Wann wirds besser?

Bereits geschlossene Beiträge werden hier aufbewahrt. Sie können die Beiträge nur noch lesen!
Profil von OlafDöring
OlafDöring

Wann wirds besser?

Beitragvon OlafDöring » vor 14 Jahren

Hallo Mitleidende,

seit einer Woche bin ich Besitzer eines CPAP Gerätes. Seit 6 Nächten benutze ich es zuhause und habe mich so langsam dran gewöhnt.

Ich habe zur Zeit noch Probleme, das mir morgens der Kopf "summt und saust". Kommt das noch von den Geräuschen durch Gerät/Maske?

Ich meine zwar, dass ich ein wenig weniger müde bin über den Tag, von "richtig fit" kann aber noch keine Rede Rede sein. Wie lange dauert das bis sich das alles richtig eingestellt hat? Auch hatte ich früher öfters morgens Kopfschmerzen wenn ich Nachts besonders laut geschnarcht habe, das ist auch noch nicht 100%ig weg.

Gruß Olaf


Profil von Dorothee
Dorothee
Schreibt gern und viel hier
Beiträge: 141
Registriert: vor 14 Jahren
Wohnort: Scheinfeld

Es wird bestimmt besser!

Beitragvon Dorothee » vor 14 Jahren

Hallo Olaf,
ich benutze das Gerät seit Febr. 03. Ich nannte das Sausen im Kopf "Druck" und auch "Druck" in den Ohren! Wird wohl daselbe sein. Es hat bei mir ca. 3 Monate gedauert, bis es richtig weg war, bzw. ich habe es heute noch manchmal, wenn ich besonders viel Stress am Tag hatte. Ich meine, daß dann vielleicht meine Apnoen stärken wären bzw. das Gerät mehr arbeiten muß ?! Ich weiß aber nicht genau, ob das stimmt. Vielleicht kann mir das jemand beantworten? Aber ich habe mich ansonsten dran gewöhnt und nehms wies ist. Mein Arzt sagte, daß es vom Luftdruck? kommt, der in die Nase geblasen wird. Da könne man nicht viel machen.
Die Kopfschmerzen, die ich von früher morgens kannte, gingen auch bei mir nur nach und nach weg. Übrigens gibt es hier im Forum Leute, die sagen, daß es ihnen sofort nach der ersten oder zweiten Nacht super ging. Bei mir war das nicht so. Es hat mehrere Wochen gedauert, bis es mir wirklich sehr gut ging, ich fit war. Aber die Aufwärtskurve habe ich nach einigen Tagen bemerkt. Es ging eben langsam. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, wie lange man vorher an der unbehandelten Schlafapnoe gelitten hat.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen bzw. aufmuntern. Geduld haben und sich Zeit geben!

Alles Gute
Dorothee

Profil von Manfred Keller
Manfred Keller

AW: Es wird bestimmt besser!

Beitragvon Manfred Keller » vor 14 Jahren

Hallo Olaf und auch Dorothee,

wir kennen Leute, denen ging's schon nach der ersten Nacht mit Maske deutlich besser :D , andere haben über ein Jahr gebraucht :twisted: . Bei mir hat's 3 Monate gedauert, bis ich die richtige Maske hatte (2 Nächte tragen, dann 5 nicht wegen der Druckstellen), dann ist's aber recht zügig gegangen :wink: .
Da scheinen viele Faktoren mitzuspielen, u.a. die Dauer der unbehandelten Apnoe, die körperliche und auch seelische Konstitution...
Und noch etwas: Streß kann deutlich die Schlafarchitektur und damit die Erholsamkeit des Schlafes stören, ggf sogar zentrale (gemischte) Apoen verstärken. Vieleicht mal mit einem Streßbewältigungsprogramm (z.B. VHS oder bei der Kasse fragen) versuchen, wenn's öfter Streß gibt :roll: .
Alles Gute

Benutzeravatar
chrisko
eifriger Forennutzer
Beiträge: 45
Registriert: vor 14 Jahren
Wohnort: Uelzen
Kontaktdaten:

der erfolg kommt...

Beitragvon chrisko » vor 14 Jahren

hi olaf,

deine bedenken kenne ich bestens... seit ca. 8 wochen schlafe ich nun mit maske, obwohl die maske passte eigentlich von anfang an recht gut (Weinmann) und hatte keine probleme.
In der ersten Zeit wachte ich immer wieder gegen 4:00 auf und maske lag neben mir :-(

ich weiss... oft genug hab ich gedacht, naja, die nacht ist gleich vorbei, jetzt lohnt sich das Aufsetzen nicht mehr und bin wieder eingeschlafen und genauso gerädert wie früher, wieder aufgewacht.

Irgendwie hab ich nur geahnt das mir die ganze Sache was bringen könnte. Heute aber schlafe ich beinah jede nacht bestens durch. Gehe gegen 23:00 ins Bett und bin gegen 7:00 wieder fit (naja, fühle mich gut).

Stress, Hektik und Probleme tagsüber lassen aber alles völlig kippen und wenn es denn so ein Tag war trinke ich gern gemütlich abends zusammen mit meiner Frau ein oder auch zwei Glas Wein und schlafe dann bestens.

Ich denke, einfach für eine ruhige entspannte Atmosphäre und Stimmung sorgen und auch mal wieder geniessen, das Leben nehmen wie es ist und sich wohl fühlen. Ich habe bei mir einiges im Leben umgestellt und mache mir einfach keine Hektik mehr...

viele Grüße
Christian
naja... so ist das leben
http://www.sonne2u.de


Profil von Dr. Knaack
Dr. Knaack
eifriger Forennutzer
Beiträge: 36
Registriert: vor 14 Jahren
Wohnort: Dortmund
Kontaktdaten:

Gewöhnungsphase be CPAP

Beitragvon Dr. Knaack » vor 14 Jahren

Liebe Betroffenen!
Es ist richtig, dass man nicht unmittelbar nach CPAP-Einstellung eine deutliche Verbesserung spüren muß. Beispielsweise kommt es unmittelbar bei einigen Patienten zu einer Traumschlafvermehrung (REM-Rebound) welche nicht gerade zu einer Euphoriserung der betroffenen beiträgt. Dieser Zustand gibt sich nach einigen Tagen. Es vertseht sich von selbst, daß eine neue Lebenssitutation vorliegt, an die man sich erts gewöhnen muß. Dabei ist es wichtig nicht gleich die Flinte ins Korn zu schmeißen. Allerdings sollten Phänomene wir Ohrensausen und Kopfdruck beachtet werden. Es ist bei weiterhin bestehenden Beschwerden (nach 2-3 Wochen) sicherlich schon ratsam, einen HNO-Arzt zu konsultieren. Er kann eine chronische oder akute Entzündung der Nebenhöhlen ausschließen oder ggf. behandeln. Sollte kein auffälliger Befund erhoben werden können, ist es z.B. möglich mit einer Umstellung auf die sog. Bilevel-Therapie (Einatmungsdruck höher als Austamungsdruck) die "Druckbelastung" etws zu senken. Dies sollte jedoch erst versuchsweise durchgeführt werden. Es ist sehr wichtig bei derartigen Problemen Symptome wie Bindehautentzündungen, trockene Mundschleimhäute, Druckstellen oder eine chronisch behinderte Nasenatmung zu beachten. Hier können indirekte Hinweise für einen unzureichenden Maskensitz oder Mundleckagen vorliegen. Ein nächtliches unwillkürliches Absetzen der Maske wird gelegentlich berichtet. Ich hatte aktuell heute einen Patienten, bei dem der CPAP-Druck in Rückenlage nicht ausreichte (Diagnostik und Therapieeinstellung nicht bei uns) und der kaum durch die Nase atmen konnte. Wir haben nach Umstellung auf eine Full-Face-Maske und entsprechender Druckerhöhung das Problem in 2 Stunden Schlafzeit gelöst. In diesem Fall kann sich sogar Operation zur Verbesserung der Akzeptanz, CPAP-Druckreduktion und erneuten Gebrauch einer Nasenmaske anbieten.
Sollten Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit trotz guter CPAP-Einstellung verbleiben, können in der Tat psychische Probleme eine Rolle spielen. Jedoch ist auch an andere Schlaftstörungen (Beinbewegungen im Schlaf), Depression oder körperliche Ursachen anderer Genese zu denken.
Ich empfehle in einem solchen Fall, das Schlaflabor unbedingt aufzusuchen.

Dr. L. Knaack, ZSM Dortmund

Profil von miriam
miriam

Beitragvon miriam » vor 14 Jahren

Mundleckagen
was ist das bitte?

Profil von CPAPuser
CPAPuser
Erfahrenes Foren-Urgestein
Beiträge: 804
Registriert: vor 14 Jahren

Beitragvon CPAPuser » vor 14 Jahren

Beitrag vom Verfasser zurückgezogen.
Zuletzt geändert von CPAPuser am 21.03.2009, 09:07, insgesamt 1-mal geändert.

Profil von Heike
Heike

Beitragvon Heike » vor 14 Jahren

Hallo zusammen,
bin nunmehr seit gut 8 Wochen dabei. Habe eigentlich relativ schnell gemerkt, daß es mir besser geht, ich viel mehr Elan habe. Die ersten 3 Wochen waren top, war nach der Arbeit nicht mehr müde, habe Schränke aufgeräumt usw., alles Sachen, zu denen ich vorher keine Lust hatte, weil ich nach der Arbeit einfach nur kaputt war.

Muß aber nun sagen, daß sich das jetzt wieder gelegt hat (leider), naja, ich habe aber auch momentan sehr viel Streß, schlafe leider dadurch auch wieder ein wenig weniger. Also entweder liegt es daran und ich werde nächste Woche im Urlaub sehen, ob es besser wird, ansonsten muß ich eh im Dezember/Januar zur Kontrolle und werde sehen, ob der Druck eventuell nicht ausreicht.

Eine positive Nachricht habe ich aber noch, konnte meine Bluthochdruck-Medikation bereits auf die Hälfte reduzieren und werde versuchen, nach dem Urlaub, ganz darauf verzichten zu können, das wäre natürlich der Hammer, wenn es wirklich alles nur mit der Schlafapnoe zu tun hätte, so wie der Arzt im Krankenhaus es mir bereits vorausgesagt hatte. Wir werden sehen.

Gruß
Heike


Zurück zu „Archiv“


Kostenlos registrieren!

Wenn dir die Beiträge zum Thema „Wann wirds besser?“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an:

Jetzt registrieren!

Registrierte Mitglieder genießen u.a. die folgenden Vorteile:

  • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 2003 bestehenden Community
  • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
  • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
  • komplett werbefrei im Forum surfen
  • und vieles mehr ...

Auf sozialen Netzwerken teilen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste