Maske und Druck auf die Zähne

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Maske und Druck auf die Zähne

Beitragvon trinity » vor 14 Jahren

Ich habe eine Frage an alle MaskenträgerInnen, die mir leider bis jetzt keine Fachkraft beantworten kann : Ich schlafe seit April mit einenm Cpap Gerät und habe 2 Masken zur Verfügung (Resmed). Ich habe mit beiden Probleme : Sobald sie so angelegt werden, dass keine Luft entweicht, drücken sie derartig auf die obere Zahngruppe, dass mir alle Zähne morgens wehtun, weil sie unter Spannung stehen. Ich möchte gerne etwas über Folgen wissen: fallen mir bald die Zähne aus, weil ich sie nachts so unter Druck setze, dass sie locker werden? Bildet sich das Zahnfleisch zurück? Oder besser noch, gibt es eine Alternative? Ich habe keine Druckstellen im Gesicht, scheine aber vielleicht irgendwie reflexhaft den Unterkiefer gegen den Oberkiefer zu drücken, sobald ich die Maske trage. Ich schlafe jetzt nur noch halbe Nächte oder jede 2. Nacht mit der Maske, was natürlich keine Lösung ist, aber der Zahnarzt und auch meine Schlaflabor kapieren nicht, wovon ich spreche...
Würde mich wahnsinnig über einen helfenden Rat - oder nur Verständnis - freuen.
trinity


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till
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bekanntes problem

Beitragvon till » vor 14 Jahren

hallo trinity,

das ist ein durchaus bekanntes problem, es wundert mich -gelinde gesagt- daß deine fachleute das nicht kapieren (wollen ?).
ich hatte genau diese probelme am anfang der therapie weil ich eine unsinnig konstruierte maske hatte. bei meinem druck (15 mBar) mussten die halteriemen der maske so fest angezogen werden daß es ziemlich unerträglich war.
das wichtige bei der konstruktion der maske ist, daß zwischen dem (festen) rahmen der maske und dem gesicht genügend abdichtendes weiches material vorhanden ist, so wie es bei der sullivan universalmaske der fall ist (besser gesagt war: denn diese herborragende maske wird ja blödsinnigerweise nicht mehr gebaut !)

sieh dir dieses detail-bild der maske -das sog. "bubble cushion" -mal an, dann weisst du was ich meine:

[ externes Bild ]

bei dieser konstruktion befindet sich genügend weiches, abdichtendes material um zu verhindern, daß der harte rahmen auf den kiefer drückt.

mein rat:
sprich mit deinen fachleuten über diesen punkt und gehe ihnen notfalls so lange auf den wecker, bis du eine ähnlich gute kontruktion angeboten bekommst. je dicker die polsterung istm desto besser.
noch etwas:
falls dein derzeitiger liefernat nicht etwas ähnliches liefern kann oder will wechsele den lieferanten.

till
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Sinah60
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Beitragvon Sinah60 » vor 14 Jahren

Hallo trinity,
das kenne ich auch nur zu gut.
Ich habe die Maske "Somnomask" von Weimann, die eigentlich sehr gut sitzt bei mir, aber ich habe oben jetzt nach 3 Jahren die Schneidezähne und die Augenzähne locker.
Mein Zahnarzt weiß auch noch nicht,wie er das Problem lösen kann, denn er meint,wenn die Zähne raus sind verfprmt sie weiterhin der Kiefer und die Dritten werden dann laufend auch nicht mehr sitzen.
Ich habe schon sehr viele Masken probiert,aber keine passt richtig.
:roll:
Liebe Grüße
Sinah

festgestellt im Oktober 2000
Gerät: S8
Maske: Somnomask von Weimann
Druck: 8
Schlaframpe auf 15 Minuten eingestellt

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Druck auf Kiefer und Zähne

Beitragvon Dorothee » vor 14 Jahren

Hallo,

ich hatte das Problem bei der Map Papillon, weil das Nasenteil zwar sehr gut gepolstert mit diesem weichen Material (Silikon?) ist, aber eben nach unten zu lang war. Ich habe jetzt auch Weimann Somnomask, die genau sitzt. Ich weiß daher, daß es für die Nasenteile verschiedene Größen gibt (1-3), vieleicht wäre das eine Hilfe sinah60? Bei mir drückt die Maske seither nicht mehr auf die Zähne, vorher taten mir die Zähne auch weh und da ich Kronen habe, fand das der Zahnarzt auch bedenklich. Ich habe jetzt die ganz kleine - Größe 1 und seither keine Zahnschmerzen mehr! :roll:

Grüße
Dorothee


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Maskenprobleme

Beitragvon Dr. Knaack » vor 14 Jahren

Bei derartigen Problemen sollte zur Gewährleistung einer regelmäßigen CPAP-Behandlung auch an die Anfertigung einer individuell angepaßten Maske gedacht werden. Vorrausetzung ist natürlich eine ausreichende Testungkonventioneller Masken, da die Kosten derartiger Masken sehr hoch sind. Sie werden zumeist in einem Dentallabor nach Anfertigung eines Gesichtabdruckes angefertigt. Kassischerweise finden diese Masken Anwendung bei sehr auffälligen Gesichtsschädelkonturen (Z.b. bei entstellenden Gesichtsverletzungen, massiv verkleinerten Unterkiefer oder auch bei Schlaganfallpatienten mit halbseitiger Gesichtsnervenlähmung). In schwierigen Einzelfällen (wozu sicherlich auch ein versträkter Druck auf die Zahnreihen des Oberkiefers gehören), könnten auch bei der Anfertigung einer Maske zahnärztliche Aspekte berücksichtigt werden. Sollten Sie die hilfreichen Hinweise der Mitglieder dieses Forums berücksichtigen und dennoch nicht klar kommen (nach Ausprobieren unterschiedlicher Masken), ist das Anfertigen einer individuell anpaßbaren Maske möglicherweise eine Alternative. Ich kenne momentan nur die Firma Airtec, die in diesen seltenen Fällen von uns kontaktiert wird.

Dr. L. Knaack ZSM Dortmund

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Maskenproblem

Beitragvon Dr. Randelshofer » vor 14 Jahren

Hallo Trinity,

erfahrungsgemäss lässt sich so gut wie immer eine passende Maske finden. Falls wirklich eine individuell angefertigte erforderlich ist gibt es hierfür mehrere Möglichkeiten. Wir beziehen unsere Individualmasken - wenn es denn mal sein muss - meist von der Firma Radelmeyer in München.

Haben Sie schon eine Maske probiert, die nur aus Silikonkissen in den Nasenlöchern besteht (Adam-Maske, Breeze). Die haben leider auch ihre Nachteile, drücken aber nicht auf den Oberkiefer.

Wie alle anderen hier auch rate ich Ihnen nochmal bei Ihrem Schlaflabor nachzuhaken. Die müssen das auf die Reihe kriegen.

Viel Erfolg und beste Grüsse

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trinity

Maske und Druck auf die Zähne

Beitragvon trinity » vor 14 Jahren

Ich möchte mich herzlich für die informativen Antworten bedanken, sie machen Mut, bis auf die Tatsache der lockeren Vorderzähne *grhhhh* schreckliche Vorstellung und Beileid an Sinah! Ich teste bereits eine neue Maske von Resmed aus, die sich ansaugt und nicht so über die Bänder festgezurrt werden muss. Sie ist weitaus angenehmer. Ich werde jedenfalls solange suchen, bis nichts mehr drückt! Danke


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Profil von Manfred Keller
Manfred Keller

AW: Maske und Druck auf die Zähne

Beitragvon Manfred Keller » vor 14 Jahren

Hallo trinity,
noch ein Tipp: :roll:
Offensichtlich ziehen Sie Ihre Maske zu stramm an, damit keine Luft entweicht. Da kann man auch ein Stück Fensterleder unterlegen
Es gibt 2 Möglichkeiten: Vileda oder echtes Fensterleder (Vileda ist billiger, aber manche reagieren allergisch auf den Kunststoff). Schneiden Sie ein rechteckiges Stück aus, das in der Breite etwa von Pupillenmitte zu Pupillenmitte reicht. In dieses schneiden sie ein großes (auf dem Kopf stehendes) „T“ als Öffung für die Nase (kein Loch rausschneiden!). Dieses Leder legen Sie zwischen Gesicht und Maske. Das dichtet gut und Sie brauchen die Maske nicht so stark anziehen und vermeiden so Druckstellen. :wink:
Alles Gute

Profil von trinity
trinity

Druck auf die Zähne

Beitragvon trinity » vor 14 Jahren

Lieber Herr Keller, wenn es sich um das Problem des *zufesteAnziehens* handeln würde, wären die Dinge ja einfach, nein das ist es wirklich nicht, es ist einfach der Sitz und die Härte des Materials. Danke trotzdem für die Aufmerksamkeit.

Profil von cpap.devil
cpap.devil

Beitragvon cpap.devil » vor 14 Jahren

@ Trinity

hast Du das Problem mitlerweile im Griff? Hast Du schon mal mit dem Stirnpolster "gespielt"? Viele ResMed Masken können am Stirnpolster in der Neigung verstellt werden. Könnte vielleicht helfen, oft wird ein "Pin" eingedrückt und dann kann man das ganze Neigen....

@Dr. Knaack

haben Sie informationen hinsichtlich der Gewährleistung? In der Regel sind diese Individualmasken nicht mit den Geräten validiert. So dürfte gerade in Verbindung mit AutoCPAP Geräten Probleme zu erwarten sein. Ebenso wird z.B. nach meiner Vorstellung, der Hersteller bei einer solchen Konstellation sofort aus der Produkthaftung genommen. Die Masken der Firma AirTec haben kein nennenswertes Volumen, bei einigen AutoCPAP Geräten werden aber die Masken hinterlegt um denen genau dieses Volumen mitzuteilen. Standard entspricht in etwa der alten Respironics, oder ResMed Universal, Medium in etwa einer UltraMirage und dann halt die FFM. Das Volumen dämpft z.B. die Frequenzen die durchs Schnarchen entstehen und dämpft auch die Flowmessungen, fehlt dieses Volumen "knallt" das voll ins Gerät und das reagiert völlig anders. Der alte Befeuchtertopf von Fischer und Paikel hat übrigens mit der Prallkappe eine Turbulenz erzeugt die unterhalb von 30Hz lag und damit AutoCPAP auf Maximum laufen liess, worauf er dann zumindest von einem Hersteller als inkompatibel verboten wurde, dem wurde aber kaum Beachtung geschenkt ......

Vielleicht erklärt obiges auch bekannte Probleme? Für Sie nur zur Info, kein Angriff nichts. Bitte nicht falsch verstehen, oder verdrehen.

Profil von Sinah
Sinah

Beitragvon Sinah » vor 14 Jahren

Hallo,
bei mir hat sich das Problem mit den Zähnen erledigt,sie wurden locker und mußten raus.
Dann ging es eine Weile gut und nun wackeln die Schneidezähne auch und müssen auch entfernt werden.
Bei mir war ein Herr der Fa. MAP und wir haben ca. 15 Masken ausprobiert, keine passte richtig,weil der Abstand meines Nasenrückens und der Oberlippe ganz gering ist. ( 5 cm),also eine ganz kleine Nase.
Ich habe dann schon eine Kindermaske probiert, aber wenn der volle Druck da ist, drückt es mir irgendwie die Nasenflügel zusammen und das geht dann auch nicht.
Er hat dann seinen Koffer wieder eingepackt, mit den Schultern gezuckt und ich habe nichts mehr gehört.
Ich habe jetzt vom 27.12.03 bis 8.12.03 in Krankenhaus gelegen und die Nachtschwester die öfter mal vorbei kommt hat mir bestätigt, das meine Oberlippe auch anschwillt.
Sie hat mich dann geweckt und ich habe sie etwas gelockert, dann haben die anderen geklingelt, weil wieder bei vollem Druck die Luft laut zischend daneben ging.
Ich selber merke es nicht, ich schlafe so fest,da kann man eine Bombe werfen.

Profil von Sinah
Sinah

Beitragvon Sinah » vor 14 Jahren

Hallo,
bei mir hat sich das Problem mit den Zähnen erledigt,sie wurden locker und mußten raus.
Dann ging es eine Weile gut und nun wackeln die Schneidezähne auch und müssen auch entfernt werden.
Bei mir war ein Herr der Fa. MAP und wir haben ca. 15 Masken ausprobiert, keine passte richtig,weil der Abstand meines Nasenrückens und der Oberlippe ganz gering ist. ( 5 cm),also eine ganz kleine Nase.
Ich habe dann schon eine Kindermaske probiert, aber wenn der volle Druck da ist, drückt es mir irgendwie die Nasenflügel zusammen und das geht dann auch nicht.
Er hat dann seinen Koffer wieder eingepackt, mit den Schultern gezuckt und ich habe nichts mehr gehört.
Ich habe jetzt vom 27.12.03 bis 8.12.03 in Krankenhaus gelegen und die Nachtschwester die öfter mal vorbei kommt hat mir bestätigt, das meine Oberlippe auch anschwillt.
Sie hat mich dann geweckt und ich habe sie etwas gelockert, dann haben die anderen geklingelt, weil wieder bei vollem Druck die Luft laut zischend daneben ging.
Ich selber merke es nicht, ich schlafe so fest,da kann man eine Bombe werfen.


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