Fragen zu OP an Nasenmuscheln/Scheidewand wg. VPAP 16/12mbar

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Fragen zu OP an Nasenmuscheln/Scheidewand wg. VPAP 16/12mbar

Beitragvon Wolfgang » vor 14 Jahren

Wer kann mir Rat/Erfahrungen zu Chancen/Risiken übermitteln.

Vor 18 Monaten wurde ich mit einem Apnoe/Hypopnoe Index von 96,0/h im Schlaflabor Düsseldorf-Kaiserswerth auf VPAP 15/11 mbar eingestellt. Nach drei Monaten betrug der AHI 7,1/h. Nach der letzten stationären Kontrollnacht vor einem Monat erfolgte eine Druckerhöhung auf 16/12 mbar. Mir wurde die HNO-ärztliche Vorstellung zwecks Klärung von zusätzlichen operativen Therapiemöglichkeiten angeraten. Dort wurde mir die Begradigung meiner Nasenscheidewandverkrümmung und die Verkleinerung der Nasenmuscheln mittels Laser während eines dreitägigen Krankenhausaufenthaltes vorgeschlagen zur prognostizierten Druckreduzierung 10 mbar.


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sladdicool

Beitragvon sladdicool » vor 14 Jahren

Ich kann dir keinen Rat geben....
Ich kann nur sagen , daß eine Operation für mich nicht in Frage gekommen wäre ( Gott sei Dank :?: :!: war sie in meinem Fall sowieso nicht möglich....)

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Dr Knaack ZSM Dortmund

Beitragvon Dr Knaack ZSM Dortmund » vor 14 Jahren

Eine HNO-OP kann in Ihrem Fall möglicherweise zu einer Verringerung des notwendigen (oder durchschnittlichen Maskendruckes beitragen).
Bei der dem sehr ausgrägtem Apnoe-Hypopnoe-Index (Anzahl der Atmungsstörungen mit Sauertsoffabfällen in einer Stunde Schlaf) ist jedoch zu bezweifeln, ob eine OP das Schlafapnoesyndrom beseitigt. Sehr häufig liegt bei schweren Schlafapnoesyndromen das Problem in tieferen Bereichen des Schlundes, welche durch Operationen nicht behandlet werden können. Sie sollten bedenken, daß die Schlafapnoe zwar durch anatomische AUffälligkeiten (große Zunge, tiefstehendes Gaumensegel und behinderte Nasenatmung) beeinträchtigt wird, jedoch auch ein koordinatives Problem der Rachen- und Schlundmuskeln vorliegt, welches durch Übergewicht häufig verschlimert wird.

Dr. Lennart Knaack, ZSM Dortmund

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Dr. Klaus-J. Berndsen

Re: Fragen zu OP an Nasenmuscheln/Scheidewand wg. VPAP 16/12

Beitragvon Dr. Klaus-J. Berndsen » vor 14 Jahren

:oops: Sehr oft kommt es nach einer HNO-OP zu Rezidiven, d.h. die Nasenatemwege haben wieder genau so wenig Durchlass wie vorher. Besser sind in jedem Fall Trainingsbehandlungen zur natürlichen Öffnung der Nasenwege.

Dr. Klaus-J. Berndsen
ISST-Unna
59423 Unna


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