Schlaflabor / Erfahrungen

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Schlaflabor / Erfahrungen

Beitragvon ToTO » vor 14 Jahren

Also, ich möchte hier mal etwas aus meiner Erfahrung berichten. Ich war letzte Woche zum Screening in einer Klinik. Neben einer kurzen Untersuchung meines Allgemeinzustandes wurde dort nur die Messung durchgeführt. In der ersten Nacht waren es kaum Pausen. In der zweiten Nacht, war das Ergebnis dann schon ein Index von 29,7. Man hat mir dann am nächsten Tag eine Maske gegeben und gesagt, ich solle mal üben. Ganz Toll ? Wie übt man die Maskenbenutzung tagsüber und im Schlaf ? Ich habe dann die letzte Nacht mit Maske verbracht und bin total fertig aufgewacht. Ein Ergebnis weiss ich bis heute nicht. Mir wurde ein C-Flex Gerät verordnet. Aus meine Fragen bezüglich einer Septum Op habe ich keine Infos erhalten ! Auch meine leicht lädierte Wirbelsäule interessierte offensichtlich niemanden. O-Ton des Schlaflabors: Na dann gehen sie doch mal zum HNO und lassen Ihre Nase machen und dann klappt das auch mit dem Gerät.
Und nun ? Wie sollte man sich denn nun verhalten ???


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Leika
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Beitragvon Leika » vor 14 Jahren

Hallo
ich würde mal sagen gehen zu dem Artzt der dich ins Schlaflabor überwiesen hat und vorallem Beschwere dich bei dem wegen dem Schlaflabor.
Bei mir es so abgelaufen
1. Nacht musste ich verkabelt schlafen das man festestellen konnte wie intensiv meine Apnoe sind.
2.Dann kam die Auswertung nunja man sagte mir das es nicht so schlimm wäre aber nach meinen Probleme ist es besser wenn ich ein CPAP geräte bekäme, doch dieses hatte ich schon von meinem Überweisenden Arzt bekommen um mich daran zu gewöhnen. Diese Nacht also schlief ich schon mit meinem eigenen Gerät doch dabei wurde festgestellt das ich eine Vollmaske brauch da mein Mund wie immer auch in der Nacht nicht zu bleiben kann
3. Nacht wurde mein eigenes Gerät auf meinen Druck eingestellt.
Das wars es seit der Zeit schlafe ich mit meinem Gerät zwar immer noch nicht die ganze Nacht da ich es im schlaf immer abziehe aber ich denke das kommt auch noch.
Ich gebe jedenfalls die Hoffnung nicht auf. Mein Arzt hat mir auch gesagt ich sollte mir mindestens 1/2 Jahr geben bis ich mich an alles gewöhnt habe.
Gruß Leika
feststellt Juni 2003
Gerät: Heine und Löwensteingerät
Maske: Mirage Full Face Maske Serie 2
Druck: 16
seit Juli habe ich ein Bielevelgerät

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Dr. Blum

Erste Erfahrungen

Beitragvon Dr. Blum » vor 14 Jahren

hallo Toto, folgender Rat:
1- lassen Sie sich den ausführlichen Bericht über die beiden Messnächte mit dem MEssprotokoll und der Schlafstadeinanalyse aushändigen.
2- suchen Sie sich einen schlalfmedizinisch erfahrenen Lungenarzt (möglichst mit Aulifikationsnachweis Somnologie) in ihrer Nähe und besprechen Sie den Befund. Schreiben Sie sich ihre Fragen vorher auf, das hilft oft sehr.
3- Ein HNO-Konsil (möglichst bei einem ebenfalls OSAS-erfahrenem Arzt) ist sicher auch sinnvoll und kann parallel erfolgen.
mit besten Grüssen

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Beitragvon ToTo » vor 14 Jahren

Danke für die Antwort. ich habe mich bereits bei meinem Doc darüber ausgelassen. Auch der wartet noch auf einen Befund. Im Kurzbrief den ich erhalten habe, stand nichts ausser der Verordnung des C-Flex Gerätes. Ich habe mir gerade mal den Ausdruck meines Screenings besorgt. Mein mittlerer O2 liegt bei 92. Leider komme ich an die Infos der Nacht mit Maske nicht ran.


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Manfred Keller

AW: Schlaflabor / Erfahrungen

Beitragvon Manfred Keller » vor 14 Jahren

Hallo ToTO,
Leika und Dr. Blum haben ja schon gut geantwortet. :D
Ergänzen möchte ich noch, daß eine Selbsthilfegruppe, gerade z.B. bei der Erstellung der Fragen an den Arzt (siehe Dr. Blum) gut helfen können. Die haben auch sonst noch in der Regel einen "Haufen" guter und nützlicher Tipps auf Lager, kennen natürlich auch ihre "Pappenheimer" :oops: :twisted: , und können dann auch bei dem g"ewöhnungsbedürftigen" Therapiebeginn helfen :roll: .

Übrigens: man kann sich einfacher an die Maske gewöhnen, wenn man sich abends vor dem Insbettgehen, beim Lesen, Musik hören, Fernsehen, .... schon mit Maske, zunächst ohne Schlauch, dann mit Schlauch, aber noch ohne Maschine mit der Maske "anfreundet". Dann geht's im Bett weniger neu zu. – Soweit zu Ihrem ersten Posting. :wink:
Alles Gute

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Gast

Üben mit neuem CPAP-Gerät

Beitragvon Gast » vor 14 Jahren

Lieber ToTO

Auf alle Punkte möchte ich nicht mehr eingehen, da diese bereits kompetent beantwortet wurden. Üben Sie tatsächlich zunächst aufrecht sitzend bei einer geringen Ablenkung (Lesen, TV, Radio). In der Regel ist es besser mit dem eingeschlateten CPAP-Gerät zu üben, da Sie sich an das Atmen unter geringem Gegendruck gewöhnen können. Mnachmal hilft es, sich eine bekannte Situation vorzustellen, die vergleichbare Bedigungen erfüllt (z.B. Bergabfahren mit dem Fahrrad bei gleichzeitiger Nasenatmung und eine Ausflug an die die See bei starkem Wind)
Mit eingeschaltetem CPAP-Gerät haben Sie die Möglichkeit, den Maskensitz optimal und individuell anzupassen. Sie können zur leichteren Gewöhnung ruhig die Rampenfunktion nutzen, bei der in einem einstellbaren Zeitintervall der Maskendruck langsam bis zum effektiven Druck erhöht werden kann.

Viel Erfolg!

Dr. L. Knaack

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ToTo

Danke für die Infos !

Beitragvon ToTo » vor 14 Jahren

Also das Schlaflabor war schon das einer bekannteren Pneumologischen Klinik ! Den Befund der 2. Screening Nacht habe ich auch bereits. Nur leider fehlen halt wirklich die Befunde der 3 nacht mit Maske . Aber das wird nun der Hausarzt richten.....
Nun harre ich mal der Dinge und freunde mich so langsam mit dem Gedanke einer Maske an. Nur noch mal gefragt ist 92 % O2 Sättigung so schlecht ????


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Dr. Knaack
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Ergebnisse im Schlaflabor und Üben mit CPAP

Beitragvon Dr. Knaack » vor 14 Jahren

Lieber ToTO

Auf alle Punkte möchte ich nicht mehr eingehen, da diese bereits kompetent beantwortet wurden. Üben Sie tatsächlich zunächst aufrecht sitzend bei einer geringen Ablenkung (Lesen, TV, Radio). In der Regel ist es besser mit dem eingeschlateten CPAP-Gerät zu üben, da Sie sich an das Atmen unter geringem Gegendruck gewöhnen können. Mnachmal hilft es, sich eine bekannte Situation vorzustellen, die vergleichbare Bedigungen erfüllt (z.B. Bergabfahren mit dem Fahrrad bei gleichzeitiger Nasenatmung und eine Ausflug an die die See bei starkem Wind)
Mit eingeschaltetem CPAP-Gerät haben Sie die Möglichkeit, den Maskensitz optimal und individuell anzupassen. Sie können zur leichteren Gewöhnung ruhig die Rampenfunktion nutzen, bei der in einem einstellbaren Zeitintervall der Maskendruck langsam bis zum effektiven Druck erhöht werden kann.

Viel Erfolg!

Profil von Jürgen L
Jürgen L

Beitragvon Jürgen L » vor 14 Jahren

Lieber TotO

Sie fragen:
"Nur noch mal gefragt ist 92 % O2 Sättigung so schlecht ????"

1. Es ist nicht nur der Sättigungsabfall, sondern die ganze Schlafstruktur ist gestört.
2. Die 92 sind ja nur der Mittelwert. Da sie bei der Schlafapnoe ja immer wieder halb aufwachen und dann bessere Werte haben, müssen also zeitweise erheblich niedrigere Werte bei Ihnen vorkommen.
3. Da 92 ziemlich nah bei 100 liegt, könnte man meinen, das ist nicht so schlimm. Dem ist aber nicht so. Bei der O2 Sättigung ist nicht erst 30 oder 50 schlecht, sondern bereits ein Wert von 80 über längere Zeit ist ein extrem schlechter Wert. Der Normalwert liegt bei über ca 95 und ab einem Wert von 90 abwärts ist mit Veränderungen am Gefäßsystem zu rechnen, die auf Dauer die Gesundheit beeinträchtigen.

Wenn Sie konsequent bei jedem Schlaf Ihr CPAP Gerät benützen können Sie, falls sich noch keine bleibenden Schäden eingestellt haben beispielsweise einen erhöhten Blutdruck normalisieren, ohne zusätzlich irgendwelche Medikamente. Dieser Effekt ist etwa nach einem halben Jahr Behandlung zu bemerken.


Viele Grüße

Jürgen

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Heike

Beitragvon Heike » vor 14 Jahren

Menno bin ich froh, daß ich diese ganzen, teilweise Horrorgeschichten, die man hier liest nicht mitmachen mußte. Ich hatte zunächst 1 Nacht das Sreening von meinem Lungenfacharzt mitbekommen, leider verruschte mir die "Nasenschleuder", deshalb keine richtige Aussage und Einweisung ins Schlaflabor, dort 2 Nächte Überwachung und Diagnose der Schlafapnoe in Rückenlage. Zunächst wollten wir versuchen, daß ich nur in Seitenlage schlafe, weil ich dort fast keine Aussetzer habe. Aber probier das mal sag ich Dir, ist der Horror auf Dauer. Habe dann in der Klinik nochmals um einen Termin mit dem Arzt gebeten, war überhaupt kein Problem, er hat sich wirklich nochmal Zeit für mich genommen, hatte mir dann einige Fragen aufgeschrieben und war zufrieden über das Gespräch. 3 Wochen später habe ich mich dann für das Gerät entschlossen, dies hieß nochmal 3 Tage zur Maskenanpassung in die Klinik. In der ersten Nacht empfahl man mir, eine Schlaftablette zu nehmen und damit habe ich die Nacht auch mit Maske und der zusätzlichen Verkabelung, die man ja später zu Hause nicht mehr hat, gut rumbekommen.

In der 2. Nacht wollte ich es auf jeden Fall ohne Schlaftablette. Ich sage Euch, es war die Horrornacht. 3. Nacht wieder mit Tablette war ok, naja und zu Hause hat es sofort super geklappt, habe zwar in der 2. Woche auch 5 Tage hintereinander die Maske unbewußt im Schlaf abgenommen, danach war aber wieder alles ok und ich komme soweit gut klar.

War vor 14 Tagen bei einer Veranstaltung der in unserer Stadt ansässigen Selbsthilfegruppe und kann nur sagen, daß es sehr sehr große Unterschiede gibt, was die Diagnosestellung und die Erfahrungen des Klinikaufenthalts bzw. auch die Unterschiede der Masken usw. angehen. Ist schon traurig, daß es diesbezüglich nicht wirkliche Standards zum Beispiel im Bezug auf den Ablauf im Krankenhaus (Diagnosestellung und Anpassung der Maske gibt).

Ich kann nur sagen, daß ich mit meinem PHOENIX-Gerät und meiner Mirage Ultra Maske von Resmed top zufrieden bin, nichts mit verrutschen usw. Ich denke, ich habe nicht nur Glück gehabt sondern war auch in wirklich guten Händen, sowohl beim Lungenfacharzt als auch in der Klinik. Würde mir wünschen, daß noch viel mehr "Gleichgesinnte" diese positive Erfahrung machen könnten.

Gruß
Heike


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