Kostenübernahme der Krankenkassen für Das CPAP-Gerät

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Kostenübernahme der Krankenkassen für Das CPAP-Gerät

Beitragvon Hoffmann » vor 14 Jahren

Meine Krankenkasse übernimmt nur ein Teil der Kosten vom Gerät.

Kann jemand dazu eine Aussage machen, oder einen Tip geben?


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till
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ein hammer !

Beitragvon till » vor 14 Jahren

hallo

das kann ja wohl nicht wahr sein. bist du gesetzlich krankenversichert ?
ich habe so etwas noch nie gehört.
frage doch mal nach ob sie lieber die hohen folgekosten (z.b. herz-kreislauf) tragen möchten !
und wenn alle stricken reissen: krankenkasse wechseln. in der techniker gibt es NULL probleme mit cpap geräten oder zubehör.

till <----- kopfschüttelnd
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Welche Krankenkasse ??

Beitragvon guenter » vor 14 Jahren

Hallo
welche Krankenkasse ist das ,es gibt welche die Probleme machen aber ich glaube es gibt auch schon Urteile,darüber
Vieleicht weiß Manfred mehr darüber
mfg
guenter

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Nachtrag

Beitragvon guenter » vor 14 Jahren

Hallo
Lies das mal
http://www.ra-kotz.de/schlaflabor.htm
mfg
guenter


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Manfred Keller

AW: Kostenübernahme der Krankenkassen für Das CPAP-Gerät

Beitragvon Manfred Keller » vor 14 Jahren

Hallo Herr Hoffmann,
eine gesetzliche Krankenkasse muß die Kosten des Hilfsmittel (CPAP-Gerät incl. Zubehör), das medizinisch notwendig ist, in voller Höhe bezahlen. Voraussetzung ist natürlich, daß das Hilfsmittel in der Hilfsmittelliste enthalten ist und der Verordnende Arzt / Schlaflabor auch eine entsprechende Kassenzulassung hat.
Alles Gute

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Re: Welche Krankenkasse ??

Beitragvon Gast » vor 14 Jahren

guenter hat geschrieben:Hallo
welche Krankenkasse ist das ,es gibt welche die Probleme machen aber ich glaube es gibt auch schon Urteile,darüber
Vieleicht weiß Manfred mehr darüber
mfg
guenter


Hallo Guenter,
vielen Dank für die Nachricht, meine Krankenk. ist die DBV Winterthur
(privat) . Im Hillfsmittelkatalog ist das Gerät nicht gelistet und die Kasse
zahlt nur einen freiwilligen Betrag.

mfg
Jörg hoffmann

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Re: ein hammer !

Beitragvon Gast » vor 14 Jahren

till hat geschrieben:hallo

das kann ja wohl nicht wahr sein. bist du gesetzlich krankenversichert ?
ich habe so etwas noch nie gehört.
frage doch mal nach ob sie lieber die hohen folgekosten (z.b. herz-kreislauf) tragen möchten !
und wenn alle stricken reissen: krankenkasse wechseln. in der techniker gibt es NULL probleme mit cpap geräten oder zubehör.

till <----- kopfschüttelnd



Hallo till.

meine Krankenk. ist die DBV Winterthur und im Hilfsmittelkatalog ist das
Gerät nicht gelistet. Die kasse zahlt nur einen freiwilligen Betrag. Ich
finde das auch ungewöhnlich.

mfg
Jörg Hoffmann


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Re: AW: Kostenübernahme der Krankenkassen für Das CPAP-Gerät

Beitragvon Gast » vor 14 Jahren

Manfred Keller hat geschrieben:Hallo Herr Hoffmann,
eine gesetzliche Krankenkasse muß die Kosten des Hilfsmittel (CPAP-Gerät incl. Zubehör), das medizinisch notwendig ist, in voller Höhe bezahlen. Voraussetzung ist natürlich, daß das Hilfsmittel in der Hilfsmittelliste enthalten ist und der Verordnende Arzt / Schlaflabor auch eine entsprechende Kassenzulassung hat.
Alles Gute


Hallo Herr Keller,
danke für die Nachricht, meine Krankenk. ist die DBV Winterthur und das Gerät ist im Hilfsmittelkatalog nicht gelistet. Ein Teil der Kosten wurde auf freiwilliger Basis erstattet.
mfg Jörg Hoffmann

Profil von Manfred Keller
Manfred Keller

Beitragvon Manfred Keller » vor 14 Jahren

Hallo Herr Hoffmann,
Sie sind leider nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse, sondern haben eine private Krankenversicherung. Für die gilt nicht das Sozialgesetzbuch, sondern die AVB (allgemeinen Versicherungs-Bedingungen) der DKV.
Dazu gibt es folgendes
»Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
»
»Der 7. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt a . M.
..........Daß
»nach § 4 Teil Il Nr. 2 Hilfsmittel aufgezählt werden, die „als solche gelten“ sollen, genügt nicht, um von einer abschließenden Aufzählung auszugehen. Dem Landgericht ist darin beizupflichten, daß aus der maßgeblichen Sicht des Gegners der Verwenderin dieser Allgemeinen Versicherungsbedingungen auch der Eindruck gewonnen werden konnte, es werde aus der Vielzahl medizinischer Hilfsmittel aus Platzgründen lediglich eine beispielhafte Aufzählung vorgenommen. Der Senat weist darauf hin, daß ein Versicherungsnehmer nach Treu und Glauben, davon ausgehen konnte, daß auch die nicht aufgezählten Hilfsmittel wie Augenklappen, Nasenplastik und Verbandsmaterial erstattungsfähig seien.
......



leider enthält das o.g. Urteil eine Passage die viele überlesen:
Bei der Aufzählung der Hilfsmittel in den allg. Vers.-Bed. (AVB) steht: "als solche gelten". Das ist ein Hinweis, daß die Aufzählung nicht vollständig ist. Fehlt in den AVB ein solcher "Weichmacher" sondern es steht da: "Hilfsmittel sind: Rollstühle, Hilfsmittel 2 und Hilfsmittel 3", dann ist davon auszugehen, daß es sich um eine geschlossene Aufzählung handelt und weitere Hilfsmittel, die nicht enthalten sind, von der Kasse (noch) nicht einklagbar bezahlt werden müssen.
Soweit mein laienhaftes Verständnis der Rechtslage.
Aber zum Glück gibt es doch einige Versicherungen, die an dieser Stelle recht kulant sind und trotzdem die Kosten (größtenteils) übernehmen.
Wenn es neues gibt, da das ja wirklich nicht erfreulich ist, melden wir uns sofort wieder.
Alles Gute


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