Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Informationen und Erfahrungsberichte rund um die Schlaflaboruntersuchung.
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Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von nickcave » vor 7 Jahren

Hallo,

bei mir wurde vor kurzem ein Erstscreening auf Schlafapnoe mit einem ambulanten Gerät gemacht und ich werde in den nächsten Tagen einen Termin mit einem Schlaflabor vereinbaren. Hierzu habe ich ein paar Fragen, über deren Beantwortung ich mich freuen würde.

Zur Vorgeschichte und zum Ergebnis: Ich leide seit einigen Jahren an zunehmenden Konzentrations- und Gedächtnisproblemen sowie an einer häufig auftretenden Tagesmüdigkeit. Im Zusammenhang mit den Gedächtnisproblemen wurde vor gut einem Jahr im UKE Hamburg durchgecheckt und es bestehtzum Glück keine hirnorganische Störung. Ich leide auch nicht an einer Depression, die ja ebenfalls für solche Symptome verantwortlich sein kann.

Auf das Thema Schlafapnoe kam ich durch meinen Vater, der an selbiger leidet. Erstaunlicherweise habe ich nicht schon im letzten Jahr daran gedacht, wobei mir zurzeit noch unklar ist, wie weit es bei Schlafapnoe tatsächlich auch eine familiäre Disposition gibt (?).
Letzte Woche wurde dann besagtes Erstscreening gemacht. Leider war es mir mit dem Gerät nur möglich, 4 Stunden durchzuschlafen. Danach konnte ich etwa eine Stunde nicht einschlafen, was untypisch für mich ist, und als es mir dann doch gelang, war mein Schlaf für den Rest der Nacht fragmentiert (ca. 30-40 Min. Schlaf – Aufwachen – Einschlafen usw.). Ich war zunächst unsicher, ob dieses Screening überhaupt würde verwendet werden können, aber ich habe gestern das Ergebnis mit der Ärztin telefonisch besprochen und sie ist auf die kurze Schlafdauer nicht weiter eingegangen. Leider habe ich keine Details der Ergebnisse, aber der Tenor Ihre Aussage war, dieses sei zwar nicht dramatisch, allerdings hätte ich geschnarcht und einige Atemaussetzer gehabt. Leider habe ich nicht nach genaueren Angaben gefragt.
Als ich Sie dann um Ihre Meinung bat, ob sie die Sache weiterverfolgen würde, sagte sie, das würde sich schon machen, vor allem auch aufgrund meiner Symptome. Sie schlug die Einweisung für eine Nacht in ein Schlaflabor vor. Da ich mich vorab ein wenig informiert hatte, fragte ich daraufhin, ob es nicht sinnvoll sei, zwei Nächte dafür aufzuwenden, um eine sichere Diagnostik zu gewährleisten. Sie meinte, dies wäre zwar durchaus vorteilhaft, würde allerdings von der Kasse sicher nicht getragen werden. So sind wir erst einmal bei einer Nacht verblieben, für die ich eine Einweisung bekommen werde.

Als Schlaflabor in Hamburg empfahl sie mir das Krankenhaus Bethanien. Aufgrund meiner eigenen Recherchen muss ich allerdings gestehen, dass mir das Labor am Krankenhaus Jerusalem besser gefällt, zumal es ein nachtstationäres Labor ist und ich so meinen normalen Tagesablauf hätte. Darüber hinaus sieht das Zimmer/Bett im Vergleich zu manch anderem Labor einladender aus und das halte ich für eine nicht unwichtige Sache.

Jetzt meine Fragen:
1. Kann ich von nur einer Nacht in einem Schlaflabor aussagekräftige Ergebnisse erwarten oder sollte ich mich darum bemühen, doch zwei Nächte zu bekommen, um keine halben Sachen zu machen und eine unzureichende Diagnose zu vermeiden? Machen die Kassen bei zwei Nächten tatsächlich Probleme? Müsste nicht eigentlich die Klink, in der die Untersuchungen gemacht werden, entscheiden, ob die erste Nacht ausreichend für eine zufriedenstellende Diagnosestellung ist? Diese Entscheidung kann doch eigentlich nicht schon vorab getroffen werden, oder?
2. Da mein Ersteindruck der Webseiten Hamburger Schlaflabore sicher nicht ausreichend ist, um daraufhin eine Entscheidung zu treffen, möchte ich fragen, ob jemand die genannten Labore oder auch andere in Hamburg kennt und mir Empfehlungen geben kann? Da ich in den Monaten Mai bis Juli in Freiburg bin, würde auch ein Schlaflabor dort in Frage kommen. Letzteres hätte den Vorteil, dass ich für die Untersuchung nicht xtra nach HH zurückfahren müsste.

Ich würde mich für Antworten auf diese Fragen oder auch über weitere Anregungen zum Thema sehr freuen, in das ich mich gerade versuche, ein wenig 'einzufummeln'.

Grüße aus Hamburg


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Magician64
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Beitrag von Magician64 » vor 7 Jahren

Also, aus einer Nacht kann man schon viel erkennen. Aber Sie kann auch weitere Fragen aufwerfen und somit eine 2. und evtl. noch eine 3. Nacht notwendig machen. Bei mir war es so, dass von vorneherein 3 Nächte eingeplant hatte, wovon man davon ausgegangen ist, dass 2 auf jeden Fall stattfinden würden und die 3. für den Fall der Fälle reserviert war.

Bei mir war der Ablauf wie folgt:
1. Nacht: Gegen 19 Uhr eingecheckt -> normale Überprüfung der Schlaftätigkeiten
2. Nacht: Gegen 19 Uhr eingecheckt -> Überprüfung der Schlafunktion in erzwungener Seitenlage, da die Probleme in der ersten Nacht hauptsächlich in der Rückenlage auftraten und grenzwertig waren.
3. Nacht: Gegen 19 Uhr eingecheckt -> Anpassung einer Nasenpolstermaske, da die Ergebnisse in der 2. Nacht wesentlich schlechter waren als in der ersten Nacht.

Zu deinem 2. Punkt kann ich nur wenig sagen. Allerdings ist es normalerweise so, dass ein Aufenthalt tagsüber nur dann erforderlich ist, wenn man gezielt tagsüber Schlaf- oder Einschlafstörungen untersuchen will oder muss. In diesme Fall wird man z.B. alle 2 Stunden für kurze Zeit Schlafen geschickt und überprüft, ob man tatsächlich einschläft oder nicht. Das heißt, dass man tagsüber, wen man will, sogar arbeite ngehen könnte, wobei sich das natürlich bei dme ein oder anderen schwierig gestaltet, weil das Schalfen mit dem Kabelsalat nicht jedermanns Sache ist...
schöne Grüße aus Mittelfranken
Michael

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Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo nickcave,

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1. Kann ich von nur einer Nacht in einem Schlaflabor aussagekräftige Ergebnisse erwarten oder sollte ich mich darum bemühen, doch zwei Nächte zu bekommen, um keine halben Sachen zu machen und eine unzureichende Diagnose zu vermeiden? 
In der Regel reicht eine Nacht für eine Diagnostik bei Schlafapnoe aus.
Machen die Kassen bei zwei Nächten tatsächlich Probleme?
Das kommt darauf an, 1. ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind und 2. ob das SL "ambulant" oder stationär abrechnet.

Bei gesetzlich Versicherten ist eigentlich gar keine diagnostische Untersuchung im SL mehr vorgesehen, das heisst, eine Maskentherapie müsste direkt eingeleitet werden. Viele SL machen deswegen eine sogenannte split-night. Das heisst in der ersten nachthälfte Diagnostik, in der zweiten Beginn einer Maskentherapie. In diesem Fall wird dann eine zweite Nacht mit Maske angeschlossen, meist unmittelbar nach der ersten, in anderen Fällen erst nach einer Testphase mit Gerät zu Hause. Bei Privatkassen läuft das (bisher) noch unproblematischer.
Da ich in den Monaten Mai bis Juli in Freiburg bin, würde auch ein Schlaflabor dort in Frage kommen. Letzteres hätte den Vorteil, dass ich für die Untersuchung nicht xtra nach HH zurückfahren müsste.
In Freiburg und Umgebung gibt es diverse SL, siehe http://www.charite.de/dgsm/dgsm/schlafl ... age=german

Beste Grüsse, auch an die Bad Seeds ;-)

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Beitrag von nickcave » vor 7 Jahren

Vielen herzlichen Dank für diese umfangreichen Antworten und speziell für Dr. Randelshofer ein Gruß von den Bad Seeds zurück :wink:

inzwischen habe ich bei dem SL des Krankenhaus Jerusalem (meinem Favoriten aufgrund des ersten Eindrucks) recht kurzentschlossen einen Termin gemacht, nachdem mir am Telefon versichert wurde, dass eine zweite Nacht immer gemacht werde, sollte der Patient in der ersten Nacht nicht ausreichend schlafen o.ä. Dazu beigetragen hat auch, dass ich diesen Termin schon am 29./30. April bekommen kann und somit noch vor meiner längeren Reise nach Freiburg.
Das kommt mir sehr entgegen.

Wie Ihr anhand der Daten ersehen könnt, habe ich auch für zwei Tage einen Termin bekommen. Das wird an diesem Haus wohl immer so gemacht: Owohl anhand der Vorbefunde für die einzelnen Patienten 1,2 oder 3 Tage eingeplant werden, werden immer Termine für mind. zwei Tage vergeben, um auf die Ergebnisse der ersten Nacht reagieren zu können.

Sehr erstaunt bin ich über die Aussage von Dr. Randelshofer gewesen, dass Kassenpatienten eigentlich gar keine Diagnostik im SL mehr zustehen solle. Wenn dem so ist, bedeutet das dann, laut GKV sollte eine Schlafapnoe mit den ambulanten Geräten diagnostiziert werden? Wenn ja, bin ich wohl gerade mal wieder auf den inzwischen typischen Wahnsinn im Gesundheitswesen gestoßen.

Wie auch immer: Nach den Osterfeiertagen wird meine Ärztin die Ergebnisse dem SL schicken und am 29./30. geht's dann los. Bin schon gespannt, ob etwas herauskommt.

Ich wünsche allen schöne Feiertage
und herzliche Grüße


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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von Magician64 » vor 7 Jahren

Hallo Herr Dr. Randelshofer,

auch mich überrascht ihre Aussage ein wenig...
Dr. Randelshofer hat geschrieben: Bei gesetzlich Versicherten ist eigentlich gar keine diagnostische Untersuchung im SL mehr vorgesehen, das heisst, eine Maskentherapie müsste direkt eingeleitet werden.
Bei mir wurde erst vom Lungenfacharzt eine ambulante Untersuchung gemacht. Zur Bestätigung der Diagnose wurde ich dann an das Schlaflabor des Klinikum Nürnberg überwiesen, wo man mir nach einer Voruntersuchung ohne irgendwelche weiteren Fragen direkt einen Termin für 3 Nächte machte. Wohl aber wird nach einem halben Jahr das Ganze ambulant vom Lungenfacharzt überprüft, der wiederum im Zweifelsfalle für eine Überweisung ans Schlaglabor sorgen würde, sollte estwas geändert werden müssen.
schöne Grüße aus Mittelfranken
Michael

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Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo nickcave,
nickcave hat geschrieben:Sehr erstaunt bin ich über die Aussage von Dr. Randelshofer gewesen, dass Kassenpatienten eigentlich gar keine Diagnostik im SL mehr zustehen solle. Wenn dem so ist, bedeutet das dann, laut GKV sollte eine Schlafapnoe mit den ambulanten Geräten diagnostiziert werden?
Es gibt die sogenannten BUB-Richtlinien, siehe z.B. hier: http://www.g-ba.de/downloads/39-261-146 ... raphie.pdf

Unter (7) steht, dass eine diagnostische Untersuchung nur in begründeten Ausnahmefällen gemacht wird, unter (8 ), dass die CPAP-Therapie direkt erfolgt.
nickcave hat geschrieben:Wenn ja, bin ich wohl gerade mal wieder auf den inzwischen typischen Wahnsinn im Gesundheitswesen gestoßen.
Tja, no comment ...

Beste Grüsse

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von nickcave » vor 7 Jahren

Hallo,

am Donnerstag geht meine Untersuchung los. Heute habe ich mir die Einweisung geholt.
Auf dieser standen ein paar Angaben, bei denen mich interessieren würde, was sie bedeuten:

"Screening: AHI 2/4, wenig Schnarchen, Flow-Schwankungen, Efs oder ESS (=Sauklaue) 10" sowie die Angabe meiner Hauptsymptome "Gedächtnis- Konzentrationsstörungen und Tagesmüdigkeit."

Kann mir jemand dazu etwas sagen? Da meine Ärztin ein wenig sparsam mit Detainfos war, würde mich sehr sehr interessieren, was sich hinter den angegebenen Kürzeln verbirgt. Normalerweise würde ich dazu selbst recherchieren, da ich aber gerade mitten in Renovierungsarbeiten stecke (Umzug), schaffe ich das gerade nicht.

Grüße aus Hamburg


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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo nickcave,

AHI = Apnoe-Hypopnoe-Index = Apnoen + Hypopnoen (Vorstufen von Apnoen) pro Stunde.
Bis 5 = Normal, 5-10 = Grenzbereich, > 10 = zu viele Atempausen

ESS = Epworth sleepiness scale, siehe z.B. hier:
http://www.charite.de/dgsm/dgsm/fachinf ... age=german
oder
http://www.sprechzimmer.ch/include_php/ ... le_id=2551
10 von 24 möglichen Punkten lässt auf eine leicht erhöhte Einschlafneigung tagsüber schliessen.

Beste Grüsse

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von nickcave » vor 7 Jahren

Hallo Dr. Randelshofer,

vielen Dank für die Erklärung.

Wenn der Normbereich des AHI bei 5 liegt, bin ich mit 2/4 doch scheinbar im gänzlich normalen Bereich (?). Sofern diese Werte angesichts der ungünstigen Schlafbedingungen in der Screening-Nacht (vgl. meinen ersten Beitrag) nicht mit Vorbehalt zu sehen sind, müsste das Thema Apnoe dann nicht eigentlich schon vom Tisch sein?

Herzliche Grüße

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo nickcave,

AHI 2/4 ist keine gängige Schreibweise. Vielleicht ist 2,4 gemeint, das wäre OK. Oder 24?? Das wäre schon ein deutlicher Befund.

Haben Sie denn mit niemandem über das Ergebnis gesprochen?

Grüsse

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von nickcave » vor 7 Jahren

Hallo Dr. Randelshofer,

ich habe mit meiner Ärztin telefonisch das Ergenis des Screenings besprochen. Wie in meinem Eingangsbeitrag schon geschrieben, sagte Sie damals, das Ergebnis sei nicht dramatisch, allerdings hätte ich ein paar Aussetzer gehabt und auch geschnarcht. Sie war der Meinung, dass es aufgrund meiner Symptomatik dennoch sinnvoll sei, die Sache eingehender zu betrachten. Über Details (d.h. wie viele Aussetzer) haben wir uns nicht unterhalten. Sie ist auch nicht ausführlicher darauf eingegangen, dass ich in besagter Sreening-Nacht nur 4 Std. durchgeschlafen habe und in der restlichen Zeit der Schlaf fragmentiert war.

Ich habe mich jetzt in der Praxis nach der Bedeutung von 2/4 erkundigt und wie sich zeigte, habe ich den Wert falsch gelesen, denn dieser bedeutet 2/h, also 2 je Stunde. Das erscheint mir zunächst einmal ziemlich unauffällig, allerdings immer mit dem Vorbehalt, dass der Schlaf in dieser Nacht verkürzt und untypisch für mich war.

Herzliche Grüße

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von bernharda » vor 7 Jahren

Tach auch nickcave,

was du für nicht so doll hälst bedeutet alle 1/2 Stunde einen Erstickungsanfall :eek: mit entsprechender Aufweckreaktion (auch wenn du es am Morgen nicht mehr weißt :gruebel: ). Sooo gesund ist das nicht.
Gruß Bernhard

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von nickcave » vor 7 Jahren

bernharda hat geschrieben:Tach auch nickcave,

was du für nicht so doll hälst bedeutet alle 1/2 Stunde einen Erstickungsanfall :eek: mit entsprechender Aufweckreaktion (auch wenn du es am Morgen nicht mehr weißt :gruebel: ). Sooo gesund ist das nicht.
Wenn Du das so ausdrückst, muss ich Dir natürlich Recht geben: das hört sich tatsächlich nicht sooo gesund an. Meine Bewertung (nicht so doll) bezog sich ja auf die Grenzwerte des AHI und so wie diese zu liegen scheinen, befinde ich mich mit meinen Werten ja im Normbereich. Abgesehen davon, dass ich die eingehende Untersuchung im Schlaflabor nicht in Frage stelle, sondern für sinnvoll halte (vor allem auch, weil ich bei dem Screening ja nur 4 Std. durchgeschlafen habe), bin ich davon ausgegangen, dass zumindest dieses Ergebnis im 'grünen Bereich' ist.
Obwohl Deine Antwort dies nahelegt, frage ich doch noch einmal: Siehst Du das gänzlich anders?

Grüße aus Hamburg

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von bernharda » vor 7 Jahren

Hallo nickcave,

ich wollte nur zum Ausdruck bringen das so ein einsamer Wert wenig aussagt. Man müsste jetzt noch wissen welche Dauer, wie groß ist die Sauerstoffendsättigung, wie viele Hypopnoen usw. Kurz mal abwarten was die Fachleute (Ärzte) sagen.
Gruß Bernhard

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Re: Einweisung ins Schlaflabor: Grundsätzliche Fragen

Beitrag von nickcave » vor 7 Jahren

bernharda hat geschrieben:Hallo nickcave,

ich wollte nur zum Ausdruck bringen das so ein einsamer Wert wenig aussagt. Man müsste jetzt noch wissen welche Dauer, wie groß ist die Sauerstoffendsättigung, wie viele Hypopnoen usw. Kurz mal abwarten was die Fachleute (Ärzte) sagen.
Hallo zurück,

ich verstehe. Der Wert an sich ist also ohne die dazugehörige Ergänzung (Sauerstoffsättigung, Hypopnoen etc.) nicht aussagekräftig genug, um das Vorliegen eines Problems aussschließen zu können. Das macht durchaus Sinn, denn ansonsten wäre es ja auch sehr seltsam, wenn mich die Ärztin ins Schlaflabor eingewiesen hätte.

Ich muss gestehen, ich bin auch sehr gespannt, wie diese Sache morgen laufen wird und was am Ende dabei rauskommt.

Herzliche Grüße

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