MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Hier geht es um das Screening des Schlafs zu Hause.
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MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Beitrag von imi55 » vor 7 Jahren

Hallo,
ich verwende seit mehr als einem Jahr das Schnarchgerät und soll jetzt wieder zu einer Kontrolle ins Schlaflabor. Ich war der Meinung, dass dabei nur die Daten ausgelesen werden (Verwendung, wie oft, wie lange, usw.).
Dann erfuhr ich, dass man mir neuerlich ein Aufzeichnungsgerät nach Hause mitgeben wird. Ist es wirklich nötig, nach langer, erfolgreicher Verwendung eine ganze Nacht aufzuzeichnen? Ich dachte, es wäre jetzt alles gelaufen und ich müsste nur mehr brav das Gerät verwenden und die Verwendung mittels Datenkarte nachweisen.....

Wie ist eure Meinung dazu?

Herzlichen Dank
I.


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Re: MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Beitrag von toasti » vor 7 Jahren

Morgen,

das ist glaube ich nach einem Jahr normal. So ein Gerät kann ja längst nicht alles aufzeichnen, was so ein Screeninggerät kann. Danach braucht man (ich zumindest) einmal im Jahr zu einem Wachheitstest. Da sitze ich dann ne halbe Stunde in einem dunklem Raum vor einem Computer und muß ne Aufgabe erfüllen und soll nicht einschlafen. Das wars.

Gruß Thorsten
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Re: MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Beitrag von imi55 » vor 7 Jahren

Herzlichen Dank für Eure Stellungnahmen. Dann lasse ich es halt über mich ergehen!
:?
Gruß, I.

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Re: MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Beitrag von Deffens » vor 7 Jahren

Guten Tag, ich bin der Neue.
Ich habe seid Februar ein solches gerät. Wegen dem Auslesen war ich im Mai schon mal in der Praxis, und hatte so ein Teil mit nach Hause bekommen. Das musste ich mir dann Nachts umlegen. Jetzt zu meinen Problem: Dieser Gürtel der das Gerät und die Sensoren hält „stinkt“ . Das Teil riecht nach Schweiß und Moschusduft ohne gleichen. Ich muss dazu sagen das ich im November letzten Jahres das Rauchen aufgehört habe und daher sowieso ALEES extrem stark rieche.
Ich habe das Praxisteam vor Ort angesprochen, jedoch für mein Anliegen ( ich wollte gerne ein Sauberes Geruchfreies Gerät/Gürtel ) nur Unverständnis und Schulterzucken geerntet .
Bei meiner Krankenkasse war ich, die sagten mir: es wären Praxiseigene Geräte, wofür die Praxis zuständig ist und für die wäre es eben ein Kostenfaktor diese Gürtel aufzubereiten usw.
Jetzt meine Frage : Kann das sein ?? Oder bin ich nur zu empfindlich? Sry, ich kann mich nicht mit so einem Mief ding ins bett legen.
Was habe ich für Möglichkeiten ? Kann ich einfach den Arzt wechseln ? bringt das was ?
Für eine Antwort und evtl DIN – Richtlinien o.ä. wäre ich sehr Dankbar.
Vielen Dank im voraus,

Deffens


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Re: MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo Deffens,

die Atemgurte können von der Praxis natürlich nicht bei jedem Patienten ausgetauscht werden, weil das keine billigen Einmaldinger sind, sondern teure medizintechnische Gegenstände. Ausser der Funktion das Gerät am Körper zu fixieren beinhalten sie die Messung der Atembewegungen und kosten deswegen mehrere Hundert Euro.

Natürlich haben Sie aber ein Recht auf ein sauberes Gerät und Sensoren. Die Gerätetasche und die Brust- und Bauchgurte können gewaschen werden. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Praxis das zumindest in gewissen Abständen tut.

Ihren Arzt können Sie natürlich wechseln. Wie der nächste das mit der Pflege der Aufzeichnungsgeräte handhabt weiss ich natürlich auch nicht ...

DIN-Richtlinien für die Pflege von Medizintechnik existieren nicht.

Grüsse

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Re: MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Beitrag von Deffens » vor 7 Jahren

Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort im Forum .
Da ich mit Ihnen jemanden vom Fach dran habe, hätte ich noch eine Frage: Sind diese Nachuntersuchungen zwingend ? Bei mir wäre das Morgen der 2te Termin in diesem Jahr und bekommen habe ich es im Februar . Sicher liegt das dann im Ermessen des Arztes, jedoch was sagt da eine Kasse dazu? Wie oft Verlangen die eine Nachuntersuchung mit besagtem Gerät? Ich bin total unglücklich mit diesem Gerät. Ich kann zwar damit Schlafen und das gut. Aber ich fühle mich einfach Unwohl mit dem ganzen Drumherum und der Behandlung die nach Schema „F“ abläuft. Mein Arzt hat im laufe meiner Behandlung genau 5 Sec in meinen Hals gesehen. Den ganzen Rest der Untersuchung haben die Schwestern gemacht inkl. Aufklärung, und Handhabung und Verlauf der Krankheit. Eine Frage meinerseits nach Behandlungsalternativen zu dem Schlafapnoegerät wurde mehrfach ignoriert. Nach Dringender Nachfragen von mir wurde ich dann zum Schafott geführt, sprich zum Arztgespräch. Inhaltlich: Was ich mir denn denke und wie ich Seine Behandlung in Frage stellen kann. Ich bin 38 Jahre und werde wohl das Gerät noch einige Zeit brauchen, oder für immer. Nur bin ich nicht gewillt mich wie ein Stück Vieh in diesem Behandlungssektor behandeln zu lassen, vor allem weil man ja schon gar nicht weiß was Rechtens ist und was nicht. Mit seinem Hausarzt oder seinen Orthopäden hat man ja schon seine Erfahrungen wie was abläuft, auch aus Gesprächen mit anderen Patienten. Nur fehlt hier die breite Masse die Erfahrungen weiter geben kann.
Über eine baldige neue Antwort würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße ,

Deffens

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Re: MESAM Aufzeichnungen wie oft?

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo Deffens,

Sie haben recht, das Verhalten Ihres Arztes würde mich ebenfalls nicht glücklich machn. Fragen müssen erlaubt sein.

Die Kassen verlangen keine Kontrollen der Maskentherapie. Wie oft und mit welcher Methode (ambulant / Schlaflabor) Kontrollen sinnvoll sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Ihr Ausgangsbefund, also Schweregrad und Art der Apnoen vor Behandlung, Therapieform, subjektiver Erfolg der Maskenbehandlung, Begleiterkrankungen, nicht zuletzt auch Art der Krankenversicherung (gesetzlich / privat).

Grüsse

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