Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Wird angewendet bei der obstuktiven Schlafapnoe. Die Maske ist die Schnittstelle zwischen CPAP Gerät und Patient und enorm wichtig für den Erfolg der Therapie.

Moderator: Dr. Randelshofer

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Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Beitrag von Groover » vor 7 Jahren

Hallo zusammen,
nach einem Jahr intensiver Gerätenutzung (jede Nacht -6-7h SOMNOsmart 2 und Nasenmaske JOYCE GEL) war ich zur Kontrolle beim Lungenfacharzt und bekam über Nacht ein Gerät zum Schlafscreening. Die ausgelesenen Wert waren soweit ok, also nichts Auffälliges. Da ich jedoch immer noch das Problem mit der Tagesmüdigkeit habe, schickte mich der Arzt noch einmal ins SL um ein evtl. Restless-Legs-Syndrom auszuschließen.
Dies konnte auch in der Nacht im SL ausgeschlossen werden, jedoch traten bei der Auswertung andere Unregelmäßigkeiten zu Tage. Mit meinen eigenen Worten zusammengefasst - meine Atemfrequenz und mein Atemvolumen nahmen immer mehr ab und damit die Sauerstoffsättigung.
Evtl. könnte da nach Auskunft des Arztes ein Zusammenhang mit meiner Herzerkrankung bestehen (Infarkt 2007 und 3 Stents).
Ich bekam daraufhin für eine Nacht im SL ein SOMNOvent CR Gerät, womit sich die Werte verbesserten. Mit dem Gerät selber kam ich nicht so gut klar, da es einem zeitweise beatmet und mit höheren Drücken arbeitet als ich es gewohnt war. Auch hatte ich Probleme mit der Dichtigkeit meiner Maske.
Das Gerät SOMNOvent CR bekam ich anschließend zur Probe für 14 Tage mit nach Hause. In dieser Zeit gewöhnte ich mich ein wenig mehr an das Gerät, jedoch die Probleme mit der Maske (Undichtigkeit, trotz stärker angezogener Bänder bei geringster Kopfbewegung) blieben.
Nach 14 Tagen wurden die Werte im SL ausgelesen und waren sehr gut, so dass ich das Gerät, das wohl sehr teuer ist, verordnet bekam. Meine Krankenkasse (Barmer GEK) hatte auch keine Einwände und genehmigte es anstandslos.
Als ich im beim Auslesen imSL die Probleme mit meiner Maske schilderte, hatte man Verständnis dafür und ich bekam eine Mirage Quattro Full Face von Resmed zur Probe. Schon das Probetragen im SL fühle sich besser bis gut an.
An dem SOMNOvent CR wurde noch von Nasenmaske auf Full Face Maske umgestellt und ich wurde mit dem neuem Gerät und neuer Maske entlassen.
Inzwischen ( 2 Wochen später) komme ich mit dem Gerät und der neuen Maske immer besser klar, die Maske erlaubt mir sogar das Schlafen in Seitenlage.
Was mich im Moment noch etwas verunsichert ist die die Tatsache, dass ich hier im Forum gelesen habe, dass bei einer Umstellung von Nasenmaske auf Full Face Maske ein erneuter
Aufenthalt im SL notwendig ist, da der Druck neu eingestellt werden muss.
Könnte es evtl. sein, dass das bei meinem Gerät, SOMNOvent CR dies nicht notwendig ist oder sollte ich im SL diesbezüglich noch einmal nachfragen?
Vielleicht könnte mir da Dr.Randelshofer einen Tipp geben?

Herzlichen Dank auch für das Forum, das mir immer wieder Hilfe in vielen Fragen
gewesen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Groover
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Re: Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo Groover,

es ist richtig, dass der Atemdruck beim Wechsel von Nasal- auf Vollmaske neu justiert werden sollte. Da Sie jetzt aber kein einfaches CPAP-Gerät mehr haben, sondern ein Beatmungserät, wird man wahrscheinlich in absehbarer Zeit eine Ko0ntrollmessung machen, entweden wieder ambulant mit dem Monitoringgerät des Lungenfacharztes, oder stationär im Schlaflabor. Sofern es Ihnen bis dahin gut geht, kann man die Geräteeinstelklung bis dahin möglicherweise belassen. Ihr Somnovent CR regelt die Atmung und den Druck nämlich automatisch innerhalb vorgegebener Grenzen anhand Ihrer Atmung.

Grüsse

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Re: Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Beitrag von Groover » vor 7 Jahren

Hallo Makot und Dr.Randelshofer,

herzlichen Dank für die Stellungsnahmen zu meiner Frage.

Damit ist mir weitergeholfen.

Eine Kontrolluntersuchung durch den Lungenfacharzt ist in 3 Monaten geplant.

Herzliche Grüße

Groover
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Re: Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Beitrag von mohrchen65 » vor 3 Jahren

Guten Morgen groover,

ich bin 70 Jahre alt und habe eine Herzschwäche - durch Zufall festgestellt. Alles fing mit meiner Luftnot vor allem im Liegen an. Im Rahmen der ganzen Untersuchungen wurde bei mir außerdem eine gemischte Schlafapnoe - mit mehr zentralen Anteilen und Sauerstoff bis 72 % runter - festgestellt, AHI 23 vom 3.2.14 und vom 4.2.14 AHI 13. Danach war ich noch einmal im Schlaflabor, die Werte kenne ich nicht, habe aber noch weniger geschlafen als in den anderen Nächten. Bei meinem Weinmann somnovent ct - kein auto-Gerät - sind die Drücke auf 16/8 eingestellt. Ich probiere alle möglichen Varianten um mit - inzwischen Fullfacemaske - überhaupt
einzuschlafen. Aber länger als zwei Stunden schaffe ich es nicht, weil ich dann von diesem permanent hohen Druck aufwache. Danach fühle ich mich auch nicht erholt.
Ich habe nun mehrmals mit dem CA des Schlaflabors gesprochen und es ist mir gelungen ihn davon zu überzeugen, dass ich ein anderes Gerät bekomme. Ich soll mich umsehen und er wird dann sehen, welches Gerät zu mir passt. Mal sehen, was daraus wird. Die Aponoen in den Griff zu bekommen ist bei Herzschwäche besonders lebenswichtig und ich möchte schon noch ein paar Jahre leben. Dein somnovent cr habe ich auch in meine engere Auswahl genommen.
Nun meine eigentliche Frage: Hast Du u.a. auch Cheyne-Stokes-Atmung? Du hast ja auch eine chronische Herzerkrankung. Es wurden nämlich Geräte entwickelt die speziell für Patienten mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche) gedacht sind. Dass diese teuer sind habe ich mir schon gedacht. Resmed hat auch eins entwickelt. Herzkranke atmen anders.
Ich habe lange gesucht bis ich einen User gefunden habe, der auf Grund seiner Herzerkrankung dieses Gerät hat. Wie sind denn jetzt Deine Drücke und wie ist der Therapieerfolg.

Liebe Grüsse mohrchen65


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Re: Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Beitrag von Groover » vor 3 Jahren

Hallo Mohrchen65,

ich habe keine Cheyne-Stokes-Atmung, aber eine periodische Atmung was in die gleiche Richtung geht und wahrscheinlich mit meiner Herzerkrankung (KHK) zusammenhängt.
Meine Erfahrungen mit dem Somnovent CR sind sehr gut und ich kann es nur empfehlen.
Der Therapieerfolg ist auch gut und ich komme mit dem Gerät gut klar, gerade auch was die Ausatemerleichterung und den Druckanstieg am Ende des Ausatmungsvorgang betrifft.
Mein Gerät hat bei der letzten Auslesung der Daten Spitzenwerte bis 19mbar erreicht, allerdings muss das in einer Schlafphase gewesen sein, denn bewusst habe ich einen solch hohen Druck nie mitbekommen.
Nach mehreren Versuchen mit anderen FF-Masken bin ich wieder bei der Resmed Mirage Quattro S gelandet, die wohl zum jetzigen Zeitpunkt, die beste für mich ist.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen, ansonsten stehe ich dir gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Alles Gute für dich und herzliche Grüße

Groover (Rolf)
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Re: Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Beitrag von mohrchen65 » vor 3 Jahren

Hallo Groover
danke für Deine schnelle Antwort. Ich kann mich erst jetzt melden, war den ganzen Tag mit meinem Mann unterwegs (Hausarzt, Mittag essen, einkaufen, jetzt noch schnell zur Apotheke). Deine Hintergrundfrequenz bedeutet das, das ist der Druck wenn keine Apnoen zu verzeichnen sind?? Mein Gerät bläst eben immer 16/8 ununterbrochen.
Manchmal klappt es mit dem Rhythmus Ausnahme), in der Regel hechele ich hinterher und gebe dann entnervt auf. Ich fühle mich echt schlecht behandelt, denn in einem Bericht vom Schlaflabor steht, dass bei mir " ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko" besteht, was offensichtlich bei der Auswahl des Gerätes nicht berücksichtigt wurde. Es geht mir ohne Gerät "besser", denn ich kann dann wenigstens ein paar Stunden schlafen. Meine Versuche mich an die Maske zu gewöhnen sind derart strapaziös, dass es mir danach richtig schlecht geht. Ich habe auch keine Cheyne-Stokes-Atmung, aber meine Atmung scheint offensichtlich auch immer flacher zu werden, denn ich muss nach einiger Zeit immer zwischendurch ganz tief Luft holen, was mich so am Tage nicht so sehr stört -Gewohnheitstier Mensch! - aber mit dem Atemgerät gibt es dann Probleme weil ich mich verheddere. Am 28.4. habe ich wieder mal einen ambulanten Termin beim Schlaflabor. Ich werde jetzt meine Zurückhaltung aufgeben und klar machen, dass es meine Gesundheit ist die hier auf dem Spiel steht. Du hast mir geholfen, dass es sich lohnt Informationen einzuholen und dann diese auch zu benutzen. Ich werde jedenfalls auf ein Gerät für herzkranke Patienten bestehen. Dank Dir. LG Mohrchen 65 :razz:

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Re: Wechsel von Nasenmaske zu Full Face Maske

Beitrag von Zweiter Versuch » vor 3 Jahren

Das kommt mir bekannt vor....

also ich bin ja das Autoset CS gewöhnt, auf das ich vor 2 Jahren umversorgt wurde und mit dem ich gute bis sehr gute Werte erziele.

Nun war ich letzte Woche zwecks Erstellung eines Gutachtens im Schlaflabor Gauting wo sie mich die erste Nacht erst ohne dann mit CPAP behandelten. Das war so furchtbar, dass ich die Maske am liebsten ins Eck gepfeffert hätte.

Zweite Nacht erst mit Sauerstoffbrille, danach mit einem BiLevel Gerät, welches mir den Atemrhythmus vorgab. Damit bin ich auch absolut nicht klar gekommen und es ging mir genauso, dass ich dem vorgegebenen Atemmuster hinterher hechelte, wobei die Ärztin mir bei der Visite am nächsten Tag erörterte, dass dies meinem normalen Atemmuster entspräche. So. Dann haben sie in der zweiten Nachthälfte wieder auf CS (bei Dir entspricht das wohl CR) umgestellt und es war wieder alles gut.

Ich habe Aussetzer in allen Lagen (längster 153 Sek) mit massiver Entsättigung. Da ich diese auch mit Sauerstoff hatte, wurde das Thema Sauerstoffkonzentrator Gott sei Dank nicht weiter verfolgt.

Diese überwiegend zentralen Apnoen habe ich meistens in den Einschlafphasen, deshalb stellte man mir anheim, statt des Gerätes Antidepressiva zu nehmen. Doch: Valdoxan 25 (davon 2 Stück) helfen bei mir nicht. Außerdem bin ich Medikamenten gegenüber, die ich nicht unbedingt nehmen muss, sehr skeptisch eingestellt. Also habe ich dankend abgelehnt und mich für die Maschine entschieden. - Weiss ich denn, ob irgendwas mit ...zapin in der Endung auf Dauer hilft und welche Nebenwirkungen im Organismus das Zeugs in irgendwelchen Organen später hinterlässt?

Also Mohrchen: nicht aufgeben. Versuche Dich beim Einschlafen mit dem Gerät zu entspannen bete Dir die positiven Auswirkungen immer wieder vor. Wenn Du mit dem BiLevel-Gerät und seinem vorgegebenen Atemmuster nicht zurecht kommst, wird Dein Arzt dies sicherlich so begründen können, dass Du auf ein adäquates anderes Gerät umversorgt wirst.

LG
Luiti

Liebe Grüße
Luiti

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