Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

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Ozzy O.
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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Ozzy O. » vor 2 Jahren

Hallo Friedlschorsch, ich habe heute Nacht ebenfalls mit Pulsoximeter geschlafen. Obwohl ich ohne (!!!) cpap-Gerät geschlafen habe, ist meine Sauerstoffsättigung auch kaum unter 90% gefallen. Ich sehe in Deiner (und meiner) Auswertung keinen Widerspruch.

Es hängt doch davon ab, wie lange die Atemaussetzer jeweils dauern. Wenn die 39 Aussetzer pro Stunde jeweils nur 10 Sekunden dauern, wird Deine Sauerstoffsättigung nicht weit abfallen und sich dann immer wieder schnell erholen. Wenn Du aber mal 1 Minute lange die Luft anhältst, wird die Sättigung deutlicher in den Keller fallen. Also, für mein Gefühl passt das alles.
Tagebuch meiner CPAP-Erfahrungen:
viewtopic.php?f=34&t=7500


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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Rallo0815 » vor 2 Jahren

maximilian » 15. Okt 2015, 18:57 hat geschrieben:Warum hast Du den Arzt nicht gefragt wenn Dir etwas komisch vor gekommen ist?
Hi maximilian, ich weiß auch nicht.
Ich war etwas geschockt weil ich mit noch einer Nacht gerechnet hatte.

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Gregor
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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Gregor » vor 2 Jahren

Hallo Rallo 0815,
vielleicht hat man im Schlaflabor ja auch den Druck während der Nacht verändert, damit keine Apnoen mehr aufgetreten sind.
Schade, daß Du beim Somnobalance die Speicherkarte (mangels Software?) nicht einfach auslesen kannst. (-Außer Du hast ein altes Gerät ohne SD-Karte -ca. bis 2011?). Du könntest sonst mal einen Druckbereich von z.B. 9-11.5 einstellen und dann schauen wie die Aussetzer sich entwickeln. Das geht natürlich nur im Arztmenue, aber das ist möglich zu öffnen (auf eigene Verantwortung). Solange Du die Software zum Auslesen der Karte nicht hast ist es besser den vom Labor eingestellten Druck nicht zu verändern!!
Gruß
Gregor

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Rallo0815 » vor 2 Jahren

Gregor » 17. Okt 2015, 07:06 hat geschrieben: Schade, daß Du beim Somnobalance die Speicherkarte (mangels Software?) nicht einfach auslesen kannst. (-Außer Du hast ein altes Gerät ohne SD-Karte -ca. bis 2011?).
Hi Gregor, ich habe das SomnoBalance ganz Neu seit Juni. Ich kann mit dem SomnoJournal
die SD Karte auslesen aber diese Software ist ungenau. Man bräuchte die Auslesesoftware die die Ärzte haben.
Du könntest sonst mal einen Druckbereich von z.B. 9-11.5 einstellen und dann schauen wie die Aussetzer sich entwickeln
Ins Klinikmenü komme ich rein und um einen Druckbereich min/max einzustellen müsste ich auf APAP umstellen.
Mal schauem vielleicht mach ich das mal für ein paar Tage.

Schönes Wochenende euch allen


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Friedlschorsch
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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Friedlschorsch » vor 1 Monat

Heute habe ich in der S3-Leitlinie "Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen Kapitel „Schlafbezogene Atmungsstörungen bei Erwachsenen“ gelesen:

APAP sollte nicht eingesetzt werden bei zentralen Atmungsstörungen und nächtlichen Hypoventilationen (B).

Der Grund wurde nicht angegeben.
Welchen Grund könnte diese Empfehlung haben?
Herzliche Grüße
Friedlschorsch

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von TBM » vor 1 Monat

APAP beatmet nicht - das tut (so per se) genau gar nichts gegen zentrale Apnoen.

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Friedlschorsch » vor 1 Monat

Ich formuliere mein Problem anders: Warum soll bei zentralen Apnoen CPAP und nicht APAP eingesetzt werden?
Herzliche Grüße
Friedlschorsch


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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von TBM » vor 1 Monat

verstehe ich nicht.

In was für einem Zusammenhang sollte man bei echter zentraler Schlafapnoe nur CPAP machen? Ich will damit nicht sagen, dass das nicht sinnvoll sein kann - aber so per se ist mir das neu.

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Mesirg » vor 1 Monat

Bei vielen CA, die durch APAP entstehen könntest du auf CPAP umsteigen, wenn dann keine mehr (oder nur sehr wenige) auftreten.

Allerdings wenn man ohne Gerät schon viele CA hast wirst du ein Gerät bekommen, dass dir im Zweifelsfall einen Atemzug von selbst verpasst. Das ist dann quasi schon ein Beatmungsgerät. Man wird aber vorher alle anderen Möglichkeiten ausprobieren (im Schlaflabor) denn so ein Gerät ist teuer und muss sehr genau auf dich eingestellt werden.

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Friedlschorsch » vor 1 Monat

Resmed bietet das AirCurve™ 10 CS PaceWave™ Therapiegerät an. Das Gerät ist zur Stabilisierung der Atmung bei erwachsenen Patienten mit zentraler Schlafapnoe (ZSA), gemischter Schlafapnoe und periodischer Atmung, mit oder ohne obstruktive Schlafapnoe vorgesehen.
Hat jemand damit Erfahrungen gesammelt?
Herzliche Grüße
Friedlschorsch

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von TBM » vor 1 Monat

Worauf willst denn du eigentlich hinaus? (Der Thread ist ja nun auch schon Jahre alt - was davon noch den heutigen Gegebenheiten entspricht, dass ist etwas unklar)

Wenn dein Arzt der Meinung ist, dass du ein VA-BI-PAP bräuchtest, dann würde der das sicher verordnen und dann auch im SL passend einstellen - ein Wechsel von APAP zu einfachem BI-PAP mag ja noch mal eben so gehen - bei derartigen Geräten wie dem PaceWave habe ich da aber doch so meine Zweifel^^

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Friedlschorsch » vor 3 Wochen

Mein Arzt ist zufrieden, wenn der Durchschnitt über das Jahr gesehen, unter 5 ist. Diesen Wert schaffe ich. Leider gibt es Tage, an denen die zentralen Aussetzer über 10 pro Stunde liegen. An anderen Tagen habe ich nur 3 Aussetzer pro Stunde.
Herzliche Grüße
Friedlschorsch

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von TBM » vor 3 Wochen

vernünftiger Mann^^

Und diesen Unterschied merkst du? (i.S.v.: fühlst du und eben nicht: siehst du an den Werten)
Bist du dir wirklich sicher, dass das schlafbezogene Ereignisse sind? (und eben kein SWJ)

Die "Standard-Dinger" schon probiert: EPR aus, APAP-Spielraum eingeschränkt (bzw. sofern dein Gerät das kann den APAP-Modus verändert)?

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Gregor » vor 3 Wochen

Hallo Friedlschorsch,
ich finde das eine eher schwierige Sache mit den Zentralen Apnoen. Dr. Randelshofer hatte mal geschrieben, daß die Ursachen zumindest teilweise nicht geklärt sind. Deshalb haben die Krankenkassen (Auftraggeber der Versorger) keine Probleme damit, leichteren Fällen (wie Deinem) die Leistung eines ASV-Gerätes zu verweigern.
Ich bin mir unsicher ob die Verordnung des ASV hier richtig ist. Vielleicht gibt es eine andere Erkrankung, die die zentralen Apnoen oder eine periodische Atmung hervorruft. Durch erfolgreiche Behandlung dieser könnte das Problem gelöst sein.
Nun ist die Frage inwieweit man etwas anderes behandeln kann, und ab wann das ASV-Gerät doch eingesetzt werden muß? Ich finde 10 zentrale Apnoen pro Stunde rechtfertigen durchaus ein ASV. Vielleicht erreichst Du das mit einem anderen Arzt und / oder einer anderen Krankenkasse.
Ich hoffe meine Ausführungen nützen Dir ein bischen bei der Problematik. Möglicherweise benötige ich ja auch mal ein ASV. Dann weiß ich auch nicht, wann der richtige Zeitpunkt für sowas ist.
Viele Grüße
Gregor

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Re: Anzahl der zentralen Apnoen höher als obstruktive Apnoen

Beitrag von Friedlschorsch » vor 3 Wochen

Danke für die Antworten.

Meine Werte schwanken zwischen 1 und 15 zentrale Aussetzer pro Stunde. Besonders viele zentrale Aussetzer habe ich, wenn ich in den frühen Morgenstunden auf dem Rücken liegend so dahin döse. Grundsätzlich habe ich in der zweiten Nachthälfte mehr zentrale Aussetzer als in der ersten Hälfte.
Zur Info: Ich leide unter Vorhofflimmern. :lolno:
Herzliche Grüße
Friedlschorsch

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