Zu faul zum atmen

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Michelle

Zu faul zum atmen

Beitragvon Michelle » vor 14 Jahren

Zu faul zum atmen?
Hallo und guten Tag miteinander.
Ich bin Gast und habe keine Ahnung aber eine Frage:
Ist es Schlafapnoe, wenn man beim Einschlafen immer wieder wach wird, weil man keine Luft geholt hat? Ich sage mir dann immer: Los, Luft holen, wenn Du einschläftst - aber offenbar bin ich zu faul. Müde bin ich auch immer, und nachts (meist gegen 4 Uhr) pitscheklatschenass wie ein Frosch aus dem Tümpel. Was kann ich denn da machen?
Vielen Dank, falls jemand antwortet
Michelle


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CPAPuser
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Re: Zu faul zum atmen

Beitragvon CPAPuser » vor 14 Jahren

Beitrag vom Verfasser zurückgezogen.
Zuletzt geändert von CPAPuser am 10.03.2009, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Gast » vor 14 Jahren

Vielen Dank für die prompte Antwort.
Michelle

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Thomas F

Beitragvon Thomas F » vor 14 Jahren

:D
Hallo Michelle!
Ich kann die Antwort vom CPAP user
nur voll unterstützen! Daher bitte schiebe es nicht
auf die lange Bank sondern gehe zum Arzt !!!
Ich habe auch viel zu lange gewartet und hätte
mir einiges ersparen können wenn man es früher
entdeckt hätte.
Gruß Thomas

PS.:schreib doch mal wenn du was genaueres weisst.


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Beitragvon Gast » vor 14 Jahren

Hallo Thomas,

vielen Dank für's Bekräftigen, dass ich im zum Arzt gehen soll. Tatsächlich habe ich noch nichts unternommen und traue mich auch nicht so recht. Ich war deshalb vor über einem Jahr beim Arzt, habe ihm gesagt, dass ich in der Einschlafphase immer wieder aufwache, weil ich einfach keine Luft hole. Der Arzt hat mir dann erklärt, dass sei psychisch, die Nacht sei der "kleine Bruder des Todes" und deshalb "der Feind des Menschen" und ich hätte Angst vor der Nacht und deshalb bekäme ich dann Panik und würde falsch atmen. All mein beteuern, das ich keine Angst habe, sondern einfach keine Luft hole, hat nichts geholfen. Der Arzt meinte, dass sei ganz typisch, dass ich widerspreche, ich wollte das mit der Angst nicht wahrhaben und riet mir, ich solle bei ihm zehn Sitzungen Psychotherapie machen, für die ich aus der eigenen Tasche 400 Euro zahlen muss. Hätte ich ja auch gemacht, wenn ich geglaubt hätte, dass mir das hilft. Aber ich habe ja keine Angst, ich atme eben einfach nur nicht. Naja, und deshalb habe ich mich selbst auf die Suche nach der Ursache gemacht und bin in dem Forum hier gelandet und würde das Problem eigentlich auch lieber gerne alleine lösen, ohne Arzt. Aber wenn ich doch noch zu einem gehen sollte, dann kann ich ja mal sagen, was der gesagt hat.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Michelle

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guenter

Hm..

Beitragvon guenter » vor 14 Jahren

Hallo
vieleicht wäre der Besuch eines Lungenfacharztes mit Schlaflabor zu empfehlen ,bei mir war das jahre lang so ähnlich,bekam abends atemnot ,erst im zusammenhang mit meinem rentenantrag wurde asthma festgestellt
mfg guenter

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Karl-Heinz

Beitragvon Karl-Heinz » vor 14 Jahren

Anonymous hat geschrieben:Tatsächlich habe ich noch nichts unternommen und traue mich auch nicht so recht. Ich war deshalb vor über einem Jahr beim Arzt, habe ihm gesagt, dass ich in der Einschlafphase immer wieder aufwache, weil ich einfach keine Luft hole. Der Arzt hat mir dann erklärt, dass sei psychisch, die Nacht sei der "kleine Bruder des Todes" und deshalb "der Feind des Menschen" und ich hätte Angst vor der Nacht und deshalb bekäme ich dann Panik und würde falsch atmen...


Hallo Michelle,

Was Du hier schilderst grenzt in meinen Augen an Scharlatanerie. Es ist immer wieder erstaunlich, was in unserem Gesundheitswesen so möglich ist. Ich dachte Merlin wäre nur eine Sagengestalt. Hauptsache die Kasse stimmt. In die Praxis dieses Arztes würde ich keinen Fuß mehr setzen. Lass dich zu einem Pulmologen oder eine Schlafambulanz überweisen, damit der Sache nachgegangen werden kann. Und warte bitte nicht noch ewig, es wird nicht besser. Du brauchst keine Angst zu haben, es tut nicht weh. Das ist nur die Ungewissheit und Angst vor dem Unbekannten. Aber da haben wir alle mal gestanden. Am wichtigsten ist der erste Schritt. Tun ihn ganz einfach und lass dich nicht beirren. Es wird schon.


Gruß Karl-Heinz


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fabio1962

re

Beitragvon fabio1962 » vor 14 Jahren

Hallo Michelle!

Sehe ich auch so, solltest schnellstens einen Termin mit Deinem Internisten für ein Screening machen und laß Dich nicht abwimmeln. Ansonsten den nächsten Fragen gibt genug auf der Welt.
Viel Glück und alles gute!

Ciao Fabio

P.S. Ich habe da so einen Spruch den ich immer meiner Partnerin sage:

Der Tag fängt mit einem Lächeln an und endet auch damit!!!!!!!

Es wird schon alles wieder gut.

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Gast

Beitragvon Gast » vor 14 Jahren

Hallo, Michelle,
ich kann die eine Antwort nur unterstreichen: Geh schnell zu nem anderen Arzt (bzw. überhaupt zu einem, der so genannt werden darf). Sicher ist der Schlaf der kleine Bruder des Todes, da hat er recht, aber man muss es ja nicht herausfordern, den großen zu zeitig kennenzulernen.
Zu faul zum Atmen klingt für mich sehr bekannt, mir geht das auch tagsüber öfters so, dass ich mich erinnern muss, mal wieder richtig Luft zu bunkern. Wenn Du Pech hast, ist das auch wie bei mir die leider viel seltenere zentrale Form, wo das Gehirn den Impuls fürs Atmen nicht liefert. Ich bin auch noch am Suchen, was dagegen zu machen ist, denn die "Schnarchmaschine" kann bestenfalls die Sauerstoffsättigung durch die erzwungen tieferen Atemzüge verbessern.
Auf alle Fälle empfehle ich dir auch dringend das Screening im Schlaflabor. Und wenn du irgendwo gute Spezialisten für das zentrale Schlaf-Apnoe-Syndrom eruieren konntest, gib mir bitte Bescheid: stephan@fb9.de

Gruß Stephan

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Michelle

Beitragvon Michelle » vor 12 Jahren

Hallo an alle,
da melde ich mich nochmal, um zu berichten, wie es mir inzwischen ergangen ist - ich weiß gar nicht, ob das dann noch einer liest. Naja, ich probiere es mal.
Also nächtliches Screening wurde gemacht. Danach habe ich keine Schlafapnoe, aber ich hatte eine total zue Nase. Die ist im Sommer operiert werden, jetzt ist Platz und ich bekomme wieder Luft.
Das mit dem Nachtwschweiß hat sich aber immer noch nicht erledigt. Nach wie vor liege ich nachts in meinem eigenen Sud, wache auf, weil alles klatschnass ist. das dicke Handtuch um meinen Hals herum gehört inzwischen zur Überlebensausrüstung. Wenn ich nicht täglich die Haare wasche, sehe ich aus wie eine Irre. Und aus dem Bettwäschewschen komme ich auch nicht mehr heraus.
Werde nun im Frühjahr erneut einen Versuch unternehmen, dieses lästige Geschwitze loszuwerdenstellen, gehe dann wieder zu einer anderen Frauenärztin, die mich vielleicht ernst nimmt, nachdem die andere nach meinen Schilderungen einfach nur ohne jede Untersuchung mehrfach abgwunken hat und meinte "nein, nein, keine Hormonstörungen", dann gehe ich dem Hausarzt wieder auf den Wecker, der meinte es läge an der Nase und ein halbes Jahr nach der OP wäre es bestimmt weg. Und dann gehe ich wieder zum Nasenarzt - echt nervig. was das alles kostet. Da steigen ständig die Gesundheitskosten und alle beschweren sich, dass die Patienten so viele Kosten produzieren. Aber entschuldigen: Seit Jahren schafft es kein Arzt, die Ursache meines Problems herauszufinden. Und so wie mir wird es sicher vielen gehen, die von Pontius zu Pilatus latschen und sich dann noch den Vorwurf anhören müssen, dass sie Kosten produzieren, als wenn das Spaß nachen würde.

Also, wie auch immer. Ich danke nochmal recht herzlich für die guten Ratschläge. Letztlich hat mir das den Mut gegeben, zur Lungenärztin zu gehen. Nun habe ich Gewissheit, dass es keine Schlafanpnoe ist und habe ein freies Näschen und bin wenigstens ein bisschen weiter.
Es grüßt
Michelle


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