(orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Wird angewendet bei der obstuktiven Schlafapnoe. Die Maske ist die Schnittstelle zwischen CPAP Gerät und Patient und enorm wichtig für den Erfolg der Therapie.

Moderator: Dr. Randelshofer

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Yamo
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(orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von Yamo » vor 1 Woche

Christian4870 hat geschrieben:
vor 1 Woche
Ich habe mich - da ich kein passendes kleines Gerät bisher fand, das meinen Anforderungen entsprochen hätte - mit dem Resmed Airsense 10 Autoset zufrieden gegeben. So groß ist das auch nicht, es gibt einen kleinen Koffer dazu wo alles reinpasst, hat dann zusammen ca. 3kg und den kann man zusätzlich zum Handgepäck ins Flugzeug mitnehmen (zumindest bei Austrian Airlines und ähnlichen Airlines, glaube aber dass dies bei (fast) allen Airlines geht, allerdings muß man es vorher anmelden (special cases).
Das reicht mir derzeit aus, wenn es kleine Geräte - ohne Traktorengeräusch :lol: - einmal gibt, kümmere ich mich wieder darum...
Lg Christian
Hallo!
Gerät Somnics Inap !
Das Gerät soll nun gegen Ende dieses Jahres in Europa vertrieben werden und auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein.
Ich habe das Gerät in einem Schlaflabor ca. 20 Minuten getestet. Das Gerät wiegt ca. 250 Gramm - wird über Akkus betrieben - erzeugt über eine Schnuller einen Unterdruck im Mundbereich.
Leider gehörte ich nicht zur Zielgruppe der Langzeittester.

abgetrennt von Reisegerät - Empfehlung?
Zuletzt geändert von TBM am 07.12.2017, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.
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(orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von Christian4870 » vor 1 Woche

Yamo hat geschrieben:
vor 1 Woche
Gerät Somnics Inap !
Habe schon davon gehört und auch im Internet nun gesehen. Ist sicher interessant, ob allerdings für die Mehrheit der CPAP User als Ersatz verwendbar bleibt abzuwarten. Testen ist jedenfalls interessant. Habe einmal über die HP hingeschrieben.
http://www.somnics.com/de/

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Re: Reisegerät - Empfehlung?

Beitrag von TBM » vor 1 Woche

Yamo hat geschrieben:
vor 1 Woche
Gerät Somnics Inap !
Ich habe das Gerät in einem Schlaflabor ca. 20 Minuten getestet.
Leider gehörte ich nicht zur Zielgruppe der Langzeittester.
Wie war das so? ... fühlte sich das so an, als ob das "Sinn" machen könnte?
Unterdruck anstatt Überdruck klingt ja erstmal interessant .... ob der Zungengrund / Gaumen die einzige Engstelle ist, die OSA bedingt, das weiss ich nicht - aber wenn das so ist, dann klingt das ja extrem vielversprechend.

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Re: Reisegerät - Empfehlung?

Beitrag von Eudoxia » vor 1 Woche

@TBM

Wäre es nicht sinnvoll, hierfür einen neuen Thread zu öffnen?
Liebe Grüße,
Eudoxia


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Re: Reisegerät - Empfehlung?

Beitrag von Andimp3 » vor 1 Woche

Irgendwie klingt das mit dem Unterdruck für mich funktionell unlogisch.

Es ist ja so dass erschlafftes Gewebe quasi den Atemweg verschließt (ich sag mal durch "runter hängen") und dieses durch den Überdruck in der CPAP-Therapie in seine natürliche Position "zurückgedrängt" wird so dass der Atemweg wieder frei ist.

Wird nun mit Unterdruck gearbeitet ergibt dies ja quasi ein "saugen" am erschlafften Gewebe und müsste, nach meinem technischen Verständis" den Atemweg verschließen anstatt zu öffnen.

Das wäre quasi der gleiche Effekt wie die Ausatemhilfe bei den Masken.

Habe ich hier einen Denkfehler ?
Ciao
Andreas

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Re: Reisegerät - Empfehlung?

Beitrag von Yamo » vor 1 Woche

TBM hat geschrieben:
vor 1 Woche
Yamo hat geschrieben:
vor 1 Woche
Gerät Somnics Inap !
Ich habe das Gerät in einem Schlaflabor ca. 20 Minuten getestet.
Leider gehörte ich nicht zur Zielgruppe der Langzeittester.
Wie war das so? ... fühlte sich das so an, als ob das "Sinn" machen könnte?
Unterdruck anstatt Überdruck klingt ja erstmal interessant .... ob der Zungengrund / Gaumen die einzige Engstelle ist, die OSA bedingt, das weiss ich nicht - aber wenn das so ist, dann klingt das ja extrem vielversprechend.
Hallo!
Vom Gefühl sehr angenehm. Leider war der Test zu kurz. Hier die Daten vom SL:

Frau Beki Müller
(0)69 808 807 777
info@american-sleep-clinic.com
www.schlafmedizin-frankfurt.de

American Sleep Clinic Frankfurt
Friedberger Landstraße 406
60389 Frankfurt am Main

Vielleicht ist ein USER bereit zu einem Test in diesem SL.
Das SL ist mit Öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut erreichbar

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Re: Reisegerät - Empfehlung?

Beitrag von TBM » vor 1 Woche

@Yamo danke.

@Andimp3 DAS habe ich mich auch gefragt ... ich mag durchaus glauben, dass das alles bei (reinen) Nasenatmern funktioniert ....

In dem Fall ist ja der Atemweg durch den Mund bereits "verschlossen" - erhöht man da den Unterdruck, dann zieht man ja sicherlich das weiche Gewebe (Zunge / Zungengrund / Gaumen) weiter in den Mundraum. ... ich kann mir da durchaus vorstellen, dass man mit dem Unterdruck im Mund eher die Klappe hält ( - wobei ich für die Backen eigentlich nur eine Chance sehe, wenn die Zähnchen direkt aufeinander liegen ... ebenso sehe ich den vermehrten Speichelabfluss durchaus kritisch ... das ist morgens bestimmt *spassig* das Gerät zu entleeren :sick: )
Wäre natürlich mal spannend zu wissen, mit welchem Unterdruck die da "arbeiten" ... der Schlauch sieht mal nicht so aus, als ob der grossartige Mengen an Luft transportieren könnte - sodass ein Öffnen des Mundes (Siegelbruch) wohl nicht überaus kritisch wäre.

In der letzten Studie (, die sie da unter "klinisches" aufführen und die krasse Auswahlkriterien hatte^^) war 'erfolgreich', wenn der AHI um mindestens 50% sank und unter 20 war. .. interessant fand ich da, dass bei denen, die von CPAP für die Studie dazu wechselten, der ESS ungefähr gleich blieb. Das sieht ja schonmal erfolgversprechend aus.

... Gab es da nicht schonmal was? Winx / Apnicure? (gibt es die eigentlich noch? oder: war es überhaupt jemals möglich, dass in Deutschland zu bekommen? :lolno: )

Ich glaube durchaus, dass das ein interessanter Ansatz ist ... die Frage ist da halt nur: wieso hat sich das bisher nicht durchgesetzt? - Die "Technik" ist jetzt ja auch nicht "brandneu".
Ich habe da so meine Zweifel, dass das prinzipiell für jeden funktionieren kann (bei entsprechendem Übergewicht und damit entsprechend viel Gewebe, was da im Weg ist, stösst diese Form sicherlich früher an ihre Grenzen als CPAP mit dem "wegschieben" .... Mundatmer / Bruximus sind vermutlich auch eher Ausschlusskriterien :cry: ) - aber als "Reisegerät" kann ich mir das bei der abgebildeten Grösse in der Tat dennoch vorstellen - so es denn funktioniert. (getreu dem Motto: ein bisschen Therapie ist besser als gar nichts^^)
... aber CPAP ist sicherlich auch nicht für jeden etwas und auch nicht in allen Lebenslagen. - wobei da ja auch immer die entscheidende Frage ist: was will man eigentlich therapieren!?^^

.... es gab da jetzt kürzlich eine Studie zu einer "Pille" gegen Schlafapnoe ... wenn so etwas mal Marktreife erlangen würde, dann wäre das vllt. die "bequemere" Reise-Therapie - oder vllt. auch mal die "Standard-Therapie"!?

@Eudoxia: ja, gerne - vllt. hat ja jemand etwas auch nur irgendwie belastbares - idealerweise (nicht gekaufte) Praxis-Erfahrung?


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Re: Reisegerät - Empfehlung?

Beitrag von Eudoxia » vor 1 Woche

@TBM
Ich meinte, ob du die entsprechenden Beiträge nicht vielleich in ein neues Thema verschieben willst... :gruebel: :angel:
Liebe Grüße,
Eudoxia

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(orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von d1sh0n0r3d » vor 1 Woche

TBM hat geschrieben:
vor 1 Woche
ich mag durchaus glauben, dass das alles bei (reinen) Nasenatmern funktioniert ....
[...]
Ich glaube durchaus, dass das ein interessanter Ansatz ist ... die Frage ist da halt nur: wieso hat sich das bisher nicht durchgesetzt? - Die "Technik" ist jetzt ja auch nicht "brandneu".
Diese 'Saugtechnik, um im Mund einen Unterdruck zu schaffen' kann auch hilfreich sein als Bestandteil der ganz normalen *PAP-Therapie (also ohne extra Gerät dafür) um Leckage durch den Mund zu vermeiden (ohne "Riemen" oder Tape), sprich "die Klappe zu halten" ...

Siehe auch hier: Wie schafft Ihr es, den Mund geschlossen zu halten? -> "Dabei habe ich nun sämtliche Luft zwischen Zunge und Gaumen nach hinten herausgesaugt ... dies scheint bei mir der letzte fehlende Stein gewesen zu sein: Es funktioniert."

... aber prinzipbedingt leider nur bei (reiner) Nasenatmung.


PS. ((Ich meine, wenn mein (Heiz-)Schlauch ein Loch hat, dann sagt doch auch niemand, "er atmet" :D))
Nullius addictus iurare in verba magistri (quo me cumque rapit tempestas, deferor hospes)

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Re: (orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von TBM » vor 1 Woche

Es lag mir auf der Zunge :lol: ... aber als ich sah, dass für die Winx-Systeme irgendwas um die 1.700 $ aufgerufen wurde, habe ich mir dann die Frage verkniffen, ob ich damit nicht auf eine Pillow-Maske umsteigen könnte^^

Eins der Ausschlusskriterien für die Studie(n) war nebenbei: minimaler nasaler inspiratorischer Peak-Flow von 75 Litern pro Minute^^ (dös schaffe ich nicht mal ansatzweise)
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Re: (orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von DiBe » vor 1 Woche

Wie schaut das denn mit den Schleimhäuten aus? Ein wie auch immer erzeugter Luftstrom erzeugt ein abtrocknen der Schleimhäute. Beim einblasen der Luft über ein CPAP Gerät kann man das mit einem Befeuchter recht gut kompensieren. Darüber wo der ganze Sabber bei einem Winx-System dann hinfließt will ich lieber nicht nachdenken :sick: , entsteht da nicht auch ein Hygiene Problem? Ich kann mir auch vorstellen das durch das Vakuum welches ja sicher auch einen auch einen kontinuierlichen Luftzug erzeugt zum einen die Schleimhäute abtrocknet und den Speichelfluss provoziert. Ich kann mir nicht vorstellen das die Mundhöhle einmal vauumisiert so dicht ist das da nur alle x Minuten nach gepumpt werden müsste. Zumal der Zusammenbruch des Vakuums möglichst verhindert werden muss. Zum erstmaligen erzeugen des Vakuums muss der Anwender ja aktiv mit der Zunge die Mundhöhle verschließen (sieht man in dem Winx Video https://www.youtube.com/watch?v=00NKTRTwfEY). Das würde bedeuten das jedesmal wenn das Vakuum zusammenbricht diese Prozedur wiederholt werden muss.

Viele Grüße

Dirk
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Re: (orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von Christian4870 » vor 1 Woche

TBM hat geschrieben:
vor 1 Woche
Eins der Ausschlusskriterien für die Studie(n) war nebenbei: minimaler nasaler inspiratorischer Peak-Flow von 75 Litern pro Minute^^ (dös schaffe ich nicht mal ansatzweise)
Soll das der Wert sein, den man bei Sleepyhead in der Flowrate als positiven Wert sieht? Wenn ja, dann schaffe ich diesen auch bei weitem nicht, bin da in etwa bei 25L/Min.... Kann mir auch nicht vorstellen, dass dieser Wert während des Schlafens erreicht wird... :thumbdown:

Allgemein glaube ich nicht sehr an dieses Produkt, da es ansonsten bereits CPAP verändert hätte.... Ich habe keinerlei Reviews gefunden im Internet (außer den Werbungen...) :confused:

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Re: (orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von TBM » vor 1 Woche

.. also wenn ich die Technik überhaupt richtig verstehe, dann entsteht da kein Luftstrom (andernfalls kann man so etwas wie ein Vakuum nicht aufbauen) - die Luft wird aus dem Mundraum rausgezogen und dann sollte der "dicht" sein - die Zunge / Zungengrund und Gaumen werden ja in den Mundraum gezogen. ... schafft man es eher nicht, die Klappe zu halten, dann wird es hiermit wohl eher schwer.
... aber am Ende ist das damit vermutlich wie d1sh0n0r3d schon schrieb vergleichbar mit CPAP + Nasen- / Pillow-masken --> geht die Klappe auf, dann war es das erstmal mit der Therapie^^ (Der Unterdruck muss dann ja - ebenso wie der Überdruck bei CPAP - erst wieder aufgebaut werden.)

Die "Sabber" die da mit eingesaugt wird, muss man sicherlich entleeren^^ (und Schlauch durchspülen ist sicherlich auch sinnvoll) - ist jetzt auch nicht unhygienischer als aufs Kissen zu sabbern :angel: - ich persönlich habe jetzt wenig Angst vor meinen eigenen Keimen - wird schon keiner auf den Gedanken kommen, das morgens zu "trinken" :sick: :silent:

Den Peak-Flow kann man nicht in SH sehen. (Das ist nichts, wofür die Maschinen gedacht sind ... das geht bei Auflösung los, über den Fakt des Überdrucks und das es ein halboffenes Systemn ist bis hin zur Reaktionsgeschwindigkeit der Turbinen, um überhaupt erstmal den benötigten Luftfluss bereit zu stellen ... den entstehenden Widerstand durch das Schlauchsystem / das Gerät .... NÖ! das kann wohl nur ein Pneumologe - mit den Geräten ist man nichtmal in der Nähe von orakeln bei so etwas^^)
LuFu ist für mich jetzt nichts ungewöhnliches .. Peak-Flow kenne ich auch zur genüge - allerdings wurde das bei mir noch nie über die Nase gemessen. (Also beim LuFu bekomme ich immer ein Mundstück und eine Klammer auf die Nase :problem: )
Peak-Flow stellt ja vielmehr den maximal MÖGLICHEN Luftfluss dar - den erreicht man über die Nase vllt noch beim "hochziehen" .. obwohl ... ist bestimmt ein schlechtes "Beispiel" - eigentlich sollte der Peak-Flow ja eher von tatsächlicher Atmung (so im Gegensatz zu "hochziehen") gemessen werden - "hochziehen" gibt wohl eher den maximal erzeugbaren Unterdruck in der Lunge an ... ne, das wird ja gemessen, wenn die beim LuFu die Klappe verschliessen :eh: ...

Sofern ich das richtig verstanden habe, hatten die diesen Wert aber auch nur angesetzt, um halt "Mundatmer" auszuschliessen bzw. das quantifizierbar zu machen.
Wer in der Lage ist, auch unter leichter Belastung durch die Nase zu atmen, der sollte ja prinzipiell als Nasenatmer durchgehen^^ (bei mir ist aller spätestens bei (bereits leichter) Belastung Schluss mit Nasenatmung - und das eh nur, wenn sie vorher auch schon "frei" war)

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Re: (orale) Unterdruck-Therapie gegen OSA - neue (kleine) Geräte

Beitrag von DiBe » vor 1 Woche

TBM hat geschrieben:
vor 1 Woche
.. also wenn ich die Technik überhaupt richtig verstehe, dann entsteht da kein Luftstrom (andernfalls kann man so etwas wie ein Vakuum nicht aufbauen) - die Luft wird aus dem Mundraum rausgezogen und dann sollte der "dicht" sein - die Zunge / Zungengrund und Gaumen werden ja in den Mundraum gezogen. ... schafft man es eher nicht, die Klappe zu halten, dann wird es hiermit wohl eher schwer.
Vakuum ist vielleicht auch falsch. Unterdruck wäre vielleicht passender. Und den Unterdruck kann ich erzeugen indem ich mehr Luft absauge als wie durch Undichtigkeiten zugeführt wird. Dann würde auch ein Luftstrom entstehen.
Ich denke nicht das die Mundhöhle so dicht ist das ein kontinuierliches nachpumpen nicht erforderlich wäre. Im Bereich der Lippen oder auch im Gaumenbereich werden Undichtigkeiten auftreten die durch ein kontinuierliches abpumpen der Luft aus der Mundhöhle kompensiert werden müssen. Spätestens beim Schlucken löse ich den Verschluss, Zunge-Speiseröhre auf und der Unterdruck ist futsch.

Für den Fall das doch ein Vakuum erzeugt wird sollte man damit auch nicht prahlen ich lese schon das Bewerbungsschreiben "....und ich kann ein Vakuum in meinem Kopf erzeugen...." :biggrin: Obwohl Unterdruck nicht wirklich besser klingt. :biggrin: :biggrin:
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