Asthma

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Ilse Rothstein
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Asthma

Beitragvon Ilse Rothstein » vor 14 Jahren

Ich hatte gestern mit einer Betroffenen (53Jahre, 50 % behindert)gesprochen, die an Asthma leidet und bedingt dadurch schlecht oder nicht schlafen kann. Erschwerend hinzu kommen Depressionen, Beschwerden an Lunge/Herz/Nieren usw. Sie erhält Schlafmittel, was zu einer erhöhten Tagesmüdigkeit führt. Sie war auf Zeit in Rente, muss aber nach kurzer Eingleiderungsphase wieder voll ran, also 8 Std. tgl. im Krankenhaus als Reinemachefrau ich wechselnden Stationen. Die Putzmittel machen ihr in Sachen Atmung zusätzlich zu schaffen.
Sie wird vom Sozialpsychiatrischen Dienst betreut, die in Sachen Schlaflosigkeit natürlich überfordert sind. Ich denke, sie befindet sich in einem Teufelskreis: Asthma (im Liegen besonders belastend), nicht schlafen können, Depressionen, Tagesmüdigkeit, Druck wegen mögl. Arbeitsplatzverlust (der Verkauf der Klinik ist beschlossen) usw.
Wer weiß Rat? :cry:


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Hallo

Beitragvon guenter » vor 14 Jahren

Hm..das ist ein Horrorzenario,die Frau ist Arbeitsunfähig,wer hat sie wieder Arbeitsfähig geschrieben ???
gegen diesen Bescheid mus sie (hätte sie)widerspruch einlegen müssen
was sagt der Arbeitgeber ??kann sie überhaupt richtig Arbeiten ??
ich würde mich wieder krankschreiben lassen (Sozialpsychiatrischen Dienst ??) und einen neue Rentenantrag stellen ,wenn das mit dem Widerspruch nciht mehr geht,sie darf nicht mehr Arbeiten ,das ist doch
Quälerei,Menschenunwürdig
oder herrschen in Bayern andere gesetzte,Grummel
mfg guenter

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Dorothee
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Asthma

Beitragvon Dorothee » vor 14 Jahren

Hallo Ilse,

ich möchte das Problem einmal anders angehen: meiner Meinung nach ist das Asthma schlecht eingestellt, denn nachts geht es schlechter, dadurch Schlaflosigkeit - die Gerüche machen ihr zu schaffen, sie hat es u.a. an der Lunge - klingt einfach nach schlecht eingestelltem Asthma. Ich weiß wovon ich rede, bin selbst betroffen.

Und die Medikamente können zu Schlaflosigkeit führen - also wieder schlecht eingestellt - von Schlafmitteln gegen die Depression und Schlaflosigkeit halte ich garnichts - da beißt sich der Hund in den Schwanz! Sie braucht vor allem einen guten Lungenfacharzt, der engagiert ist.

Denn Rente ist auch nicht das Gelbe vom Ei - dazu ist sie eigentlich zu jung, der Gedanken daran kann auch die Hoffnung an Besserung nehmen, das Wissen gebraucht zu werden, ich bin bei sowas vorsichtig!

Vielleicht ist meine Meinung unbequem, aber ich war selbst einige Jahre in so einem Teufelskreis - und heute bin ich froh, daß ich gekämpft habe und andere mit mir und ich wieder arbeitsfähig bin. Allerdings habe ich einen Job, der Spaß macht - Gott sei Dank! - bin 56 Jahre, Apnoe, Asthma, Allergikerin - in diesen Dingen kenne ich mich heute aus.

Ausgeschlafene Grüße aus Mittelfranken
Dorothee

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Hallo

Beitragvon guenter » vor 14 Jahren

Es ist wie immer ,es gibt solche Krankheiten und solche,eins ist doch ganz klar ,ein Universalratschlag für Krankheiten oder in diesem Fall Asthma gibt es nicht.
Ich war in Bad Reichenhall in der Reha bei den Spezialisten,die alles versucht haben (alles)mich wieder Arbeitsfähig zu machen
Medikamente wegen Schlaflosigkeit lehne ich ab(habe da schlechte Erfahrungen gemacht,nur wenn die vielzahl der Beschwerden so stark sind und trotz Medikamenten kaum Besserung ?? warum quält man dann den Menschen,und man kann mit 45 jahren schon sehr Alt sein.
Heute ist das so ,bedingt durch die Gesundheitsreform wird ein sehr negativer Einfluss auf Kranke genommen,was du willst Rente -wie Alt ? 54 jahre ,viel zu jung ,das ist der Kernsatzt,wie krank jemand ist wird ignoriert man versucht auf kosten der patienten das marode system zu Reformieren ,und das darf nicht sein.
Wenn Ärzte ein krankheitsbild feststellen dann hat sich auch ein Gutachter daran zu orientieren und nicht nach Alter zu fragen und mit Blick auf seinen Brötchengeber(LVA/BFA) die Rente abzulehnen
mfg guenter


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Ilse Rothstein
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Beitragvon Ilse Rothstein » vor 14 Jahren

Hallo Dorothee,
am Samstag habe ich einen Spezialisten auf den Fall angesprochen, der ganz Deiner Meinung ist. Auch was die Frührente angeht. Man muss sich ihrer Geschichte annehmen, ihre verschleppte Lungenentzündung spielt da auch eine tragende Rolle. Er kümmert sich jetzt um sie und ich werde es im Auge behalten...
Danke für den Beitrag.
Gruß
Ilse

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Asthma, Schlafstörungen

Beitragvon Dr. Randelshofer » vor 14 Jahren

Hallo Frau Rothstein,

Dorothee hat mit Ihrer Ansicht völlig recht. Jemand, der nachts wegen Asthma aufwacht ist normalerweise einfach nicht ausreichend gut behandelt.

Also: Ab zum Pneumologen, dann kann sich das Blatt wieder wenden.

Grüsse

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guenter

Hallo

Beitragvon guenter » vor 14 Jahren

Hm.... Dorothee,
deine Meinung ist nicht unbequem,ist deine Meinung und das andere ist meine Meinung.
jeder macht so im Laufe seines Lebens seine Erfahrungen,allerdings habt Ihr Recht wenn Ihr vermutet guenter mag die meisten Ärzte nicht.
Mit Asthma habe ich auch keine probleme mehr ,seit Bad Reichenhall,allerdings wenn die Bronchien unter Belastung zu machen was macht Mensch dann ??weniger Belastung oder soll er sich Quälen weil das Klischee es so will ??
ich will niemanden angreifen,habe halt meine Negativen Erfahrungen gemacht und sage es frei von der Leber,habe heute einen guten Schlafmediziner und Lungenarzt der mich hevoragend eingestellt hat.
Denke das auch unser DR.Randelsdorfer ein netter und guter Arzt ist.
Nur werde ich immer wieder mich gegen Vorurteile und sogenannten Klischees zur wehr setzen,denn nichts anderes ist es wenn man sagt ,nimm eine Pille und alles ist in Ordnung
mfg guenter der jetzt still ist

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Dorothee
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Asthma

Beitragvon Dorothee » vor 14 Jahren

Hallo Guenter,
also ich finde, daß unsere Meinungen garnicht soweit auseinander sind. Deshalb ja auch der Vorschlag, sich einen neuen, engagierten Arzt zu suchen.
Ich habe eine Schlafapnoe, die ca. 10 Jahre nicht erkannt bzw. behandelt wurde und meine Meinung von Ärzten ist - wie Du sagst hm...... Aber es gibt eben auch andere. Für viele Ärzte ist Pillen oder beantrage Rente das Einfachste. Du mußt als Patient Kompetenz für die eigene Krankheit aufbauen, vielen Menschen fällt das aber schwer und denen muß man versuchen zu helfen, wie eben in diesem Fall. Und dazu sind wir in diesem Forum ja da, wie ich meine!
Und sich gegen Klischees und Vorurteile zur Wehr setzen ist doch das Mindeste was wir können oder müssen. Das tuen heute viel zu wenige.

Eine gute Zeit
Dorothee


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