Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

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frankvonHamburg
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Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von frankvonHamburg » vor 2 Jahren

Hallo ihr Lieben.

ich hoffe es geht euch jut und der Strom fließt mächtig vor allem in der Nacht!

Meine AHIs sind von Monat zu Monat besser geworden mittlerweile in Durchschnitt bei 5 in der Stunde im Monatsschnitt.
Seit einem Jahr Seitenlage neue Matratze und dadurch weniger Apnoen.
Habe seit 9 Monaten ein APAP Resmed 9 und bin wegen der Ausatemerleichertung damit besser dran als mit dem S9 CPAP das mir das ausatmen erschwerte weil ich ein Flachatmer bin.

Reflux begann ca vor 6 Monaten zu manifestieren.
Ich hatte ne Erkältung mit Megareizhusten wurde zweimal mit Antibiotika behandelt dann Cortisonspray Mifloide Wochenlang...dann wurde durch den HNO starke Verätzungen im Rachenbereich festgestellt und es war deutlich das mein Reizhusten durch die Säure kam.

40 er Pantro Hemmer und zwar eine Stunde vor dem Schlafen gehen.

Ernährung radikal optimiert auf Säurearm umgestellt etc.

Ich fühle mich dadurch schon viel besser aber immer noch Säuremäßig UNwohlsein.


Kann es einen Zusammenhang mit veränderter Schlaflage also wegen der Seitenlage geben???
Früher auf dem Rücken seit einem Jahr Seitenlage.....

HNO sagt "Magenspiegelung machen"
Schlafaponoe Hausarzt sagt "das kann man sich sparen weil bei nur 50% aller solcher Untersuchungen was entdeckt wird ist zu ungenau....."

Ramipril 5 nehme ich wegen Blutdruck es steht im Beipack "das es zu Übersäuerungen führen kann"
Mein Dr meint "das ist Quatsch"--------------



Wie ist das bei euch mit Reflux?

Wenn ihr Ernährung umgestellt habt, wie lange hat es gedauert bis es weg war?


Gruss von der Alster der Elbe der Bille

Frank


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Friedlschorsch
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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von Friedlschorsch » vor 2 Jahren

Hallo,

ich nehme sowohl Pantoprazol einen Tag 20 mg, den nächsten Tag 40 mg als auch täglich eine halbe Tablette Ramipril 5 mg. Seit Einnahme von Pantoprazol vor mind. 10 Jahren habe ich kein Sodbrennen mehr. Auf die Einnahme von einer ganzen Tablette Ramipril habe ich Hustenreiz bekommen. Deshalb wurde meine Dosis halbiert. Seither ist der Hustenreiz weitgehend verschwunden.
Herzliche Grüße
Friedlschorsch

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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von hierich1 » vor 2 Jahren

HI,

auch ich hatte nach Beginn der CPAP-Therapie Probleme und der Schlaf-Doc meinte, dass mein Zwang zum Räuspern mit einer Refluxkrankheit zusammenhängt. Tatsächlich hatte ich selbst schon ab und zu mal Feststellungen dieser Art getroffen.
Seitdem ich täglich 20 mg Omeprazol nehme, gehören meine Probleme der Vergangenheit an.
Da ich dies eigentlich nicht als Dauermedikation ansehen wollte, habe ich zwischendurch mal ausgesetzt und nach einiger Zeit waren die gleichen Beschwerden wieder da. Also wieder Omeprazol und das für immer ....

Regina

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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von anlo007 » vor 2 Jahren

frankvonHamburg » 30. Okt 2015, 09:31 hat geschrieben:
Ramipril 5 nehme ich wegen Blutdruck es steht im Beipack "das es zu Übersäuerungen führen kann"
Mein Dr meint "das ist Quatsch"--------------
wenn es Quatsch wäre, stünde es nicht im Beipackzettel.

Da es verschiedene ACE Hemmer mit unterschiedlchen Nebenwirkungen gibt, frag ihn mal nach einem anderen.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas


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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von frankvonHamburg » vor 2 Jahren

Danke für die Antworten!

Offenkundig ist mein Dr unwillig ein anderes Blutdruckmittel zu verschreiben.....hatte schon ein anderes was zu Reizhusten führte.

Den Säureblocker muss ich wohl lange nehmen bin dabei meine Ernährung noch mehr auf Übersäuerung einzustellen.
Mal sehen ob das besser wird.

Ich lass heute das die Linkslage Seitenlage das beste bei Reflux sei.....weiss aber nicht ob das real ist....

Frank

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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von Gitte2015 » vor 2 Jahren

Hallo Frank,

Reflux begann ca vor 6 Monaten zu manifestieren.
Ich hatte ne Erkältung mit Megareizhusten wurde zweimal mit Antibiotika behandelt dann Cortisonspray Mifloide Wochenlang...dann wurde durch den HNO starke Verätzungen im Rachenbereich festgestellt und es war deutlich das mein Reizhusten durch die Säure kam.
Die Verätzungen im Rachenbereich können aber auch vom Cortisonspray kommen.
In der Tabelle der Nebenwirkungen der Packungsbeilage steht folgendes:
Häufig: Dysphonie, Husten, Heiserkeit, Reizung des Rachens
siehe Packungsbeilage von Miflonide:
http://www.fachinfo.de/pdf/003278

Lungenfachärzte empfehlen dagegen eine Inhalierhilfe anzuwenden, weil damit das Gas des Sprays dann nicht auf einmal inhaliert wird.
Falls Du Inhalierhilfen nicht kennst, googele mal unter dem Begriff.

Auch ein Räusperzwang kann von solchen Sprays kommen.
Wenn dazu noch Reizhusten vorliegt, kann aber auch eine COPD vorliegen, also eine Lungenerkrankung, die häufig bei Rauchern vorkommt, aber die auch Nichtraucher haben können. COPD führt öfters zu Reizhusten und Räusperzwang.


Reflux:
Das habe ich auch. Ich gehe bei mir davon aus, dass ich das lebenslänglich haben werde, denn bei mir ist der Magenschließmuskel nicht dicht. Feststellbar ist das durch eine Magenspiegelung.
Medikamente können auch eine Rolle spielen bei Magenstörungen.
Wenn man es schafft, abends nichts mehr zu essen, ist das auch günstig für einen Reflux.

Das mit der Linkslage könnte durchaus Sinn machen. Der Magen verläuft doch leicht schräg nach unten, oder? Bei einer Linkslage kann dann das Essen und die Säure vielleicht weniger leicht hoch kommen.
Was mir empfohlen wurde ist, dass man unter die Hinterbeine des Bettes etwas unterlegen soll, damit das Bett im Kopfbereich eine leicht erhöhte Position hat.

Aber letztlich wird ein starker Reflux damit kaum allein behandelbar sein.


lg
Gitte

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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von Christian » vor 2 Jahren

Gitte2015 » 1. Nov 2015, 18:56 hat geschrieben:Hallo Frank,

Die Verätzungen im Rachenbereich können aber auch vom Cortisonspray kommen.
In der Tabelle der Nebenwirkungen der Packungsbeilage steht folgendes:
Häufig: Dysphonie, Husten, Heiserkeit, Reizung des Rachens
siehe Packungsbeilage von Miflonide:
http://www.fachinfo.de/pdf/003278

Lungenfachärzte empfehlen dagegen eine Inhalierhilfe anzuwenden, weil damit das Gas des Sprays dann nicht auf einmal inhaliert wird.
Falls Du Inhalierhilfen nicht kennst, googele mal unter dem Begriff.

Auch ein Räusperzwang kann von solchen Sprays kommen.
Wenn dazu noch Reizhusten vorliegt, kann aber auch eine COPD vorliegen, also eine Lungenerkrankung, die häufig bei Rauchern vorkommt, aber die auch Nichtraucher haben können. COPD führt öfters zu Reizhusten und Räusperzwang.

Hallo,
ich habe seit 15 Jahren COPD, momentan Stufe III (C).
Ich nehme schon jahrelang Miflonide und zu diesem Medikament gibt es keine Ihalierhilfe, weil es ein PULVER Medikament ist.
Für NICHT-Pulver inhalative Korison-Medikamente wie z.B. BudiAir (Budesonid) kann man diese Hilfe benutzen, mann darf aber keine Wunder erwarten.

Gruß
Christian
Liebe Grüße aus dem Ruhrpott!
Christian


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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von Gitte2015 » vor 2 Jahren

Hallo Christian,

Ja, Du hast Recht.
Ich war davon ausgegangen, dass Miflonide ein Spray ist, weil Frank oben es als Cortisonspray bezeichnet hat. Für in Pulverform anzuwendende Cortisonmittel sind die Inhalierhilfen nicht geeignet, sondern nur für gasförmige Sprays.

Da bleibt dann nur den Mund nach der Anwendung gut zu spülen und es unmittelbar vor dem Essen anzuwenden.


lg
Gitte

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Gasping
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Re: Reflux, Ramipril und die Nebenwirkungen

Beitrag von Gasping » vor 1 Monat

Hallo Frank,
einen wechselseitigen, sich verstärkenden Wirkungsmechanismus bestehend aus

* OSAS
* Hypertonie
* Herzrhythmusstörungen
* Refluxösophagitis (L.A. Grad B)

habe ich auch. Dazu gibt es evidenzbasierte Studien. Nebenbefundlich traten nach meinem Unfall (instabile BWK12-Fraktur mit posttraumatischer/-operativer Deformität) folgende Befunde zu Tage:
*axiale Hiatushernie (Zwerchfellbruch)
*Refluxösophagitis.
Verstärkt treten die Refluxe auf durch Schmerzmedikamente (z.B. Ibu800, Tramadol 200), sodass ich seit ewig Nexium 40/ Esomeprazol 40 einnehme. Durch Blutdrucksenker -und glaub mir, da habe ich schon ca. 8 Sorten durchgetestet- trat kein Reflux auf. Wenn ich Esomeprazol weglasse, habe ich prompt ein Schwelen, was besondees nachts in Rückenlage unerträglich ist. Man kommt sich vor wie ein Feuerdrache. Das geht auch voll auf die Atmung. Negativer Stress verstärkt den Reflux zusätzlich.
LG
Gasping

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