Ursache für Schlafapnoe?

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Hänschen
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Ursache für Schlafapnoe?

Beitrag von Hänschen » vor 7 Jahren

Hallo,
da ich selber von nächtlichen Atemstillständen betroffen bin, mache ich mir natürlich Gedanken darüber, wo die Ursachen dafür zu suchen sind. Daß eine Obstruktion im Rachen mit Schnarchen häufig dafür ursächlich ist, ist ja nun hinlänglich bekannt. Ich kann aber bei mir immer wieder beoabachten, daß bei mir beim Einschlafen auch bei freiem Atemzugang ohne Schnarchen die Atemmotorik langsam mit einschläft. Etwa dann, wenn bei mir die ersten Traumbilder entstehen, dann hat die Atmung ganz ausgesetzt, und ich werde durch Atemnot wieder völlig wach. Na ja, und so setzt sich das solange fort, bis ich aufstehe.
Inzwischen habe ich mit Hilfe einiger Internetbeiträge erfahren, daß solche Atemaussetzer auch durch Störungen/Abbauvorgänge im Zentralen Nervensystem bei älteren Menschen verursacht werden können.
Un nun zu meiner Überlegung: Wenn dem so ist, dann ist zwar die Beatmung durch CPAP eine Hilfestellung, die wahre Ursache wird damit aber dann nicht erfaßt und bekämpft oder? Mich würde mal interessieren, ob jemand zu diesem Thema etwas Genaueres weiß, vielleicht unser Moderator? Ein Stichwort noch zum Thema: Pre-Bötzinger-Komplex.
Schöne Ostergrüße von Hänschen[/b]


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Nehrhade
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Beitrag von Nehrhade » vor 7 Jahren

hallo Hänschen,
danke für die Ostergrüße.
Du schreibst ja, daß du selber nachts Atemstillstände hast, aber aus deiner Signatur geht nicht hervor ob du schon mit einem CPAP Gerät schläfst oder nicht. Ist denn bei dir eine Schlafapnoe diagnostiziert worden? Vielleicht kannst ja mal etwas von dir schreiben.
lieben Gruß
Hans- Jürgen
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Hänschen
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Beitrag von Hänschen » vor 7 Jahren

Hallo Hans-Jürgen,
danke erst einmal für Deine guten Wünsche! Wenigstens einer interessiert sich für mein Problem. Ja,und ein Problem ist es schon für mich geworden, fast jede Nacht treten diese Aussetzer auf, obgleich ich bereits zweimal im SL war und nur wenige Aussetzer pro Nacht registriert wurden. Das sei noch nicht behandlungsbedürftig. Klar, wenn ich kaum schnarche ist man nicht so sehr der typische Kunde. Ich leide ja nun leider auch noch sehr stark unter Restless Legs und nehme abends ca. 1mg Sifrol, ein Parkinsonmittel, ein, sonst kann ich vor Beinezucken gar nicht schlafen. Ich nehme an, daß dieses Mittel mit ursächlich für das Einschlafen der Atemmotorik verantwortlich ist. Habe mehrere Ärzte darauf angesprochen, aber da hörts mit der Weisheit bei denen auch auf. Einen gewissen positiven Einfluß haben Tranquilizer wie Tavor und Busp, doch damit bin ich sehr zurückhaltend. Von daher vermute ich, daß weniger eine Obstruktion im Halse als eine Störung im ZNS für meine Beschwerden verantwortlich ist.
Mit einer Pumpe und Maske versuchsweise im SL bin ich nicht zurechtgekommen. Mich störte einfach dieses erschwerte Ausatmen, weil ich dabei einen gewissen Gegendruck überwinden mußte. Angeblich immer so? Habe mir jetzt erst einmal eine gebrauchte Pumpe und eine neue Nasenmaske gekauft und will testen, ob ich mich nicht doch an die Dinge gewöhnen kann. Ich hoffe, daß der eingestellte Druck nicht zu hoch ist und mir die Luft aus den Ohren bläst. Ich werde entsprechend vorsichtig damit umgehen. Bei der ganzen Sache um Apnoe ist für mich enttäuschend, daß zur Zeit nur alles auf die Beatmung durch Maske gesetzt wird. Vielleicht könnte eine zielgerichtete alternative Forschung das Problem an der Wurzel angehen, nämlich medikamentös die Atemmotorik positiv beeinflussen. Aber, ich möchte mal etwas ketzerisch werden: Im Augenblick ist die Sache mit SL, Pumpe und Maske ein tolles Geschäft. Immer mehr Kranskenhäuser richten SLe ein, und das Angebot an Pumpen ist enorm. Damit möchtr ich aber nichts gegen diese Hilfen gesagt haben, vielen Patienten hilft es ja. Die Entwicklung ist mir nur zu einseitig.
Nun wünsche ich Dir noch einen schönen Ostertag und verbleibe
mit den besten Grüßen
Hänschen

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Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo Hänschen,
Hänschen hat geschrieben:Wenigstens einer interessiert sich für mein Problem.
Wie Hans-Jürgen schon geschrieben hat ist es wesentlich einfacher für die Leser etwas zum Thema zu sagen, wenn Sie genauere Informationen zu Ihrer Situation geben.
Hänschen hat geschrieben:...obgleich ich bereits zweimal im SL war und nur wenige Aussetzer pro Nacht registriert wurden. Das sei noch nicht behandlungsbedürftig.
Waren das obstruktive oder zentrale Apnoen?
Hänschen hat geschrieben: ... und nehme abends ca. 1mg Sifrol, ein Parkinsonmittel, ein, sonst kann ich vor Beinezucken gar nicht schlafen. Ich nehme an, daß dieses Mittel mit ursächlich für das Einschlafen der Atemmotorik verantwortlich ist. Habe mehrere Ärzte darauf angesprochen, aber da hörts mit der Weisheit bei denen auch auf.
Der Wirkstoff von Sifrol hat keinen wesentlichen Einfluss auf den Atemantrieb.
Hänschen hat geschrieben:Einen gewissen positiven Einfluß haben Tranquilizer wie Tavor und Busp, doch damit bin ich sehr zurückhaltend. Von daher vermute ich, daß weniger eine Obstruktion im Halse als eine Störung im ZNS für meine Beschwerden verantwortlich ist.
Worauf haben Tranquilizer bei Ihnen einen positiven Einfluss? Auf die unruhigen Beine? Das wäre möglich. Oder auf die Apnoen? Da ist genau das Gegenteil zu erwarten: Tranquilizer fördern zentrale Apnoen durch Dämpfung des Atemtriebs und vermehrte Erschlaffung der Atemmuskulatur, ausserdem obstruktive Apnoen durch vermehrte Erschlaffung der Schlundmuskulatur.
Hänschen hat geschrieben:Habe mir jetzt erst einmal eine gebrauchte Pumpe und eine neue Nasenmaske gekauft und will testen, ob ich mich nicht doch an die Dinge gewöhnen kann.
Das ist problematisch. Sie kennen nicht den Druck, der erforderlich ist die obstruktiven Apnoen zu verhindern. Oft treten bei höherem Druck vermehrt zentrale Apnoen auf. Durch Ausprobieren ohne Messung haben Sie keinerlei Kontrolle über die Effektivität und Schädlichkeit der Maskenatmung.
Hänschen hat geschrieben:Bei der ganzen Sache um Apnoe ist für mich enttäuschend, daß zur Zeit nur alles auf die Beatmung durch Maske gesetzt wird. Vielleicht könnte eine zielgerichtete alternative Forschung das Problem an der Wurzel angehen, nämlich medikamentös die Atemmotorik positiv beeinflussen.
Es wurden schon diverse Medikamente getestet. Keines davon konnte die Erwartungen erfüllen.
Hänschen hat geschrieben:Aber, ich möchte mal etwas ketzerisch werden: Im Augenblick ist die Sache mit SL, Pumpe und Maske ein tolles Geschäft. Immer mehr Kranskenhäuser richten SLe ein, und das Angebot an Pumpen ist enorm. Damit möchtr ich aber nichts gegen diese Hilfen gesagt haben, vielen Patienten hilft es ja. Die Entwicklung ist mir nur zu einseitig.
Schlaflabore bekommen für ihre Arbeit nicht mehr Geld, wenn sie ihre Patienten mit Masken behandeln, als wie wenn sie es mit Medikamenten tun würden.

Mit einem gut wirksamen Medikament gegen Schlafapnoe könnte eine Pharmafirma sehr viel Geld verdienen. Deswegen wurde auch schon einiges an Aufwand in die entsprechende Forschung gesteckt. Nur funktioniert leider kein Wirkstoff.

Beste Grüsse


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karotte
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Hallo Hänschen

Beitrag von karotte » vor 7 Jahren

habe gerade deinen Bericht gelesen. So wirklich weiterhelfen kann ich dir leider nicht.

Aber exact so wie du es beschreibst hat es sich bei mir abgespielt. In der Einschlafphase hat bei mir in ungregelmäßigen Abständen die Atmuing ausgesetzt. Ich habe dieses im "noch" Wachzustand bewußt erlebt. Ich hatte das Gefühl nicht mehr einatmen zu können, wurde richtig panisch, musste mich dann blitzschnell hinsetzen und dann reflaxartig etwas husten und dann ging es wieder....bis zum nächsten Mal.

Mit genau dieser Schilderung bin ich dann zum Arzt. Mir wurde zwar gesagt, dass man äusserst selten die Aussetzer in dieser Form selber wahrnnimmt, aber die Diagnose lautete dann obsrtruktive Schlafapnoe. Seit ich die Maske habe sind diese "gefühlten Erstickungsanfälle" in der Einschlafphase vorbei.

LG Tina
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Re: Hallo Hänschen

Beitrag von S9 » vor 7 Jahren

karotte hat geschrieben:Seit ich die Maske habe sind diese "gefühlten Erstickungsanfälle" in der Einschlafphase vorbei.

LG Tina
Holla - aber das klappt nur, wenn du die Maske auch trägst!!!
LG S9
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Beitrag von JensB2001 » vor 7 Jahren

Hey

Atemaussetzer in der Nacht hat ansich fast jeder, halt eben pro Nacht nur sehr wenige..u du ja offensichtlich auch nur sehr wenige..
Somit ist das eher normal, als das eine Schlafapnoe vorliegt.

Wie kann man dann anfangen sich auf etwas selbst zu therapieren, was man als Krankheitsbild gar nicht hat???

Du setzt dich damit ein gesundheitlichen Gefährdung aus, die nicht sein muß.
Da frag ich mich schon was sowas soll!

Du hast ja offensichtlich ein völlig anderes gesundheitliches Problem .. aber keine SAS.

Gruß
Jens
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"... die Macht möge mit euch sein ... !"


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Re: Ursache für Schlafapnoe?

Beitrag von Nehrhade » vor 7 Jahren

anscheinend ist Hänschen uninteressiert geworden oder wie soll man sein "Nichtantworten" deuten.
Schon sehr merkwürdig.
gruß
Hans- Jürgen
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Re: Ursache für Schlafapnoe?

Beitrag von Hänschen » vor 7 Jahren

Hallo,
hier meldet sich Hänschen noch einmal. Es ist also nicht so, daß ich nicht an Euren Beiträgen interessiert wäre, aber ich hatte in der Zwischenzeit ganz, ganz große private Probleme, die mich davon abgehalten haben, Euch zu antworten. Ich bitte deshalb um Euer Verständnis.
Es ist also nach wie vor so, daß mich ziemlich regelmäßig fast jede Nacht Atemschwierigkeiten plagen. Bereits beim Einschlafen, also dann, wenn man noch nicht "weg" ist, kriege ich ganz deutlich mit, wie der Antrieb zum Atmen so weit zurückgeht, daß ich kurz vorm Wegsein bereits so deutliche Atemnot habe, daß ich wieder ganz wach werde und die Atmung wieder einsetzt. Und das Ganze auch, wenn die Atemwege völlig frei sind, also kein Schnarchen oder eine Verlagerung durch die Zunge vorliegt. Zu anderen Zeiten sagt mir meine Frau, daß ich wiederum ganz ruhig und gleichmäßig atme und schlafe. Ich denke, damit bin ich wahrscheinlich kein typischer Apnoiker. Ähnliches hat man mir ja auch im SL signalisiert mit der Bemerkung, das sein noch nicht behandlungsbedürftig. Nun bin ich ja leider auch noch ausgeprägter Restless-Legs-Patient und nehme abends vor dem Schlafengehen das Parkinsonmittel Sifrol leider in steigender Dosierung (notwendig). Ich vermute, daß von daher ein Einfluß auf die Atmung entsteht, weil Sifrol ja auf das ZNS wirkt, von dem aus auch die Atmung im wesentlichen beeinflußt wird.
Übrigens versuche ich es auch immer noch mit Atemmaske und SomnoSmart-Pumpe, die auf 5mbar eingestellt ist. Da kann ich beobachten, daß ich damit zu einem gleichmäßig tiefen Atmen quasi "gezwungen" werde, aber das Ding macht mich derart wach, daß ich gar nicht wieder einschlafen kann. Öfters bleibt der eigene Antrieb zur Atmung auch damit weg. Dann hilft nur noch Aufstehen, Kaffee trinken, richtig wach machen, Fernseh gucken für eine halbe Stunde, und dann geht's manchmal den Rest der Nacht mit Schlafen, manchmal nur für eine Stunde, dann geht der Zirkus wieder los.
So, nun habe ich Euch genug vorgejammert. Versteht bitte meinen Beitrag so, daß ich mir als medizinisch Interessierter natürlich Gedanken darüber mache, wo kommen Schlafapnoe durch Obstruktion und besonders Zentrale S. eigentlich her, wodurch wird letztere beeinflußt?
Beste Grüße Hänschen

P.S. Noch etwas ganz Anders: Seit ich mich vorhin eingeloggt habe, sind alle Erläuterungen zum Forum in englischer Sprache. Habe ich da ggf. etwas verstellt oder falsch gemacht?

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Dr. Randelshofer
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Re: Ursache für Schlafapnoe?

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hänschen hat geschrieben:P.S. Noch etwas ganz Anders: Seit ich mich vorhin eingeloggt habe, sind alle Erläuterungen zum Forum in englischer Sprache. Habe ich da ggf. etwas verstellt oder falsch gemacht?
Siehe unter viewtopic.php?f=50&t=3871

Grüsse

Profil von Hänschen
Hänschen
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Re: Ursache für Schlafapnoe?

Beitrag von Hänschen » vor 7 Jahren

Hallo Dr. Randelshofer,
vielen Dank für die kleine Unterstutzung wegen der Anzeige in engl. Sprache. Konnte mit Ihrer Hilfe nach kurzem Suchen die Umstellung vornehmen.
Gruß Hänschen

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Dr. Randelshofer
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Re: Re:

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo Makot,
Makot hat geschrieben:Einerist sicher bei beiden Krankheiten der: Vererbung.
Da haben Sie recht. Sie haben von Ihren Eltern Ihren Körperbau geerbt: Abstehende oder anliegende Ohren, braune oder blaue Augen, weiter oder enger Rachen. Letzterer ist schuld an der obstruktiven Schlafapnoe. Den Mechanismus sehen Sie hier:
http://www.schlaf-test.de/index.php?opt ... 73&lang=de

Dazu kommt, ob Sie straffes oder eher nachgiebigeres Bindegewebe haben, Gewicht, muskelentspannende Medikamente usw. In der Summe kann das dann darüber entscheiden, ob Ihr Rachen im Schlaf weit genug offen ist oder eben zufällt.

Beste Grüsse

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Dr. Randelshofer
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Re: Ursache für Schlafapnoe?

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 7 Jahren

Hallo Makot,
Makot hat geschrieben:Wenn das alles die Ursachen sind warum hatte ich in früheren Jahren keine Schlafabnoe.
Das hat sich alles erst im laufe der letzten 20-25 Jahre langsam entwickelt.
Eben, man kommt im Normalfall nicht mit Schlafapnoe zur Welt, sondern die Problematik entwickelt sich über Jahre allmählich. Viele andere Krankheiten entstehen ja auch erst im Erwachsenenalter. Wenn man alle Erkrankungen immer seit der Kindheit hätte, dann gäbe es ja nur Kinderärzte :wink:

Das Bindegewebe lässt im Lauf der Jahre nach. Die Damen jammern dann über Falten, aber man kann sozusagen auch innen im Rachen faltig werden, was zur allmählichen Einengung des Rachenbereiches führt. Ausserdem verteilt sich durch die Hormonumstellung etwa im 6. Lebensjahrzeehnt das Fettgewebe anders, also im Halsbereich lagert sich mehr Fett ab mit dem gleichen Effekt. Bei Frauen ist das besonders deutlich, die bekommen ihre Schlafapnoe aus diesem Grund oft erst nach den Wechseljahren. Ihrer Signatur kann ich nicht entnehmen, ob Sie dem weiblichen oder männlichen Geschlecht angehören.
Makot hat geschrieben:Eine Weiterentwicklung wird hoffendlich durch die Therapie aufgehalten.
Jein. Die beschriebenen Vorgänge, die zur Einengung des Rachens führen, werden durch die Maskentherapie nicht gestoppt. Deswegen muss der Druck ja im Lauf der Jahre meist etwas korrigiert werden. Die Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall usw. werden aber auf jeden Fall wieder annähernd auf Normalniveau gesenkt.

Beste Grüsse

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