad experimentiert werden muss.

Ich habe ein APAP-Gerät, welches aber auf CPAP mit Druck 8 mbar eingestellt wurde. Meine damalige HNO-Ärztin hat es sich aus meiner Sicht auch relativ einfach gemacht. (Da standen andere Gründe! mehr im Vordergrund)

Mit dieser Einstellung bin ich nach 6 - 7 Monaten immer noch nicht richtig zurecht gekommen. Schon der Versorger verstand nicht, warum das Gerät im CPAP-Modus laufen sollte. Meine Werte waren nicht befriedigend, ich fühlte mich morgens auch nicht wohl. Und ich habe in diesem Zusammenhang auch meine Diabeteswerte nachts unter Kontrolle genommen (aber das war es nicht.

Ich habe dann von CPAP auf den APAP-Modus umgestellt, den unteren Wert bei 7 mbar angesetzt und den oberen schrittweise erhöht. Seit 4 Jahren lebe ich mit den auf der linken Seite angezeigten Werten. Alle Kontrollwerte (auch wenn das Auslesen nicht mit den Werten im SL zu vergleichen ist) wie AHI, AIobstr., AIzentr., Leckagen, ... sind sehr gut. Der Druck ist sehr variabel, liegt aber in der Spitze schon auch mal bei 12 mbar. Und ich fühle mich dementsprechend gut.

Das ich keinen Kontakt mehr zu meinem Arzt habe, hat verschiedene Ursachen. Im Mai/Juni werde ich im Krankenhaus auf der kardiologischen Station das SL nutzen und dann werden wir weiter sehen.

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich über unverantwortliche Grenzen hinweggesetzt habe. Aber ich würde keinem anderen dazu raten. Das muss jeder selbst entscheiden.

Regina

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Wolfgang-12 » vor 1 Jahr

Schwarzburger » 14. Apr 2016, 15:40 hat geschrieben:selber am Druck "bastlen" würde ich tunlichst lassen,du hast nicht die Möglichkeit das Fachgerecht zu beurteilen (sonst bräuchte man kein Schlaflabor),hol dir beim Hausarzt ne Überweisung ins Schlaflabor zur Überprüfung.
Jo, das geht aber nur in mehreren Stufen.
a) Termin beim Facharzt in einem Monat zu einer Vorbesprechung
b) Kontrollmessung beim Facharzt etwa zwei Monate später, der überweist mich dann ins Labor
c) Schlaflabor, etwa ende des Jahres

Für mich galt: Basteln oder ein dreivierteljahr nicht mehr schlafen.

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von anlo007 » vor 1 Jahr

Hallo,
Es ist ziemlicher Humbug zu glauben, man könne nach 4-5 h Schlaf objektiv und ohne Kontrollmessungen die Schlafqualität einschätzen.

Nach dem ersten Jahr mit Gerät war ich zur Kontrolle im SL und war der Meinung, das es ganz gut auch ohne Gerät geht. Man war Einverstanden die Nacht zur Hälfte ohne Maske zu messen.
Ich habe die ganze Nacht gleich gut geschlafen, meinte ich zumindest.

Als ich die Ausdrucke gesehen habe, konnte ich, selbst als Laie, die Unterschiede deutlich sehen, seit dem ist die Frage für mich beantwortet.

Da sieht man aber, wie wenig man einem kurzzeitigen Gefühl trauen darf, speziell beim schlafen.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas


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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Fette Ratte » vor 1 Jahr

Hier wird auch mal beschrieben, wie man es machen könnte, wenn man es überhaupt riskiert.
http://www.apneaboard.com/forums/Thread ... P-Pressure

Wie oben beschrieben, sollte es niemand nachmachen!

Ich bin raus hier.
Fette Ratte

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Friedlschorsch » vor 1 Jahr

Hallo,

ich habe mehrmals meinen Druck geändert.

Meine Meinung:
Die Druckerhöhung sollte in kleinen Schritten vorgenommen werden.
Der Patient muss die Werte nach der Druckerhöhung mit Hilfe eines Auswertungsprogramms genau beobachten.
Man sollte bedenken, dass bei steigendem Druck die Werte für zentrale Apnoen steigen können.
Wenn die Werte schlechter werden, sollte man den Druck wieder ermäßigen.
Zudem ist zu beachten, dass viele andere Umstände die Werte beeinflussen.

Meine Erfahrung:
Nachdem ich den Druck meinen Bedürfnissen angepasst habe, lobte mich der Lungenarzt bei der nächsten Kontrolluntersuchung für die super Einstellung.
Soviel Zeit wie der Patient für die Feineinstellung hat kein Arzt.
Zuletzt geändert von Friedlschorsch am 15.04.2016, 07:32, insgesamt 1-mal geändert.
Herzliche Grüße
Friedlschorsch

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Wolfgang-12 » vor 1 Jahr

anlo007 » 14. Apr 2016, 23:35 hat geschrieben:Da sieht man aber, wie wenig man einem kurzzeitigen Gefühl trauen darf, speziell beim schlafen.
Ich wiederhole es noch einmal: Das SL steht für mich erst zum Jahresende zur Verfügung ...

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Wolfgang-12 » vor 1 Jahr

Mesirg » 14. Apr 2016, 15:24 hat geschrieben:Nachdem ich noch mal eine Weile darüber nachgedacht habe bin ich mir sogar ziemlich sicher dass das was du da gemacht hast total der falsche Weg ist. So wie du es beschrieben hast hast du keinerlei messbare Werte ausser dem Druck verwendet und so kannst du den Druck nicht korrekt einstellen.
Ich erhebe gar nicht den Anspruch, dass meine Einstellungen korrekt sind im medizinischen Sinn. Es ist aber für die Übergangszeit bis zum Schlaflabor der bessere Wert.

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von anlo007 » vor 1 Jahr

Hallo,
Dann ist nur die Vorgehensweisen von Friedlschorsch sinnvoll : langsame Druckänderungen über gewisse Zeit mit Kontrolle über sleapyhead.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Mesirg » vor 1 Jahr

Wolfgang-12 » 15. Apr 2016, 08:09 hat geschrieben: Ich erhebe gar nicht den Anspruch, dass meine Einstellungen korrekt sind im medizinischen Sinn. Es ist aber für die Übergangszeit bis zum Schlaflabor der bessere Wert.
Nur weil du besser schläfst muss es deinem Körper nicht besser gehen. Du hast ja keinerlei Werte benutzt die neutral bewertbar wären. Eigentlich kannst du bis zum Schlaflabor auch ohne Gerät schlafen, denn das macht jetzt vermutlich genauso viel Sinn wie mit dem Gerät zu schlafen.

Du schreibst mehrmals, dass es dir nicht gut geht und hast dann trotzdem den Druck gesenkt. Das ist der falsche Weg... Du hast dir nichtmal die Daten angeschaut die dein Gerät dir liefert.

Aber mach du nur wie du willst. Nur verkaufe das bitte hier nicht als wäre es eine Möglichkeit die Therapie zu verbessern. Denn du hast einfach nur willkürlich an den Druckwerten rumgespielt. Definitiv ohne zu wissen was du da tust.

Und wenn du acht Monate Wartezeit auf einen Termin im Schlaflabor hast dann such dir andere in der Umgebung und versuche da einen Termin zu bekommen. Lass dich auf die Springerliste setzen und mach allen Ärzten klar, warum du so schnell da hin willst.

Edit:

Habe hier einen Satz entfernt der wohl ein wenig unangebracht war. Aber ich habe eben die Befürchtung, dass evtl. nur der erste Beitrag gelesen wird und es dann nachgeahmt wird.

Ich sehe wir haben verschiedene Meinungen davon wie wir mit unserer Therapie umgehen und diese bewerten. Ich weiß eben, dass ich mich auf meine Gefühle nicht verlassen kann. Da ich auch ohne Gerät super schlafe. Nachdem ich dann aber gezeigt bekommen habe wie schlecht ich dabei eigentlich schlafe ohne es mitzubekommen vertraue ich nur noch auf Werte die ich messen kann und die mir daher ein neutrales Bild liefern.
Zuletzt geändert von Mesirg am 15.04.2016, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von Wolfgang-12 » vor 1 Jahr

Mesirg » 15. Apr 2016, 10:56 hat geschrieben:Nur weil du besser schläfst muss es deinem Körper nicht besser gehen.
Also eigentlich geht es in dieser Therapie um das "besser Schlafen" oder habe ich da was falsch verstanden?
Mesirg » 15. Apr 2016, 10:56 hat geschrieben:Du hast ja keinerlei Werte benutzt die neutral bewertbar wären.
Richtig, das war ja das Ziel der Übung. Schließlich müssen Näherungslösungen auch ohne PC und Software funktionieren.
Mesirg » 15. Apr 2016, 10:56 hat geschrieben:Eigentlich kannst du bis zum Schlaflabor auch ohne Gerät schlafen, denn das macht jetzt vermutlich genauso viel Sinn wie mit dem Gerät zu schlafen.
Nein, das kann ich nicht. Das habe ich übrigens in der Nacht 1 getestet. Ohne Gerät kann ich nicht schlafen.
Mesirg » 15. Apr 2016, 10:56 hat geschrieben:Du schreibst mehrmals, dass es dir nicht gut geht und hast dann trotzdem den Druck gesenkt. Das ist der falsche Weg... Du hast dir nichtmal die Daten angeschaut die dein Gerät dir liefert.
Nochmal: Das war der Sinn der Übung. Ich selbst wollte "fühlen können" ob der Druck zu hoch oder zu niedrig ist. Und es stimmt, der Druck fühlt sich noch nicht korrekt an. Aber Das SleepyHead zeugs ist zwar nicht sehr kompliziert aber es ist einfach "viel". Um das ans Laufen zu bekommen brauche ich etwas Zeit.

Und die einen Symptome zeigen mir "Druck zu hoch" und die andern "Druck zu niedrig".
Mesirg » 15. Apr 2016, 10:56 hat geschrieben:Nur verkaufe das bitte hier nicht als wäre es eine Möglichkeit die Therapie zu verbessern.
Es geht nicht ums "verbessern" es geht ums überbrücken. Wenn jemand an der Unfallstelle liegt und eine offene Wunde hat, dann helfe ich auch ohne das irgend jemand auf die Idee kommt, dass ich dem Arzt konkurrenz machen möchte.

Ganz ehrlich: Mir ist aktuell gar nicht klar, wieso das nun hier zum Problem wird. Als Patient hat man m.E. sogar die Pflicht dem Arzt soweit möglich zu helfen.
Mesirg » 15. Apr 2016, 10:56 hat geschrieben:Und wenn du acht Monate Wartezeit auf einen Termin im Schlaflabor hast dann such dir andere in der Umgebung und versuche da einen Termin zu bekommen. Lass dich auf die Springerliste setzen und mach allen Ärzten klar, warum du so schnell da hin willst.
Was soll dabei rauskommen? Andere Ärzte haben andere Geräte, andere Methoden und andere Schlafloabore. Das Einzige was man dadurch erzeugt ist ein erhöhter Aufwand. Außerdem: Die haben auch lange listen, oder?
Mesirg » 15. Apr 2016, 10:56 hat geschrieben:Wir haben dir jetzt mehrmals gesagt, dass das nicht der richtige Weg ist und auch nicht sinnvoll. Mach du nur weiter. Aber erzähl uns das hier nicht, das schon auch unsere Nerven.
Ok, ich schone euch.

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Re: Es ist möglich den Maskendruck selbst einzustellen ...

Beitrag von hierich1 » vor 1 Jahr

He Mesirg,

das ist ein freies Forum und da hat jeder das Recht, seine Meinung auf anständige (um nicht zu sagen, nette) Art und Weise kundzutun. Keiner ist gezwungen, die Erfahrungen anderer zu übernehmen oder überhaupt zu lesen. Und es gibt auch keinen Zwang, alles unbedingt zu kommentieren.
Ich würde mir von Dir wünschen, Dich in Deinem Ton künftig etwas mehr zurückzuhalten.
Das würde allen gut tun.

Freundliche Grüße
Regina

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