Bitte um Hilfe

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Bitte um Hilfe

Beitrag von mpenzas04 » vor 14 Jahren

Hallo,

meiner Frau hat mir von Atemstillständen während der Schlafphase berichtet. Vorgestern Nacht bin ich selber mit akuter Atemnot, begleitet mit einer verständlichen Panik, aufgewacht.

Wer kann mir hierzu einen Rat geben?

Danke.

Andreas :?:


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till
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arzt aufsuchen

Beitrag von till » vor 14 Jahren

hallo mpenzas04,

da gibt es keine andere lösung als rasch einen arzt aufsuchen, ihm die symptome schildern und dann in ein schlaflabor gehen. dort wird dein schlafverhalten gemessen und es wird eine diagnose erstellt. solltest du wirklich eine schlafapnoe haben, werden die ärzte dann die enstprechenden maßnahmen einleiten.

eine liste mit schlaflaboren in deiner nähe findest du unter
http://www.medizin-forum.de/schlaf/labplz4.htm


hast du denn auch sonstige symtome wie lautes scharchen, tagesmüdigkeit, kreislaufbeschwerden, konzentrationsschäche etc ? das würde dann schon auf eine apnoe hindeuten.

wobei dies hier natürlich NICHT eine ärzliche diagnose ersertzen kann oder soll.

till
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Re: arzt aufsuchen

Beitrag von mpenzas04 » vor 14 Jahren

Genau die beschrieben Symptome habe ich.

Danke.

Andreas :cry:


[quote="till"]hallo mpenzas04,

da gibt es keine andere lösung als rasch einen arzt aufsuchen, ihm die symptome schildern und dann in ein schlaflabor gehen. dort wird dein schlafverhalten gemessen und es wird eine diagnose erstellt. solltest du wirklich eine schlafapnoe haben, werden die ärzte dann die enstprechenden maßnahmen einleiten.

eine liste mit schlaflaboren in deiner nähe findest du unter
[url]http://www.medizin-forum.de/schlaf/labplz4.htm[/url]


hast du denn auch sonstige symtome wie lautes scharchen, tagesmüdigkeit, kreislaufbeschwerden, konzentrationsschäche etc ? das würde dann schon auf eine apnoe hindeuten.

wobei dies hier natürlich [b]NICHT[/b] eine ärzliche diagnose ersertzen kann oder soll.

till[/quote]

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Re: Bitte um Hilfe

Beitrag von Karl-Heinz » vor 14 Jahren

Hallo Andreas,

Oje, wie sich die Bilder doch gleichen. Ich bin auch in unregelmäßigen Abständen nachts aufgewacht und hatte keinen Atemreflex mehr. Ich bin dann aus dem Bett aufgesprungen, habe Licht angemacht und neben dem Bett stehend versucht, die Atmung irgendwie durch bewußte Atembewegungen wieder in Gang zu setzen. Es war ein verdammt bescheidenes Gefühl darauf zu warten, dass die Atmung wieder einsetzt. Danach war die Nacht natürlich gelaufen. Die extreme Tagesmüdigkeit hatte auch einen Grad erreicht der nicht länger zu ertragen war und den sie aus heutiger Sicht nie hätte erreichen dürfen. Ich habe, wenn es möglich war, mindestens 10 Stunden geschlafen, um nicht total kaputt zu sein. Trotzdem war wie zerschlagen und zunehmend antriebslos. Im Urlaub konnte ich kein Buch mehr lesen, ohne nach wenigen Minuten einzuschlafen. Selbst beim Mittag- oder Abendessen bin ich dauernd am Tisch eingeschlafen. Oftmals war es einfach nur noch peinlich und konnte so definitiv nicht mehr weitergehen. Die Angst eines Nachts zu ersticken hat mich dann hauptsächlich dazu bewogen mich im Internet zu belesen, endlich einen Pulmologen aufzusuchen, eine Selbsthilfegruppe zu kontaktieren und etwas gegen die Schlafapnoe zu tun. Nach der Untersuchung im Schlaflabor und Beginn der Cpap-Therapie hatte ich auch so meine Probleme mit der Maske und den neuen Umständen zurecht zu kommen. Aber es lohnt sich durchzuhalten. Du kannst dabei nur gewinnen. Es ist toll nachts wieder träumen zu können und bereits nach 6 Stunden auch ausgeschlafen zu haben. Du gewinnst durch die Therapie wieder Zeit und eine lange verdrängte und vergessene Lebensqualität zurück.

Den ersten und wichtigsten Schritt hast Du ja mit dem Untersuchungstermin bereits getan. Auch wenn Du ein mulmiges Gefühl im Bauch hast, weil Du nicht weißt was da so alles auf dich zu kommt. Der Rest findet sich dann. Ich kann Dir nur eins raten. Halte durch auch wenn es Probleme gibt, es lohnt sich!

Gruß Karl-Heinz


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Bitte um Hilfe

Beitrag von Dorothee » vor 14 Jahren

:D Hallo,

was wirklich das Tollste ist, wenn man diese Zeit durchgestanden hat - die Gewöhnung an die Maske/Cpap-Gerät ist wirklich nicht einfach aber zu schaffen - sind das Ausgeschlafen sein nach viel kürzerer Zeit! Ich habe früher - viele Jahre - immer versucht, 8 bis 10 Stunden zu schlafen, um trotzdem müde und unausgeschlafen aufzuwachen. Jetzt reichen mir mit Maske 5 bis 6 Stunden und ich bin absolut wach und ausgeschlafen.

Viel Glück und Du wirst es schaffen!
Dorothee

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