Tinnitus durch CPAP?

Wird angewendet bei der obstuktiven Schlafapnoe. Die Maske ist die Schnittstelle zwischen CPAP Gerät und Patient und enorm wichtig für den Erfolg der Therapie.

Moderator: Dr. Randelshofer

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Heidi S. aus K.
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Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von Heidi S. aus K. » vor 4 Jahren

Guten Abend zusammen,

ich hatte schon zu Beginn der CPAP Therapie oft Ohrgeräusche. Der HNO hat damals auf Tinnitus untersucht und das ausgeschlossen.

Fakt ist, ich hatte damals starke Ohrenschmerzen bzw. konnte ich auf einem Ohr kaum noch hören. Einmal musste das Trommelfell aufgestochen werden. Der HNO sagte damals, dass es vom CPAP käme, aber ich solle weiter machen, der Körper muss sich an die Therapie gewöhnen. Das ist soweit auch gelungen, bis auf inzwischen nur noch wenige Nächte, wo ich mir die Maske nachts unbewusst herunter reisse.

Allerdings habe ich wohl chronisch die Nebenhöhlen verstopft. Damit die Nase trotzdem frei bleibt, spüle ich täglich mit Salz. Damit ich keine sinusitis mit starken Kopfschmerzen durch fest sitzenden Schleim bekomme, nehme ich regelmäßig Soledum.

Das klappt soweit alles, allerdings habe ich immer noch ständig diese Ohrgeräusche. Ein hohes Fiepen, mal mehr mal weniger laut. Wenn ich morgens die Maske abnehme fällt es besonders auf, tagsüber wird es meist übertönt von Umgebungsgeräuschen.

Kennt das noch jemand von euch? Stimmt meine Annahme, dass es vom CPAP kommt? Kann man Ohrgeräusche haben, ohne dass es ein Tinnitus ist? Es ist erstaunlicherweise nicht so störend, dass ich völlig verzweifelt bin. Ich komme notfalls klar, wenn es nicht schlimmer wird. Aber es nervt trotzdem und ich wüsste gerne, ob es sinnvoll wäre, nochmal so eine Untersuchung auf Tinnitus zu machen.

Das mit den verstopften Nebenhöhlen hatte ich übrigens schon vor Beginn der CPAP Therapie sehr regelmäßig. Ab und zu auch mal ein Fiepen im Ohr, aber nie so dauerhaft.
LG
Heidi


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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von toerni » vor 4 Jahren

Ein Tinnitus lässt sich schwer bis garnicht diagnostizieren. Ich lebe seit gut 15 Jahren mit einem Pfeifgeräusch im Ohr, das anfangs mit Infusionen behandelt wurde, allerdings ohne Erfolg. Es ist ein subjektiver Eindruck, der nicht nachweisbar ist. Die Theorie, das der Tinnitus vom CPAP kommt halte ich für schwer zu beweisen. Die Erkrankung wird oft mit Streß oder Lärm in Verbindung gebracht, aber wie gesagt, keiner was ganz genau woher die Symptome kommen.
Gruß aus ME

S.T.

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von ronflon » vor 4 Jahren

Vor allem kann man einen Tinnitus, meines Wissens, gar nicht therapieren. Man kann sich also bloss dran gewöhnen, was vielleicht anfangs schwierig sein mag. Aber nicht unmöglich. Autogenes Training und andere Entspannungstechniken können dabei helfen.

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von Zweiter Versuch » vor 4 Jahren

seh ich auch so wie ronflon.

Durch Konzentration auf andere Dinge lassen sich die Geräusche zeitweise ausblenden.

Interessanterweise war mein Tinnitus beim Lesen dieses Threads gleich wieder präsent.

LG
Luiti


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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von Eisenhut » vor 4 Jahren

Auf der Seite von Dr. Friese aus Because the Town (Verzeihung, Weil der Stadt)
findet sich unter der Rubrik Medizinische Informationen Punkt zwei eine schöne
Sammlung über den Tinnitus.

Wie ronflon und Luiti erwähnten: Die beste Therapie ist > ignorieren, auch wenn
es manchmal schwer fällt.

Gruß
der Eisenhut
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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von Didi100 » vor 4 Jahren

Hallo,

ich habe seit fast 20 jahren meinen Tinnitus und mich gut damit abgefunden. Im stillen Schlafzimmer hilft es mir enorm beim Einschlafen, wenn ich mich auf das Geräusch meines Schnarchapparates konzentriere.
Insofern ist das CPAP für mich eher eine Hilfe als eine Last.
Viele Grüße

Dieter

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von Keimalo » vor 4 Jahren

Hallo,

Mein Bester Freund hat seit langem Tinnitus. Teilweise kommen auch noch starke Ohrenschmerzen hinzu. Aber einen Tinnitus kann man nicht therapieren wie schon weiter oben erwähnt. Die Betroffenen lernen mit den Jahren einfach damit umzugehen sogut es geht.

Grüße


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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von toerni » vor 4 Jahren

Neben der Gabe von Infusionen gab es seinerzeit auch die Möglichkeit der Therapie in einer Art Tauchkapsel, die einem bei Unterdruck Luft mit einem erhöhtem Sauerstoffanteil zufügt. Das wurde von den Kassen nicht bezahlt ( Kosten lagen bei ca. 2500 DM). In Düsseldorf-Oberkassel gab es ein Therapiezentrum, das solch eine Kapsel benutzte.
Gruß aus ME

S.T.

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von kosti » vor 4 Jahren

Es hört sich bei Dir so an, als sei das primäre Symptom ein chronischer Infekt, der die Gehörgänge verengt. Dann gibt es Ohrgeräusche, die kein Tinnitus sind.

Ich kenne das, weil ich selbst einen Tinnitus habe, der durch zusätzliches Fiepen bei Infekten verstärkt wird.

Ob der Infekt selbst (und damit der Tinnitus) durch CPAP verstärkt wird, weiß ich nicht. Ich desinfiziere Maske und Schlauch regelmäßig und mische Emser Salz in das Wasser vom Befeuchter. Damit komme ich ganz gut klar, bin aber auch nicht immer infektfrei.

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von schnüff » vor 4 Jahren

Hallo Kosti,

wieviel Emsersalz mischst Du denn ins Befeuchterwasser?

Gruß
Hans
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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von Heidi S. aus K. » vor 4 Jahren

kosti » 21. Dez 2013, 13:21 hat geschrieben:Es hört sich bei Dir so an, als sei das primäre Symptom ein chronischer Infekt, der die Gehörgänge verengt. Dann gibt es Ohrgeräusche, die kein Tinnitus sind.

Ich kenne das, weil ich selbst einen Tinnitus habe, der durch zusätzliches Fiepen bei Infekten verstärkt wird.

Ob der Infekt selbst (und damit der Tinnitus) durch CPAP verstärkt wird, weiß ich nicht. Ich desinfiziere Maske und Schlauch regelmäßig und mische Emser Salz in das Wasser vom Befeuchter. Damit komme ich ganz gut klar, bin aber auch nicht immer infektfrei.
Ja, das ist was ich auch denke. Diese chronische sinusitis hatte ich schon früher, die Ohrgeräusche jedoch erst seit der CPAP Therapie. Wie ja auch schon mein HNO Arzt bestätigt hatte, bewirkt die Therapie, dass der Schleim in den Atemwegen gut verteilt wird, was ja zu Anfang für das verstopfte Ohr gesorgt hat.

Ist denn die Definition von Tinnitus nicht einfach "Ohrgeräusch"? Es gibt halt den Unterschied eines objektiven Tinnitus, den man auch messen kann, und des subjektiven, den nur ich höre. Ursache für einen Tinnitus kann auch Schleim im Gehörgang sein, wenn ich das richtig erinnere.

Allerdings wollen meine Ärzte nichts davon hören, dass die Therapie mit CPAP den Tinnitus verursacht. Auch mein schlafdoc nicht, dabei kann ich mir kaum vorstellen, dass ich die einzige mit diesen Symptomen bin. Oder bin ich einfach nur besonders empfindlich?

Allerdings muss ich sagen, dass ich momentan sehr gestresst bin, beruflich wie privat, und nicht ausschließen kann, dass die verstärkten Symptome in der letzten Zeit daher kommen. Aber ich habe gleichzeitig immer diese hartnäckige Sinusitis und ganz stark den Eindruck, dass die Geräusche davon kommen.

Danke jedenfalls für eure Antworten, ich werde im Januar gleich mal wieder zum HNO gehen.
LG
Heidi

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von toerni » vor 4 Jahren

[quote="[url=viewtopic.php?p=43451#p43451]

Ist denn die Definition von Tinnitus nicht einfach "Ohrgeräusch"? Es gibt halt den Unterschied eines objektiven Tinnitus, den man auch messen kann, und des subjektiven, den nur ich höre. Ursache für einen Tinnitus kann auch Schleim im Gehörgang sein, wenn ich das richtig erinnere.

quote]

Ein Tinnitus ist immer subjektiv. Wie soll man ein Ohrgeräusch messen können ?
Man kann dir auf das andere Ohr nach deinem Empfinden diesen Ton geben, dann weiß man allerdings nur die Frequenz und Lautstärke und kann trotzdem nichts daran machen.
Bei sehr lauten Tönen ist es möglich mittels eines Maskers das Geräusch 1:1 auf dein anderes Ohr
zu geben. Das Gehirn soll sich dann daran gewöhnen.
Gruß aus ME

S.T.

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von kosti » vor 4 Jahren

schnüff » 22. Dez 2013, 06:28 hat geschrieben:Hallo Kosti,

wieviel Emsersalz mischst Du denn ins Befeuchterwasser?

Gruß
Hans
Hallo Hans,

ich nehme 2,5 g auf 250 ml. Das Salz gibt's portioniert in Tütchen in der Drogerie oder Apotheke, die ich auch für die Nasendusche verwende.

Gruß
Kosti

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von T4Thomas » vor 4 Jahren

Nochmal kurz zum Ohrproblem:

Vor 15Jahren bin ich auf einem Ohr innerhalb mehrerer Tage langsam komplett ertaubt. Nach einem 10tägigen Infusionsaufenthalt in der Klinik (damals ging das noch) war ich wieder komplett geheilt, für die Ärzte ein echtes Wunder. Vielleicht haben Ruhe und Entspannungsmusik geholfen.

Seit 3 Jahren habe ich die Luftmaschine. Im Sommer 2012 hatte ich wieder und immer wieder auf dem gleichen Ohr Probleme (Frequenzverluste, Scheppern, usw.).
Jede Menge Infusionen (Ginko-Magnesium meist) + Tabletten fast ohne Wirkung. 3 Spezialisten, MRT und Klinik Mannheim (in Verbindung mit SL) konnten nichts finden. 6Wochen war ich krank.

Dann traf ich zufällig auf einen jungen Arzt, der mir die Sache anders erklärte:

Sie haben Stress? zeigen Sie mal Ihre Zunge, sie haben zu wenig Sauerstoff im Blut!
Ihr Blut ist nicht gut, die Blutplättchen sind nicht flexibel genug, es kann nicht genug Sauerstoff in die feinen Blutgefäße der Ohren transportieren. Ihr Stoffwechsel ist übersäuert!
Sie müssen sich basisch ernähren, essen sie eine Woche nur Kartoffeln und Möhren, entspannen sie sich!

Bei mir hat es sofort "Klick" gemacht! Das war das, was ich intuitiv gespürt hatte ohne es definieren zu können.

Mit einer Ernährungsberaterin haben wir die Ernährung umgestellt und fast automatisch zeitweise bis zu 20kg abgenommen und diverse Dinge haben sich gebessert.
Es kamen vereinzelt kleine Nachbeben, aber nach einem Jahr war alles prima und z.Z. bleibt es so. Der Stress hat sich nicht geändert, die basische Ernährung behalte ich überwiegend bei.


Die Hörnerven haben die Fähigkeit, für gewisse Zeit in einen sauerstoffarmen Modus zurück schalten zu können, wenn sich dann nicht ändert gehen sie wohl kaputt.

Ich kann den Versuch nur empfehlen, auch für andere Fälle.

Ob der Überdruck beteiligt war kann ich nicht sagen. Ich denke aber, dass Überdruck und Ohren zusammenhängen: Druckausgleich und Ohrenknacken, das hatte bei mir zeitweise nicht funktioniert, jetzt geht es wieder.
SOMNOvent auto-S
In der automatischen TriLevel S-Druckvariante ist es das erste Gerät am Markt, das das komplette BiLevel-Therapie-Spektrum mit den Vorteilen von autoCPAP kombiniert.

bis 12mbar

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Re: Tinnitus durch CPAP?

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 4 Jahren

Hallo T4Thomas,
Ihr Stoffwechsel ist übersäuert! Sie müssen sich basisch ernähren, essen sie eine Woche nur Kartoffeln und Möhren, entspannen sie sich!
Die sogenannte "Übersäuerung" ist eine, sagen wir mal. nicht-schulmedizinische Theorie, die durch keinerlei harte Fakten belegt wird. Wir Pneumologen messen täglich oft den Säure-Basen-Haushalt unserer Patienten durch die Blutgasanalyse. Dabei ist der pH-Wert als objektiver Messwert für den Säurestatus so gut wie immer um 7,4, also neutral. Jemand, der "übersäuert" ist, ist in der Regel schwerst krank und liegt in einer Intensivstation. Der Körper regelt den Säuregehalt nämlich äusserst exakt in sehr engen Grenzen. Schon geringste Abweichungen des pH-Wertes sind auffällig und können eigentlich immer mit einem bestimmten medizinischen Problem in Zusammenhang gebracht werden, z. B. einem sehr schlecht behandelten Diabetes, schweren Nierenschaden oder einem massiven Atmungsproblem.

Eine Diät zur Alkalisierung des Körpers funktioniert kaum, weil sich unser Organismus nicht gerne "dreinpfuschen" lässt. Nur durch eine sehr extreme Diät oder entsprechende Medikamente können Sie den pH-Wert erhöhen, also in Richtung basisch verschieben. Alles Andere wird sinnvollerweise durch Kompoensationsmechanismen (Niere, Atmung) ausgeglichen.

Wie so oft im Gesundheitsbereich wird mit der "Übersäuerung" viel Geld verdient duch entsprechende Nahrungszusätze, Bücher usw.

Es freut mich, dass Ihr Tinnitus wieder vreschwunden ist. Ob das mit Ihrer Diät zusammenhängt, ist eine andere Frage.

Mir geht es hier nicht darum, grundsätzlich alle nicht-schulmedizinischen Thesen zu verdammen oder Ihnen Ihren Erfolg zu vermiesen. Ich möchte aber auch nicht, dass Menschen mit gesundheitlichen Problemen (oder auch ohne diese) verunsichert werden und viel Geld für Humbug ausgeben.

Grüsse

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