Hilfe, nehme mir nachts unbewußt die Maske vom Gesicht

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Hilfe, nehme mir nachts unbewußt die Maske vom Gesicht

Beitragvon Heike » 24.08.2003, 02:11

Hallo zusammen,

bin ja erst seit 1 Woche CPAP-Benutzer, habe die ersten 2 Nächte top geschlafen, war fit als hätte ich ne Duracell-Batterie eingebaut bekommen, war voller Elan, aber in den letzten 3 Nächten scheine ich mir nachts unbewußt die Maske abzunehmen, morgens liegt sie immer neben mir und ich kann mich an nichts erinnern, bin natürlich wieder genauso müde und kaputt wie komplett ohne Nutzung.
Sehe nur anhand des Gerätes, daß es immer so 2 1/2 bis 3 Stunden nach dem Einschlafen passiert, weiß mir keinen Rat, der Alarm funktioniert, aber auch das Piepsen höre ich nicht.
Ging es anderen am Anfang auch so? Hat jemand einen Tip?

Gruß an alle
Heike
Zuletzt geändert von Heike am 24.08.2003, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Udo Bertram
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Mir ging es auch so

Beitragvon Udo Bertram » 24.08.2003, 07:13

aber in den letzten 3 Nächten scheine ich mir nachts unbewußt die Maske abzunehmen, morgens liegt sie immer neben mir und ich kann mich an nichts erinnern,
-----------------------------------------------------------------
Liebe Heike,
hatte das gleiche Problem, aber das war am Anfang 1994.
Später wurde ich dann wach, weil mir die Maske fehlte.

Wichtig ist immer die innerliche Einstellung, vieles spielt sich im Kopf und Bauch ab und wenn das stimmt, lebt man hervorragend mit CPAP

Weiter viel Erfolg wünscht Dir

Udo
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till
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halte durch

Beitragvon till » 24.08.2003, 16:08

hallo heike,

anfangsschwierigkeiten sind bei der cpap therapie etwas völlig normales. ich hatte in den ersten wochen (anfang der 90er) riesenprobleme mnit dem fuchtbaren lärm den die damaligen geräte noch machten.

ein tipp: vielleicht hast du eine sehr unbequeme maske verpast bekommen, je mehr ich mich darüber informiere, desto mehr drängt sich der eindruck auf, daß man sich häufig zu wenig mühe gibt dem patienten eine wirklich gute, bequeme und dichte maske anzupassen.
sei nachdrücklich und bespreche das problem mit deinem doc, wenn er dich abwimmeln möchte, dann weise ihn drauf hin, daß du hilfe benötigst. wenn das nichts hilft: arzt wechseln, oder den lieferanten der maske nerven. ich habe gerade auch so eine arie hinter mir - gottseidank konnte mir dank udo und freundlichen firmen hier via forum bei meinem maskenproblem sehr gut geholfen werden.

du hast ja selber schon gemerkt, wie rasch die therapie anschlägt (ich habe genau diese erfahrungen auch gemacht: nach 2-3 nächte nwar ich ein anderer mensch)

wenn du trotzdem nicht klarkommen solltest kann sicherlich mit hilfe des vereins weitergeholfen werden. ruf udo an oder sende ihm eine pm oder mail.

till
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fabio1962

re

Beitragvon fabio1962 » 24.08.2003, 17:21

Wie sagt man so schön "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier" das wird schon glaube mir, wir alle haben schon mal Probleme damit am Anfang gehabt.

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Henner

ich kenne das Problem

Beitragvon Henner » 24.08.2003, 18:23

Hallo Heike,

das Probleme hatte ich auch sehr massiv. Trage die Maske seit April diesen Jahres und fast jeden Morgen lag sie daneben ohne daß ich mich erinnern konnte warum. Tragezeit auch nur ca. 2 - 3 Stunden pro Nacht. Es musste aber mit der Nasenatmung zusammenhängen denn ich hatte häufig Schnupfen in dieser Zeit. War dann zur Reha an der Nordsee und bereits nach 3 Tagen konnte ich dort durchatmen und seitdem - jetzt über 7 Wochen - gab es keine Nacht mehr in der ich mir die Maske abgemacht habe, auch jetzt zu Hause nicht mehr. Ich schlafe heute bestens durch und habe mich auch ganz gut mit diesem Fremdkörper abgefunden. Positiver Nebeneffekt, ich habe mein Gewicht bis jetzt um 12 Kilo reduziert, bin wieder fit und ausgeschlafen und fühle mich 10 Jahre jünger. Ich kann eine Reha nur jedem empfehlen.

Gruß Henner

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Heike

Beitragvon Heike » 24.08.2003, 20:56

@till:
Bin eigentlich mit meiner Maske zufrieden, sitzt super, verutscht auch nicht bei der Seitenlage usw. Außer einer kleinen Druckstelle, die aber wohl damit zusammenhängt, daß ich in Seitenlage, wenn ich dann eingeschlafen bin, meinen Kopf massiv ins Kissen drücke, keine Probs, schlafe halt schon ewig unruhig, im Schlaflabor sagte man mir: Das ich morgens nicht am Fußende aufwache wäre ja wohl alles *g*. Werde noch ein wenig Geduld haben und abwarten.

@henner:
Wie Reha? Steht mir die auch zu? Habe so kurtechnisch schlechte Erfahrungen gemacht, habe 97/98 ca. 1 1/2 Jahre sogar bis vors Sozialgericht gegen die BfA prozessiert, leider verloren, habe schwarz auf weiß, daß ich zu wenig krank gefeiert habe, naja und bisher ist es nicht besser, war ja sogar an einem Wochenende zur Maskenanpassung im KH, liebe halt meinen Job.

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Henner

Reha

Beitragvon Henner » 24.08.2003, 21:08

Hallo Heike,

das ging bei mir unheimlich schnell. Ich habe den Antrag bei der BfA gestellt und hatte schon nach ca. 3 Wochen einen positiven Bescheid und nochmal 2 Wochen später auch das o.k. von der Klinik in Utersum auf Föhr. Ich musste den Termin sogar noch verschieben weil ich so schnell garnicht hier weg kam. An meinen Ausfallzeiten in den letzten Jahren kann es nicht gelegen haben, die waren eher unter dem Durchschnitt. Vielleicht ist ja der Kommentar vom Hausarzt wichtig dabei, der hat in meinem Fall die Kur als dringend erforderlich befürwortet.
Ich kann Dir nur raten, einfach nochmal einen neuen Antrag zu stellen. In meinem Fall war es genau die richtige Entscheidung. Viel Glück dabei!

Gruß Henner

Profil von stuttgartpaul
stuttgartpaul

Das legt sich

Beitragvon stuttgartpaul » 25.08.2003, 14:27

Hallo Heike,

das legt sich alles mit der Zeit. Bei mir war es anfänglich auch so ähnlich. Jetzt habe ich damit überhaupt kein Problem mehr. Automatisch greife ich nach der Maske nachdem ich das Licht ausgemacht habe. Ich stelle sie dann auf die niedrigste Stufe und nachdem ich schon lange eingeschlafen bin erhöht sie den Druck auf die von mir benötigte Stärke. Also nicht locker lassen und fest dran glauben.

Liebe Grüße

Peter
stuttgartpaul


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