ausgeprägtes SChlafapnoesyndrom

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ausgeprägtes SChlafapnoesyndrom

Beitragvon kerstin » vor 14 Jahren

so das hab ich gestern vom arzt mirgeteilt bekommen,

apnoeindex 24/h entsättigungsindex 53/h
Ich habe mir gleich einen termin im schlaflabor gemacht und jetzt lese ich schon den ganzen tag im internet und fange immer mehr an zu grübeln
also ich schlafe immer super gut meine ich nur ich schnarche furchtbar stark deshalb hat mein mann darauf gedrängt das ich zum arzt gehe, wenn ich das mit den geräten alles liest da bekommt man richti angst,
sind das denn hohe werte die ich ahbe kann mir da jemand weiterhelfen?


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Gast XS

Beitragvon Gast XS » vor 14 Jahren

Hallo kerstin,

eine Sauerstoffentsättigung von bis auf 53% ist allerdings sehr bedenklich! (Wobei "nur" 24 Atempausen eher gering klingen, sehen Sie also noch mal nach, ob die Werte tatsächlich so stimmen - wenn's stimmt, müssten Ihre Pausen sehr lang sein, fragen Sie mal Ihren Mann.)

Auf jeden Fall gehört das in Behandlung.

Vor dem cPAP/ vPAP- Gerät brauchen Sie keine Angst zu haben, nach einigen Eingewöhnungsschwierigkeit (das ist es, was Sie hier immer lesen), werden Sie das Gerät nicht mehr missen wollen.

Achten Sie gleich von vornherein darauf, daß die Maske gut sitzt (keine Leckagen, keine umschriebenen Druckstellen - das die Maske anfangs insgesamt etwas drückt, ist "normal", das verliert sich aber schnell). Weiter ist wichtig, daß die Nasenschleimhaut nicht austrocknet; wenn Sie "brennen" oder "jucken" spüren, sollten Sie gleich um einen Luftbefeuchter bitten.

In den ersten Tagen gewöhnen Sie sich am besten und schnellsten an das Gerät, wenn Sie es tagsüber wach immer mal für eine Weile anlegen (dann werden Sie es Nachts im Schlaf nicht als "fremd" empfinden und so weniger dazu neigen es Nachts zu entfernen).

Alles Gute und immer guten Schalf: Gast XS

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Beitragvon kerstin » vor 14 Jahren

schönen dank für die antwort, ich habe sehr viel in dem forum gelesen und mir schon im vorab die sachen die stören können angesehen, ich werde erst im februar in das schlaflabor eingewiesen aber ich denke das mich das auf jeden fall betreffen wird, es ist nur komisch wenn man erfährt das man ein leben lang mit einem gerät schlafen muß aber ich denke auch ich ewrd mich daran gewöhnen

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Ihr Befund

Beitragvon Dr. Knaack » vor 14 Jahren

Ihrer schlafmedizinischen Daten können schon stimmen.
Sie haben 24 Apnoen pro Stunde. Das bedeutet, daß Sie bei einer anzunehmenden Schlafzeit von 6 Stunden 144 Apnoen haben. Der Entsättigungsindex von 50 bedeutet, daß es auch sogenannte Hypopnoen zusätzlich haben, die in den Atmungsbefund mit einebzogen werden. Dabei handelt es sich um Luftflußbehinderungen und Sauertsoffabfällen verbunden sind, die meist mit einer deutlichen Schlafstrukturstörung einhergehen. Es handelt sich hier um ein behandlungsbedürftiges Schlafapnoesyndrom, welches mit einer deutlich erhöhten Herz-Kreislaufgefährdung verbunden ist (Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarktrisiko). Eine Diagnostik im Schlaflabor ist unumgänglich. Es gibt tatsächlich Patienten, die keine Müdigkeitssymptome angeben. Sie sollten nach Abschluß der Diagnostik sicherlich eine Maskenbehandlung einleiten lassen. Ich kann Ihnen aber nur Mut machen. Das fachgeschulte Personal wird Ihnen bei dieser neuen Behandlungsform sicherlich sachkundig und psychologisch geschult zur Seite stehen. Ich würde mir noch keine Gedanken über einen Zeitraum machen, den die Behandlung angewendet werden kann. Zum einen können Patienten meist bald nicht mehr auf diese Behandlung verzichten. Zum anderen können Sie vielleicht über einer ärztlich unterstützte Gewichtsabnahme (kontrollierte Ernährungsberatung) ihre nächtliche Atmungssituation klinisch relevant verbessern, so daß Sie mit oder ohne andere Hilfsmittel eine Masenbehandlung nicht "lebenslang" einsetzen müssen. Denken Sie vielleicht auch an andere Menschen, die täglich andere Maßnahmen durchführen müssen, um medizinisch sicher behandelt werden zu können (Insulintherapie bei Diabetikern, Dialyse bei Nierenkranken etc.). Mit der CPAP-Behandlung steht einem Schlafapnoepatienten eine sichere und praktikable Behandlung zu Verfügung, welche mittlereweile weltweit millionenfach sicher eingesetzt wird. Sich sehen am Beispiel dieser vorbildlich organsierten Selbsthilfegruppe, daß Ihnen immer persönliche und auch medizinische Hilfe zur Verfügung steht.
Nur Mut!

Dr. L Knaack, ZSM Dortmund


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iss nicht so schlimm

Beitragvon Martin Scherdin » vor 14 Jahren

Hallo Kerstin,

ich verwende seit dem 12.09.2003 eine CPAP-Gerät und möchte es nie wieder hergeben.

ich...

1. schlafe besser und bin ausgeruhter den ganzen Tag

2. habe keine Kopfschmerzen mehr

3. schnarche nicht mehr (da freut sich besonders meine Frau)

4. schwitze Nachts nicht mehr

5. kann mich viel bessere konzentrieren

6. habe ein gutes Gefühl mit dem Gerät,

da es keine schädigenden Nebenwirkungen hat


...bestimmt wirst auch Du das Gerät als Freund sehen und nicht als Feind

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Dr Knaacks Antwort

Beitragvon Kerstin » vor 14 Jahren

Nochmal vielen dank an Dr. Knaack und Martin ich werde mich im Vorfeld noch weiter informieren und hoffe das ich auch gut mit dem gerät umgehen kann, was ich als erstes in angriff nehme ist das Gewicht zu reduzieren vielleicht kann ich mir da selbst schon etwas zur Besserung helfen, Dr Knaack hatte das empfohlen obwohl er gar nicht wußte das ich Übergewicht habe ich bin 1,76 groß und wiede 97 kg das ist ja auf alle Fälle zuviel. Da setze ich als erstes mal an und das Glas Weinchen am Wochenende lasse ich auch mal weg . bekommt man das Gerät von der Krankenkasse gestellt oder gibt es da auch bessere vielleicht leisere , wo man dazuzahlen muß?
gruß Kerstin

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Beitragvon Martin Scherdin » vor 14 Jahren

gern geschehen
...ich habe im Schlaflabor mein CPAP-Gerät bekommen - ich konnte es mir nicht aussuchen, kenne mich aber auch nicht aus - ich bin bei der BARMER versichert und muss keinen Cent dazuzahlen - was besser, leiser usw. ist, kann ich nicht sagen, da ich keine Vergleichswerte habe, bin mir aber sicher, hier im Forum sind Spezis, die darauf eine Antwort haben.

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Cpap-Gerät

Beitragvon Dorothee » vor 14 Jahren

Hallo Kerstin,
ich habe meinen Cpap seit Febr. 03 - Du brauchst auf keinen Fall etwas dazu zahlen, zumindest in der gesetzl. Krankenkasse nicht (ich bin bei der AOK). Bei privaten Krankenkassen gibt es manchmal Schwierigkeiten, daß habe ich hier im Forum mitbekommen.

Die neuen Geräte sind heute alle leise, es gibt da bestimmte Vorgaben an die Gerätehersteller. Ich habe Gerät und Maske auch im Schlaflabor bekommen, war sehr zufrieden, auch die Maske hat gepasst. Gleichzeitig hat man mir die Adresse einer Medizin. Firma mitgegeben, an die ich mich wenden sollte, wenn ich Probleme habe. Ich brauchte sehr bald einen neuen Schlauch und später auch eine andere Maske (habe abgenommen) und der Service dieser Firma war sehr gut. Ich konnte verschiedene Masken ausprobieren und bin wieder optimal versorgt.

Man bekommt hier ja mit, daß nicht immer alles so optimal läuft, aber im Zusammenhang mit diesem Forum oder auch evtl. einer Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe - wirst Du keine Probleme haben.

Viel Glück weiter - und aus meiner Erfahrung, wenn die Cpap-Therapie greift, geht das auch mit dem Gewicht. Ich hatte oder habe mit dem Abnehmen seit dem Cpap überhaupt keine Probleme mehr, abzunehmen. Ich habe allerdings - im nachherein gesehen - durch die Schlafapnoe, die ca. 10 Jahre nicht erkannt wurde, ca. 30 kg zugenommen. Inzwischen sind es 12 kg weniger und es geht weiter! Ich war zuvor nie sonderlich übergewichtig!

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Beitragvon kerstin » vor 14 Jahren

hallo dorothee,
ja ich bin mal gespannt ob man mit dem gerät gut schlafen kann hast du nur eine maske über die nase oder nase und mund, das ist bestimmt ein unterschied.Aus Deinem Beitrag lese ich das Du meinst Du hast durch die se SChlafapnoe zugenommen oder aber nicht abgenommen, ich war vor 10 Jahren noch sehr schlank versuche jetzt abzunehmen weil da die Aussetzer weniger werden sollen Du meinst aber mit Maske nimmt man richtig ab das versehe ich nicht ganz vielleicht kannst Du nochmal schreiben
Vielen Dank Gruß Kerstin

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Karin K.
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Beitragvon Karin K. » vor 14 Jahren

Hallo Kerstin,

was Dorothee meinte ist, wenn Du Deine Schlafapnoe behandlen tust,also mit Ncpap schläfst, das man dann fitter ist.Früher war man ja viel zumüde um etwas zumachen,bei mir war es jedenfallso.Abgenommen habe ich auch schon bloß ist der Druck nicht nach unten sondern einbißchen nach oben gegangen.Aber was solls hauptsache es hilft einen.

Gruß Karin
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Beitragvon Dorothee » vor 14 Jahren

Hallo Kerstin, Karin,
so ähnlich hab ich das gemeint, Persönlichkeitsveränderung nenne ich das heute, was ja ein Diagnosepunkt bei Schlafapnoe ist. Auf der anderen Seite kommt ja auch der gesamte Stoffwechsel durcheinander, weil er ja nachts nicht zur Ruhe kommt. So hats mir mein Arzt erklärt und man hat dadurch immer Hunger oder kein Sättigungsgefühl. Heute hat sich das irgendwie normalisiert, bei mir zumindest. Ich esse ohne Diät ganz normal, natürlich versuche ich aufzupassen, aber ich bin heute satt wo ich sonst weiter gegessen hätte. Medizinisch gesehen werde ich da sicher auf Gegenargumente stoßen, aber bei mir war oder ist das so und in diesem Fall ist mir andere ärztliche Meinung auch wurscht - im Laufe von 10 Jahren habe ich so viele schlimme Dinge mit Ärzten erlebt, daß ich in diesem Fall an mich glaube - so das mußte mal gesagt werden. :wink: Und wegen dieser Aussage braucht keiner der hier beteiligten Ärzte sauer zu sein, denn alle diese anderen Ärzte hätten sich an so einem "Schlafapnoe-Forum" nicht beteiligt, die hätten sowieso immer recht gehabt! Und ich wäre die doofe Dicke gewesen, die sich nicht im Griff hat. :evil:
Liebe Grüße
Dorothee


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