Schlaflabor bei zentralen Apnoen hilflos?

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Re: Schlaflabor bei zentralen Apnoen hilflos?

Beitragvon oly » 29.06.2017, 18:00

Gitte2015 hat geschrieben:Normal ist meines Wissens, dass die Experationszeiten höher sind als die Inspirationszeiten.
Bei Dir ist es eindeutig umgekehrt.
Wenn wir uns richtig verstehen, dann meinst Du den im folgenden Bild von mir jetzt mit Pfeilen gekennzeichneten Unterschied der Ausatemzeit (im Schnitt knapp unter 2 sec) gegenüber der Einatemzeit (um 2 sec).
EXPzuINSP.jpg
Gitte2015 hat geschrieben:Wechselst Du regelmäßig den Luftfilter? Wenn man länger zum Einatmen braucht, vielleicht liegt das an einem verstopften Filter?
Schon erledigt. Filter sah nicht so gut aus. Eigentlich richtig schlecht. Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass dadurch ein nennenswerter Effekt entsteht. Hast Du das bei Dir gesehen?
Danke für Deinen Hinweis. Ich beobachte und melde mich, wenn mir da eine Veränderung auffällt.

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Re: Schlaflabor bei zentralen Apnoen hilflos?

Beitragvon Gitte2015 » 29.06.2017, 20:26

Wenn wir uns richtig verstehen, dann meinst Du den im folgenden Bild von mir jetzt mit Pfeilen gekennzeichneten Unterschied der Ausatemzeit (im Schnitt knapp unter 2 sec) gegenüber der Einatemzeit (um 2 sec).

Nein, nicht so kompliziert.
Du hast doch im allerersten Beitrag oben ein Diagramm gepostet - das mit dem AHI von 14,82.
Darin sind auf der linken Seite die statistischen Daten dieser Nacht zusammen gefasst, also die Werte von Druck, ..., Leckrate, Schnarchen, Insp. Zeit, Exp. Zeit, AZV, wobei für alle diese Parameter ein Minimum-Wert, ein Medium-Wert, ein Maximum-Wert und ein 95%-Wert angegeben ist.
Ich meine, also nicht die Kurven, sondern diese links aufgeführten Zahlenangaben.

Leider kann ich das nicht reinkopieren, die Kopierfunktion geht da nicht.
Schon erledigt. Filter sah nicht so gut aus. Eigentlich richtig schlecht. Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass dadurch ein nennenswerter Effekt entsteht. Hast Du das bei Dir gesehen?

Ich meine schon, dass ich einen Unterschied zwischen einem verschmutzten Filter und einem sauberen merkte.
Du kannst in der kommenden Nacht darauf achten, ob Du nicht doch besser Luft bekommst.

Gruß
Gitte

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Re: Schlaflabor bei zentralen Apnoen hilflos?

Beitragvon oly » 30.06.2017, 10:05

Gitte2015 hat geschrieben:
Ich meine, also nicht die Kurven, sondern diese links aufgeführten Zahlenangaben.
Jetzt sind wir beisammen! Habe die Medium-Werte über Monate zurückverfolgt. Liegen bis auf wenige Ausnahmen immer in der gleichen Relation. Werde mir aber die Ausnahmen noch genauer anschauen. Nach Filterwechsel sehe ich auf Anhieb keine Veränderungen.

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Re: Schlaflabor bei zentralen Apnoen hilflos?

Beitragvon oly » 22.07.2017, 22:30

TBM hat geschrieben:Ich kenne mich mit CSR echt nicht aus - aber ich hielt das immer für ein Atemmuster, was durch ein Herzproblem AUSGELÖST werden kann - also dieses anschwellende und abschwellende Atemmuster. Die Geräte erstellen da - wie üblich - keinerlei Diagnosen sondern sagen lediglich: "also mir wurde gesagt ich soll schreien, wenn sich zentrale Apnoen zusammenraufen (und ggf. auch noch das typische An- und Abschwellen der Atmung da ist) - das habe ich hiermit gemacht - Rest ist nicht meine Aufgabe".

Möchte über meine Erfahrungen der letzten Zeit berichten, in der ich auch Beratung von meinem SL eingeholt habe. Lt. Befund hatte ich zum Jahresanfang dort in 2 Nächten nur sehr geringe zentrale Apnoe-Indices von 0,2 bzw. 0,3. Dies bekräftigt meine Skepsis gegenüber den Messungen zuhause, wo mir die überwiegend zentralen – und vor allem die Anzeigen der Cheyne-Stokes-Ereignisse sehr suspekt vorkommen. Kann sein, dass die Leckagen alles verfälschen. Mein SL-Doc argumentiert vor allem mit Statistik: die Anteile CSA sind so niedrig, dass ich ignorieren sollte. Mit Verlaub: für mich ist das eine äußerst fragwürdige Position in bezug auf ein Gerät mit einer medizinisch-technischen Analyse-Prozedur. WARUM die Maschine überhaupt (womöglich fehlerhaft) die hohen zentralen AI’s auswertet, ist nicht zu klären. Ich würde gern mit RESMED-Technik ins Gespräch kommen, aber ich finde keine Kontakt-Adresse.
Habe jetzt einen 3wöchigen Test mit reduziertem Druck u. EPR=0 hinter mir
Bild 1.jpg
Die ZENTRALEN sind deutlich reduziert. Dafür haben die Hypopnoen zugenommen, CSA-Ereignisse (bisher) nicht mehr aufgetreten. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Die Ausschaltung des EPR hat Gewöhnung erfordert. Habe inzwischen eine 10minütige Rampe mit EPR=2 eingestellt
Die Leckage ist trotz niedrigerem Druck kaum verbessert, wie diese Grafik zeigt:
Bild 2.jpg
Immerhin: Der Ausschlag (die Streuung) der Maximum- Werte ist merkllich zurückgegangen.

Ich habe jetzt zwei FFM-Masken (Resmed Airfit F10 und die Quattro Air) zur Verfügung und möchte in den nächsten Tagen mit gleichen Druckeinstellungen (aber geändertem Maskentyp) testen.

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Re: Schlaflabor bei zentralen Apnoen hilflos?

Beitragvon Lafdon » 24.07.2017, 09:31

oly hat geschrieben:Kann sein, dass die Leckagen alles verfälschen.

Die Leckagen sehen für mich noch sehr hoch aus. Bei meinem ResMed S9 habe ich in SleepyHead eine Zeile für den Prozentsatz der Zeit, wo ich über der roten Linie für Leckage liege. Das sollte im Idealfall 0% sein. Bei mir haut das auch hin.

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Re: Schlaflabor bei zentralen Apnoen hilflos?

Beitragvon TBM » 24.07.2017, 10:17

die "rote Linie" ist frei einstellbar in SH ... in der Standardeinstellung sollte die sich ungefähr mit dem Grenzwert für "LL" - Grosse Leckage decken.

Solange es auch nur ansatzweise Leckage gibt, können die Geräte einen feuchten Dreck messen ... darüber hinaus sind das keine Diagnose-Geräte sondern die messen das, was sie messen müssen, um eben regeln zu können. Du hast ein CPAP-Gerät - da wird genau gar nichts geregelt, ausser dass der Druck (möglichst) konstant gehalten wird.

Eine Unterscheidung zwischen einer obstruktiven und einer nicht-obstruktiven Apnoe ist unter Leckagen technisch unmöglich!

Bevor du die Leckagen nicht im Griff hast (nicht nur ein bisschen - sondern WIRKLICH IM GRIFF) brauchst du dich um die ganzen Anzeige-Werte nicht zu kümmern^^ - wie bereits auf den Seiten zuvor ausgeführt.


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