Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches Erle

Wird angewendet bei der obstuktiven Schlafapnoe. Die Maske ist die Schnittstelle zwischen CPAP Gerät und Patient und enorm wichtig für den Erfolg der Therapie.

Moderator: Dr. Randelshofer

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Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches Erle

Beitragvon FrankV » vor 1 Jahr

Hallo,

die Schlafapnoe habe ich wohl schon seit geraumer Zeit, aber erst vor einem Jahr hatte ich mal die beiläufige Frage an den Neurologen, ob meine nächtlichen Panikattacken vielleicht auch eine andere Ursache als die Depression haben könnten, derentwegen ich auch einiges an Medikamenten verabreicht bekommen habe. Gut, nun ist das festgestellt, und nach Nasen-OP bleib nun doch nur der Weg über die CPAP. Was ich aber nicht gedacht hätte: mich macht das Tragen der Maske völlig panisch. Letzte Nach war der erste Versuch, aber nach einer Stunde mit Herzrasen habe ich aufgegeben. Ich habe aber gelesen, dass das gar nicht so selten ist. Hat jemand Tipps, wie man gegen die klaustrophobischen Ängste die Maske betreffend angehen kann? Wie der Dichter sagt: der Schlaf ist der Bruder des Todes. Und Henning Mankell hatte als Urangst, im Treibsand zu versinken. (Ich trage eine Nasen-Mund-Maske, ist wohl nötig...).

Gelesen habe ich im Forum, dass man die Maske einfach mal abends vor dem Schlafengehen tragen sollte, damit sich der Körper daran gewöhnt. Das ging auch ganz gut (nur meine Katze hat doch etwas erschrocken geschaut, als ich die Maske getragen habe, sie hat das wohl für eine schlechte Halloween-Verkleidung gehalten). Die Vorstellung, es gleich in der Horizontalen damit noch einmal zu probieren, macht mich aber schon wieder...panisch.

Beste Grüße
Frank


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Fette Ratte
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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon Fette Ratte » vor 1 Jahr

Hallo FrankV,

willkommen hier im Schnorchelforum!
:laola:

Probier's doch mal im Fernsehsessel ( oder was vergleichbarem) ... , 'ne deutsche Talkshow ... und halbaufrecht mit CPAP wegdämmern.

Versuche mal herauszufinden, wo genau der Auslöser liegt. Das Gerät könnte zB. zu wenig Luft liefern für Deinen jeweiligen Zustand. Leider schreibst Du nix, welches Gerät, welche Einstellungen ...

Die Geräte können bei Ruhe (ich schreib's nochmal: RUHE) genug Luft liefern, nicht aber bei sportlicher Betätigung oder Aufregung. Dh. erst zur Ruhe kommen, dann gibt's bessere Aussichten ...

Für Katzen würde ich die Maske mal mit Thunfisch einreiben, dann wird die definitiv interessanter ... :razz:

Gruß
Fette Ratte

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon Ozzy O. » vor 1 Jahr

Hallo Frank, herzlich willkommen im Forum!!!

:laola: :laola: :laola:

Ich hatte anfangs eine Nasenmaske und eine Fullfacemaske. Mit beiden Systemen bin ich nicht zurecht gekommen. Größtes Problem für mich waren die Druckstellen und -schmerzen auf dem Nasenrücken und diverse Leckagen. Ich kann aber Dein Problem mit der Klaustrophopie gut nachvollziehen. Ich fühlte mich immer völlig zugeschnürt und eingeengt.

Seit ich eine sehr kompakte Nasenpolstermaske (ResMed AirFit P10) habe, kann ich mit dem cpap-Gerät wirklich gut schlafen, ohne mich eingeengt zu fühlen. Ich kann damit sogar auf der Seite und auf dem Bauch schlafen, was mit den anderen Maske kaum bzw. gar nicht ging. Vielleicht hilft Dir auch das weiter.

Viel Erfolg. :wave:

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon anlo007 » vor 1 Jahr

Hallo,
Ich hatte bei unter 6 mbar auch immer das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. Hab den unteren Wert auf 6,5 gestellt und dann war es gut.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas


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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon FrankV » vor 1 Jahr

Vielen lieben Dank für die vielen guten Tipps! Ich werde mal recherchieren, ob das mit der Nasenmaske bei mir doch möglich ist.

Der Fernsehsessel ist auch nett. Wollte das gestern schon mal tun, aber als Träger einer starken Brille bin ich dann auf ein Hörspiel umgestiegen. Das ging auch ganz gut konnte zwischenzeitlich die Maske vergessen. Im Bett war's dann aber aus damit. Die Panik erwischt mich, wenn ich mir nur vorstelle dass mein Kopf derart eingeschürt ist. Das ist wohl wirklich ein mentales Problem.

Beim Luftdruck habe ich das seltsame Gefühl, stark gegenatmen zu müssen, auch das könnte ein Problem sein.

Die Daten meines Gerätes :

Somnobalance mit Luftbefeuchter
Starkdruck 14 hPa (max) bzw. 5 hPa


Viele Grüße

Frank

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon anlo007 » vor 1 Jahr

Hallo,

was ist eigendlich eine klaustrophobische Erle ?
Ist das eine neue Baumart? :nixweiss:
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon maximilian » vor 1 Jahr

Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches Erlebnis. ???
Der Betreff lässt nur eine beschränkte Anzahle an Buchstaben zu, deshalb wurde der Rest abgeschnitten.


Grüße
Max


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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon FrankV » vor 1 Jahr

baum-in-hand.jpg
Maximilian hat Recht. Habe das auch erst nach der Veröffentlichung gesehen. Aber da täglich noch immer neue biologische Arten entdeckt werden, wäre eine klaustrophobische Erle auch nicht von der and zu wesien (schade dss Alexander von Humboldt sie seinerzeit noch nicht gezeichnet hat, dann wüssten wir, wie sie aussieht :-))
Maximilian hat Recht. Habe das auch erst nach der Veröffentlichung gesehen. Aber da täglich noch immer neue biologische Arten entdeckt werden, wäre eine klaustrophobische Erle auch nicht von der and zu wesien (schade dss Alexander von Humboldt sie seinerzeit noch nicht gezeichnet hat, dann wüssten wir, wie sie aussieht :-))

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon anlo007 » vor 1 Jahr

Hallo,
du kannst den Titel doch nachträglich ändern in "klaustrophobisches Erlebnis", dann ist dein Thema eindeutiger für alle.

Aber deine neue Erlenart, sogar mit Photo, ist auch sehr schön geworden. :thumbup:
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon Fette Ratte » vor 1 Jahr

FrankV » 30. Okt 2015, 08:56 hat geschrieben:...
Beim Luftdruck habe ich das seltsame Gefühl, stark gegenatmen zu müssen, auch das könnte ein Problem sein.

Die Daten meines Gerätes :

Somnobalance mit Luftbefeuchter
Starkdruck 14 hPa (max) bzw. 5 hPa
...


Wie ist Softpap bei Dir eingestellt? Bei 5 hPa könnte schon das wenig-Luft-Gefühl da sein. anloo007 hat's ja bereits beschrieben.

Gruß
Fette Ratte

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon Argon » vor 1 Jahr

Hallo FrankV,

als ich das erste Mal die Maske auf hatte, winkte mir die klaustrophobisches Erle zu. :-D

Mit Befeuchter ging es dann.
Zu Hause legte ich mich nachmittags öfters für ein Nickerchen in Bettchen. So gewöhnte ich mich an das ganze Gedöns.

Gruß

Markus
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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon FrankV » vor 1 Jahr

Also ein langsamer Einstieg... dann ist es also doch möglich. Vielen Dank, so werde ich es machen.

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon TomTheMage » vor 1 Jahr

Hallo Frank,

ich habe die Maske auch noch nicht so lange, Oktober.
Mir ging es am Anfang ganz ähnlich. Ich hatte immer das gefühl zu wenig Sauerstoff zu bekommen.
Im Schlaflabor mußte ich sogar einen extra Tag bleiben weil ich am ersten Tag nach 5 Stunden Panik unterdrücken dann aufgegeben hatte. Am 2ten Tag bekam ich dann ein anderes Gerät und der Druck wurde erhöht.

Mitlerweile hab ich mich daran gewöhnt. Ich kann jetzt sogar direkt einschlafen mit Maske.

Jetzt hab ich noch das problem, das ich nachts im Schlaf/Halbschlaf die Maske ausziehe. Ich kann mich meistens garnicht daran erinnern. Dann wenn ich es mitbekomme ists entweder weil mein Mund total ausgetrocknet ist oder weil ich das Wasser in der Maske stehen hab.

Also du siehst es dauert alles seine Zeit, ich bin auch noch nicht angekommen :-D

LG
Tommes

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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon FrankV » vor 1 Jahr

Hallo Tommes,

vielen Dank für Deine Nachricht. Druck erhöhen klingt gut, das werde ich dann mal ansprechen, wenn ich meinen nächsten Terin mit dem Arzt habe (nächste Woche). Könnte sein, dass das die Sache befördert...

Ich hätte es einmal fast geschafft. Habe davor den Film Everest esehen (dort tragen die Bergsteiger Fullfacemasken auf dem Mount Everest), und mit ein wenig Autosuggestion bin ich doch tatsächlich eingeschlafen. Mitten in der Nacht riss mich ein Wadenkrampf (habe ich sonst nie) aus dem Tiefschlaf, ich riss mir die Maske runter - und so wurde noch nichts aus der Freundschaft mit der Maske und mir. Aber ich bleibe dran. Immerhin lässt mich die Katze in Ruhe, ihr ist das alles sehr suspekt ;-)

Viele Grüße
Frank

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Gyuri
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Re: Einstieg in die Therpie - leider ein klaustrophobisches

Beitragvon Gyuri » vor 1 Jahr

Jetzt, wo ich das lese, wundere ich mich …
FrankV » 24. Nov 2015, 19:40 hat geschrieben:(…)
Immerhin lässt mich die Katze in Ruhe, ihr ist das alles sehr suspekt ;-)

Viele Grüße
Frank

… dass unsere Katze sich überhaupt nicht an meinem Beatmungsgerät stört. Sie fürchtet sich sonst vor Staubsauger und ähnlichen Geräuschen. Aber mich im Bett kennt sie nicht anders als mit Maske :happy: weil sie erst zu uns kam als ich die Maske schon ein Jahr trug.

Was ich damit sagen will: So ne Katze gewöhnt sich schon an so ein Beatmungsgerät.
Zusammen mit einer älteren, leider verstorbenen Katze wurde schon mal der Luftschlauch durchlöchert, als er zum Trocknen laut geblasen hat.
:lol:
(Gut, wenn man dann schnell Ersatz bekommt!)
Grüße vom Gyuri
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