Das ist der Hammer....

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Robert_A

Das ist der Hammer....

Beitragvon Robert_A » vor 14 Jahren

Ich hatte abschließend in meiner Vorstellung berichtet:
Es fängt an, sich etwas Frust bei mir breit zu machen. Nachden die erste Nacht ja total in die Büchse gegangen war, nahm die darauf folgende zweite Nacht unter Vollverkabelung einen wesentlich besseren Verlauf. Sofort eingepennt und ohne Unterbrechung bis zum Abkabeln gerazt. Das Ergebnis kann ich jedoch nicht als Bestätigung für alles, was zuvor diagnostiziert wurde sehen. Die Diagnose vom Screenig ergab einen Index von 17/h, was die Aussagen meiner Frau klar bestätigt hatte. Und jetzt sollen in dieser Nacht keine Apnoen festgestellt worden sein. Wäre ja schön, wenn die Vorgeschichte und die "Nebenwirkungen" nicht so klar und deutlich wären. Als die junge Ärtztin mir das Ergebnis vorstellte hat es mir fast die Beine weggehauen. Sie wirke dann auch etwas angegriffen, als ich ihr deutlich machte, daß ich dieses Ergebnis für kaum verwendbar betrachte, da es nur Fragen aufwirft (z.B ob es richtig war, die zweite Nacht gleich an die durchgemachte ranzuhängen, bis hin zu der Möglichkeit eines Messfehlers). Insofern fühle ich mich in dieser Sache im Moment deutlich zurückgeworfen und die Klarheit, die vorher da war wirkt jetzt total verschwommen. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand zu dieser Sache eine fundierte Erklärung geben könnte.
Gruß an Alle Robert _A


Die gesamte Vorgeschichte befindet sich in dem thread Robert_A stellt sich vor.... VERSCHOBEN

Heute nun der Hammer :idea:

Am Freitag habe ich das bezweiflungswürdige Ergebnis der Untersuchung meinem Screening Doc. telefonisch geschlildert. Dieser hat mir darauf empfohlen einen noch offenen Untesuchungstermin (Ende Oktober) in einem anderen Labor vorsichtshalber zuzusagen, da auch er das Ergebnis als kurios erachtete. Dann, während der heutigen Telefonarien mit Kasse und (Alternativ-)Labor ein Anruf aus dem Schlaflabor, wo die Messung stattgefunden hatte:

..... nachdem Sie das Ergebnis so offenkundig und vehement angezweifelt hatten und auch wir einsehen mussten, daß das Ergebnis der Untersuchung mit den Daten der Voruntersuchung nicht in Einklang zu bringen waren, haben wir Ihre Daten überprüft. Leider ist es bei der (ersten) Auswertung zu einer Vermischung Ihrer Daten mit denen eines anderen Patienten gekommen. Bei der neuen Auswertung sieht es nun ganz anders für Sie aus. Demnach können wir nun die Vorbefunde (Screenig usw.) voll bestätigen..... :shock:


Na so was! Wie schön, daß auch im Schlaflabor nur Menschem am Werk sind und meine Hochachtung, daß diese auch (in diesem Fall) zu dem unterlaufenen Fehler stehen, Aber was wäre gewesen, wenn man nun das erste Ergebnis so sang- und klanglos hingenommen hätte? Vielleicht so ne Art Selbstmord auf Raten?

Der Rückschlag ist erstmal kuriert!


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till
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kaum zu glauben

Beitragvon till » vor 14 Jahren

hallo robert_a,

das klingt beinahe unglaublich. es wäre übrigens hilfreich -als warnung an alle- den ´namen und die adresse dieses ""schlaflabors"" hier zu veröffentlichen.
ich komme wirklich klaum drüber weg: die haben dich KONKRET in erste gefahr gebracht. ich würd diesen (sorry on ) [b]scheißladen]/b} (sorry off) NIE WIEDER betreten.
und ich würde umgehend die krankenkasse davon informieren, denn di3es darf natprlich nicht bezahlt werden. keine leistung - keine kohle, ach wie wäre das schön. was glaubt ihr wie schnell die qualität im gesundheitswesen steigen würde wenn da nach wirlicher leistung bezahlt würde (und nicht nach fragwürdigen gebührenordnungen !)

leider hat man in deutchland ja als patient keine wirklichen rechte (ich könnte da in einem anderen zusammenhang ein schmerzvolles lied von singen), es sei denn man hat genügend geld um einen jahrelangen klageweg einzugehen.

ich höre jetzt besser auf: mir kommt wenn ich so etwas höre die galle hoch. und das schlimme ist: dein fall ist nicht der einzige, bei dem schlamperei und masslose arroganz von ärzten zu einer ernsten gefahr werden.

wen meine erfahrungen intersseiren der kann mir eine pn oder mail senden, das mag ich nicht hier öfentlich machen.

till :x <----- stinkwütend.
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Re: kaum zu glauben

Beitragvon CPAPuser » vor 14 Jahren

Beitrag vom Verfasser zurückgezogen.
Zuletzt geändert von CPAPuser am 16.03.2009, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Klinikärzte

Beitragvon Gast XS » vor 14 Jahren

Hallo,

vielleicht sollte man auch einmal davon ausgehen, daß die Ärzte zunächst einmal alles tun wollen um dem Patienten zu helfen.

Allerdings gibt es da das Problem, das (eigentlich schon seit Jahren) in der Presse dargestellt wurde und jetzt auch endlich höchstrichterlich entschieden ist: Der Bereitschaftsdienst.

Klinikärzte sind in der Regel 36 Stunden im Dienst, an Wochenenden unter Umständen länger. In den Zeiten des Bereitschaftsdienstes dürfen sie zwar auch schlafen, doch wie sich ständig unterbrochener Schlaf auswirkt, brauche ich ja wohl hier nicht zu erklären. Das entschuldigt natürlich keine Fehler, erklärt sie aber.

Hier ist es ja nun so, daß Ärztin und Klinik um Verzeihung gebeten haben und das offenbar kein größerer Schaden entstanden ist.

Es sollte aber allen, die diese Geschichte lesen, klar machen, wie wichtig es ist, selbst auch ein wenig mitzuwirken an der Aufklärung des eigenen Gesundheitszustandes und nicht nur einfach hinzunehmen, was einem gesagt wird. Wenn man meint, sich anders zu fühlen als die Ergebnisse es aussagen, nachfragen, um genaue Erklärungen bitten und gegebenenfalls auf einer Nachprüfung bestehen! Was auch wieder einmal deutlich macht, wie wichtig dieses Forum (und Öffentlichkeit überhaupt) ist.

Zur Abrechnung (@ Till), Zahlungen in einem Einzelfall zu verweigern, geht nicht, weil das alles über ein anonymisiertes Abrechnungsystem läuft, einer der Gründe, warum unser Gesundheitssystem so teuer, uneffektiv und unüberschaubar ist - da ist aber der Gesetzgeber gefragt, endlich eine Gesundheitsreform einzuleiten, die den Namen verdient. Dieses herumdoktorn an Symptomen, welches wir auch gerade wieder erleben, kennen wir nun schon seit Jahrzehnten, es beschleunigt lediglich den Prozeß der endlichen Unbezahlbarkeit von "Gesundheit".

Also überlegt Euch gut, wo Ihr im nächsten Jahr Eure Kreuzchen macht.


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till
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Re: Klinikärzte

Beitragvon till » vor 14 Jahren

@XS:

das argument mit dem bereitschaftsdienst ist nicht von der hand zu weisen. ich halte seit jahren diese praxis für einen skandal.
daß
daß die Ärzte zunächst einmal alles tun wollen um dem Patienten zu helfen.

habe ich leider am eigenen leib mehrfach anders erleben müssen. und die betroffenen hatten KEINEN bereitschaftsdienst. oder wie findest du behandlung im 5 sekunden-takt ? man ist patient (also geduldig) wartet stundenlang auf den doc ... und dann hat dieser bei einer ernsthaften erkrankung eben noch 5-10 sekunden für dich übrig. nur ja 150 patienten am tag durchheizen ! auch wenn das wieder systembedingt sein sollte ist es dennoch skandalös. und ich kann schon hier an meinem wohnort in einer kleinstadt 2 docs benennen bei denen es exakt so ist.

ich sage NICHT daß das bei ALLEN so ist, aber ich habe es in den letzten jahren gleich mehrfach erlebt. und dann weigern sich diese docs auch noch bei einem arztwechsel die behandlungsunterlagen herauszugeben, obwohl sie dazu verpflichtet ist.
wie gesagt: meine eigenen erfahrungen, realität in deutschen arztpraxen. leider.

@cpap

die klinik hat sich erst nach heftigem protest von robert_a (jedenfalls habe ich es so verstanden) nochmals mit dem fall beschäftigt. und daß ihm bislang nichts passiert ist, ist dem umstand zu verdanken, daß robert_a offenkundig sich selber bereits schlau gemacht hat. hätte er den (siehe oben: vielleicht ja völlig übermüdeten) ärzten geglaubt, hätte es leicht passieren können, daß er beim autofahren einschläft und an einem schicken alleen-baum endet. das mag eine überspitzte sicht der dinge sein und meine worte im thread oben mögen etwas zu hart gewesen sein, aber es ist durchaus realistisch.

zum schluß noch:
ich wollte niemals pauschal alle ärzte angreifen (ich finde das engagement einiger ärzte hier vorbildlich), aber wenn konkret gefährdungen von der arbeit von ärzten ausgeht dann muß das auch gesagt werden dürfen.
denn für mich sind das KEINE götter in weiss.

till
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Der Hammer.....

Beitragvon Dorothee » vor 14 Jahren

Hallo,
wobei ich Till in einem Recht geben muß: die meisten Ärzte fühlen sich als Götter in Weiß, nach wie vor.
Das 08/15 geht immer, ansonsten hast du als Patient nur die Chance, dich selbst zu kümmern und das funktioniert nicht immer bzw. das kann nicht jeder. Du mußt als Patient informiert sein und darfst dir nichts gefallen lassen. Um so mehr staunst Du, wenn Du an einen Arzt gerätst, der anders ist. Aber es gibt sie wirklich noch, so einem Arzt bin ich als Lungenfacharzt begegnet. Er hat mir einfach das Leben gerettet, wie ich heute sage - nach ca. 10 Jahren Schlafapnoe unerkannt und unbehandelt!

Und an diese Ärzte sollten wir glauben, ihren Namen nennen. Denn die anderen sind doch wie unser ganzes System der Gesundheit - Politik - Bildung - etc. etc. Es wird überall und immer in die eigene Tasche gewirtschaftet. Und wo du dein Kreuzchen machst, ist ganz egal, diese Herrschaften sind alle gleich!!

In diesem Sinne
Dorothee
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AW: Der Hammer.....

Beitragvon Manfred Keller » vor 14 Jahren

Ihr Lieben,
jetzt muß ich doch mal eine Lanze brechen für unsere Doc's.
Leider sind durch die Einführung des numerus clausus zu viele zum Studium zugelassen worden, die sich gesagt haben, die Noten dafür habe ich, also werde ich Doc, weil ich dann toll verdiene. Die sind sicher meist gut, oder zumindest nicht schlecht, aber da fehlt halt das gewisse Etwas.
Das sind für mich (Karriere-) Mediziner – und wenn ich in die Hände eines solchen komme schaue ich, soweit das geht, daß ich schnellstens zu einem anderen komme.
... Und dann haben wir immer noch ganz tolle Ärzte, die sich um Ihre Patienten kümmern und sorgen und ihnen mit Einsatz helfen – die das aus Berufung tun.
Ich habe das Glück (Gott sei Dank!), daß ich im Wesentlichen in den Händen von solchen Ärzten bin.
Ansonsten stimme ich CPAPuser und XS weitgehend zu.
Alles Gute


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guenter

Hallo

Beitragvon guenter » vor 14 Jahren

Mein Lieber Manfred ,schliese mich dir da an,drücke mich ja manchmal unkonventionell aus wenn ich sage ich mag die ärzte nicht,hatte leider nach der Praxis schliesung(wegen alter) die beste Ärztin allerzeiten verloren,bin dann in die Hände von Docs geraden die hm...
habe jetzt nach fast 18 Jahren wieder einen prima Arzt,und der Schlafapnoiger Doc ist auch OK.
Das einzige was mich immer wieder in Rage bringt ist,wenn ich das Gefühl habe es ist jemand Arzt hörig ohne wenn und aber.
in diesemSinne
guenter

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Robert_A

Beitragvon Robert_A » vor 14 Jahren

Nachdem ich mich zuletzt etwas kurz gehalten habe, gibt es nun wieder was Neues.
Ich war nun vergangene Woche für zwei Nächte (von Mittwoch bis Freitag) im gleichen Schlaflabor zum Einstellen. Jetzt befindet sich auf meinem Nachttisch ein Weinmann Somnotron Comfort mit 7 mbar mit einer Aclaim 2 Maske von Fischer & Paykel.
Um Hurra zu schreien finde ich es noch zu früh, da ich mit dieser Einstellung erst eine Nacht in meinem eigenen Bett hinter mir habe und die beiden Labornächte alles andere als erholsam waren. Die nächsten Tage werden den Erfolg zeigen.
Ich habe bei diesem Besuch (natürlich) auch um Einsicht in das tatsächliche Ergebnis der (verpatzten) Untersuchung gebeten und diese auch erhalten.
Alles im Allem, war diese Angelegenheit den Kollegen vom Schlaflabor extrem peinlich (so mein Gefühl).
Für diesen Besuch kann ich dem Team vom Labor absolute Bodenhaftung, Sachlichkeit und Kompetenz attestieren.

Till, dieser Angelegenheit kann ich mich voll anschließen:
wie findest du behandlung im 5 sekunden-takt ? man ist patient (also geduldig) wartet stundenlang auf den doc ... und dann hat dieser bei einer ernsthaften erkrankung eben noch 5-10 sekunden für dich übrig. nur ja 150 patienten am tag durchheizen !


Ich bezeichne das immer gerne als das Maulwurfsystem. Die Praxis ist mit mind. 4 Behandlungszimmerchen (Zellen) ausgerüstet, die in der Regel alle nebeneinander angeordnet sind. Links von dem Ersten befindet sich das Artztbüro, welches gleichzeitig als Behandlungszelle für priorisierungswürdige Patienten dient. Alle Zellen sind mit Türen verbunden. Über diese rennt der Arzt in einer aberwitzigen Geschwindigkeit alle Zellen ab um nach der letzten mit einem Carriage Return eimal am Empfangstresen vorbeizuhuschen, um dann wieder im Arztbüro mit der nächsten Runde zu beginnen.
Allen Unkenrufen zum Trotz hat dieses System auch Vorteile, wenn auch kaum für den Patienten:
1. Durch das ständige Im-Kreis-laufen, wird in der Praxis für etwas Luftumwälzung gesorgt.
2. Der Arzt ersparrt sich jegliche weitere sportliche Betätigung, da ein beachtenswertes tägliches Laufpensum erreicht wird.
3. Ein kleiner Schluck über den Durst ist auch nicht nötig, da der tägliche Drehwurm zum Feierabend die gleiche Wirkung hat.

Wenn ich als Patient so ein System erleben muß, dann pro Praxis nur einmal.

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Beitragvon CPAPuser » vor 14 Jahren

Beitrag vom Verfasser zurückgezogen.
Zuletzt geändert von CPAPuser am 21.03.2009, 09:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon xenia » vor 14 Jahren

@Robert und @till
das was du beschrieben hast robert ist mir selbst auch passsiert .......(im schlaflabor löwenstein übrigends bei dem hr dr ederle chfarzt ist ....) beimir wurde im jahr 2000 ein screening gemacht das den verdacht sehr nahelegte unbedingt ein schlaflabor aufzusuchen (löwenstein)da erhebliche ausetzer auf dem screening erkennbar waren.......zusätzlich war ich nur noch müüüüüüüüüüde und absolut gar nicht mehr leistungsfähig zu diesem zeitpunkt.....
in löwenstein schlief ich eine nacht verkabelt am morgen wurde ich entlassen mit dem hinweis das ich sowieso keine schlafapnoe häte da man als frau s etwas mit 30 jahren sowieso net hätte ......man gab mir noch ein zettel mit schlafhygienischen hinweisen in die hand ........und ich kam mir vor wie ein hypochonder .........(sollte ich mir diese ständige müdigkeit den etwa einbilden ?????)
schlafapnoe schien ja wohl laut schlaflabor Löwenstein nicht die uhsache dafür zu sein.............dann kam eine lange odysee von pontius zu pilatus die ein jahr dauerte und ich war immer noch müder dnn je.......
in dieser zeit hab icmir dan gedacht na dann muss ich ja wohl doch einen an der klatsche haben ......(sprich depression ) und ich nahm ne ganze batterie unterschiedlichster antidepressiva ein......... was mir allerdings nichts half......nach einem jahr schlafloser müdigkeit war ich so am ende !!!!!!!!!!! das ich mich freiwilig für 4 wochen in die psychatrie würzburg einliefern liess ............... und aussgerechnet die gaben mir den tip es doch nochmals in einem anderen schlaflabor zu versucen da der nachtschwester und meinen zimmernachbarn 1. mein extremes schnarchen und meine atemstillstände auf den keks gingen..............(ich wurde jede ncht ausquartiert ins tischtenniszimmer....)
zuerst dacht ich mir die spinnen doch alle ....weil ich ja schliesslich von Löwenstein!!!!!! den negativen befund hatte .......und weigerte mich anfangs nochmals mich in ein schlaflabor zu begeben ......... was ich dann aber doch nach langem hin und her doch tat...........GOTTSEIDANK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! kann ich da nur sagen heute hae ich ein BI level gerät und nen druck von 15 /9
ich kann jedem nur empfehlen wenn das screening positiv war und das schlaflabor ein wieder heimschickt ........(da war nix .......das bilden sie sich ein) unbedingt einen 2 oder 3. arzt zu konsultieren......... für mich war es lebensrettend!!!!!!!!!
liebe grüsse xenia

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Beitragvon Dr. Randelshofer » vor 14 Jahren

Hallo Robert_A,

ich kann Ihren Ärger über Massenabfertigung in der Arztpraxis nur zu gut verstehen. Ab und zu bin ich oder ein Angehöriger ja auch Patient, und da bin ich froh, wenn ich meine Fragen loswerden kann und eine vernünftige Antwort bekomme.

Allerdings kenne ich als Arzt auch die Kehrseite der Medaille. Sie beschreiben das System ja sehr amüsant, ob der Arzt sich dabei auch wirklich amüsiert ist allerdings eine andere Frage. In meiner Praxis habe ich zwar nicht so viele Maulwurfshöhlen wie Ihr Arzt, aber natürlich muss ich zusehen, dass der Ablauf effizient ist. CPAP-User hat das ja schon sehr treffend beschrieben.

Noch lieber wäre mir, ich hätte für jeden Patienten einfach 20 oder 30 Minuten Zeit. Dabei würde ich mich am wohlsten fühlen, ich hätte immer genug Zeit für eine ausführliche Befragung und Beratung und könnte alle Patientenfragen in Ruhe beantworten. Nur kann es sich leider kein normaler nierdergelassenr Arzt leisten pro Tag nur, sagen wir, 15 Patienten zu behandeln. Trotz der weitverbreiteten Meinung wir würden alle im Geld schwimmen ist die Summe, die ich pro Patient und Quartal maximal bekomme begrenzt. Im Moment sind das ungefähr 65 Euro. Wohlgemerkt für 3 Monate mit meist mehreren Besuchen, Röntgen, Lungenfunktion, Blutgasmessung, Allergietest usw. inklusive Materialverbrauch und der Arbeitszeit meiner Helferinnen und von mir.

Ich will damit nicht jammern, sondern erklären, warum ich nun mal eine gewisse Anzahl an Patienten brauche, um meine festen Kosten reinzukriegen.

Das hindert mich natürlich nicht daran mir in bestimmten Fällen auch mal länger Zeit für einen Patienten zu nehmen, wenn ich es für notwendig halte. Die bösen Blicke im Wartezimmer (ich hole jeden Patienten dort ab) der noch Wartenden muss ich dann eben aushalten.

Also, es ist alles nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick vielleicht aussieht, und Vorurteile machen einem vermeintlich das Leben leichter, treffen aber nicht immer zu.

Ich wünsche Ihnen in Zukunft erfreulichere Arztbesuche. Alles Gute


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