Kieferprobleme und Ohrdruck

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Uli Maier

Kieferprobleme und Ohrdruck

Beitrag von Uli Maier » vor 11 Jahren

Hallo,
seit ca. 1,5Jahren führe ich einen täglichen Kleinkrieg mit meiner Maske. Einerseits würde ich auf keinen Fall auf sie verzichten weil es mir mit der Maske erheblich besser geht, ich habe richtig Angst vor Nächten in denen ich z.B. wegen einer Erkältung die Maske nicht benutzen kann - andererseits habe ich jede Nacht irgendwelche kleine Probleme. Anfangs hatte ich ständig Ärger mit dem Schlauch, später musste ich Nachts die Maske oft abnehmen wegen sehr schmerzhafter Druckstellen an der Nasenwurzel. Inzwischen habe ich mit der Riemenspannung wohl einen akzeptablen Kompromiss zwischen leichten Druckstellen an der Nasenwurzel und ständigigen Undichtigkeiten. Ich wache oft auf weil die Maske an allen möglichen Stellen rausbläst.
Vermutlich habe ich diesbezüglich größere Schwieigkeiten, weil ich einerseits einen hohen Beatmungsdruck brauch (13mbar) und dazu noch Bartträger bin.

Nun zu meinem eigentlichen Problem:
Ich hatte während dem ersten halben Jahr fast täglich das Problem dass ich morgens aufgewacht bin und die Zähne nicht mehr aufeinander gepasst haben. Es hat dann immer eine halbe Stunde gedauert bis alles wieder am rechten Platz war. Es hatte sich immer der Unterkiefer vorgeschoben. Mein Zahnarzt hatten keine Rat und so hab ich es dabei belassen. Es wurde später auch besser (vermutlich weil die ich die Riemenspannung verkleinert habe) ist aber in leichter Form immer noch so.
Erst kürzlich bin ich dahintergekommen, dass es vermutlich an den Riemen liegt, die direkt auf das Kiefergelenk drücken. Denn wenn ich morgens genau auf die Stelle unterhalb der Ohren drücke möchte mein Unterkiefer weiter nach vorn.

Seit 2 Monaten habe ich ein ganz anderes Problem, nämlich nach einer Erkältung blieb ein ständiger sehr unangenehmer Ohrdruck. Ein Besuch beim HNO brachte keine Ergebnisse.

Heute hab ich nun gelesen, dass es Zusammenhänge zwischen Kiefergelenk und Ohrendruck gibt.
Kommt mein Ohrdruck tatsächlich von der Maske ?
Gibt es dazu noch andere Erfahrungen?

Der HNO hat im Übrigen die fast schon obligatorische starke Krümmung der Nasenscheidewand diagnostiziert sowie eine ungewöhnliche enge Schlundenge (die ich früher nicht hatte und jetzt zu einem ständig verschleimten Hals mit leichten Sprachstörungen führt).
Kann diese Schlundenge auch was mit meinem hohen Beatmungsdruck zu tun haben (z.B. durch Muskelwuchs wegen des ständig schwiegigen Ausatmens) ?

Grüße, Uli


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Holger
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Beitrag von Holger » vor 11 Jahren

Hallo
Das mit dem Ohrdruck kommt mir bekannt vor. Ich hatte den Druck wie in einem Flugzeug. Der HNO konnte mir nicht helfen sondern erst das Schlaflabor. Dort gab man mir ein Bilevel Gerät. Man sagte mir das es häufig bei Patienten bei über 12 mbr vorkommt. Sie haben mir dann einen kompetenten HNO empfohlen der mich zu einer ambulanten OP ins Krankenhaus schickte. Danach mit dem Bilevel hatte ich keine Ohrprobleme mehr. Also das Schlaflabor ansprechen.
mfg Holger

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Maskenspezi
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Re: Kieferprobleme und Ohrdruck

Beitrag von Maskenspezi » vor 11 Jahren

Uli Maier hat geschrieben:Inzwischen habe ich mit der Riemenspannung wohl einen akzeptablen Kompromiss zwischen leichten Druckstellen an der Nasenwurzel und ständigigen Undichtigkeiten. Ich wache oft auf weil die Maske an allen möglichen Stellen rausbläst.
Vermutlich habe ich diesbezüglich größere Schwieigkeiten, weil ich einerseits einen hohen Beatmungsdruck brauch (13mbar) und dazu noch Bartträger bin........

..........Der HNO hat im Übrigen die fast schon obligatorische starke Krümmung der Nasenscheidewand diagnostiziert sowie eine ungewöhnliche enge Schlundenge (die ich früher nicht hatte und jetzt zu einem ständig verschleimten Hals mit leichten Sprachstörungen führt).
Kann diese Schlundenge auch was mit meinem hohen Beatmungsdruck zu tun haben (z.B. durch Muskelwuchs wegen des ständig schwiegigen Ausatmens) ?
Hallo Uli,

Was Holger schreibt, sit schon ein guter Hinweis. Bei 13 mbar Druck könnte ein Bilevel Gerät eine deutliche Erleichterung sein.

Des weiteren scheint auf den ersten Blick nur noch ein echtes Problem zu bestehen. Das ist die, bei deinem hohen Druck, schlecht sitzende Maske.

Was den engen Schlund betrifft, ist der mit Sicherheit nicht das Ergenbis des hohen Drucks, sondern die Ursache, warum du so einen hohen Druck benötigst, um ihn offen zu halten.

Bezüglichder Maske: Probiere doch einmal eine Mirage Activa von Resmed (über den Patientenbetreuer deines Versorgers, über das Schlaflabor, oder vielleicht kann auch die nächste SHG weiterhelfen). Informationen unter: Resmed
Diese Maske "saugt sich quasi an". Sie sitzt um so besser, je höher der Therapiedruck ist, und ist auch für Bartträger und Leute mit Zahnprothesen, die diese nachts rausnehmen, hervorragend geeignet. Die Bänder bleiben absolut locker. Es bildet sich durch Aufblasen der Maske praktisch ein Luftpolster, daß die ganze Maske federn lässt, d.h. sie bleibt beweglich und dichtet trotzdem ab. Informiere dich doch mal über diese Maske. Sie wird dir bestimmt eine Erleichterung bringen.
Alles Gute!
Der Maskenspezi

(Nicht selbst betroffen, aber doch ein bisschen Erfahrung)

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Holger
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Beitrag von Holger » vor 11 Jahren

Hallo

Was Maskenprofi schreibt mit der Activa ist nicht anwendbar bei einem Bilevelgerät. Hab ich selber ausprobiert. Das Ding hüpft im Bilevelrytmus.
Auch in der Maskensprechstunde von Resmed in meiner Gruppe wurde das bestätigt.

mfg Holger


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Maskenspezi
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Beitrag von Maskenspezi » vor 11 Jahren

Holger schreibt:
Was Maskenprofi schreibt mit der Activa ist nicht anwendbar bei einem Bilevelgerät. Hab ich selber ausprobiert. Das Ding hüpft im Bilevelrytmus.
Noch hat Uli Maier ja kein Bilevel-Gerät. Es gibt für ihn also keine Einschränkung bei der Nutzung der Activa. Und ob und wann er ein Bilevel-Gerät bekommt, ist ja noch offen. Bei einem CPAP-Gerät wäre die Activa eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Situation.

Im übrigen bewegt sich jede Maske, die eine Doppellippe hat, etwas mit, wenn der Druck bei Bilevel-Geräten zwischen Insp. und Exp. wechelt. Bei der Activa wegen des größeren Luftpolsters bauartbedingt kräftiger als bei härteren Masken. Ich kenne aber wirklich einige Patienten die damit kein Problem haben. Man muß das ausprobieren und vielleicht das Lufpolster nicht ganz so groß werden lassen, d.h. die Bänder so einstellen, dass sich das Maskenkissen nur ca. 5mm aufblasen kann. Damit ist der Hub begrenzt und die Maske pendelt nicht so stark. Ausprobieren!
Alles Gute!
Der Maskenspezi

(Nicht selbst betroffen, aber doch ein bisschen Erfahrung)

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Beitrag von future01 » vor 11 Jahren

Hilfe....warum ist dieser Thread so breit?
da kann man kaum richtig lesen :?
Gruß
Renate [img]http://www.cosgan.de/images/midi/tiere/g075.gif[/img]

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Beitrag von CPAPuser » vor 11 Jahren

future01 hat geschrieben:Hilfe....warum ist dieser Thread so breit?
da kann man kaum richtig lesen :?
Da hatte einer einen gaaanz langen link einkopiert, dann passiert das. Habe etwas dran gebastelt, damit du wieder richtig lesen kannst. :idee:


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Beitrag von future01 » vor 11 Jahren

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Danke das ist lieb von Dir :)
Gruß
Renate [img]http://www.cosgan.de/images/midi/tiere/g075.gif[/img]

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