Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

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Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon Kruemelchen70 » 17.07.2017, 07:30

Hallo miteinander :wave:

Da ich ich übers Jahr ziemlich oft im Urlaub bin, wollte ich mal fragen, ob ein Zweitgerät von der Steuer abgesetzt werden kann.
Ich nutze das Gerät privat als Privarperson

Ich habe ein Airsense 10 als Hauptgerät, was wirklich gut aussieht und auch sehr leise im Gegensatz zum Resmed S9 ist.
Nur macht es sich im Rucksack "breit" und als leicht empfinde ich es auch nicht.
Manche Airlines verstehen beim Handgepäck keinen Spass, wenn´s zu schwer wird.

Jetzt habe ich das Resmed AirMini gesehen, nur gesehen, und war von der Größe "hin und weg" .
Sowas wäre ideal für den Rucksack, nur der Preis ... deswegen meine Überlegung, ob man ein paar Euronen wieder zurück holen könnte.
Über die Geräuschkulisse vom Gerät kann ich bis jetzt nichts sagen, käme auf einen Versuch an.

Hat hier jemand Erfahrungen mit der Steuererklärung gemacht ?

Würde mich über Antworten freuen.
Gruß Kruemelchen70

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Re: Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon TBM » 17.07.2017, 08:32

der sichere Weg ist: deinen Sachbearbeiter fragen, was der gerne hätte^^ .. die Verordnung ist wohl das absolute Minimum.

(fürs letzte Jahr wurde mir jetzt erstmals nicht alles an Medikamenten anerkannt - da bestanden sie urplötzlich doch auf grüne Rezepte - selbst für die verschreibungspflichtigen aber nicht von der GKK getragenen Medikamente .. da half auch kein Ausdruck der Apotheke mehr^^)

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Re: Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon Justus » 17.07.2017, 14:27

Selbst wenn es anerkannt würde, kommt es sicherlich auf Deine zumutbare Belastung, also Dein Einkommen an. Wenn es da drin liegt, wirst Du wohl keine Chance haben. Konntest Du denn in der Vergangenheit z.B. für Zahnbehandlungen was absetzen? Wenn nicht, lohnt sich der Aufwand bestimmt nicht.
Viele Grüße
Justus

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Re: Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon hierich1 » 17.07.2017, 17:27

Du solltest Dir erst einmal Deinen Eigenanteil vom Finanzamt ausrechnen lassen (haben die bei mir gemacht). Oder aber Du holst Dir aus dem Internet Hilfe, die gibt es da auch, habe ich schon gesehen.

Bei mir ist (obwohl beide Rentner/Pensionäre) der Eigenanteil so hoch, dass sich das niemals rechnen würde. Und da Du nur die Summe anerkannt bekommst, die über dem Eigenanteil liegt, ist das kaum lohnenswert.

Regina

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Re: Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon TBM » 17.07.2017, 18:24

:wtf: ich muss gesetehen, dass ich mich mit meiner Steuer nicht selbst befasse ... aber die Grenze der aussergewöhnlichen Belastung ist doch fix erreicht, sofern man mehr als nur eine chronische Erkrankung hat. - Kommt man mit einem Air-Mini da nicht ran, dann ist man doch oft eh kein Fall mehr für die GKV sondern PKK.

Man sollte dabei nicht vergessen, was da alles mit reinzählt^^ ... ALLES an Medikamenten, Hilfsmitteln (Masken!!!!), selbst das Fitness-Studio (wer hat denn heute keinen Rücken?), und natürlich sämtliche Fahrten zum Arzt^^ (Dieser Punkt macht dann doch meistens den Brei richtig fett)

ggf. ist es aber in der Tat "günstiger" sich einen GdB zu holen (OSA mit Gerät gibt ja schonmal 20 ... ab 25 (oder wars 30?) müsste das steuerrechtlich relevant werden).
Über den Pauschbetrag sollte man ja in jedem Fall kommen^^ (aller spätestens mit einem 2. Gerät - selbst einem gebrauchtem)

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Re: Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon Eisenhut » 17.07.2017, 19:59

Hier kann Mann/Frau die zumutbare Belastungsgrenze berechnen lassen.
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Re: Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon Gitte2015 » 17.07.2017, 20:38

Hallo zusammen,

die Belastungsgrenze wird aber durch andere Ausgaben, die man im gleichen Jahr hat, auch noch gemindert.
Solche Ausgaben sind
z. B.
-Fahrkosten zum Arzt, Schlaflabor, Krankenhaus, Apotheke, etc. - da kann schon einiges zusammen kommen übers Jahr
- gesetzliche Zuzahlungen zu Arzneimitteln, Hilfsmitteln, Kompressionsstrümpfe
-Kosten für Medikamente, die auf grünen Rezepten verordnet wurden
-Betriebskosten des Apnoegerätes, soweit diese nicht von der KK erstattet wurden
-Kosten für Brillen, Zahnersatz, Hörgeräte, Gehhilfen, Rollstühle, etc.
-Kosten für Heilpraktiker, Ärzte, etc.
-Trinkgelder an Pflegepersonal in angemessenem Umfang
etc.

D. h. man sollte in einem Jahr, wo man viele Kosten hat, sich die Mühe machen, diese mal auszurechnen. Denn wenn sie die zumutbare Belastung übersteigen, wirken sie sich steuermindernd aus.

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Re: Resmed AirMini als Zweitgerät von Steuer absetzen

Beitragvon Kruemelchen70 » 18.07.2017, 21:32

Hallo an @ vielen Dank an alle die sich an der Diskussion beteiligt haben. Ich sehe es, ich werde nicht drum rumkommen mal beim Finanzamt nachzufragen. Mein Motto ist wenn man nicht fragt weiß man es nicht.


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