Gerätekauf in den USA???

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maxxler71
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Gerätekauf in den USA???

Beitrag von maxxler71 » vor 7 Jahren

Hallo Gemeinde,

mal ne Frage an diejenigen, die bereits in den USA ein CPAP-Gerät gekauft haben: Wie ist das mit den Garantiebedingungen? Die Hersteller haben ja i.d.R. eine deutsche Niederlassung. Kann ich mein in den USA gekauftes Gerät dort im Garantiefall einschicken???

Hat jemand positive Erfahrungen mit einem Hersteller bei dieser Konstellation?

Haben die Geräte aus den USA das CE-Siegel (lt. Hotline ResMed darf ich nur solche Geräte in Europa benutzen)?

Danke vorab. Eine erholsame Nacht wünscht Euch
Stefan

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Sgt Hartman

Re: Gerätekauf in den USA???

Beitrag von Sgt Hartman » vor 7 Jahren

Makot hat geschrieben:Hallo,

ich verstehe nicht warum sich einige Ihre Geräte und Zubehör in den USA kaufen müssen?

Hier bei uns stellen doch die Krankenkassen die Geräte und zubehör zur Verfügung.
Man braucht nur bei seinem Versorger, er ist KK abhängig anzurufen und man bekommt was man braucht.

viele Grüße
Makot
Und Du meinst die KK stellt Dir ein z. B. ein Zweitgerät für den Urlaub zur Verfügung damit Du dich nicht im Urlaub mit einem 4 Kilo Phoenix Hobel der ersten Generation abschleppen musst.
Ebenso kann ich mir gut vorstellen das einige private Krankenkassen nur einen Testsatz Zuschuss zahlen, und da sucht man sich natuerlich als sparsamer Mensch den Platz aus wo das Gerät am günstigsten ist.

Ebenso der Fall mit einer Zweitmaske. Wenn der Versorger und die KK dir keine zur Verfuegung stellen und Du wuerdest gerne einmal fuer ein paar Tage ich sage jetzt mal deine Olivenmaske absetzen weil du gerade die Nase kaputt hast und die der Luftstrom eine wenig hart auf die Schleimhäute bläst. Leider ist aber diejenige Nasenmaske die Du bis letztes Jahr noch hattest entweder schon im Müll oder total undicht.

Ne, ne, das macht schon Sinn mit dem Auslandskauf.

By4now, Heinz

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sleepwell
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Re: Gerätekauf in den USA???

Beitrag von sleepwell » vor 7 Jahren

Mein Vater und ich, wir haben auch ein gemeinsames Reisegerät aus den USA. Grund dafür ist neben dem erheblich geringeren Gewicht+Größe auch die Komfortfrage: Das heimische Gerät muss nicht immer wegen einer Nacht außerorts abgebaut werden, außerdem hab ich das Reisegerät öfters auf Verdacht im Kofferraum, sodass ich auch spontan übernachten kann.

Mit der Garantie haben wir uns nicht beschäftigt - das Risiko eines Defektes ohne Garantie zu haben gehen wir bei einer Preisdifferenz von 1300 EUR gerne ein (Gleiches Gerät hätte hier 1600 EUR gekostet, aus USA incl. Porto und Steuer 300 EUR)

Die Geräte aus den USA dürfen hier auch betrieben werden, oftmals werden sie hier halt unter anderem Namen vertrieben. Noch zwei Hinweise: Manche Hersteller verbieten den Shops, die Geräte unter einem vom Hersteller festgelegten Preis zu bewerben, verkauft werden dürfen sie jedoch auch unter diesem. Daher steht bei manchen Shops etwas a la "Alternative Pricing Available" - und per Mail/Telefon erfährt man dann den wirklichen Verkaufspreis. Desweiteren schreiben manche Shops auch, die Geräte gewisser Hersteller nur in den USA vertreiben zu dürfen, schicken diese jedoch ohne Probleme auch nach Deutschland ;)

Grüße

Fabian
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Re: Gerätekauf in den USA???

Beitrag von schnüff » vor 7 Jahren

Glückiche Makot,

"wenn ich Probleme mit der Maske habe, bekomme ich sicher eine neue von meinem Versorger!"

Nach langem hickhack mit dem LfA habe ich endlich nach 3 Wochen eine neue Quattro von einem "Versorger" (Linde) per UPS erhalten.
Ohne Beratung, Anpassung, Auswahlmöglichkeit etc.

Vor dem nächsten Masken-Wechsel werde ich mich mit der Firma Jochum Medizintechnik/Berlin in Verbindung setzten. Vielleicht kennt die jemand?

Gruß
schnüff :x
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Re: Gerätekauf in den USA???

Beitrag von romkatzi » vor 7 Jahren

Hi Makot,
Was die Privaten Versicherer betrift schau mal unter

http://www.vdk.de/fachverband-schlafapn ... 016895.pdf

Seite 8
Es ist eine Fachzeitung für Abnoiker und Ärzte vom VDK
Das war schon damals Wunschdenken des Verbandes.

Maßgeblich ist hier das Urteil des BGH vom 19.05.2004 (AZ. IV ZR 176/03). Entscheidender Punkt ist immer, handelt es sich um einen abschließenden Katalog oder nicht. Das kommt aber immer auf die Tarifbedingungen an.

Grüße, Bernhard
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Re: Gerätekauf in den USA???

Beitrag von maxxler71 » vor 7 Jahren

Hallo Zusammen,

danke für die rege Unterstützung. Der Grund meiner Frage ist schlicht der, dass ich (als PKV-Kunde) das Gerät erstattet bekomme, aber eine Selbstbehalt vereinbart habe. Ist nicht schlimm, nur schimpfen alle über die Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Ist aber klar, wenn ein Gerät in den USA 1/3 des deutschen Preises kostet. Da verdienen sich halt wieder mal welche eine "Goldene Nase" (im nächsten Leben werde ich CPAP-Händler).

Nach Rücksprache mit meiner PKV kann ich das Gerät selber aussuchen und kaufen wo ich will. Der Sachbearbeiter hat nach einem ausführlichen Telefonat sogar zugesagt, dass er mir auch ein "Zweitgerät" erstattet, sollte die Summe der Anschaffung in den USA günstiger sein als ein einzelnes Gerät aus Deutschland. Inklusive Wartung und Reparatur, wenn in Deutschland möglich. Das muss ich jetzt mit den Herstellern abklären. Da gibt es welche, die haben damit keinerlei Problem (z.B. Fisher & Paykel) und wieder andere, die erzählen die Story vom Pferd, um die Händler und deren Margen zu schützen (z.B. ResMed). Naja.

Ich stelle aber mit Verwunderung fest, dass wir als Betroffene sowie das Thema Schlafapnoe im Allgemeinen bei den Krankenkassen noch ein unbeschriebens Blatt sind. Die haben keine Ahnung von der "Krankheit". Schade eigentlich.


Ruhige Nacht und schlaft schön,
Stefan

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