Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Der entspannte Unterkiefer fällt nach hinten und der Zungengrund behindert die Luftpassage. In einigen Fällen ist eine OP indiziert.
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Gitte2015
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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von Gitte2015 » vor 9 Monaten

Leider hab ich nur nach der gelungenen Schlafapnoe-Operation Schwierigkeiten mit dem Biss, was ich auf eine etwas veraltete Operationsmethode bei einem 74-jährigen zurückführe.
Wen meinen Sie mit dem 74jährigen? Sich selbst oder den Professor Sailer?
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_F._Sailer
Hermann F. Sailer (* 17. April 1943 in Erlangen) ist ein deutscher Mund-, Gesichts- und Kieferchirurg. Er leitet die Klinik Professor Sailer in Zürich
Er ist in der Tat 74 Jahre alt ... und operiert noch.


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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

Dr. Randelshofer hat geschrieben: Wen meinen Sie mit dem 74jährigen? Sich selbst oder den Professor Sailer? Und warum veraltete Methode? Herr Sailer wirbt ja geradezu mit seiner angeblich so innovativen OP-Methode.
Sehr geehrter Herr Dr. Randelshofer.

ich bin fast 52 und mit dem 74-jährigen meine ich Herrn Prof. Dr. Sailer.
Veraltete Methode: Drahtschlingen um die Zahnhälse anstelle von Brackets, Nichtanfertigung von Splinten zur BIss-Herstellung, etc

Die Methode an und für sich ist absolut innovativ, ich habe sie jedoch begriffen.
Ich habe Herrn Prof. Dr. Sailer ein bearbeitetes Modell (Anatomie-Schädel aus dem Internet, bearbeitet von mir) meiner OP geschenkt. Er meinte zu seine OP-Schwester: Zitat: "Sehen Sie, er hat es begriffen"

D.h. ich weiß wie er vorgeht!

Die OP-Methoden anderer Ärzte in Deutschland sind ähnlich, verändern jedoch das äußere Erscheinungsbild massiver.

Allerdings passt der Biss hinterher!

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von anlo007 » vor 9 Monaten

Und für so einen Murx hast du fast 100.000 € ausgegeben und für die Fehler des Prof Sailer kommt er auch nicht auf??

Und wer bezahlt die ganze Zahntechnische Reparatur? Doch hoffentlich nicht die deutsche KK?!
Ich glaube ich hab den falschen Beruf gewählt.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

anlo007 hat geschrieben:Und für so einen Murx hast du fast 100.000 € ausgegeben und für die Fehler des Prof Sailer kommt er auch nicht auf??

Und wer bezahlt die ganze Zahntechnische Reparatur? Doch hoffentlich nicht die deutsche KK?!
Ich glaube ich hab den falschen Beruf gewählt.
Das weiß ich inzwischen auch :-(
Ob meine private KK die Kosten für die OP in der Schweiz übernimmt weiß ich noch nicht, und die Reparatur,wahrscheinlich nicht...


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anlo007
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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von anlo007 » vor 9 Monaten

Hallo,
Du solltest dir so schnell wie möglich einen guten Fachanwalt suchen, der auch prüft in wie weit du sowohl die Kosten der ersten OP zurück verlangen kannst, als auch die Kosten für die jetzigen Korrekturen und auch Schmerzensgeld gelten machen kannst.

Sprich auch jetzt schon mal mit deiner KK, nicht das du da wichtige Termine verpasst.
viele Grüße vom Niederrhein

Andreas

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

anlo007 hat geschrieben:Hallo,
Du solltest dir so schnell wie möglich einen guten Fachanwalt suchen, der auch prüft in wie weit du sowohl die Kosten der ersten OP zurück verlangen kannst, als auch die Kosten für die jetzigen Korrekturen und auch Schmerzensgeld gelten machen kannst.
Dan´ke für deinen Hinweis, ich bin auch schon auf der Suche nach einem guten Fachanwalt! Den alten Mann lasse ich nicht so davonkommen!

Die GHS -GmbH (Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe) mit dem Geschäftsführer und Gesellschafter Heiko Musiolik, die mich nach einer Absage der OP bei Herrn Profesoor Dr. Sailer über ihr Call-Canter erneut kontaktiert hat und mich zu einem weiteren Beratungsgespräch bei Ihm animiert hat, werde ich auch einer Prüfung unterziehen.
Vor allem weil die Verbraucherzentrale vor dem zweiten Gesellschafter Martin Bujara ( http://www.verbraucherschutz.de) warnt!
Herr Bujara hatte auch eine OP wegen Schlafapnoe bei Herrn Profesoor Doktor Sailer und ist als Referenz-Patient angegeben und hat mich bei einem persönlichen Gespräch von der OP beim alten Mann überzeugt.

Die GHS GmbH und ihr Call-Center arbeitet nur für Herrn Professor Doktor Sailer und ist nur Profit-orientiert.

Es gibt weitere Kliniken in Deutschland, die diese Operation günstiger ausführen. Die OP-Kosten werden auch von den meisten Krankenkassen übernommen. Mir ist sogar eine Klinik bekannt, die Überwesiungen vom Schalflabor Mannheim erhält.

Grundsätzlich muss jedoch geprüft werden, ob eine Kieferfehlstellung für die Apnoe verantwortlich ist. Wenn dies, wie bei mir der Fall ist, ist eine OP unumgänglich!

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von Dr. Randelshofer » vor 9 Monaten

Vor "Wunderoperationen" wie der des Herrn Saieler wurde hier im Forum immer wieder gewarnt. Es gibt auch einen alten Beitrag von mir zum Thema Operationen und andere alternative Therapien, den ich erst raussuchen müsste.

Ergänzung 03.03.2017 18:08 h (war doch nicht zu faul zum Suchen :wink: ): viewtopic.php?t=3693&p=21282&hilit=hyoi ... ion#p21282

Erstaunlicherweise glaubt kaum jemand, der sich zur OP entschlossen hat, was an Risiken auf ihn zukommt.
ist mir der Eingriff in die Gesichtsanantomie völlig egal, ich will einfach wieder atmen und schlafen können.
Diese Geschäftsleute verstehen es ja auch geschickt, mehr oder weniger unterschwellig Theorien zu streuen wie "Die CPAP-Mafia besticht die Ärzte und Schlaflabore und will Euch nur ihren teuren Schrott verkaufen, an einer Heilung der Schlafapnoe haben die doch alle kein Interesse". So oder ähnlich klingt das sinngemäss immer wieder durch.

Allein schon ein Firmenname wie "GHS -GmbH (Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe)" riecht doch schon verdächtig. Na ja, die Scientologen, die Zeugen Jehovas und die AfD schaffen es ja auch, Menschen irgendwelche kruden und irrwitzigen Inhalte anzudrehen. :eh:

Sorry, das ist keine Schadenfreude, dh_apnoe, aber das musste einfach mal raus.

Grüsse


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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von Bremer » vor 9 Monaten

Na ja, vielleicht bekommt der kompetente Operateur noch ein gut dotiertes Folgegeschäft. Für den Patienten muss es keinen Nutzen bringen, hauptsache es nährt das Bankkonto.
Solange du atmest, ist mehr an dir gesund als kank.

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

Sehr geehrter Herr Dr. Randelshofer,

ich muss Ihnen hierauf einfach antworten:
Dr. Randelshofer hat geschrieben:Vor "Wunderoperationen" wie der des Herrn Saieler wurde hier im Forum immer wieder gewarnt. Es gibt auch einen alten Beitrag von mir zum Thema Operationen und andere alternative Therapien, den ich erst raussuchen müsste.
Erstaunlicherweise glaubt kaum jemand, der sich zur OP entschlossen hat, was an Risiken auf ihn zukommt.
Ich habe Ihnen meine Leidensgeschichte ja schon geschildert.
Danach war ich bei 3 Ärzten (Privatkliniken) die mir meine Kieferfehlstellung und lebensbedrohliche Situation bestätigt haben. Ich habe mich auch mit 2 operierten (einer davon Martin Bujara) unterhalten, die geheilt wurden.
Leider hatte ich in der Klinik in Deutschland meiner Wahl ein negatives Erlebnis mit der Stationsschwester im Schlaflabor und mir wurde eine schlechte Simulation derOP geliefert. Heute weiß ich, das die OP dort kürzer (2,5 Std. anstatt 7,0 Std.) und im Bezug auf die Kieferstellung auch erfolgreicher gewesen wäre.
Ohne eine Dysgnathie-OP wäre ich gestorben. Ich wurde auch über die meisten Risiken aufgeklärt, habe diese jedoch aufgrund des voraussichtlichen Heilungserfolges offensichtlich verdrängt. Die Operation hat meine Schlafapnoe definitiv geheilt und sogar mein Schnarchen - dafür liebt mich meine Frau!
Dr. Randelshofer hat geschrieben: Diese Geschäftsleute verstehen es ja auch geschickt, mehr oder weniger unterschwellig Theorien zu streuen wie "Die CPAP-Mafia besticht die Ärzte und Schlaflabore und will Euch nur ihren teuren Schrott verkaufen, an einer Heilung der Schlafapnoe haben die doch alle kein Interesse". So oder ähnlich klingt das sinngemäss immer wieder durch.

Allein schon ein Firmenname wie "GHS -GmbH (Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe)" riecht doch schon verdächtig. Na ja, die Scientologen, die Zeugen Jehovas und die AfD schaffen es ja auch, Menschen irgendwelche kruden und irrwitzigen Inhalte anzudrehen.
Da bin ich fast Ihrer Meinung, Inzwischen gibt es interdisziplinäre Gespräche zwischen Schladmedizinern, Kiefer-Orthopäden und Kiefer-Chirurgen. Das Schlaflabor Mannheim überweißt inzwischen Patienten mit einer offensichtlichen Kiefer-Fehlstellung an Kiefer-Chirurgen zur Abklärung.
Allerdings kann die GHS GmbH Prof. Dr. Sailer sehr gur verkaufen und hat auch mit Herrn Musiolik einen sehr guten Verkäufer!
Wichtig zu wissen ist allerdings, dass der geheilte Patient von Prof. Dr. Sailer, Herr Martin Bujara ein Gesellschafter der GHS GmbH ist!

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

Bremer hat geschrieben:Na ja, vielleicht bekommt der kompetente Operateur noch ein gut dotiertes Folgegeschäft. Für den Patienten muss es keinen Nutzen bringen, hauptsache es nährt das Bankkonto.
Von mir bekommt er keinen Franken mehr! Und so kompetent ist der alte Mann ja nicht mehr, obwohl er durch die OP meine Apnoe definitv gehaeilt hat!

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

Meine rechte Backe und mein Kinn sind immer noch geschwollen und ich habe Tempereatur (38,1).
Deswegen war ich heute bei einem anderen Kiefer-Chirurgen. Er stellte leider fest, dass sich schon vor Wochen eine Platte, die meinen Oberkiefer hätte fixieren sollen, sich gelöst hat, gewandert ist und mein OK nicht zusammengewachsen ist.

Nun unterziehe ich mich einer erneuten Operation zur Re-Fixierung meines OK und lasse gleichzeitig die UK-Fehlstellung korrigieren und meinen Biss richten.

Hütet euch vor Operationen in der Schweiz!

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von Jetti » vor 9 Monaten

Ich wohne in der Schweiz und habe hier, auf verschiedenen Gebieten, schon sehr gute Chirurgen gefunden, mit besten Resultaten.

Aber: Zu Professor S. würde ich niemals gehen. Auf seiner Homepage, so scheint mir, wird die Operation (bei Schlafapnoe) sehr verharmlost. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein Eingriff so easy, würde fast sagen "locker vom Hocker" vorübergeht.
Falls ich mal später mit der CPAP-Maske keinen Erfolg haben würde und ein chirurgischer Eingriff nötig würde, dann würde ich meinen Chirurgen sehr gut aussuchen....
Aber ich glaube, dass ich bei meiner CPAP-Maske bleiben werde, die Zeichen stehen gut. Klar, ab und zu habe ich Druckstellen. Aber, wenn ich höre, wies Dir, DH, geht, dann ist das nicht der Rede wert. Gute Besserung!!

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

Jetti hat geschrieben: Aber: Zu Professor S. würde ich niemals gehen. Auf seiner Homepage, so scheint mir, wird die Operation (bei Schlafapnoe) sehr verharmlost. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein Eingriff so easy, würde fast sagen "locker vom Hocker" vorübergeht.
Der Eingriff ist nicht easy, bei mir waren es in Zürich 7 Stunden OP mit 2 Professoren, einem Doktor, einem Anästhesisten und einer OP-Schwester. Inzwischen wird eine solche OP in 2,5 Stunden von einen Arzt, einer OP-Schwester und einem Anästhesisten gemacht.

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von dh_apnoe » vor 9 Monaten

Inzwischen bin ich Behandlung bei einem sehr kompeten Kiefer-Chirugen. Er wird mich re-operieren, meine lose Oberkiefer-Platte refixieren und den falsch montierten UK neu einstellen. Ich habe seit heute eine feste Spange mit OP-Haken an der bei meiner OP am 29.03.2017 die Gummies zur Fixierung meiner Kiefer vorher angefertgten Splinte angebracht werden.

Der alte Mann aus Zürich hat keine Splinte angefertigt und den Kiefer "händisch" eingepasst und mir 10 Wochen lang erzählt, dass der Biss passt und die Kiefer-Öffnung toll ist! Danach hat mir der alte Mann nach der Untersuchung seiner Zahnärztin vorgeschlagen meinen Biss durch abschleifen und überkronen zu korrigieren (+ ca. 50.000,00 SFR).

Der alte Mann ist ein "Narziss" der sich für den besten Operatuer der Welt hält. Nur leider ist er zu alt und seine OP-Methoden schon längst überholt.

Er hat mir versichert, dass er mit Piezo-Instrumenten operiert, in seinem unvollständigem OP-Bericht dokumentiert er allerdings, dass er mit alten Instrumenten gearbeitet hat: "4. Durchführung einer sagittalen Spaltung rechtsseitig mit einer Länge von 4 cm (Lindemann/Tollerbohrer) in üblicher Art und Weise. 5. Identisches Vorgehen auf der linken Seite. "

Seine Methode war vor 20 Jahren viellecht innovativ, ist inzwischen jedoch veraltet!

Die Grund-Idee der Operation ist gut, meine Schlafapnoe ist gehelit, da diese aufgrund einer Kiefer-Fehlstellung verursacht wurde.
Lasst euch untersuchen und entscheidet selbst!

Ich rate Jedoch von einer überteuerten Operation beim alten Mann ab.

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Re: Kiefer-Op als Ausweg? - Vorgehensweise

Beitrag von MGinster » vor 8 Monaten

Lieber dh-apnoe,
für Ihre OP am 29.03. (Übermorgen) wünsche ich Ihnen alles, alles Gute und ein tolles Ergebnis.

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