Erfahrungsbericht Schlaflabor und 1. Mal mit Maske

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Martin I.

Erfahrungsbericht Schlaflabor und 1. Mal mit Maske

Beitrag von Martin I. » vor 14 Jahren

Guten Tag zusammen!
Letzte und vorletzte Nacht hatte ich den lang erwarteten Termin im Schlaflabor und ich muss sagen, dass ich selten so besch... geschlafen habe! Die ganzen Verkabelungen und Pflaster - so schlimm habe ich es mir nicht vorgestellt. :cry:

Ich muß wohl doch etwas geschlafen haben, weil die Auswertung von vorletzter Nacht einigermaßen aussagekräftig war. Es sieht danach aus, dass ich nicht nur das Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom habe, sondern auch das Zentrale. Also die Mischform, die so häufig vorkommt.

Trotzdem war ich erschreckt, als ich sah, wann mein Gehirn keine Atmungsbefehle mehr gegeben hat!

Jedenfalls hat die vorletzte Nacht dazu geführt, dass ich letzte Nacht das 1. Mal mit Maske schlafen musste/durfte.

Ein unvergessliches Erlebnis, das mir keinen Mut für die Zukunft macht! :evil:

Es war fürchterlich! Dieser permanente Druck, gegen den man anatmen muss! Gegen 23.00h wurde ich an ein Gerät angeschlossen, das einen dauernden Druck ausübt. Das ging ja noch. Irgendwann kam die Assistentin und meinte, das Gerät ist zu schwach, ich hätte ständig Zentrale Aussetzer. Sie hat mich dann an ein Gerät angeschlossen, das quasi "mitatmet" und keinen Dauerdruck hat. Das ist so ein Gefühl, als wenn einem jemand ständig in die Nase bläst und man sich nicht dagegen wehren kann.
Wisst ihr, was ich meine?!
Aus lauter Müdigkeit bin ich dann gegen 3.00h doch für zwei Stunden eingeschlafen und um 5.00h wurde ich wieder entkabelt. Gott sei dank!

Wie soll man denn da schlafen können?! Daran kann man sich gewöhnen?! Ich glaub's nicht...

Ich fragte heute morgen die Assistentin, mit welchem Druck ich beatmet wurde: sie meinte 6 zu 12. Kann mir jemand sagen, was das bedeutet :?:

Jedenfalls war das irre viel Druck, ich habe richtig gespürt, wie die Maske sich aufbläst. Ich musste mich zwingen, den Mund richtig geschlossen zu halten, sonst hätte der Druck ihn ständig geöffnet.

Die Maske saß am Anfang recht gut, aber länger dieses Trauerspiel gedauert hat, desto mehr ist sie verrutscht und nach nach oben rausgepfiffen.
Es ist ein Wunder, dass sich bei den vielen Kabeln noch keiner stranguliert hat.. :wink:

In ca. zwei Wochen wird ein Befund vom Schlaflabor kommen. Wer mir den erläutert und wie's dann weitergeht - keine Ahnung!

An dieser Stelle möchte ich ein Lob an Herrn Keller von SHG Nürnberg loswerden: Toll, wie Sie die Menschen hier im Forum betreuen! Immer den richtigen Tipp... Wir sehen uns mit Sicherheit bei der nächsten Gruppe!


Profil von Manfred Keller
Manfred Keller

AW: Erfahrungsbericht Schlaflabor und 1. Mal mit Maske

Beitrag von Manfred Keller » vor 14 Jahren

Hallo Martin,
vielen Dank für das dicke Lob! :P
Unser nächster Abend mit Erfahrungsaustausch und Maskensprechstunde wird am Mi. 10.09.03 sein.
Druck 12/6 heißt, daß Sie einen Therapiedruck (beim Einatmen) von 12 benötigen und der Ausatemdruck wird dann auf 6 abgesenkt, um es Ihnen leichter zu machen.
Sie habern recht, dass das gewöhnungsbedürftig ist, da durch diese hohen Drücke die Luftgeschwindigkeit deutlich höher ist, aber da gewöhnt man sich schnell daran.
Um sich an die Maske zu gewöhnen, sollten Sie die schon Abends nach dem Abendessen (z. B. Fernsehen, Lesen, Musikhören,...) einige Zeit aufsetzen. Zunächst noch ohne Schlauch, nach en paar Tagen dann mit Schlauch.

Alles Gute (PS: bin vom 07.08. bis 23.08. in Urlaub)

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