weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Hilfsmittel gegen das Schnarchen, alle Alternativen düfen gepostet und heftig diskutiert werden.
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Re: ... weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen ..

Beitrag von andrkw45279 » vor 2 Jahren

Hallo,

ohne das Thema zu Ende gelesen zu haben, möchte ich diesen Gedanken aufgreifen:
FRIEDRICH » 7. Dez 2007, 19:33 hat geschrieben:Ist doch für mich erstaunlich, dass diese Therapie mit Digderidoo hier so negativ beäugt wird, obwohl noch niemand persönliche Erfahrungen gesammelt hat.
Meine Erfahrung gibt mir diese Antwort:
Digderidoo gibt es nicht auf Rezept.
Digderidoo-spielen wird nicht von akademisch geschultem Personal vermittelt.

Oder kurz: oft sind wir viel zu wissenschafts-hörig.

Gruß
Andreas


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Re: ... weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen ..

Beitrag von Flexman » vor 2 Jahren

andrkw45279 » 28. Dez 2014, 14:02 hat geschrieben: Meine Erfahrung gibt mir diese Antwort:
Digderidoo gibt es nicht auf Rezept.
Digderidoo-spielen wird nicht von akademisch geschultem Personal vermittelt.

Oder kurz: oft sind wir viel zu wissenschafts-hörig.
Naja, man muss natürlich differenzieren. Als bei mir das Problem aufgetreten ist sind natürlich die Leute mit allen möglichen Ideen gekommen um das zu beheben. Erdstrahlen und was weiß ich was...

Das man mit dem Didgeridoo die Halsmuskulatur stärken kann hat sich für mich am plausibelsten angehört, und dann auch funktioniert.

Auf der einen Seite gibt es Leute die mit Hokuspokus kommen, auf der anderen Seite manche Ärzte die alles mit Tabletten oder einer Operation beheben wollen. Und dazwischen kann man manchmal eben doch Lösungen finden die für einen funktionieren, aber oft eine gewisse Disziplin voraussetzen (regelmäßiges Training, Ernährungsumstellung, ...).

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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von HHH » vor 2 Jahren

Ich habe mich entschlossen über meine Erfahrungen zu berichten. Ich möchte andere Menschen ermutigen, falsche Dinge richtig stellen und würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen.

Zu meiner Geschichte:
Bei mir (178cm / 82kg) wurde in einer ambulanten Polgraphie Schlafapnoesyndrom mit einem AHI von 37,8/h diagnostiziert. Typische Anzeichen bei mir, schwere Tagesmüdigkeit und heftige Kopfschmerzen am Morgen.
Da ich keine Lust auf ein CPAP-Gerät hatte (arbeite selber im Krankenhaus), machte ich mich auf die Suche nach Alternativen. Hierbei bin ich auf die Didgeridoo-Studie aus der Schweiz gestoßen. Kurz entschlossen bestellte ich mir für kleines Geld ein größenverstellbares Plastik-Didgeridoo im Internet. Anschließend schaute ich mir auf YouTube ein Video an, auf welchem das Spielen des Instrumentes erklärt wurde. Von da an spielte ich 6x pro Woche 30 Minuten mein Didgeridoo und trieb zudem noch 2x pro Woche ca. 30 Minuten Sport.
Bereits nach 3-4 Wochen waren meine Beschwerden nach subjektivem Empfinden komplett verschwunden! Nach vier Monaten folgte die Untersuchungsnacht im Schlaflabor. Hier bestätigte sich der „Verdacht“. Ich zitiere aus dem Entlassungsbericht: „ …hat in der hiesigen Diagnosenacht polysomnographisch überhaupt keine Zeichen einer schlafbezogenen Atmungsstörung aufgewiesen.“

Was sagt mir das:
Es ist (ob grundsätzlich möchte ich nicht behaupten) möglich das Schlafapnoesyndrom mit einem Didgeridoo zu behandeln! Es braucht dafür kein teures „medizinisches Didgeridoo“ und auch keine teuren Kurse !! Auch braucht man keine Zirkularatmung um einen Erfolg zu erzielen!!
Natürlich fällt es manchen leichter sich in Lerngruppen zu motivieren oder durch persönliche Anleitung zu lernen, dies muss jeder individuell entscheiden. Ich finde es nur prinzipiell fragwürdig an kranken und verzweifelten Menschen (mit teilweise falschen Behauptungen) auch noch Geld verdienen zu wollen. Fakt ist: Man kann es mit einem preiswerten Didgeridoo auch alleine schaffen!!
Ich möchte aber auch nicht verschweigen, dass es viel Disziplin braucht um 6x pro Woche 25-30 Minuten Didgeridoo zu spielen! Eine enge Abstimmung / Überwachung mit dem Arzt ist meiner Meinung nach immer wichtig und sinnvoll !!

Erfahrungsaustausch:
Leider gibt es meines Wissens nach keine Langzeitstudien und daher ist wohl auch nicht bekannt, wieviel Didgeridoo täglich / wöchentlich gespielt werden muss, um den gewonnenen Erfolg auch langfristig zu halten. In den letzten Monaten habe ich das Spielen teilweise auf 3-5x pro Woche reduziert. Die Spielzeit reduzierte ich dabei ebenfalls auf 20-25 Minuten. Sport betrieb ich in letzter Zeit auch nur noch unregelmäßig.
In den letzten Monaten wurde bei mir ein erhöhter Blutdruck diagnostiziert und ich fühlte mich morgens oft erschöpft und unausgeschlafen. Mein erster Verdacht war natürlich Schlafapnoe. Eine ambulante Polygraphie ergab mit einem AHI Wert von 0,2/h aber keine Anzeichen für meine Befürchtung.

Daher würden mich die Erfahrungen von anderen Didgeridoo-Spielern mit Schlafapnoe sehr interessieren. Ich frage mich ob die Apnoen in manchen Nächten wieder auftreten können und dann wieder verschwinden wenn man eine gewisse Spielzeit X pro Woche einhält.

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen :thumbup:

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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von Ozzy O. » vor 2 Jahren

Herzlich Willkommen HHH!

:laola:

Dein Erfahrungsbericht klingt ja interessant. Ich selbst habe keine Erfahrungen mit einem Didgeridoo. Ich kann mich aber gut erinnern, dass ich in den 15 Jahren, in denen ich aktiv Klarinette gespielt habe, sehr fit war und kaum Kreislaufprobleme hatte, im Gegensatz zu meiner Kindheit und der Zeit nach dem Klarinettespielen. Ich freue mich über weiteren Erfahrungsaustausch.
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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von Polli » vor 2 Jahren

:laola: Ich begrüße Dich herzlich im Forum Schlafapnoe :wave:

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Dich zu fragen, wie man "weitgehend geräuschlos" dieses Instrument spielen kann.
Ich hätte es versucht, wenn es
1. nicht so laut wäre (ich wohne in Miete)
und
2. ich auf Anhieb die Zirkularatmung zustande gebracht hätte.
Da 1. nach meiner Information nicht geht, hab ich 2. nicht mehr versucht.

Nun sagst du, es geht ohne Zirkularatmung.
Blasen wie ein Alphorn? Tröten? Hauptsache Pusten?

Schon mal Danke für eine kurze Info
und weiter viel Erfolg mit dem Dig.
Herzliche Grüße von Polli

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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von HHH » vor 2 Jahren

Lieben Dank für die nette Begrüßung :thumbup:

@Polli

Gibt ja auch Menschen die zu Hause Klavier spielen. Warum sollten 30 Minuten Didgeridoo am Tag nicht gestattet sein (zu erlaubten Zeiten) ? Wir haben nur eine Nachbarin und die hat sich noch nie beschwert. Ich persönlich finde es aber auch wirklich nicht so schlimm von der Lautstärke. Aber lustig, diese Frage stellt immer jeder zuerst.

Zirkularatmung brauchst Du definitiv nicht! Ich möchte sie aber vielleicht auch noch irgendwann erlernen, einfach um ein bisschen mehr spielen zu können....so kann man bestimmt Langeweile beim Spielen verhindern :-)

Man darf auf keinen Fall aus der Lunge "pusten". Der Druck wird über die Backen erzeugt. Aber wie oben beschrieben, man kann das eigentlich sehr gut über YouTube Videos lernen :-)

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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von Rem red rum » vor 2 Jahren

Klar mit den Backen pusten. Aber ohne "Nachladen" sind die doch ziemlich schnell leer. Und atmest Du dann einfach durch den Mund ein? Das unterbricht den netten Dauerklang. Ich hatte den Eindruck, die Bewegungen der Halsmuskulatur um ständig Nachschub an Luft in die Backen zu bringen sei das eigentlich Wirksamste. Daß (wie beim Dudelsack) dauernd Druck in den Backen ist, lässt sich viel leichter üben, wenn man drastisch den Querschnitt reduziert. Stichwort: Strohhalm oder Kugelschreiber-Vorderteil in Wasserglas.
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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von Polli » vor 2 Jahren

Ja, auch das gibt's mehrfach in Youtube.
Vll sollte ich doch noch mal einen Versuch starten - man weiß ja nie, wozu das gut ist :-D

Ich dachte auch, das ist der eigentliche Charakter des Dig-Spielens - dieser Dauerton.
Das und dazu ein Hang - ein Traum. :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Herzliche Grüße von Polli

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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von Rem red rum » vor 2 Jahren

Youtube. Ich benutze kein Youtube. Und wer keine anderen Suchmaschinen kennt, kann ja mal nach Suchmaschine suchen ... und dazu ein Hang? Jau! Und dazu unbegrenzt Zeit ... mit dem Didge assoziiere ich immer auch Meditation ... wenn "es" im Dauerton so vor sich hin wummert. Ob da die Eigenfrequenz des Schädels eine Rolle spielt? Ich meine, wenn man mit dem Didge mechanisch in Resonanz mit dem Hirnkastel kommt, und dann noch diese Schwingung eine Oberwelle der aktuellen Hirnfrequenz wird ... na dann wird bestimmt man selber und das Universum ein und dasselbe. ;)
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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von Rallo0815 » vor 2 Jahren

Rem red rum » 18. Sep 2015, 22:35 hat geschrieben:Youtube. Ich benutze kein Youtube. Und wer keine anderen Suchmaschinen kennt, kann ja mal nach Suchmaschine suchen ... und dazu ein Hang? Jau! Und dazu unbegrenzt Zeit ... mit dem Didge assoziiere ich immer auch Meditation ... wenn "es" im Dauerton so vor sich hin wummert. Ob da die Eigenfrequenz des Schädels eine Rolle spielt? Ich meine, wenn man mit dem Didge mechanisch in Resonanz mit dem Hirnkastel kommt, und dann noch diese Schwingung eine Oberwelle der aktuellen Hirnfrequenz wird ... na dann wird bestimmt man selber und das Universum ein und dasselbe. ;)
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Re: weniger Schnarchen/Apnoe durch Didgeridoo spielen!!

Beitrag von Flexman » vor 2 Jahren

Es ist (ob grundsätzlich möchte ich nicht behaupten) möglich das Schlafapnoesyndrom mit einem Didgeridoo zu behandeln! Es braucht dafür kein teures „medizinisches Didgeridoo“ und auch keine teuren Kurse !! Auch braucht man keine Zirkularatmung um einen Erfolg zu erzielen!!
Natürlich fällt es manchen leichter sich in Lerngruppen zu motivieren oder durch persönliche Anleitung zu lernen, dies muss jeder individuell entscheiden. Ich finde es nur prinzipiell fragwürdig an kranken und verzweifelten Menschen (mit teilweise falschen Behauptungen) auch noch Geld verdienen zu wollen. Fakt ist: Man kann es mit einem preiswerten Didgeridoo auch alleine schaffen!!
Gut zu wissen.

Bei mir war es so: Vor 5 Jahren war das mit dem Didgeridoo ja nur vom Hörensagen bekannt. Asate hat hier zumindest eine Studie gemacht - und dafür musste natürlich auch ein genormtes Instrument (diese "medizinische Didgeridoo" her). Dank der Studie ist das auch in der Wikipedia gelandet, weil man zumindest etwas greifbares in der Hand hat, auf das man verweisen kann.

Ich habe natürlich schon vermutet, dass man es auch billiger haben kann. Allerdings war es für meine Disziplin extrem wichtig dass ich gewusst habe: Mit diesem Gerät, mit dieser Anleitung etc. hat es bei anderen funktioniert, d.h. es gibt gute Chancen. Wenn ich einfach irgendwie lostrainiert hätte, und sich die ersten Erfolge nicht dann eingestellt hätten, wann ich sie erwartet hätte, dann wäre das vielleicht für die Motivation ein Problem gewesen. Insofern bin ich froh, dass es diese Möglichkeit gegeben hat und es war mir auch das Geld wert. Zu dem Zeitpunkt war für mich einfach wichtig, dass es da statt der CPAP-Maske noch eine andere Möglichkeit gibt, an die ich glaube und die ich dann auch durchziehe.

Sobald Sachen in der Medizin einen etwas offizielleren Status haben kosten sie halt. Man kann eine Kur gehen (die halt die Kassa zahlt), oder man könnte sich natürlich auch selbständig einen Monat gesund ernähren und Sport treiben. ;) Von daher finde ich das schon in Ordnung - das Problem ist für mich eher, dass die Krankenkassen zwar andere teure Sachen zahlen, aber eben nicht eine Didgeridoo-Therapie.
Ich möchte aber auch nicht verschweigen, dass es viel Disziplin braucht um 6x pro Woche 25-30 Minuten Didgeridoo zu spielen! Eine enge Abstimmung / Überwachung mit dem Arzt ist meiner Meinung nach immer wichtig und sinnvoll !!
Das kann ich nur unterstreichen. Nachdem die andere Option die Maske war ist es mir anfangs nicht schwer gefallen, die Disziplin einzuhalten. Erst mit der Zeit ist etwas der Schlendrian reingekommen - auch weil man nicht weiß, wie weit man das üben reduzieren kann.

In letzter Zeit war ich etwas zu schlampig (d.h. nur 1-2x pro Woche und das nebenbei) - da ist mein AHI nun wieder auf 14 gestiegen. Ich sollte also wohl doch 3x pro Woche üben, und das dazu auch konzentriert.

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