Langer Leidensweg

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Langer Leidensweg

Beitrag von tsk » vor 7 Jahren

Liebe Forumsmitglieder.

ich bin 32J. alt, Mutter eines 13J. Teens und Schülerin.
Seit Freitag , habe ich es schwarz auf Weiß im Form eines Krankenhaus bzw. Schlaflaborberichts, ich war dort 3 Tage und vorallem Nächte zu Gast. Ich bekam letztendlich ein Gerät mit Befeuchter/Heizung und fullface-maske verschrieben, ich hoffe das Sanitätshaus setzt sich bald mit mir in Verbindung.

ICH BIN NICHT ÜBERGEWICHTIG vllt. ist dass der Grund warum die Ärzte nicht darrauf kamen oder kommen wollten ???
Allerding ist mein Gewicht in letzter Zeit doch um 6 Kg gestiegen, trotzdem bin ich noch normalgewichtig.
ICH HABE AUCH KEINEN HOHEN BLUTDRUCK, sondern sehr niedrigen.
Also ich sag mal so mir wurde gesagt ich enspreche halt nicht dem durchschnittlichen Apnoiker.

Ich habe Jahre der Fehldignosen und Untersuchungen hinter mir.

Bis hin zu einer Krankschreibung von 1 Semester wegen Burn out bzw. einer attestierten Erschöpfungsdepression, am Ende bin ich nämlich wegen meiner Schlafstörrungen, der extrem starken Tagesmüdigkeit, der Agressität und Gereiztheit sowie Hyperaktivitätsphasen oder ehr schubweise auftretender Nervosität und Unkonzentriertheit bei eine Psychologin gelandet.
Diese versuchte zahlreich Antidepressiva, Neuroleptika, Seditiva, ect.pp bis hin zu sehr starken Schlafmitteln, alles immer über mehrere Wochen ohne Erfolg viel schlimmer noch
nicht nur ohne Erfolg sondern mit zum Groß-Teil sehr schlimmen Nebenwirkung wie Angstzustände Beispielsweise dioe nach Absetzen sofort wieder verschwanden oder unkontrolierten Wutausbrüchen die dann auch nach absetzen wieder gemildert und zu den o.g Syntomen wurden. Desweiteren hatte ich bei Ihr, eine Gesprächtherapie, wo aber nichts auffälliges bei raus kam, was zu Depressionen passen würde, ich hab oder hatte zwar ziemlich viel Stress , aber sonst nix kein Trauma oder sonst was, auch keine schlechte Kindheit, oder so.
Sie meinte , sie wüsste auch nicht wirklich weiter in 2 oder 3 Gesprächen äußerte sie, sie wolle mich event. zu einer Adhs- Spezialistin für Erwachsene schicken die mich, dann vllt. mit Ritalin behandelt. Da , mein Sohn auch Adhs hat und das in unsere Familie ein paar mal vorkommt.

Die Ärzte untersuchten mich mehrfach auf Diabeties (verschiedener Form), 2malig auf Schilddrüsen Fehlfuntionen, auf Boreliose, auf alle möglichen Allergien, immer wieder Blutuntersuchung wo manchmal erhöhte Leberwerte raus kamen, auf Hepatitis und sogar einen Aidstest beim Gesundheitsamt sollte ich machen, ich weis gar nicht mehr genau was noch alles.
Aber, Niemand kam auf Schlafapnoe, und das obwohl ich mehrfach erwähnt habe das ich laut schnarche und bei mir mehrfach von Atemaussetzern in der Nacht berichtet wurde.

Letztendlich bestand ich bei der Psychologin darrauf mir eine Überweisung für die direkt nahegelegene HNO- Praxis zu geben die sich u.A auf Schnarcher spezialisiert haben.
Diese HNO-Praxis gab mir nach einigen Wochen Wartezeit ein Mobiles Diagnosegerät mit nach hause. Und, das Ergebnis war so auffällig , dass ich zum Lungenfacharzt überwiesen wurde. Nach weiteren Wochen bekam ich ein Termin zur Erstuntersuchung.
Es wurde ein Lungenfuntionstest gemacht und nochmal ein Allergietest und Diverses, dann kam es zum Arztgespräch.
Der Lungenfacharzt überwies mich ins Schlaflabor.
Ca.8 Wochen später konnte ich dann ins Schlaflabor.

Raus kam eine Gemischte Schlafapnoe. Leicht bis Mittelgradig.
Ich wurde eben auf oben genanntes Gerät eingestellt.
Und hoffe nun es bald zu bekommen.

Vllt. schaffe ich es ohne diese extreme Tagesmüdigkeit und mit erholsamen Schlaf, dann auch mein Abitur nachzu machen. Denn durch die ganzen Beschwerden vorallem die extreme Müdigkeit sind meine Noten gerade nicht die Besten.
Denn wie soll man lernen, wenn man z.T auch im Unterricht kurz einschläft, oder beim Hausarbeiten machen über den Büchern ..........?
Zudem sich kaum konzentrieren kann?

SO MEINE VORSTELLUNG war wohl ziemlich lang, aber das musste nun mal raus, ich hoffe auf Verständnis. Vllt. hats ja einer von Euch geschafft zu Ende zu lesen.
Aber, ich weis gar nicht wieviele Jahre ich schon leide mindestens 10 denke ich vllt. auch noch mehr.

L.G
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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von simsa71 » vor 7 Jahren

Hallo tsk

ein herzliches Willkommen hier im Forum :)

Wahnsinn, war mein Gedanke als ich deine Geschichte las, ist ja heftig was du bisher alles durchgemacht hast.

Wünsche dir nun ein schnelles gewöhnen an dein nächtlichen Begleiter und schnelle Erholung

lieben Gruß

Astrid

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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von tsk » vor 7 Jahren

Hi simsa71 (Astrid),
Wünsche dir nun ein schnelles gewöhnen an dein nächtlichen Begleiter und schnelle Erholung
Danke, Dir ich hoffe auf Erfolg/Besserung durch die Maske.
ist ja heftig was du bisher alles durchgemacht hast.
Darf, ich fragen wie schnell man bei Dir darrauf kam?
lieben Gruß
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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von simsa71 » vor 7 Jahren

Hallo tsk,

bei mir lief es vollkommen anders ab. Wurde durch den Partner aufmerksam gemacht das ich Atemaussetzer habe. Dann zum Hausarzt, Lungenfacharzt, Screening, Schlaflabor. Ging also schnell, nachdem ich akzeptiert hatte, dass was nicht mit mir stimmt. Ich hatte gar nicht bemerkt das es nicht normal war so viel Müde zu sein.
Habe erst im Nachhinein genug Abstand um zu sagen, dass ich mir die ganze Zeit selbst etwas vor gemacht habe.

Kannst ja noch mehr in meiner Vorstellung lesen, steht in meiner Signatur.


lg Astrid


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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von tsk » vor 7 Jahren

Ah, ok.
Ich hab nun in Deiner Vorstellung bissel gelesen.
Mensch , das ging ja bei Dir Ruckzuck. Da, hattest Du , aber einen piffigen Hausarzt, der schnell gehandelt hat.
Das hätte ich mir gewünscht :(
Aber, der Teil mit der Überschrift HEUTE hat mir echt Mut gemacht. :flower:
L.G
tsk

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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von simsa71 » vor 7 Jahren

Aber, der Teil mit der Überschrift HEUTE hat mir echt Mut gemacht. :flower:
Das freut mich :)

Eine Maske ist zwar nicht die Lösungen aller Probleme, aber sie verändert vieles :)

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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von tsk » vor 7 Jahren

Hallo Makot,

nett das Du mich begrüßt.
Und , danke für die aufmunternden Worte.
Ich hoffe auf Besserung, ich wünsche mir eigtlich nichts mehr.

Gerade heute war wieder schlimm. Mit der Tagesmüdigkeit.
Zuerst hatte ich sehr viel Mühe beim aufwachen und aufstehen.
Dann, ging es einigermaßen zumindest, aber nicht sehr lang ab 12.30 Uhr wurde ich immer müder und in der letzten Unterrichtsstunde hatte ich Mühe nicht auf dem Tisch einzuschlafen, mir fielen die Augen zwischendurch immer zu.
Bin, dann Gegen Nachmittag bzw.frühen Abend nicht mehr gegen die Müdigkeit angekommen, das obwpohl ich 1 komplette Kanne Kaffee intuse hatte und dachte eine heiß kalte Dusche (im Wechsel) könnte mir eventuell helfen.
Pustekuchen mit Handtuch auf dem Kopf und noch klatschnass hab ich mich auf der Couch abgelegt und war innerhalb weniger Minuten eingeschlafen.
Nach etwa 2 Std. bin ich dann wieder aufgewacht, fühlte mich aber trotzdem wie eigtl. nahezu immer nicht ausgeruht.

Vllt. hätte ich direkt um 15.45Uhr (als ich zuhause eintraf) erstmal 1-2 Std. schlafen sollen statt zukämpfen ?

Hoffentlich bekomme ich schnell mein Gerät und hoffentlich bringt das deutliche (große)Linderung, dieser verdammten Tagesmüdigkeit.

L.G tsk


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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von toasti » vor 7 Jahren

Hallo tsk,

herzlich willkommen hier im Forum. Na hoffentlich hat dann dein Leiden endlich ein Ende, sobald du das Gerät bekommst. Es kann sein, dass sich direkt nach der ersten Nacht eine Besserung einstellt, muß aber nicht! Ich bin seit 2 Jahren in Therapie und leide heute immer noch unter Tagesmüdigkeit. Ich hoffe für dich natürlich nur das Beste,

gruß thorsten
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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von tsk » vor 7 Jahren

Hi toasti,

danke für die Begrüßung.
Ich bin seit 2 Jahren in Therapie und leide heute immer noch unter Tagesmüdigkeit
Das ist natürlich alles andere als schön. :knuddel:
Ich hoffe für dich natürlich nur das Beste,
Danke, Dir.

l.G tsk

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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von filzlaus » vor 7 Jahren

Hallo tsk,

Dein Weg zur Diagnose liest sich genauso ähnlichmies wie meiner :-( aber was mir da auch aufgefallen ist das es vielen echt schlimmer geht.

Bei mir ist ja auch der Blutdruck ok etc... auch vom Gewicht her bin ich nicht arg drüber. Von daher sollten wir eigentlich froh sein.

Hast du eigentlich dein Gerät schon ? Bei mir klappt es ganz gut. Hatte gedacht ok von heute auf morgen funktioniere ich wieder wie früher (unter 20) da fing es wohl bei mir an. Aber ich denke da braucht der Körper jetzt viel Zeit.

Weil ich keine negativen Erfahrungen wie du leider... mit Psychologen machen wollte beharrte ich deswegen darauf erst dahin zu gehen wenn alle Theorien von HIV bis Borreliose abgeschlossen waren.
Alter: 30
Geschlecht: Männlich
Gewicht: 20% zuviel
Gerät: Resmed S9
Therapiebegin: August 2010

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Re: Langer Leidensweg

Beitrag von tsk » vor 7 Jahren

gabriela-32 hat geschrieben:Erstmal Willkommen hier bei uns! Du wirst hier viele Leute kennenlernen, die ein ähnliches Schicksal habe wie du.
Trotzdem bin ich von deinen Schilderungen sehr betroffen, ich wünsche dir viel Kraft um durch diese schweren Zeiten zu gelangen.
Danke für die liebe Begrüßung

L.G tsk

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