Schlafapnoe/Diabetes

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Fette Ratte
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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Fette Ratte » vor 2 Jahren

Hallo Wunderwanst ... schicker Nick! :razz:

Willkommen hier im Forum der Schnarcher, Schnorcheler und wohlgenährten Haustieren ...

:laola:

Du mußt schon eine Entscheidung treffen! Informationen zu unbehandelter Schlafapnoe sollten sich im Internet finden lassen, sowie hier im Forum. Weitere Empfehlung: Besorge Dir so ein Armband-Pulsoximeter und miß selbst, ob es Sauerstoff-Entsättigungen gibt über Nacht.

Bei den wenigsten hier läuft es von Anfang an rund. Viele benötigten eine andere Maske als die ursprüngliche. Manche müssen erst viele probieren (nicht so einfach die zur Probe zu bekommen!), bis es richtig funktioniert. Ein vernünftiges Gerät ist fast genauso wichtig. Darüber gibt's hier viele Threads ... und dieser hier hat ja auch erst begonnen.

Wenn Du nur 10 Minuten geschlafen haben solltest und man in dieser kurzen Zeit eine oder mehr obstruktive Apnoen mit dem dafür üblichen Kurvenverlauf festgestellt hat, kann man mit Recht sagen, daß Deine anatomischen Verhältnisse eine Schlafapnoe hervorrufen. Schwere und oder viele Apnoen führen zu Sauerstoff-Mangel, deswegen oben der empfohlene Gegencheck. Die Lageabhängigkeit kann man in so kurzer Zeit wahrscheinlich nicht feststellen, es sei denn, Du hättest auf einem Grillspieß geschlafen ... :razz:

Triff Deine Entscheidung! Und falls Du Dich für die Therapie entscheidest, gibt's hier viele Hilfen diese so wenig aufwendig wie möglich zu gestalten. 'Ne Maske, die in die Augen bläst, geht ja mal garnicht. Vermutlich würde das die meisten Anstrengungen erfordern, für Dich die bestmögliche zu finden und geliefert zu bekommen.

Übrigens, wenn Du die Therapie beginnst und nach und nach die Ausrüstung akzeptabel gestaltest ... Du könntest ja jederzeit wieder aufhören ... sofern auf Krankenkassen-Kosten könntest Du in diesem Fall den Kram einfach wieder zurückgeben - ist nicht wie bei einer Operation, dh. kein Risiko ... nach kurzer Zeit meist nebenwirkungsfrei!

Und treffe Deine Entscheidung unabhängig von Deinem Ärger über das Schlaflabor, treffe sie in Hinsicht auf Deine gesundheitlichen Interessen.

Gruß
Fette Ratte
Zuletzt geändert von Fette Ratte am 11.12.2015, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Mesirg » vor 2 Jahren

Vielleicht hat es sich auch nur nach zehn Minuten angefühlt. Ich war nach der einen Nacht im Schlaflabor auch der Meinung fast nicht geschlafen zu haben. Der Student der die Nachtwache übernommen hatte meinte aber ich hätte doch ziemlich viel geschlafen ;)

Und wie unser liebes Nagetier schon sagte. Lies dir einfach mal durch was Schlafapnoe so über die Zeit für Langzeitfolgen hat.

Die meisten von uns hatten mit der ersten Maske Probleme. Diese Probleme können völlig verschieden sein, ich hatte zum Beispiel nach der dritten Nacht einen offenen Nasenrücken. Und wir sind ja auch alle verschieden. Die Versorger sind es auch gewohnt dass nicht die erste Maske passt und zumindest ich hatte überhaupt keine Probleme verschiedene Masken zu bekommen.

Also versuch die Therapie zu akzeptieren und anzunehmen denn es wird dadurch sicherlich besser werden.

Es gibt Masken die haben kleine Nasenpolster die direkt in die Nase kommen, damit ist es fast unmöglich dass du Luft in die Augen bekommst. Die gibt es sowohl in der Fullface Variante mit Abdeckung überm Mund als auch nur für die Nase. Sprich dann deinen Versorger einfach darauf an. Die werden dir da sicherlich was zeigen können und du kannst es ausprobieren.

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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Schwarzburger » vor 2 Jahren

Am besten ist wohl sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen,die kennen die Situation vor Ort (Schlaflabore,Ärzte usw.-von 5 Schlaflaboren in meiner Gegend, würde ich nur in 4 gehen).Auch wichtig die Maskengröße zu messen (ist eine einfache Lehre,dauert nur Sekunden) bei mir waren die Masken erst mal zu groß,erst nach dem Messen habe ich das kleinste Maskenkissen erhalten,welches paßt.Vorher hatte ich auch Probleme mit der Maske und dem in die Augen blasen.

Mit unbehandelter Schlafapnoe bist Du nicht geeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges,du weißt das jetzt,daß du das hast, somit ist es wie bei anderen Mitteln, die die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen, strafbar.

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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von linke Socke » vor 2 Jahren

Falls Du bloß alle 10 Minuten wütend aufwachst, dann entspricht das einem AHI von 6. Das ist nicht gut, gilt aber nicht mal als therapiebedürftig ... Versuch mal Deinen aktuellen AHI in Erfahrung zu bringen (ganz grob reicht schon), z.B. aus dem Arztbericht des Schlaflabors oder aus deinem Therapiegerät. AHI 60 wäre nicht mal besonders hoch, bedeutet aber, daß nachts Dir jemand alle Minute die Gurgel zudrückt - das zum Thema Streß ............. << Ich hatte vor Beginn meiner CPAP-Therapie einen AHI von deutlich über 60. Nach Jahren der Optimierung ist das Schlauchunwesen unter Kontrolle, heute nacht z.B. Leckage 0,0 Zentral 0,3 Obstruktiv 0,1 HypoRealEstate 0,4 >> "Es ist Deine Gesundheit und Deine Entscheidung"
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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Wunderwanst » vor 2 Jahren

@ all: erstmal vielen Dank, für das nette Willkommen und die Vorschläge und Anregungen.

Ich habe mich schon im Vorfeld darüber informiert, was Schlafapnoe ist (hatte ja einige Monate Zeit, von der Überweisung meines Lungenarztes, bis zur "Untersuchung" in dem SL).
Die Folgen und Zusammenhänge kenne ich also schon etwas.
Einige davon könnten allerdings genausogut von meinen anderen Krankheiten (Diabetes Typ 1, Hämachromatose) herrühren.

Vielleicht tue ich mich auch deswegen so schwer, mich jetzt auch noch auf die Schnorchel-Therapie einzulassen, weil ich mit der Insulin-Therapie und häufigen Aderlässen schon genug anderen Mist am Hacken habe, den ich konstant passen und über mich ergehen lassen muss.

Die Pflege und Instandhaltung meines Schrott-Körpers, raubt mir jetzt schon viel Lebenszeit und schränkt selbstverständlich die Lebensqualität ein.
Da habe ich natürlich Hemmungen, jetzt noch mehr Mist zu akzeptieren.

Fahruntauglich bin ich übrigens sowieso. Ich habe nämlich noch nie einen Führerschein besessen. :razz:

Die Maske, die ich im SL verpasst bekam, ist eine Phillips Amara view in Größe M.

Ich muss hierzu auch noch sagen, dass ich eine reine Nasenmaske angeboten bekam, ich diese aber nicht tragen konnte, da ich, bedingt durch einen alten Nasenbruch, eine besondere Empfindlichkeit am Nasenrücken entwickelt habe.
Eine Nasenspitzenmaske hatte ich auch versucht, diese drückte mir die "Nüstern" aber derart auseinander, dass ich sie schon nach 20 Minuten nicht mehr tragen konnte.
Die Amara war also, von der Form her, sicher nicht die schlechteste Idee, weil sie eben nicht auf dem Nasenrücken sitzt.

Allerdings kann es ja nicht richtig sein, wenn einem die Nacht über dauernd Luft in die Augen gepustet wird und man dann nur mit derart doofen Antworten der Nachtschwester abgespeist und allein gelassen wird.

Gerade in einer solchen "Kennenlern"Phase ist es doch logisch, dass Fragen auftauchen udn wenn man dann derart blöd da liegen gelassen wird, baut man nicht gerade Vertrauen in das Tun des Gegenübers auf.
So etwas macht auch selbstverständlich keine Lust auf mehr.

Ich denke muss mich jetzt einfach mit meinen anderen Ärzten besprechen.
Vor allem auf den Rat von meinem langjährigen Hausarzt, der mich und meine gesammelten Werke ganz genau kennt und dem ich blind vertraue, habe ich immer gehört.

Das eine Argument von fette Ratte zieht bei mir allerdings jetzt schon.
Ich bin dadurch jetzt schon einen Schritt weiter als heute Morgen(das ging überraschend schnell).

Und zwar habe ich nun kurzerhand beschlossen, mich wenigstens Mal mit den Geräten beliefern zu lassen.
Auch wenn ich die verordnete Maske im Vorfeld schon verfluche, weil sie mir die erste Schnorchel-Nacht so schwer gemacht hat.
Ich kann den ganzen Kram ja aber tatsächlich wieder abholen lassen, wenn ich darauf gar nicht klar komme.

Bin gespannt, ob ich mit meiner Krankenkasse (TK) und Heinen und Löwenstein als Lieferanten eine Kombi habe, wo ich überhaupt Gelegenheit zum Masken-testen bekomme.
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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Lafdon » vor 2 Jahren

Wunderwanst hat geschrieben:Jetzt bin ich hin- und hergerissen, ob ich mir die Maskenbehandlung überhaupt antun werde, denn die Maske pfiff mir dauernd Luft in die Augen
Wenn die Maske Luft in die Augen pustet, versuche doch mal, sie auf deinem Gesicht weiter nach unten zu setzen. Bei mir hilft das. Wenn das nichts bringt, hat evtl. Schwarzburger Recht und die Größe ist falsch. In meinem Schlaflabor hat man nach Augenmaß eine Größe gewählt, obwohl es vom Hersteller Größenschablonen zum Messen gibt.

Außer Lecks an den Augen habe ich mit meiner Maske nur Lecks an den Mundwinkeln. Da hilft dann versetzen nach links/rechts bzw. diagonal nach links/rechts unten. Dazu schalte ich immer das Gerät aus, versetze die Maske und schalte es wieder an.

Grundsätzlich hilft bei den Masken aber nur eigenes Ausprobieren, da jedes Gesicht anders ist.

Für die Therapie selbst ist ichtig, dass die Lecks unter dem Limit bleiben, ab dem die Therapie beeinträchtigt wird. Lecks unter dem Limit sind nicht schön (mich haben sie auch immer beim Einschlafen gestört), aber normalerweise kriegt man die mit Übung in den Griff. Es kann auch helfen, sich tagsüber etwas Zeit zu nehmen und die Maskeneinstellung auszuprobieren. Meiner Erfahrung nach kann man im Stehen / Sitzen zumindest eine grob passende Anpassung hinbekommen und dann im Liege die Feineinstellung machen.

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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Wunderwanst » vor 2 Jahren

Lafdon » 12. Dez 2015, 11:24 hat geschrieben: Wenn die Maske Luft in die Augen pustet, versuche doch mal, sie auf deinem Gesicht weiter nach unten zu setzen. Bei mir hilft das.
Hey Lafdon, vielen Dank für den Tip, das hatte ich in meiner Verzweiflung auch versucht.
Leider komplett ohne Erfolg.
Im Nachhinein auch irgendwie logisch, denn die Auflagefläche für meine Omme ist an der Maske ähnlich, wie bei einer Nasenpolster-/ spitzenmaske.
Wenn ich da die Maske runterziehe, ziehe ich sie nur noch weiter von der Kontaktfläche weg und es weicht noch mehr Luft an den Seiten vorbei ins Auge.
Wie ich sehe, nutzt Du eine Fullface Maske. Die ist im Nasenbereich komplett anders. Meine geht nicht über den Nasenrücken, sondern wird direkt an der Nasenspitze angesetzt.

Ich denke, dass Schwarzburger Recht hat und die Größe bei mir schlicht falsch war.

Ich gebe jedenfalls Montag die Verordnung ab und lasse das ganze Geraffel erstmal herbringen.
Wenn es mich zu lange nervt, weil ich keine passende Lösung finde, oder ich mich gar nicht erst überwinden kann noch lange rumzuprobieren, dann wandert der ganze Käse eben gleich wieder zurück. Ich bin leider lange nicht mehr so Kompromissbereit, wie drei Krankheiten zuvor.

Ich werde das Ergebnis jedenfalls posten und falls ich mich tatsächlich drauf einlasse, schreibe ich hier in die Ecke auch gerne noch meine Diabetes / Blutdruck Messwerte zu den anderen Werten dazu.
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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Schwarzburger » vor 2 Jahren

Maske runtersetzen bringt nur was in Notfall, wenn man eine defekte Maske überbrücken muß bis man eine neue hat.Hatte es längere Zeit versucht, dann Speichelprobleme bekommen,irgendwie abgedrückt.Seit passenden Maskenkissen ist alles wieder in Ordnung gekommen.

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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Haraldi » vor 1 Jahr

Was meinst du mit "Speichelproblemen"?

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Re: Schlafapnoe/Diabetes

Beitrag von Gerrymaus » vor 1 Jahr

Moin Moin. Ich selbst habe Diabetes Typ 2 und im Zusammenhang mit dem CPAP muß ich sagen, daß seit dem ich Nachts eine Verantwortungsvolle Aufgabe als Jetpilot übernommen habe, der Diabetes ein wenig empfindlicher reagiert. Da ich ein neues Langzeitinsulin bekommen habe, kann ich nicht genau sagen oder schreiben, wer am absinken des Langzeitzuckers mehr beteiligt ist. Ich habe nämlich das Toujeo von Advantis und das geht recht gut zu Sache, wenn es in Richtung Unterzuckerung geht. Auf alle Fälle beeinflußt aber auch das CPAP den Zucker. Er macht ihn empfindlicher, so meiner Erfahrung.

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