Nur Probleme mit der Therapie - seit 6 Jahren

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Maskenspezi
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Beitrag von Maskenspezi » vor 11 Jahren

Kann es sein, daß bei einer Full Face Maske der Druck im Gegensatz zur Nasenmaske verringert werden könnte / müßte?
Das kann durchaus sein.
Bei der Einstellung im Schlaflabor hat man versucht, deine Apnoen zu beseitigen und dabei evtl. eine leichte Mundleckage durch einen höheren Druck kompensiert. Der kann nun in diesem Fall wieder gesenkt werden.
Umgekehrt kann eine Fullfacemaske bewirken, dass du schlechter Luft bekommst, da sie auf den Unterkiefer drückt und diesen nach hinten schiebt, was den Querschnitte der Atemwege verringern kann. Dann müsste der Druck erhöht werden.
Nach meiner Erfahrung gibt es aber auch ein unterschiedliches Empfinden, das man nicht systematisieren kann. Hängt wohl vom Strömungsverhalten in der Maske und in der Nase ab. Will heissen, Patient A bekommt mit Maske X schlechter Luft als mit Maske Y. Bei Patient B kann es genau umgekehrt sein.
Alles Gute!
Der Maskenspezi

(Nicht selbst betroffen, aber doch ein bisschen Erfahrung)


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Beitrag von Nightprowler » vor 11 Jahren

Maskenspezi hat geschrieben: Nach meiner Erfahrung gibt es aber auch ein unterschiedliches Empfinden, das man nicht systematisieren kann. Hängt wohl vom Strömungsverhalten in der Maske und in der Nase ab. Will heissen, Patient A bekommt mit Maske X schlechter Luft als mit Maske Y. Bei Patient B kann es genau umgekehrt sein.
Hallo!

Das könnte also auch bedeuten, daß ich eine Full Face Maske nicht nutzen könnte, obwohl ich sie bräuchte, weil ich damit noch weniger klar kommen, als mit der Nasenmaske?

Der Unterschied im Druckempfinden zwischen beiden Masken war letzte nacht so stark, daß ich nach dem Wechsel auf die alte Nasenmaske den Druck um soviel weniger störend empfand, daß ich sofort eingeschlafen bin.

Gruß
Alex

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Beitrag von Jurgen » vor 11 Jahren

Hallo Alex,

gut das es Dir besser geht. Ich habe die Erfahrung gemacht dass bei einer guten Nacht unter CPAP die Agoraphobie die evtl. aufkommt zu ertragen ist. Zu diesem Thema finde ich relativ wenig. Kaum ein Zusammenhang zwischen OSAS und Agorphobie, Angst- und Panikattacken. Ich habe nach der Diagnose OSAS fuer ein Jahr eine Therapie durchlaufen. Haette ich mir schenken koennen, wollte es aber nicht unversucht lassen. Es ist mehr als betrueblich zu lesen, das Du mit 29 Jahren zu Hause sitzt und auf Besserung wartest. Will Dir aber auch Mut zuspechen. Mit der konsequenten Anwendung von CPAP konnte ich nach 9 Monaten wieder arbeiten gehen. Mach beides, Therapie und CPAP. Es dauert einfach seine Zeit.

Die Beschwerden die Du beschreibst haetten von mir stammen koennen. Ich erkenne dies sehr deutlich.

Falls einer der Mitlesenden auf diesem Forum mir einen Hinweis auf OSAS/Angst/Panik geben kann waere ich sehr dankbar.

Gruss
Jurgen

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Beitrag von Nightprowler » vor 11 Jahren

Hallo Jurgen!

Ich glaube auch nicht, daß die Agoraphobie durch eine Verhaltenstherapie überwunden werden kann, solange die Schlafapnoe nicht optimal therapiert ist. Bis dahin ist es im Höchstfall eine Hilfe, den Alltag etwas besser zu bewältigen.

Ich habe sehr lange gebraucht, der Psychotherapeutin klarzumachen, daß die Stärke der Symptome der Agoraphobie meines Erachtens nach in unmittelbarem Zusammenhang zur Schlafqualität stehen und daher eben nicht da Prinzip greift, daß sie verschwinden, wenn man sich bestimmten angstbehafteten Situationen nur oft genug aussetzt.

Viele Grüße
Alex


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Beitrag von Nightprowler » vor 11 Jahren

Moin!

Ich habe mir jetzt die Fischer&Paykel Full Face Maske beim Versorger bestellt im Tausch gegen die Weinmann Yara. Komme zwar auch mit der Full Face von Fischer&Paykel nicht zurecht - aber zumindest paßt sie einigermaßen und ich habe sie für meinen Termin im Schlaflabor in der zweiten Februar-Woche schon im Gepäck. Vielleicht wird ja was am Druck geändert, so daß es insgesamt erträglicher wird.

Gruß
Alex

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