Notfallausweis-Schlafapnoe

Bereits geschlossene Beiträge werden hier aufbewahrt. Sie können die Beiträge nur noch lesen!
Gesperrt
Benutzeravatar
Hannah07
Schreibt gern und viel hier
Beiträge: 143
Registriert: vor 8 Jahren
Wohnort: Nordbayern/Franken

Notfallausweis-Schlafapnoe

Beitrag von Hannah07 » vor 7 Jahren

Hallo liebe Foris,
Ich hab in einem Beitrag einer Schweizer Selbsthilfegruppe gelesen dass ein Notfallausweis empfohlen wird ,der darauf hinweist dass man Apnoeiker ist.
Es erscheint mir auch sehr sinnvoll, es kann ja immer mal passieren dass man durch Unfall o.ä. bewusstlos in ein Krankenhaus eingeliefert wird. Bis Angehörige verständigt werden vergeht auch oft eine gewisse Zeit ,und ob diese dann bei der ganzen Aufregung an unser OSAS denken, ist auch fraglich.
Hat einer von Euch einen solchen Ausweis?
Gibt es vielleicht sogar Vordrucke?
Freu mich auf Antworten,
Hannah
Respironics REMstar CPAP/Nova
LB,
6,6 mbar
Swift FX und
Sleepweaver Stoffmaske


Benutzeravatar
sleepwell
Foren-Urgestein
Beiträge: 384
Registriert: vor 9 Jahren
Wohnort: Stuttgart

Beitrag von sleepwell » vor 7 Jahren

Also ich fände das etwas übertrieben. Es ist ja nicht so dass SAS eine akute Lebensgefahr bringt.

Grüße

Fabian
Zuhause: ResMed S9 AutoSet mit LB
Unterwegs: DeVilbiss IntelliPAP (SleepCube) AutoAdjust mit LB
jeweils mit ResMed Swift LT und Ruby-Kinnband

Benutzeravatar
Hannah07
Schreibt gern und viel hier
Beiträge: 143
Registriert: vor 8 Jahren
Wohnort: Nordbayern/Franken

Beitrag von Hannah07 » vor 7 Jahren

Hi Fabian,
in diesem Beitrag wird die Notwendigkeit damit begründet, dass bei Bewusstlosigkeit die Weckreaktion des Gehirns beeinträchtigt sein könnte!
Liebe Grüße, Hannah
Respironics REMstar CPAP/Nova
LB,
6,6 mbar
Swift FX und
Sleepweaver Stoffmaske

Benutzeravatar
schnorchelinchen
eifriger Forennutzer
Beiträge: 56
Registriert: vor 8 Jahren
Wohnort: Gelsenkirchen
Gerät: Somnia 2 C-Flex CPAP
Druck: 9 mBar
Befeuchter: Warmluftbefeuchter
Maske: Joyce Plus Fullface

Beitrag von schnorchelinchen » vor 7 Jahren

Hallo Hannah

Also ich habe seinerzeit einen Notfallausweis von H+L erhalten. Er lag dem Gerät bei und wurde im Schlaflabor ausgefüllt. Hinten auf dem Ausweis steht :

Wichtiger Hinweis :

Es liegt eine behandlungsbedürftige schlafbezogene Atmungsstörung vor , die eine nächtliche Ventilationstherapie während der gesamten Schlafzeit erfordert.
Im Fall einer Operation , eines Unfalles oder bei Verabreichung von potentiell atemsuppressiv wirkenden Medikamenten muß meine Atmung überwacht werden. Die nächtliche Ventilationstherapie sollte so bald als möglich fortgesetzt werden.

Auf der Vorderseite steht dann halt mein Name mit Adresse und Geburtsdatum , Telefonnummer und welches Gerät ich benutze.
Im Innenteil dann halt die medizinischen Daten wie welcher Druck , welche Maske und ähnliches.
Ich bin wie Du der Meinung das so ein Ausweis recht sinnvoll ist falls mal was passiert. So wissen die Leute im Krankenhaus direkt was los ist und das man das Gerät braucht und können direkt reagieren.

Einen schönen Tag noch

Liebe Grüße Gaby
Ich bin kein Engel, bin nichts Besonderes…ich mache Fehler, bin nicht perfekt…bin nicht normal.... manchmal absolut verrückt...

aber wenigstens bin ich…….ICH SELBST


Zu viel Werbung? Hier kostenlos beim SCHLAFAPNOE Forum registrieren!
Profil von simsa71
simsa71
Foren-Urgestein
Beiträge: 252
Registriert: vor 9 Jahren
Wohnort: Uthlede
Kontaktdaten:

Beitrag von simsa71 » vor 7 Jahren

Hallo,

habe damals auch von H+L einen Notfallausweis erhalten, den habe ich immer bei meinen sonstigen Papieren bei mir. Ich lies ihn bei meiner Kontrollnacht im Schlaflabor ausfüllen und ein Jahr später bei meinem Lungenfacharzt aktualisieren.

Das hat auch den Vorteil, das von beiden Orten ein Stempel darauf ist, wo man bei bedarf dann auch mal nachfragen kann.

lg Astrid

Profil von Zischer
Zischer
Schreibt gern und viel hier
Beiträge: 85
Registriert: vor 8 Jahren
Wohnort: Essen, Kulturhauptstadt Europas

Beitrag von Zischer » vor 7 Jahren

Also ich schließe mich da der Antwort von Fabian an.

Wenngleich ich sowieso nicht zu der Gattung Patient gehört, die glaubt dem Tode geweiht zu sein, wenn das Ding mal außer Betrieb ist.

Wenn aber jemand dadurch besser schlafen kann, dass er einen solchen Ausweis in der Tasche hat, warum nicht. Es frißt ja kein Brot...

Gruß
Zischer
Gruß Zischer

Maschine: REMstar Pro M Serie mit C-Flex (Phönix2)
Druck: 10-15 cm H2O
Maske: Resmed Mirage Swift FX mit Kinnband
Software: EncorePro 1.8.49; Kartenleser: Mako DT 3500

Benutzeravatar
schnorchelinchen
eifriger Forennutzer
Beiträge: 56
Registriert: vor 8 Jahren
Wohnort: Gelsenkirchen
Gerät: Somnia 2 C-Flex CPAP
Druck: 9 mBar
Befeuchter: Warmluftbefeuchter
Maske: Joyce Plus Fullface

Beitrag von schnorchelinchen » vor 7 Jahren

Hallo Zischer

Auch ich glaube nicht dem Tode geweiht zu sein ohne mein Gerät. Nur , die Dame von H+L gab mir den Ausweis, im Schlaflabor wurde ich danach gefragt und das Teil wurde dort ausgefüllt. Seitdem trage ich ihn bei mir wie meine Versichertenkarte auch. Besser schlafen kann ich deshalb auch nicht :) aber wie du schon sagtest es frißt ja kein Brot.....Und falls ich doch mal ins Krankenhaus muss hat es 2 Vorteile. Erstens kann ich dann dort mit dem Gerät gut schlafen und zweitens laufe ich nicht Gefahr , dass mich die Bettnachbarn nachts auf den Flur rollen weil ich ohne Maske schnarche wie ein röhrender Hirsch :lol:


Liebe Grüße

Gaby
Ich bin kein Engel, bin nichts Besonderes…ich mache Fehler, bin nicht perfekt…bin nicht normal.... manchmal absolut verrückt...

aber wenigstens bin ich…….ICH SELBST


Zu viel Werbung? Hier kostenlos beim SCHLAFAPNOE Forum registrieren!
Benutzeravatar
Maskenspezi
Foren-Urgestein
Beiträge: 461
Registriert: vor 11 Jahren

Beitrag von Maskenspezi » vor 7 Jahren

Der Notfallausweis hilft, bei Flugreisen das Gerät als Medizingerät zu identifizieren. Dann darf man es oft als zusätzliches Handgepäck mit an Bord nehmen.

Vor Narkosen kann man mit dem Ausweis die behandelnden Ärzte auf die Notwendigkeit des Anlegens der Maske, bereit im Aufwachraum, hinweisen.

Im Fall eines Geräte-Totalausfalls hat man alle Einstellwerte zur Hand, damit ein Ersatzgerät entsprechend programmiert werden kann. Nicht immer lässt sich ein defektes Gerät noch auslesen. Und man kennt die genaue Bezeichnung und Größe der Maske.

Daher sollte der Patient auch immer daran denken, bei Veränderungen (Druckänderung, Maskenwechsel) dies vom Schlaflabor im Ausweis eintragen zu lassen, damit dieser immer aktuell ist.
Alles Gute!
Der Maskenspezi

(Nicht selbst betroffen, aber doch ein bisschen Erfahrung)

Benutzeravatar
sleepwell
Foren-Urgestein
Beiträge: 384
Registriert: vor 9 Jahren
Wohnort: Stuttgart

Beitrag von sleepwell » vor 7 Jahren

Ach ihr meint den Patientenpass. Den hab ich nur bei Flugreisen dabei, wobei ich das Ding noch niemals hab zeigen müssen. Die meisten Kontrolleure kennen die Dinger, nur einer Fragte mal ob das Gerät eine externe Festplatte sei :D

Grüße

Fabian
Zuhause: ResMed S9 AutoSet mit LB
Unterwegs: DeVilbiss IntelliPAP (SleepCube) AutoAdjust mit LB
jeweils mit ResMed Swift LT und Ruby-Kinnband

Benutzeravatar
Nehrhade
Schreibt gern und viel hier
Beiträge: 191
Registriert: vor 14 Jahren
Wohnort: Söhrewald

Beitrag von Nehrhade » vor 7 Jahren

schnorchelinchen hat geschrieben:Hallo Zischer
Auch ich glaube nicht dem Tode geweiht zu sein ohne mein Gerät. Nur , die Dame von H+L gab mir den Ausweis, im Schlaflabor wurde ich danach gefragt und das Teil wurde dort ausgefüllt. Seitdem trage ich ihn bei mir wie meine Versichertenkarte auch. Besser schlafen kann ich deshalb auch nicht :) aber wie du schon sagtest es frißt ja kein Brot.....Und falls ich doch mal ins Krankenhaus muss hat es 2 Vorteile. Erstens kann ich dann dort mit dem Gerät gut schlafen und zweitens laufe ich nicht Gefahr , dass mich die Bettnachbarn nachts auf den Flur rollen weil ich ohne Maske schnarche wie ein röhrender Hirsch :lol:
Liebe Grüße Gaby
hallo Gaby,
ich hätte es nicht treffender ausdrücken können. Stimme dir voll zu. Information ist heute alles - und sei es nur durch einen solchen Ausweis.
Gruß
Hans- Jürgen
[color=green][b][size=84]Jahrgang 1952
Gerät: SOMNOcomfort 2
Modus: CPAP
Maske: Somnomask
Druck: 7mbar
OSAS festgestellt im Januar 2001

the more i know, less i understand
[/color][/b][/size]

Benutzeravatar
martinssohn
eifriger Forennutzer
Beiträge: 65
Registriert: vor 8 Jahren
Wohnort: Thüringer Wald

Das ist nicht so lächerlich wie es klingt

Beitrag von martinssohn » vor 7 Jahren

Dazu ein Erfahrungsbericht: Vor Diagnose meines (zentralen) SOS war ich zu einer Schultergelenk-OP. Eigentlich kein großes Ding, aber danach gab es "Probleme im Aufwachraum" wie man mir sagte. Auf Nachfrage: "Unklarer Atemstillstand, Sauerstoffuntersättigung, Panikreaktion". Nun ist mir das im Nachgang klar, was hier passiert ist! Also: Besser die Ärzte wissen, dass Du Atemaussetzer-Kandidat bist und Du wirst entsprechend überwacht! Dazu bedarf es keines Ausweises - Für den Notfall `nen selbst geschriebener Zettel im Unfall- bzw. Blutspendeausweis (den man ja wohl hoffentlich hat) und im Arztgespräch vor einer OP daran denken!
martinssohn
grüßt alle fori's
CPAP; fisher&paykel hc 602 mit beheizbarem Schlauch und Befeuchter; Maske Weinmann Joyce Gel u. altern. ResmedSwift LT (Oliven); 9,5 mbar

Profil von Lucccy
Lucccy
Foren-Urgestein
Beiträge: 628
Registriert: vor 14 Jahren
Wohnort: bei Kiel

Beitrag von Lucccy » vor 7 Jahren

Hallo,

ich glaube nicht mehr an die Sichtung bekannter medizinischer Daten im Falle eines Unfalls. Nach meinen Unfällen interessierten sich Rettungspersonal (bei bewusstloser Patientin) und auch angesprochene behandelne Ärzte (bei ansprechbarer Patientin) weder für die Unterlagen im Portemonai noch für die Zusatzinformationen, die man ihnen mündlich geben wollte.

Für OP-Vorbereitung, Flugreisen und die schnelle Einstellung eines Ersatzgerätes, wie vom Maskenspezie erwähnt, ist so ein Ausweis sicher sinnvoll.

Gruß Lucccy
Taz hat ein Hoffrichter Trend 210 CPAP 11mbar / Resmed Ultra Mirage II

CPAP und Liebe: https://forum-schlafapnoe.de/viewtopic.php?p=9712#9712

Benutzeravatar
RoadR
Schreibt gern und viel hier
Beiträge: 97
Registriert: vor 9 Jahren

Beitrag von RoadR » vor 7 Jahren

Hallo Zusammen,

nun möchte ich doch ein paar kleine Anmerkungen zum Thema Notfall und Bewusstlosigkeit schreiben.

Hat ein Mensch in De einen Unfall und wird dadurch Bewusstlos (oder ist "eingetrübt"), dann ist es die 1. Pflicht (solange kein Kreislaufstillstand vorliegt) des Notarztes oder des Rettungsassistenten (was ich bin) für eine Sicherung der Atmewege zu sorgen. Darunter ist zu verstehen, dass man durch einbringen eines Schlauches in die Luftröhre (endotrachealer Tubus), welcher diese auch nach oben hin abdichtet. Dies verhindert ein Eindringen von Flüssigkeiten oder Fremdkörper in die Atemwege sowie ein verlegen der Atemwege durch den Zungengrund und ermöglicht eine Maschinelle Beatmung.
Dazu wird, sofern ein Notarzt vor Ort ist, auch eine Narkose eingeleitet, wordurch der Patient ohnehin beatmungspflichtig wird.
In diesem Zustand spielt eine evtl. vorhande Schlafapnoe, egal ob obstruktiv oder zentral, keine Rolle, da ja entweder mit einem Beatmungsbeutel oder mit dem Notfallrespirator (einfaches Beatmungsgerät) die Atmung des Pat. übernommen wird.

In solchen Situationen hat man in der Tat, wie Luccy schon richtig geschrieben hat, keine Zeit, einen Geldbeutel oder die Taschen des Pat. zu durchsuchen. Man handelt symptomorientiert, d.h. das lebensbedrohlichste Symptom wird zuerst behandelt, dann das nächste usw.

Interessant wird es dann allerdings im Aufwachraum in der Klinik (oder Intensivstation). Der Anästhesist überprüft, bevor er den Schlauch wieder raus nimmt, ob der Pat. ausreichend selbstständig Atmet. Im dem Überprüfungszeitraum dürften die meisten Apnoepatienten ausreichend atmen. Zumal mit dem Tubus keine Obstruktionen möglich sind. Also wird der Tubus entfernt. Kommt es dann im Aufwachraum zu einem Nachlassen der Atmung und o2 Entsättigungen, dann kommt es auf die Kompetenz des Pflegepersonals an.
Ab hier, ist die Information über eine vorhandene Schlafapnoe sinnvoll, da man entsprechend schnell auf die richtige Weise reagieren kann.
Ansonsten wird nach einem Schema gehandelt, und es kann ein moment dauern bis eine Entscheidung zur Unterstützenden Beatmung getroffen wird.

Viele Grüße,

Alex
ResMed VPAP III + LB HumidAire 2i (Stufe 3)
BiPAP 7,0/14 mbar / Backup AF 10
ResMed Mirage Quattro FFM

Benutzeravatar
martinssohn
eifriger Forennutzer
Beiträge: 65
Registriert: vor 8 Jahren
Wohnort: Thüringer Wald

Beitrag von martinssohn » vor 7 Jahren

Hallo und Danke an RoadR,
dies erklärt die von mir beschriebene Aufwachraum - Situation und gibt den klaren Hintergrund ab für die Sinnhaftigkeit einer solchen Notfall-Info an das helfende/behandelnde Personal.
Nur ... warum ist das dann nicht zentral geregelt und über die Ärzte der SL veranlasst??
martinssohn
grüßt alle fori's
CPAP; fisher&paykel hc 602 mit beheizbarem Schlauch und Befeuchter; Maske Weinmann Joyce Gel u. altern. ResmedSwift LT (Oliven); 9,5 mbar

Benutzeravatar
RoadR
Schreibt gern und viel hier
Beiträge: 97
Registriert: vor 9 Jahren

Beitrag von RoadR » vor 7 Jahren

Hallo Martinssohn,

zuerst mal ein Entschuldigung für meinen vielleicht etwas schwer verständlichen Text mit vielen Fehlern. Ich habe diesen kurz vor Dienstbeginn noch getippert und keine Zeit mehr ihn ordentlich zu redigieren.

Zu Deiner Frage, warum so etwas nicht zentral geregelt ist, kann ich nur bedingt Auskunft geben. Zum einen wird es so sein, dass es einfach zu wenig Menschen (Patienten) betrifft um ein organisiertes System einzuführen. Zum anderen wird es in den meisten Fällen so sein, dass der Patient selbst Auskunft über seinen Gesundheitszustand geben kann. Nur in einem verschwindend kleinen Teil der Fälle in denen eine Narkose gemacht werden muss, ist der Patient zuvor schon nicht mehr ansprechbar.
Vor 99,x % Prozent der in Deutschland gemachten Narkosen findet ein Aufklärungsgerpäch mit dem Anästhesisten (Narkosearzt) statt. Und genau in diesem Gesrpäch sollte ein Schlafapnoepatient darauf hinweisen, dass es in der Aufwachphase zu Atemstillständen kommen kann.
Je nach Klinik kann man auch sein eigenes Gerät mitbringen und, sofern notwendig, vorher dem Personal zeigen, wie man die Maske anlegt oder es wird ein Gerät vom Krankenhaus gestellt.
Die Schwestern oder Pfleger im Aufwachraum legen dann die Maske an und nehmen das Gerät in Betrieb. So sieht zumindest die Idealvorstellung im Moment aus.

Alternativ dazu gibt von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. einen standartisierten Ausweis für Problemfälle was Narkosen angeht. Dort wird vermerkt ob es z.B. bei der Intubation, Beatmung oder in Verbindung mit üblichen Medikamenten Probleme bei dem Patienten gegeben hat. Ganz am Ende gibt es Raum für "sonstige" Narkose relevante Eintragungen. Dieser Ausweis ist auch international anerkannt. Vielleicht sollte sich jeder Schlafapnoe Patient einen solchen vom Anästhesisten seines Vertrauens ausstellen lassen.

Eine Garantie, dass im Notfall auch jemand nach einem solchen Dokument sucht gibt es allerdings nicht... Dazu müsste man sich das Dingens um den Hals hängen ;)

Eine kleine Anekdote meinerseits: Vor 3 Jahren hatte ich eine kleine ambulante Kiefer OP unter Vollnarkose. Damals war meine Apnoe noch nicht bekannt.
Als ich in den Aufwachraum kam, konnte ich wohl schon etwas hören, aber nicht die Augen aufmachen, soweit ich mich erinnere. Da wurde ich immer wieder von der Schwester drauf aufmerksam gemacht ich solle doch mal tief Luft holen. Dies hat scheinbar nichts gebracht denn die Schwester hat mit jemandem anderem bei meinem Bett darüber diskutiert, ob ich nun Sauerstoff bräuchte oder nicht. Das habe ich wiegesagt gehört. Reden, oder so ging da noch nicht bei mir.
Heut weiß ich warum es wahrscheinlich so stattgefunden hat. Allerdings muss ich anmerken, dass bei Patienten, bei welchen noch das Schmerzmittel der Narkose nachwirkt (überhang nennt man dies) oftmals eine Erinnerung an das Atmen notwendig ist. Die eingesetzten Schmerzmittel machen eben Atemdepressiv und die Patienten vergessen dann oft das "schnaufen". Eine verbale Erinnerung an diese Patienten gerichtet hilft oft schon und sie fangen wieder an richtig zu atmen...

Viele Grüße,

Alex
ResMed VPAP III + LB HumidAire 2i (Stufe 3)
BiPAP 7,0/14 mbar / Backup AF 10
ResMed Mirage Quattro FFM

Gesperrt
  • Das könnte Sie auch interessieren
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Kostenlos registrieren!

Wenn dir die Beiträge zum Thema "Notfallausweis-Schlafapnoe" gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an:

Jetzt registrieren!

Registrierte Mitglieder genießen u.a. die folgenden Vorteile:
  • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 2003 bestehenden Community
  • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
  • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
  • komplett werbefrei im Forum surfen
  • und vieles mehr ...

Auf sozialen Netzwerken teilen

Zurück zu „Archiv“