Nasenmuscheln verkleinern

Verbesserung des Luftflusses zur Vermeidung des Schnarchens und besseren Verträglichkeit der CPAP Therapie
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Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon html » 03.11.2015, 10:19

Moinsen zusammen.

Aufgerafft hab ich mich, um meine Allergie (Gräser, Birken,...) in den Griff zu bekommen und bin zu einem HNO in der näheren Umgebung gefahren. Mit diesem zusammen habe ich jetzt eine Hyposensibilisierung in Angriff genommen.

Soweit so gut, ich habe ihm auch davon berichtet, daß ich sehr schlecht durch die Nase atmen kann und eigtl. dauerhaft im Moment Nasentropfen benutze (insb. natürlich abends, um die CPAP-Therapie aufrecht zu erhalten).

Er hat sich dann die Nase angeschaut und berichtet, daß die Nasenscheidewand gerade sei, jedoch meine Nasenmuscheln stark vergrößert seien und die einzige Möglichkeit, das in den Griff zu bekommen, sei eine OP und Korrektur der Nasenmuscheln.
Dazu sagt er gäbe es zwei Methoden, einmal stationär im KKH mit abtragen von Knorpel/Knochen, ohne Zuzahlung und dann noch die stationäre Methode mittels Laser in der Praxis mit einer Zuzahlung von €150,- (Die Zuzahlung erwähne ich nur am Rande, spielt bei der Entscheidung keine Rolle :wink: ).

Nun habe ich mich natürlich ein wenig schlau gelesen bzgl. der Methoden. Vom Eingriff her scheint die ambulante Methode natürlich schonender zu sein, aber wie erfolgversprechend und v.a. nachhaltig ist sie? Ich habe nämlich keine Lust in 1 Jahr wieder unter dem Messer zu landen.
Wie groß sind die Probleme, die im Nachhinein bei der stationären Variante auf mich warten, einige "Horror"-Berichte gibt es hier ja auch dazu :))) ?

Wäre schön, einige Erfahrungen von Euch aus der jüngsten Vergangenheit zu hören, insb. wie zufrieden Ihr auch mit "eurem" Verfahren seid.

LG
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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon maximilian » 03.11.2015, 10:39

OP vor 9 Jahren.
Ich bin immer noch sehr zufrieden.
Super Nasenatmung, auch bei Erkältungen.
Keine Nebenwirkungen.

Grüße
Max

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon html » 03.11.2015, 11:54

Bei Dir war das stationär mit Abtragen von Knorpel, oder?

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon maximilian » 03.11.2015, 12:27

Ja, ich hab hier im Forum mal einen Bericht geschrieben.

Grüsse
Max

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon html » 03.11.2015, 14:19

Super, danke Dir.

Noch wer? Gerne auch die Gelaserten? :thumbup:

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon Fette Ratte » 03.11.2015, 15:40

Laser ohne Knorpel mit Zuzahlung, Scheidewand-Schienen ... vor ca. 6 Jahren ... alles gut!

Gruß
Fette Ratte

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon apnoedi » 06.11.2015, 17:42

Hallo,

gibt es Methoden zur Nasenmuschelverkleinerung, die man auch unter örtlicher Betäubung machen lassen kann?
Ich war bisher bei 3 Ärzten zur Untersuchung und weiß wirklich nicht mehr was ich machen lassen soll.

1. Arzt: blutige Methode mit Skalpell und Vollnarkose.
2. Arzt: Argonplasmachirugie
3. Arzt: Coblation mit Vollnarkose! Die ach so sanfte Methode aus dem Werbeprospekt entpuppte sich im Arztgespräch als blutige Operation, die man sinnvoll nur mit Vollnarkose machen kann.

viele Grüße

Edgar

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon Jetti » 07.11.2015, 20:23

OP vor 9 Jahren.
Ich bin immer noch sehr zufrieden.
Super Nasenatmung, auch bei Erkältungen.
Keine Nebenwirkungen.

Ich liess meine OP vor über 15 Jahren in Vollnarkose machen. Vor der OP brauchte ich eine Flaschen Nasentropen pro Woche.
Seither habe ich keine Probleme mehr. Für mich wars ein voller Erfolg!

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon html » 18.11.2015, 14:22

Danke Euch erstmal. OP Termin ist angesetzt, leider erst im neuen Jahr. Solange behelfe ich mir noch mit Spray/Tropfen, an eine sinnvolle Maskennutzung ist derzeit nicht zu denken.

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon html » 19.03.2016, 09:18

Zur Vervollständigung hier:

OP ist durch seit Anfang Dezember, seit ~Mitte/Ende Januar 16 nutze ich die Maske wieder.

Zur OP: Ich habe kurzfristig einen Termin in der HNO in Münster bekommen, wurde stationär aufgenommen und sollte am Tag nach der OP direkt wieder entlassen werden. Dem habe ich trotz 4-Bett-Zimmer vehement widersprochen, somit durfte ich noch 1 Nacht länger bleiben. :clap:

Gemacht wurden Nasenscheidewand, Entfernung Knorpel und Verkleinerung Nasenmuscheln. Tamponaden habe ich keine gesetzt bekommen. Es hat mir aber auch niemand gesagt, daß ich für einen optimalen Heilungsverlauf die Nachblutungen nach hinten durch die Nase hochziehen soll. Ich habe die immer fein in die Nasenschleudern reinlaufen lassen, so daß ich morgens immer zum Stationsarzt mußte, um die Nase freisaugen zu lassen (unangenehm!).

Die Schmerzen nach der OP waren mit den gereichten Schmerzmitteln auszuhalten.

Erst mein Heimat-HNO hat mir dann was von "Nase hochziehen" gesagt, danach ging die Heilung in Verbindung mit Nasenduschen, Nasensalbe und Nasenöl "zügig" vonstatten, Probleme im Nachhinein habe ich nicht mehr.

Gruß
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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon apnoedi » 19.03.2016, 11:01

Hallo,

und, bekommst Du jetzt besser Luft durch die Nase?

viele Grüße

Edgar

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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon html » 19.03.2016, 20:30

Ach ja, das habe ich vergessen, habs in meinen "Erfahrungsbericht" gepostet: Ja, die OP war ok, ich brauche keine Nasensprays oder -tropfen mehr, um durch die Nase atmen zu können.

Allerdings habe ich auch morgens immer noch das Problem, daß ich zumindest ein Nasenloch (das unten liegende als Seitenschläfer) schwierig zu atmen oder auch dicht ist.

Gruß
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Re: Nasenmuscheln verkleinern

Beitragvon Xeo » 02.05.2017, 09:01

html hat geschrieben:Ach ja, das habe ich vergessen, habs in meinen "Erfahrungsbericht" gepostet: Ja, die OP war ok, ich brauche keine Nasensprays oder -tropfen mehr, um durch die Nase atmen zu können.

Allerdings habe ich auch morgens immer noch das Problem, daß ich zumindest ein Nasenloch (das unten liegende als Seitenschläfer) schwierig zu atmen oder auch dicht ist.

Gruß
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Ich habe mir ebenfalls mittels Celon Methode ambulant die Nasenmuscheln verkleinern lassen. Bei mir kam das ganze Programm zum tragen: Nasensprachsucht, Schnarchen und OSAS . Als erste Maßnahme hat mein HNO mir die Nasenmuscheln verödet da besonders meine rechte Seite sehr ausgeprägt war. Nach 4-6 Wochen Heilungsprozess bin ich von der Nasenspraysucht losgekommen und bekomme jetzt endlich wieder über beide Nasenlöcher ausgezeichnet Luft.

Da ich auch Seitenschläfer bin ist manchmal die "untenliegende Seite" etwas zu. Mein HNO hat diese Behandlung kostenlos gemacht. I.d.R. muß diese Leistung vom Patienten selbst getragen werden.

Grüße

Alex


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