Fliegerjochens CPAP-Crash

Wird angewendet bei der obstuktiven Schlafapnoe. Die Maske ist die Schnittstelle zwischen CPAP Gerät und Patient und enorm wichtig für den Erfolg der Therapie.

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Dr. Randelshofer
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Fliegerjochens CPAP-Crash

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo Fliegerjochen,

ich habe Ihren Beitrag vom Archiv hierher verschoben.
fliegerjochen hat geschrieben:Hallo liebe Mitleidenden,
ich habe auf einer Privaten Urlaubsreise nach Fuerteventura eine für mich schlimme Sache erlebt, welche ich gern mitteilen möchte. Gerade im Urlaubsdomizil angekommen, versagte mein CPAP Gerät nach einigen Minuten seinen Dienst. Bis dahin war das Gerät (De Vilbis / Linde Gas Therapeutics) absolut fehlerfrei über ca 3 Jahre hinweg gelaufen. Kein Problem, dachte ich. Da rufst du deine Service Stelle bei Linde in Unterschleißhein an, die werden dir schon helfen.
Würden sie auch sofort tun, wenn da nicht eine Landesgrenze dazwischen wäre. Also man hätte einen Servicevertrag mit meiner Krankenkasse und sei nur für Deutschland zuständig. Lieferung an meine Heimatdresse ja, aber um den Weitertransport ins Ausland müsste ich mich schon selber kümmern. Also habe ich erst einmal meine Krankenkasse (TKK) angerufen und um irgendwelche Hilfe gebeten. Den Fall hätten sie nich nicht gehabt und man würde mich zurückrufen, sagte man mir. Die Antwort könnt ihr euch sicherlich denken, ernüchternd. Man sei nur für Deutschland zuständig und es läge nun in meiner Regie etwas zu unternehmen. Zum Verständis: Selbst wenn ich jemanden an meinem Wohnort gehabt hätte, der meine Paketpost für mich nach Fuerteventura weiterschicken könnte, hätte es mit Sicherheit mehrere Tage gedauert. Falls es überhaupt angekommen wäre (alles schon da gewesen)
Nun bin ich Gott sei Dank technisch vorbelastet und habe herausgefunden, dass das interne Netzteil defekt war. Das De Vilbis Greät besitzt aber einen 12 Volt Eingang, wohl für Camping Betrieb oder ähnliches. Also wurden die Händler abgeklappert und nach einem externen 12 Volt Netzteil mit entsprechender Leistung gesucht. Kurzum, ich wurde fündig, habe viel Geld bezahlt und eigendlich gehofft den Betrag zumindest teilweise von meiner Auslandskrankenersicherung erstattet zu bekommen. Schließlich handelt es sich ja um einen Notfall ein medizinisches Gerät betreffend. Ergebnis: Pustekuchen, dafür sieht der Tarif keine Leistung vor. (Ich hatte allerdings zuvor mit einem Mitarbeiter gesprochen und ihm den Fall genauestens erklärt. Er meinte, das wäre ein Fall für die Kulanzabteilung)
Was mich an dieser Geschichte so stört ist nicht einmal der finanzielle Verlust, sondern die Art und Weise wie man z.B. Im Ausland hängen gelassen wird. Ich dachte ich sei gegen alles und jedes Versichert, leider nein.
Grüße fliegerjochen
Dass es von Ihrer Krankenversicherung kein Geld gibt, ist zwar nicht logisch, aber zu erwarten.

Gut, dass Sie zumindest technisch begabt sind und sich zu helfen wussten. Zumindest war so Ihr Urlaub gerettet.

Grüsse


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Re: Fliegerjochens CPAP-Crash

Beitrag von Botond » vor 7 Jahren

Von meiner Kasse gibt es "außer Haus" auch nichts finanziert. Mir wurde gesagt, dass ich für "Urlaubs-Accessoires" für mein Gerät selber aufkommen muss, auch wenn ich beruflich viel ins Ausland muss. Dabei wurde ich auf meinen Arbeitgeber zur Finanzierung verwiesen (der würde sich freuen...).

Angefangen hat das ganze, als ich vor ca. einem Jahr ein neueres Gerät haben wollte, welches nicht 3 Kilo meines Handgepäcks verbraucht. Die Antwort war ganz klar - Kasse ist nur für den Bedarf Zuhause zuständig, und ein neues Gerät gibt's nur, wenn das alte den Geist aufgibt...
CPAP-Gerät: REMstar M-Series C-Flex
DRUCK: 9 mbar
Maske: ResMed Swift FX
GKV: AOK
Versorger: Air Products Medical

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