Umstellung auf BIPAP?

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Umstellung auf BIPAP?

Beitrag von eonpa » vor 7 Jahren

Hallo in die Runde

In einem anderen Thema habe ich bereits erwähnt, dass ich heute erfahren habe, dass ich von CPAP auf BIPAP umgestellt werden soll.

Dies sind die zugrundeliegenden Parameter der letzten SL Ergebnisse von Anfang Juli:

Obstruktive: 7
Gemischte: 1
Zentrale: 67
Hypopnoen: 36
Arousal: 71
Mittlere O2 Sättigung: 95%
Niedrigste O2Entsättigung : 88%

In früheren Messungen lagen die Zentralen auch schon bei 108.
Zudem zeigte sich in früheren Messungen gelegentlich Cheyene-Stokes-Atemmuster.
Als Nebenbefund wurde auch bei einer Messung Arrythmie festgestellt, was sich bei einem Kardiologen allerdings nicht bestätigen ließ.

Ist bei diesen Parametern BIPAP als die Therapie der Wahl zu betrachten?
Wer hat Erfahrung mir einer Umstellung von CPAP auf BIPAP? Gab es größere Umstellungsprobleme?
Kann man sein gewohntes Gerät behalten, bis die Umstellung gelungen ist?
Ich habe z.Zt. die Maske Swift II. Mundöffnung wurde festgestellt.
Muß hier auch eine neue Maske eingesetzt werden? Evtl. Mirage Liberty?
Welches BIPAP Gerät ist zu empfehlen?

Auf Eure Antworten bin ich gespannt.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch die Fragen beantwortet, die mir jetzt nicht eingefallen sind.
Liebe Grüße
eonpa
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Re: Umstellung auf BIPAP?

Beitrag von Maskenspezi » vor 7 Jahren

Die Umstellung erfolgt in deinem Fall sicher auf Grund der vielen zentralen Aussetzer. Das Schlaflabor wird dazu sicher die richtigen Einstellungen vornehmen. Wenn der Druck nicht all zu sehr erhöht wird, wirst du die Umstellung eher als angenehm empfinden, da hierbei deine Atmung unterstützt wird (Entlastung beim Ausatmen).

Da es bei BiPAP-Therapie vermehrt zu Mundleckagen kommt, wird hier immer der Einsatz einer Mund/Nase-Maske empfohlen. Die Liberty ist sicher eine gute Wahl, wenn du bisher die Swift hattest.
Alles Gute!
Der Maskenspezi

(Nicht selbst betroffen, aber doch ein bisschen Erfahrung)

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Re: Umstellung auf BIPAP?

Beitrag von eonpa » vor 7 Jahren

Vielen Dank für Eure Antworten.

Schön wäre es, wenn vielleicht jemand von seinen Erfahrungen berichten kann.
Könnt ihr Maskenspezi bestätigen, dass die Umstellung eher positiv empfunden wird.

Ich selber bin da etwas zwiegespalten, obwohl ich die CPAP Unterstütung sofort als sehr angenehm empfunden habe. Irgendwie fremdel ich noch mit dem Gedanken der Umstellung.
Liebe Grüße
eonpa
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Re: Umstellung auf BIPAP?

Beitrag von RoadR » vor 7 Jahren

Hallo eonpa,

ich denke Du brauchst Dir wirklich keine Sorgen zu machen, was die Umstellung angeht.
Ich nutze seit 3473 Stunden (1,5 Jahre) BiPAP und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Ich hatte von Anfang an ein BiPAP Gerät bekommen. Es war damals schon eine Umstellung, aber Probleme waren eher im Ungewohnten tragen der Maske begründet.

BiPAP hört sich vielleicht am Anfang etwas schlimmer als CPAP an, ist in Wirklichkeit aber eine deutliche Erleichterung für die Patienten.
Das Gerät bietet Dir zwei unterschiedliche Druckniveaus an. Ein höheres (so wie Du es von CPAP gewohnt bist) beim Einatmen. Das fühlt sich angenehm an, da die Atemanstrengung beim Einatmen reduziert wird. Das Einatmen geht quasi wie von selbst.
Beim Ausatmen senkt das Gerät dann den Druck auf einen z.T. deutlich niedrigeren Wert ab. So brauchst Du nicht wie bei CPAP gegen den Druck der Maschine auszuatmen, sondern kannst ganz normal ausatmen ohne große Anstrengung.
Wenn Du dann wieder einatmen willst, erkennt das Gerät dies und erhöht den Druck wieder zum Einatmen. Diese Erhöhung macht es nicht plötzlich sondern man kann eine Rampe einstellen in welcher Zeit sich der Druck erhöht. Somit ist es für den Patienten noch angenehmer da es eher dem normal physiologischen Atmen entspricht.

Am Anfang hatte ich ein wenig das Problem, mich mit dem Gerät darauf zu einigen, wann ich einatme und wann ich ausatme. Manchmal waren wir (das Gerät und ich) uns uneinig darüber und das Gerät hatte zum Einatmen schon umgeschaltet als ich noch nicht mit dem Ausatmen fertig war. Das konnte damals ein wenig nerven. Aber zum Glück kann man bei den meisten Geräten eine Schwelle einstellen (Triggerschwelle), bei der das Gerät umschaltet. So lässt sich das ganze auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Jetzt ist es kein Problem mehr für mich. Maske aufsetzen, hinlegen und nach vielleicht 5-15 Minuten bin ich im Reich der Träume...

Viele Grüße,

Alex
ResMed VPAP III + LB HumidAire 2i (Stufe 3)
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Re: Umstellung auf BIPAP?

Beitrag von eonpa » vor 7 Jahren

Hallo RoadR,

ich danke Dir für Deine Erfahrungen unter BIPAP.

Die Frage die mich jetzt noch beschäftigt, ist, ob es sinnvoll ist auf BIPAP umgestellt zu werden.

Die obstruktiven Apnoen sind ja sehr gut im Griff.
Sollten hier die Zentralen evtl. toleriert werden?

Mir geht es nicht darum, meinem Arzt zu mißtrauen. Im Gegenteil, er hat diese Überlegungen ganz offen als eine Option diskutiert. Eben weil die obstruktiven Apnoen so gut im Griff sind. Er ist letzendlich aber der Meinung, dass die Therapie umgestellt werden soll, da das Ergebnis mit den zentralen Apnoen nicht wirklich befriedigend ist.

Meine Sorge ist natürlich, dass in der BIPAP Therapie dann nur eine Verschiebung stattfindet.
Liebe Grüße
eonpa
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