Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Wird angewendet bei der obstuktiven Schlafapnoe. Die Maske ist die Schnittstelle zwischen CPAP Gerät und Patient und enorm wichtig für den Erfolg der Therapie.

Moderator: Dr. Randelshofer

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Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon Gitte2015 » vor 2 Jahren

Hallo zusammen,

bisher hatte ich Masken, die mir zu groß erschienen wie die Medium-Version bei der
Quattro-Air und bei der Air-Fit for her, aber auch die Small-Version bei der Mirage-Quattro war in etwa so groß wie die Medium-Modelle der beiden vorgenannten Masken.

Seit gestern habe ich die Air-Fit for her in der Small-Version. Diese hat deutlich weniger Volumen.

Ich hatte gestern damit dann auch mehr Probleme, weil mir der Druck nun mit der Maske deutlich höher vorkam und ich diesen nun als störend empfand. Ich konnte einfach nicht richtig atmen wegen des Drucks und habe wohl hyperventiliert.
Das Einschlafen klappte nicht und ich spürte irgendwann sogar das Herz.
Ich weiß nun nicht, ob das allein wegen des mir höher vorkommenden Druckes war.
Als ich absolut nicht in den Schlaf kam und mein Herz anfing, ganz heftig zu pochen, habe ich die Maske abgenommen.
Heute bei der Auswertung stellte ich fest, dass ich ca. 20 Minuten lang doch eingeschlafen war, denn es waren 5 zentrale Apnoen, eine Hypopnoe und ein "Rera" aufgezeichnet in der kurzen Zeit.
Sehr ungewöhnlich ist das bei mir, wo ich zu Anfang nur in den frühen Morgenstunden solche gehäuften Ereignisse hatte.
Bekam ich vielleicht diese zentralen Apnoen, weil ich zuvor nicht richtig geatmet hatte und mir der Druck als zu hoch vorgekommen war?


Ich erinnere mich, dass in den Sleepy-Auswertungen steht:
"Eine zu große Maske beeínflusst die Geräteleistung."
Da das Volumen der neuen Maske deutlich kleiner ist, könnte es also sein, dass nun die "Geräteleistung", d. h. der Druck stärker wird, weil weniger Volumen in der Maske ist?

Meine Überlegung ist, dass ich den Druck nun runter stelle.
Entweder nur den Startdruck oder auch den Betriebsdruck.

Wer weiß dazu etwas?
Danke.

lg
Gitte


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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon Mäxchen » vor 2 Jahren

Hallo,
hast Du bei Meine Optionen - Maske- den aktuellen Maskentyp eingestellt ?

Am Therapiedruck braucht normalerweise nichts geändert werden.


Grüße Lars

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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon Gitte2015 » vor 2 Jahren

Hallo Lars,

ja, das ist der aktuelle Maskentyp. Ich habe davon die Small-Version und hatte zuvor die Medium-Version.

lg
Gitte

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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon Gitte2015 » vor 1 Jahr

Hallo,


Dr. Randelshofer schrieb am 10. 7. 15.:
Eine Mund-Nasenmaske hat ein grösseres Totraumvolumen und erfordert deswegen in den meisten Fällen einen etwas höheren Druck. ... Nach Wechsel von Nasal- auf Mund-Nasenmaske ist eine Nachjustierung des Drucks, am zuverlässigsten im Rahmen einer Schlaflaboruntersuchung, angezeigt.

viewtopic.php?f=1&t=7797&p=53411#p53411
Dann habe ich mich also nicht getäuscht, dass mir der Druck nach Wechsel auf eine deutlich kleinere Maske gegenüber der größeren Maske höher vorkam, denn ich Druckeinstellungen wurden ja nicht reduziert.
Zwar habe ich nicht die Maskenart gewechselt, aber die kleinere Maske hat ein deutlich geringeres Volumen.
Gut, ob deswegen ein anderer Druck nötig wird, ist eine andere Frage.
Aber man merkt einen Unterschied, wenn sich das Volumen ändert.


LG
Gitte


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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon Christian » vor 1 Jahr

Gitte2015 » 7. Nov 2015, 09:30 hat geschrieben:....aber die kleinere Maske hat ein deutlich geringeres Volumen.


Das stimmt nicht. Deutlich geringeres Volumen trifft nicht zu!
Das Volumen bei einer kleineren Maske der gleichen Art ist ver­nach­läs­sig­bar kleiner.
Ich glaube NICHT, dass eine kleinere Maske eine Druckreduzierung erforderlich macht.

Gruß
Christian
Liebe Grüße aus dem Ruhrpott!
Christian

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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon Gitte2015 » vor 1 Jahr

Hallo Christian,

es ging mir im letzten Beitrag darum festzustellen, dass man den Druck-Unterschied beim Wechsel von einer größeren Maske auf eine deutlich kleinere Maske merkt. Denn mir ist der Unterschied doch deutlich aufgefallen und ich war "irritiert", weil ich nicht wusste, ob das nun durch den Maskenwechsel kommt oder ob etwas anderes Schuld ist.


Dass man deswegen den Druck ändern muss, will ich nicht behaupten.
Es wird auch auf den eingestellten Druck noch etwas ankommen, ob man sich darüber Gedanken machen muss:
Bei APAP-Geräten wohl eher nicht, weil das Gerät dies dann ausgleicht (wenngleich ich den Unterschied trotz APAP-Beatmung gemerkt habe).
Ob man bei einem fest eingestellten Druck etwas ändern muss, vermag ich nicht zu beurteilen, weil mir dazu die Erfahrung fehlt.


lg
Gitte

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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon rrb » vor 1 Jahr

Hallo,
bei Änderung des Totraumvolumens sollte der passende Maskentyp eingestellt werden. Durch das geänderte Volumen muss die Druck-Regelgeschwindigkeit angepasst werden. Der Druck an sich wird dadurch nicht verstellt.

MfG
Rainer
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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon hierich1 » vor 1 Jahr

Naja, so ganz kleine Unterschiede zwischen Maske und Druck mag es schon geben.
Bei mir wurde im SL ein CPAP-Druck von 8 mbar bei Nutzung einer Nasenmaske festgelegt.
Als ich dann auf eine Nasenpolstermaske bestanden habe, wurde der Druck auf 7 mbar korrigiert.

Das ganze ist jedoch jetzt zu vernachlässigen, da ich inzwischen auf APAP umgestellt bin.

Regina

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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon Gitte2015 » vor 1 Jahr

Hallo zusammen,

ich glaube, dass es an der Mirage Quattro lag, weshalb ich einen Druckunterschied beim Wechsel auf die Air fit so deutlich merkte.
Bei der Mirage Quattro sind viele Lüfteröffnungen nach vorne raus und ich hatte bei ihr immer das Gefühl, dass der Druckaufbau in der Maske wegen dieser Lüfteröffnungen nicht so gut funktioniert, wie in den Masken, wo nur am Kupplungsteil zum Schlauch hin solche Lüfteröffnungen sind. Mir kam es vor, dass bei dieser Maske zuviel Luft entweicht und dies mit zu der bei mir öfter auftretenden relativen Luftnot beigetragen hat.
Diese mir nicht angenehme "Belüftung" bei der Mirage Quattro und die relative Größe der Maske hat auch mit zum Wechsel auf die andere Maske geführt.


lg
Gitte

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Re: Ist bei kleinerer Maske weniger Druck nötig?

Beitragvon snibbels » vor 1 Jahr

Hallo Gitte,

auch ich hatte zuerst die Air Fit 10 for her-medium. Ich habe selbst gemerkt, dass die Maske nicht gut sitzt und dadurch viele Leckagen verursacht.
Habe auch auf die small-Version gewechselt, was wesentlich angenehmer ist. War inzwischen auch zur Kontrollnacht im SL und gute Werte erreicht.
Grüße
Simone


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