Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Verbesserung des Luftflusses zur Vermeidung des Schnarchens und besseren Verträglichkeit der CPAP Therapie
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Christian4870
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Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Christian4870 » vor 1 Monat

Hallo,
wer von Euch hat denn schon eine Nasenscheidewandkorrektur (OP) gemacht? Mit welchem Erfolg?

Als bei mir Schlafapnoe im April 17 diagnostiziert wurde, ging ich mit dem Befund (AHI39) auch zum HNO-Arzt. Da war eine Vertretung da, die mir sagte, dass es bei mir mit einem CPAP Gerät nicht getan sein wird, sondern sie hat auch eine Korrektur der Nasenscheidewand und Lasern irgendwelcher Teile im Rachenbereich empfohlen. Da ich damals glaubte, ich kriege die Maske erst im August/Sept. angepaßt,ging ich ins Krankenhaus, HNO mit einer Überweisung zur OP. Die fragten mich ob ich Nasenatmungsbeschwerden habe, ich sagte eher nein, ich kannte es ja nicht anders... Also haben sie gesagt, nein, zuerst die CPAP Therapie und eventuell dann eine Nasen OP... Damit war ich auch einverstanden, nachdem ich den Termin zur Maskenanpassung vorgezogen bekam.

Meine Frage wegen der Nasenscheidewandverkrümmung resultiert daher, da ich bei AZV (Atemzugsvolumen bei Sleepyhead) kaum über 400 komme. Oft auch nur 380.. (normal wäre mind. 500, eher 600 bei 85kg und 1,77cm Höhe) daher frage ich mich, ob es nicht doch angebracht wäre eine Nasenscheidewandkorr. durchführen zu lassen. Wie ist eure Meinung dazu?
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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Mesirg » vor 1 Monat

Also bei mir wurde das ganze im März letzten Jahres gemacht. Dazu wurden meine Gaumenmandeln verkleinert, der Gaumen gestrafft und mein Gaumensegel entfernt.

Es macht Sinn, wenn du ständig eine verstopfte Nase hast bzw. ein Nasenloch immer zu ist und du dadurch auch tagsüber Probleme/Beschwerden hast.

Ich kann nicht beurteilen, wie viel die verschiedenen Stellen der OP das ganze beeinflussen, da alles auf einmal gemacht wurde.

Zur Nasenscheidewand:

Ich hatte eine chronische Sinusitis. Meine Nase war also ständig am Laufen und verstopft. Das kam zum Teil durch die Nasenscheidewand und dazu einen Polypen.

Das ist seitdem viel besser, ich habe wesentlich weniger Beschwerden.

Gaumenmandeln entfernen:

Die waren wirklich riesig da hat das also Sinn gemacht die zu entfernen, hätten mit der Zeit sicherlich noch mehr Probleme bereitet.

Gaumen straffen und Gaumensegel entfernen:

Zuerst bringt das einmal Beschwerden beim Schlucken an die man sich mit der Zeit gewöhnt. Der Nutzen des Ganzen ist auch sehr umstritten, was mir damals noch nicht so klar war.

Alles in allem hat mir diese OP eine kleine Reduzierung des Drucks (ca 1,5 mBar eher weniger) gebracht.

Ich würde das ganze also auf keinen Fall nur für die *PAP Therapie machen. Sondern wirklich nur dann, wenn du auch andere Beschwerden hast.

Ich konnte nach der OP übrigens eine Woche lang NICHTS essen und selbst trinken hat extreme Schmerzen verursacht.

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Christian4870
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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Christian4870 » vor 1 Monat

Hallo Mesirg,
vielen Dank für die ausführlichen Informationen.
Ja, eine verlegte, verrotzte Nase habe ich ständig, auch schon bevor die Apnoe festgestellt wurde. Auch tagsüber bin ich ständig am Schneuzen.. Meine Mandeln sind schon 55 Jahre weg...Ich glaube auch nicht, dass durch die Nasenscheidewandkorrektur die Apnoen besser werden, sondern was ich mir erwarten würde ist, dass das Atmen, sprich AZV im Schnitt sich verbessert. Aber ich nehme nicht an, dass Du mir sagen kannst, ob dies bei Dir der Fall war?
Gibt es mehrere Members hier, die so einen niedrigen AZV haben, 400 ml oder weniger? Oder soll ich dazu eine Umfrage starten?
Muß dazu auch meinen Lungenfacharzt und HNO Arzt nochmals befragen.

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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Mesirg » vor 1 Monat

Bei mir wurde das AZV so konkret nie gemessen, deshalb kann ich dir da leider nicht weiterhelfen.

Ich kenne aber auch einige die nach einer Nasenscheidewandkorrektur nach ein zwei Jahren wieder die selben Probleme wie vorher hatten. Ich hoffe einfach, dass das bei mir nicht so ist.


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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon rrb » vor 1 Monat

Hallo Christian,
ich habe die Nasenscheidewand korrigieren lassen, bevor ich überhaupt was von Schlafapnoe wusste.
Ich hatte ständig, bei der kleinsten Erkältung eine Seite zu und auch sonst kam da wenig durch. Der HNO hat das dann korrigiert, und atmen geht viel besser. Nach der Op musst du allerdings ein paar Tage zuhause bleiben, deine Nase siehst aus als ob du mit Klitschko im Ring gestanden hast :lol: . Nach ein paar Tagen ist das aber alles wieder abgeschwollen.

MfG
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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Eudoxia » vor 1 Monat

Christian4870 hat geschrieben:Gibt es mehrere Members hier, die so einen niedrigen AZV haben, 400 ml oder weniger? Oder soll ich dazu eine Umfrage starten?


Mein Gerät zeigte mir vor einiger Zeit 375 ml AZV an. Ich müsste das heute abend mal nochmal nachsehen, ob sich etwas geändert hat.
Liebe Grüße,
Eudoxia

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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Eudoxia » vor 1 Monat

Update: Schnitt des letzten halben Jahres liegt bei 425 ml...
Liebe Grüße,
Eudoxia


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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Mesirg » vor 1 Monat

SH zeigt mir das mittlere AZV bei ca 440 an.

95% schwankt so meist um die 1000 rum.

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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Gitte2015 » vor 1 Monat

Mein AZV liegt im Mittel in 180 Tagen bei 360.
Ich hatte 2 Operationen der Nasennebenhöhlen. Bei einer davon wurde vor 11 Jahren auch die Nase innen etwas erweitert.
Ob da auch die Nasenscheidewand betroffen war, weiß ich nicht mehr auswendig.
Damals konnte ich auch besser atmen und bekam mehr Luft.
Das ist zwischenzeitlich wieder etwas schlechter geworden, wenngleich ich davon ausgehe, dass es immer noch besser ist als vor der Op.

Ich habe immer noch ständig mit der Nase und den Nebenhöhlen Probleme. Viel eitriges Sekret, das die Beatmung auch behindert und vor allem auch extrem trockene Schleimhäute, die das wohl begünstigen.
Ich denke, dass die Ursache dafür auch die vom HNO-Arzt genannte "schlechtere Belüftung der Nase" ist, was auch immer er darunter alles versteht. Ich vermute, dass äußere Faktoren wie Allergien, trockene Luft im Winter auch noch dazu beitragen.

Ich mache öfters Nasenspülungen mit Salz, was die Sache etwas bessert, weil dann oft das Sekret raus kommt und die Nase hinterher freier ist.

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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Christian4870 » vor 1 Monat

@all: vielen Dank für Eure Beiträge. :wave: So wie ich das sehe, bin ich da nicht alleine mit doch ziemlich niedrigen Werten.
Habe heute Nacht einmal EPR auf 3 gestellt (normalerweise 2), die Atmung war zwar leichter/angenehmer, aber eine Auswirkung auf das AZV hat es jedenfalls nicht gehabt.
Meine Nase ist selten ganz zu (ausser bei Schnupfen), aber ich schneuze ständig und Nase rinnt ständig, auch träne ich jeden Morgen vor mich hin (und sehe dann schlecht). Ausserdem spüre ich die Ohren zeitweise, wenn ich die Maske drauf habe, nicht unerträglich aber doch lästig.
Glaube ein neuerlicher Besuch bei meinem Ohrenarzt steht an...

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Re: Nasenscheidewandverkrümmung - OP?

Beitragvon Christian4870 » vor 5 Tagen

Habe sowohl mit Lungenfacharzt gesprochen (der sagt, er sieht keinen Zusammenhang zwischen AZV und Nasenoperation, offensichtlich habe ich mich da wieder mal verrannt.), auch noch mit mit meinem HNO Arzt gesprochen, auch der hat mit die Nasen OP nicht empfohlen. Wohl aber seine Vertretung (wie er letztes Mal nicht da war, da habe ich sofort die Überweisung zur OP ausgestellt gekriegt). Also es gibt hier wirklich viele konträre Meinungen. Jedenfalls ist meine Nasenscheidewand-OP vorerst vom Tisch...


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