Wie Gerät an Versorger zurückgeben

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Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Icy » vor 2 Monaten

Hallo,

ich habe seit April 2016 ein Resmed Autoset 10 und würde das Gerät jetzt gerne an den Versorger zurückgeben.
Laut Versorger muß ich dazu zwingend zum HNO, der das Gerät verschrieben hat.

Ist das korrekt oder kann ich das Gerät einfach an den Versorger zurückschicken ?

Viele Grüße

Christian


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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von dagwerp » vor 2 Monaten

Hallo Christian,

darf man mal fragen, warum Du das Gerät zurück geben möchtest?

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Icy » vor 2 Monaten

Hallo,

mich nervt es inzwischen einfach nur noch tierisch.

Ich komme zwar auf Tragezeiten zwischen 6 und 8 Stunden mit einer AHI von 0,4-1,2 und schlafe zwar insgesamt deutlich mehr als ohne Gerät, ,dafür sinkt die Leistungsfähigkeit aber auch massiv ab.

Zudem sind mir die Langzeitfolgen inzwischen komplett egal, zudem stört es extrem wenn ich beruflich alle paar Tage wo anders bin und das Gerät mitschleppen muß.

Viele Grüße

Christian

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von dagwerp » vor 2 Monaten

Kann ich verstehen. Es tut mir leid, dass ich Dir Deine Frage nicht eindeutig beantworten kann. Aber vermutlich hängt dies von verschiedenen Faktoren ab. Ich würde dies an Deiner Stelle mit KK und Versorger direkt klären.

Alles Gute für Dich - egal wie Du Dich entscheidest.


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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Gitte2015 » vor 2 Monaten

Hallo,

ich will Dir die Geräterückgabe nicht ausreden, aber ich würde bei Deiner Entscheidung folgendes noch bedenken:
zudem stört es extrem wenn ich beruflich alle paar Tage wo anders bin und das Gerät mitschleppen muß
falls Du einen Führerschein hast und regelmäßig am Steuer sitzt, ist Dein Vorhaben nicht ganz ungefährlich.
Angenommen Du verursachst einen Unfall, so kann es sein, dass man, wenn man weiß, dass Du eine unbehandelte Apnoe hast, versucht, Dich als Alleinschuldigen verantwortlich zu machen.
Außerdem kann man durch den sog. Sekundenschlaf auch einen Unfall verursachen, bei dem man sich selbst gefährdet. Es müssen ja nicht mal andere in diesen Unfall verwickelt sein.
Ich komme zwar auf Tragezeiten zwischen 6 und 8 Stunden mit einer AHI von 0,4-1,2 und schlafe zwar insgesamt deutlich mehr als ohne Gerät, ,dafür sinkt die Leistungsfähigkeit aber auch massiv ab.
Das verstehe ich nicht:
Du hast einen besseren AHI als vor der Therapie, Du schlafst auch mehr und Du sagst, Deine Leistungsfähigkeit sinkt dennoch massiv ab?
Man erwartet, dass bei einem behandelten Patienten sich die Leistungsfähigkeit verbessert, weil er nicht mehr so müde ist.
Könnte es evtl. auch sein, dass die Leistungsfähigkeit aus anderen Gründen absinkt? Hast Du evtl. andere Krankheiten, die das auch bewirken können?
Warst Du seit Therapiebeginn denn schon zu Kontrollen im Schlaflabor?
Wenn ja, war Deine Sauerstoffversorgung optimal?
Denn zu wenig Sauerstoff nachts kann auch die Leistungsfähigkeit absenken.

Aber es gibt auch Krankheiten (Herz, etc.), die die Leistungsfähigkeit einschränken ...
Ich würde so eine Entscheidung auch mit meinen Ärzten besprechen.

Gruß
Gitte

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 2 Monaten

Hallo Christian,

Gittes Einwände kann ich nur bestätigen:

Eine unbehandelte Schlafapnoe schränkt die Fahrtauglichkeit ein. Im Fall eines - hoffentlich nie eintretenden - Unfalles hätten Sie massive juristische Probleme: Ihr Versicherung würde für Ihre Schäden nicht aufkommen, und der Unfallgegner könnte Sie straf- und zivilrechtlich erfolgreich belangen.

Die Ursache Ihrer Müdigkeit sollte untersucht werden: Weitere schlafmedizinische Probleme (nächtliche Beinbewegungen, gestörter Schlaf durch Schmerzen, Medikamente, internistische oder orthopädische Probleme), ausserdem nicht-schlafbezogene Ursachen wie chronische Erkrankung, Medikamente, Depression usw.

Unabhängig davon darf ein Versorger ein ärztlich verordnetes medizinisches Gerät nur zurücknehmen, wenn dies vom Schlafmediziner veranlasst bzw. abgesegnet wurde.

Grüsse

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Achim K-D » vor 2 Monaten

Nun es gibt doch auch ein Akku für das Gerät, und so groß ist die Tasche nun auch nicht. Ich würde es nicht einfach aufgeben.
Du hast doch sicherlich auch Vorteile bemerkt, seit du das Gerät benutzt oder ??

Lg
Achim


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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Gitte2015 » vor 2 Monaten

Und es gibt kleine Reise-Geräte wie das hier:
https://www.resmedshop.de/resmed-airmin ... utoset-481
als Beispiel.

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Icy » vor 2 Monaten

Hallo,

Also Rückgabe an den Versorger ist laut Krankenkasse theoretisch ganz einfach möglich, einfach Gerät in Paket stecken ein Formular ausfüllen und an den Versorger zurückschicken.

Eine Behandlungspflicht gibt es bei SAS laut Krankenkasse nicht.

Allerdings hat sich bei meinem Gerät herausgestellt, daß das Gerät anscheinend einen Defekt hat und Apnoen fast gar nicht erkennt und daher den Druck nie über Startdruck erhöht.

Das Gerät befindet sich im Moment beim Versorger und wird überprüft. Sollte das Gerät defekt sein, kann ich heute abend noch ein neues abholen.

Wie oft sollte eigentlich die Einstellung im Schlaflabor überprüft werden ?

Ich hatte zwar letztes Jahr 2 Nächte im Schlaflabor, aber keine mit Gerät. Gerät wurde nach 2ter nacht verordnet und vom Versorger mit den verordneten Einstellungen ausgegeben.

Laut HNO ist eine Überprüfung, bzw ein Termin bei ihm nur dann vorgesehen, wenn der AHI beim Gerät dauerhaft 5 übersteigt.

Kann ich mit der laufenen Verordnung einfach von meinem HNO zu einer Schlafklinik wechseln ohne das Gerät abgeben zu müssen ?

Viele Grüße

Christian

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 2 Monaten

@icy,
Eine Behandlungspflicht gibt es bei SAS laut Krankenkasse nicht.
Natürlich gibt es keine Pflicht zur Behandlung. Aber die meisten Versorgen nehmen aus gutem Grund Geräte nicht einfach zurück, weil damit eine medizinisch indizierte Therapie beendet wird. Darüber kann der Versorger nicht entscheiden. Deswegen braucht er, genauso wie für die Abgabe des Gerätes an den Patienten, eine Verordnung bzw. Bestätigung vom Arzt über den Abbruch der Therapie.

Grüsse

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von TBM » vor 2 Monaten

Da ich erst kürzlich von meiner Kasse (TK) die "Zusage" über die erneute Verlängerung der Therapie erhaben halte, bringt mich dieser Thread ein klein wenig ins Grübeln.

Ich müsste jetzt das Schreiben suchen - aber ich bin mir zu 99,8% sicher, dass da so ein Satz wie: "Wenn sie das Gerät zurückgeben wollen, dann setzen sie sich mit unserem Hilfsmittelzentrum unter .... in Verbindung - wir kümmern uns um den schnellst mögichen Therapieabbruch für sie" (ja! nicht genau so - aber schon so in der Art^^)

... was soll ich sagen ... du wirst deine Gründe haben, die Therapie abzubrechen. Das hier ist ein Schlafapnoe-Forum - am Ende wird dir jeder - so du denn überhaupt Probleme hast - zur Therapie raten.
Solltest du Probleme MIT DER THERAPIE haben, dann: ... das ist so ziemlich der Hauptgrund dieses Forums! So du die entsprechend schilderst, wird man dir bestimmt auch helfen können!?

Dass der Versorger das Gerät nicht so einfach zurücknimmt, glaube ich ungesehen ... wäre toll, wenn es wirklich aus den Beweggründen wäre, die Dr. Randelshofer schilderte - ich würde da eher wirtschaftliche Gründe annehmen :silent:

aber ich möchte das, was da Dr. Randelshofer anschnitt und was auch schon in diesem Thread gesagt wurde, noch einmal ganz deutlich unterstreichen:
Sofern du noch Symptome - wie Tagesmüdigkeit / Konzentrationsprobleme / etc - hast, dann DARFST du kein Auto fahren! (wie auch kein anderes Fahrzeug - und auch bestimmte Maschinen nicht bedienen)
Ein Polizist sieht dir nicht an, ob du Schlafapnoen hast (ausser du sitzt nüchtern und schnarchend hinter dem Lenkrad um einen Baum gewickelt) - dem reicht dein "Lappen" - nichtsdestotrotz verlierst du das Recht und die Befähigung zu deinem Führerschein mit der Krankheit (sofern entsprechend ausgeprägt) - steht exakt so im Gesetz!
Du kannst dich nicht mal auf grobe Fahrlässigkeit berufen, da du das wusstest! Das ist dann mit Vorsatz.

Je nachdem was du abeitest, kann das auch dort eine Rolle spielen.

wie schon gesagt - du wirst deine Gründe haben! - wird schon passen, ich wollte es nur nochmal deutlich angemerkt haben!
Falls du die Therapie eigentlich benötigen würdest, aber damit nicht klarkamst, dann ist das hier der Ort und auch der Moment, um das mal klar zu sagen, damit wir dir evtl. helfen können oder in die richtige Richtung "stubsen" können.
Es gibt nicht ganz ohne Grund eine nicht ganz kleine (um nicht zu sagen "hohe") Abbruchrate bei der CPAP-Therapie - aber wenn man ehrlich ist, dann ist das Meiste doch auf eine schlechte Erstversorgung und dann ein "alleinlassen" zurück zu führen. Da können wir durchaus helfen.

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Schnorchelheini » vor 2 Monaten

Hallo Icy,
Icy hat geschrieben:Ich hatte zwar letztes Jahr 2 Nächte im Schlaflabor, aber keine mit Gerät. Gerät wurde nach 2ter nacht verordnet und vom Versorger mit den verordneten Einstellungen ausgegeben.

Laut HNO ist eine Überprüfung, bzw ein Termin bei ihm nur dann vorgesehen, wenn der AHI beim Gerät dauerhaft 5 übersteigt.

Kann ich mit der laufenen Verordnung einfach von meinem HNO zu einer Schlafklinik wechseln ohne das Gerät abgeben zu müssen ?
Also nach meiner Information sollte ein neu eingestelltes Gerät nach in paar Wochen mit einer Polygraphie (PG) geprüft werden, nachdem der Nutzer sich an die Therapie gewöhnt hat und damit erst richtig geprüft werden kann, ob die Therapie auch funktioniert.

Auch sollte im Schlaflabor die erste Einstellung erfolgen, damit überhaupt festgestellt werden kann, ob die eingestellten Werte zutreffen.
Ein Gerät nur mit den aufgezeichneten Daten des Gerätes selbst einzustellen, wird zwar im Ausland durchgeführt, ist aber in Deutschland meines Wissens gegen die gültigen Regeln.

Die Krankenkassen zahlen nach meinen Informationen keine jährlichen Überprüfungen im Schlaflabor mehr, aber noch die jährliche PG , die ja mit dem Gerät zuhause unter den "normalen" Schlafbedingungen im eigenen Bett gemacht wird.
Daraus folgert, dass Du einen neuen HNO brauchst, wenn er die PG ablehnt. Spätestens wenn Du sagst, dass Du das Gefühl hast, die Therapie wirkt nicht mehr richtig, sollte er eine PG durchführen.

LG Schnorchelheini

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Bremer » vor 2 Monaten

Was spricht dagegen das Gerät einfach im Keller zu verwahren? Falls vorhanden.
Solange du atmest, ist mehr an dir gesund als kank.

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Re: Wie Gerät an Versorger zurückgeben

Beitrag von Schwarzburger » vor 2 Monaten

Abgesehen von den gesundhietlichen und rechtlichen Nebenwirkungen,weswegen man die Behandlung nicht unterbrechen oder abbrechen sollte, ginge bei Kassenpatienten auch folgendes (bei Versorgerwechsel praktiziert):
Warten auf Abfrage der Betriebsstunden, (das ist gleichzeitig die Vertragsverlängerung) keine Angabe oder unter 1500 Stunden (außer attestierter Notwendigkeit bei unter1500 Stunden) erfolgt Rückforderung des Gerätes da Versorgung beendet wird.
Aber halt Autofahren wird als ähnlich Fahruntüchtig,wie unter Alkohol gewertet,da du ja die Krankheit kanntest und die Behandlung selbst beendet hast.

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